An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Aktionsplan Baden-Württemberg: moralischer Morast

 

Von Peter Helmes
 

Nun hat der „fromme Katholik“ Winfried Kretschmann endgültig die Hosen heruntergelassen und zeigt uns sein Hinterteil: den „Aktionsplan zur sexuellen Vielfalt“, der inzwischen vom grün/roten Kabinett in Stuttgart verabschiedet wurde. Wenn es nicht gelingt, bei den Landtagswahlen (in neun Monaten) Grün/Rot aus dem Regierungstempel zu jagen, wird das Land in einem moralischen Morast versinken. 

 

SPD versagt

Was mich besonders aufregt: Wie kann es sein, daß die SPD, eine Partei mit über 150-jähriger, stolzer Tradition und weitgehender moralischer Integrität, das Treiben der Grünen nicht nur nicht verhindert, sondern offensichtlich eher noch fördert? Es soll ja immer noch Leute geben, die mit dem Stichwort „Aktionsplan“ nichts anfangen können. Deshalb hier noch einmal die wichtigsten Punkte (siehe auch meine Artikel https://conservo.wordpress.com/2015/03/20/aktionsplan-ba-wu-testlauf-zur-einfuhrung-einer-diktatur/ und https://conservo.wordpress.com/2015/04/22/kritik-an-bildungs-und-aktionsplanen-wachst-demo-fur-alle/):

 

Die wesentlichen Punkte des „Aktionsplans“

Der sogenannte „Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte“ zugunsten der LGBTTIQ…-Interessen enthält einen Maßnahmenkatalog mit mehr als 200 verschiedenen Punkten, der in skandalöser Weise Grundrechte und –freiheiten der Bürger beschneiden will. Dieser Aktionsplan würde in beinahe jeden Lebensbereich der Menschen in Baden-Württemberg eingreifen. Was zu Tage kommt, ist schockierend! So werden u.a. gefordert:

 

Die Einführung einer so genannten „dritten Elternschaft“

Zuschüsse für Hochschulen mit einem angeblich veralteten Menschenbild sollen gekürzt  oder gestrichen werden

 

Institutionen, die nach Definition des Aktionsplans „diskriminieren“ (wie z.B. Kirchen-(steht wirklich genauso in dem Papier!) soll die Unterstützung gestrichen werden und sie sollen keine Aufträge mehr erhalten

 

„Runde Tische“ zur Geschichtsaufarbeitung

 

Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild) – aktive    Medienbeobachtung

 

LSBTTIQ-Quote im Südwestfunk, Rundfunkrat und Zweitem Deutschen Fernsehen

 

LSBTTIQ-Lehrstuhl an einer Universität

 

Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis

 

Legalisierung der Leihmutterschaft

 

Überarbeitung der Lehrmaterialien und Unterrichtsbeispiele, insbesondere in Schulbüchern: Vielfalt sichtbar machen

 

Diversitybeauftragte für das Thema LSBTTIQ in Kommunen

 

Ehrenamtsnachweis – Kategorie LSBTTIQ ergänzen

 

Sensibilisierung und Information im Kindergarten: Anpassung von Büchern und Spielen, Schulungen von Führungskräften in Kindergärten/Kindertagesstätten

 

Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten

 

Kritische Betrachtung des Dudens

usw.

 

„Durchgegenderte“ Volksumerziehung

In meinen „Sonntagsgedanken“ vom 2. Mai 2015 schrieb ich unter der Überschrift  „Die neue Volkserziehungs- und Kontrollmafia“ hierzu u.a.:  

 

„Gehirnwäsche“, „Umerziehung“, „Indoktrinierung“ & Co. – das sind die neuen „Labels“ einer durchgegenderten, bolschewiken-ähnlichen Erziehungs- und Volkskontrollmafia, die immer deutlicher unser Vaterland durchdringt, um endlich den „Neuen Menschen“ im Sinne eines linksimperialistischen Zeitgeistes zu schaffen (...)Die Entwicklung ist alarmierend – und kriminell. Sie ist darauf ausgerichtet, diese unsere Gesellschaft zu zerstören und den Neuen Menschen zu schaffen – nicht wie Gott ihn wollte, sondern wie Genderisten und Bessermenschen meinen, daß er zu sein hätte. Ergo, sagen diese Irren, haben wir Ewiggestrigen ein falsches ideologisches Bild. Und da setzt die Gehirnwäsche an:

 

Die sozialistische Gehirnwäsche erreicht unsere Kinder!

