Wahnsinn: Merkel will noch weiter nach links rücken
Die CDU rückt nach dem Willen der Kanzlerin also noch weiter nach links. Wohin soll das nur führen? 2005 ist Angela Merkel das erste Mal als Kanzlerkandidatin angetreten. Sie versuchte es mit einem marktwirtschaftlichen Kurs und dem Kandidaten Paul Kirchhof, dessen Steuerpläne unser Land mit einem Schlag vom bürokratischen Unfug hätten befreien können.
Doch Merkel war halbherzig, sprach sich gleichzeitig auch für Steuererhöhungen aus und hatte die Partei nicht ganz auf ihrer Seite. Deswegen wanderten Wähler im letzten Moment massiv zur FDP ab. Merkels CDU verlor. Merkel wurde mit Ach und Krach Kanzlerin in einer großen Koalition. Ihre Amtszeit war eine Fortsetzung der rot/grünen Ära, denn nirgendwo wurde eine Trendwende eingeleitet, noch nicht mal eine Kurskorrektur vollzogen.
2009 war Merkel in den Augen der meisten Wähler eine schwarzlackierte Sozialdemokratin. Sie hätte wohl am liebsten die Koalition mit der SPD fortgesetzt, weil sie da die Moderatorin spielen konnte. Deswegen wanderten noch mehr Wähler zu den Liberalen ab. Die CDU verlor wieder Stimmen und kam auf das schlechteste Ergebnis seit sechzig Jahren. Die FDP bekam das beste Ergebnis aller Zeiten.
Merkel ist die Konstante
Merkel hat es also einmal als „Rechte“ versucht, und es hat nicht geklappt. Dann hat sie es einmal als „Linke“ versucht – und ist ebenfalls gescheitert. Die einzige Konstante bei den schlechten CDU-Ergebnissen der letzten Jahre ist immer Merkel, mal in diesem, mal in jenem Gewand. Nun hätte sie die einmalige Chance, die Wähler von der FDP zurückzugewinnen, weil die Liberalen ihr Versprechen von einem besseren Steuermodell nicht einhalten und sich Guido Westerwelle als Polen-Freund und Steinbach-Kritiker entpuppt. Das mag ihm den Beifall bei den linken Medien eintragen, aber die konservative Wählerklientel befremdet es. In Umfragen befindet sich die FDP konsequenterweise im freien Fall.
Doch Merkel nutzt diese einmalige Chance nicht, die rechten Unionswähler wieder „nach Hause“ zu bringen, sondern erklärt, die Union würde jetzt ihrerseits noch weiter nach links rücken. Die Berliner Erklärung ist erbärmlich. Merkel ruiniert ihre Partei, weil sie dem Zeitgeist alles unterordnet. Union und FDP profitieren nur noch davon, daß es keine seriöse Alternative gibt.