Die „neue Obrigkeit“ der Volksbelehrer redet in die Erziehung der Kinder rein und bestimmt, was diese zu denken haben. Das setzt voraus, daß es der Familie, insbesondere den Eltern, an den erzieherischen Kragen geht. Nicht mehr die Eltern dürfen erziehen, sondern der Staat, vertreten durch die Menschen, die den linken Zeitgeist inkarniert haben. Einen „gesunden Menschenverstand“ gilt es auszuschalten, denken ist nur in vorgegebenen Bahnen erlaubt. Wer´s nicht glaubt, ist reaktionär. Schon hier zeigt sich der totalitäre Ansatz der Neuen Erziehung…

 

Kampf gegen unsere deutsche Kultur

Eine solche Form der „politischen Aufklärung“, wie sie im „Aktionsplan“ zum Ausdruck kommt, darf man getrost als eine neue Art von „verordneter Staatsdoktrin“ wahrnehmen. Hinter diesen Plänen steckt – wie immer – die verwerfliche Sicht der Linksgrünen gegen den „Bürger“. Er, der Bourgeois, verkörpert das Böse im Deutschen, die deutsche Urschuld sowieso – weswegen alle umerzogen werden müssen. Und da das alleine nicht reicht, muß unser Vaterland mit neuem Geist – sprich multikulturell – durchzogen werden, auf daß das Urdeutsche verschwinde. So einfach geht linke Denke, befeuert von grünen Deutschenhassern.

 

Der meinen Lesern aus etlichen Gastkommentaren bekannte Dr. Lothar Gassmann, Leiter Pforzheimer Ev. Freikirche, hat mir dazu eine Meldung hereingegeben, die ich Ihnen gerne weiterleite:
 

„Die grün-rote Landesregierung Baden-Württembergs hat auf ihrer Kabinettssitzung den »Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte« verabschiedet. Es handelt sich um eine Strategie zur Förderung sexueller Minderheiten wie Homosexuellen, Transsexuellen und anderen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lobte den Plan als Mittel zur Stärkung gesellschaftlichen Zusammenhalts.

 

Der Aktionsplan ist im Ländle hoch umstritten, weil er gleichbedeutend mit der Abwertung von Ehe und Familie ist. Außerdem versuchte die Landesregierung mit unlauteren Mitteln, eine Debatte über das Vorhaben zu verhindern, das im laufenden und im nächsten Jahr eine Million Euro kosten wird. Profitieren wird das »Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg«, das »finanzielle Unterstützung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel« erhält.

 

Guido Wolf (CDU), der 2016 als Spitzenkandidat seiner Partei in den Landtagswahlkampf gehen wird, kritisierte den Aktionsplan als übergriffig und gefährlich. »Vielleicht gehört es zum Respekt vor der Identität eines jeden Einzelnen, höchstpersönliche Themen wie die Sexualität wieder mehr ins Private zu verlagern«, sagte er und warnte: »Mit dem jetzt vorgelegten Aktionsplan riskiert Grün-Rot eine heftige Auseinandersetzung, die eher das Trennende als das Gemeinsame betonen wird.«

 

Arbeits- und Sozialministerin Katrin Altpeter hofft (SPD), dass der Aktionsplan »dazu beiträgt, eine gesamtgesellschaftliche Diskussion gegen Homo- und Transphobie in Baden-Württemberg anzustoßen«. Was die Kirchen – insbesondere evangelisch-freikirchliche Gemeinschaften und die katholische Kirche – zu erwarten haben, deutet sich jetzt schon an: Mit ihnen sollen »Gespräche« geführt werden, man will sie über den Aktionsplan »informieren«. Dreimal darf man raten, was das zu bedeuten hat.“(Quelle: http://www.freiewelt.net/)

Soweit die von Dr. Gassmann gesandte Meldung der Freien Welt. Wir weisen deshalb nochmals auf die zu diesem Thema außerordentlich bedeutsame Demonstration hin:

 

„DEMO FÜR ALLE in Stuttgart: Sonntag, 21. Juni, 14 Uhr, Schillerplatz“

 

„Die grün-rote Regierung fürchtet, daß wir mit weiter wachsenden Protesten auf der Straße die totale ideologische Beeinflussung unserer Kinder und unserer Gesellschaft stoppen werden. Zu Recht, denn genau das wollen wir!

 

Mitdemonstrieren, Freunde mitbringen!

Rühren Sie bitte kräftig die Werbetrommel für die Demo in Ihrem Umfeld – Werbematerialien wie Anstecker, Aufkleber, Flyer etc. können Sie per Mail unter Angabe von Stückzahl und Ihrer Adresse an demofueralle@familien-schutz.de bestellen und verbreiten Sie den Termin auf Facebook, Twitter und über Ihre Verteiler.

 

Wir sind auf einem sehr guten Weg. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, daß wir am 21. Juni in Stuttgart mehrere tausend Menschen werden. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir das“, schreibt Frau Hedwig Beverfoerde im Aufruf des „Familienschutzes“ zur „Demo für alle“. 

Bitte gehen Sie hin, zeigen Sie Flagge! Danke. (Peter Helmes)

17.6.15