An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Alarmierend: Sex-Aufklärungskoffer für Kleinkinder! 

 

Von Peter Helmes
 

Es paßt wie die Faust aufs Auge – kurz vor dem Feiertag der Geburt des Jesuskindes in Nazareth. Wahrscheinlich wären heute auch Jesus, Maria und Joseph davon betroffen:

 

Das Thema „Frühsexualisierung“ begleitet uns nun schon viele Jahre. Geschehen ist nichts, um diese abscheulichen Pläne einzudämmen. Im Gegenteil, mich deucht, daß die „Performance“ – wie es heute mit dem zutreffenden Theaterbegriff genannt wird – noch ausgefeilter geworden ist. Sie ergreift nahezu alle Lebenslagen, und jetzt auch noch die Allerkleinsten. Bisher waren bereits Kinder und Jugendlich betroffen. Auch Erwachsene versucht man, mit dieser Ideologie vertraut zu machen: Mama, Papa, Oma oder Opa sollen lernen, den Kindern „Spaß“ zu vermitteln, z. B durch „Streicheln zwischen den Beinen“. Das verschaffe Lebensfreude
 

Pädophile Phantasien?

Was ich nicht für möglich gehalten hätte, soll jetzt auch noch kommen: Das „Sex-Aufklärungsköfferchen“ für Zwei- bis Dreijährige! Unglaublich! Das hat wohl weniger mit Aufklärung, Erziehung oder Bildung zu tun denn mit Ausleben pädophiler Phantasien. Das müßte jetzt alle verantwortungsbewußten Eltern und Politiker auf den Plan rufen. A propos Politiker: Wer schützt eigentlich die Christen vor der Diskriminierung, wenn sie ihre Kinder vor der Frühsexualisierung schützen wollen? So sollen Kleinkinder vor allem mit Homosexualität konfrontiert und an den „natürlichen, zwanglosen Umgang mit ihr“ gewöhnt werden. Doch lesen Sie zunächst die Meldung:
 

„Sachsen-Anhalt: Kleinkinder sollen mit Homosexualität konfrontiert werden

HALLE. Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) hat angekündigt, schärfer gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten vorzugehen. Mit speziellen „Kita-Koffern“ sollen deswegen künftig Kinder im Vor- und Grundschulalter über Homosexualität und „Geschlechtervielfalt“ konfrontiert werden, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

 

„Wir wollen für mehr Sensibilität sorgen“, begründete Kolb den Vorstoß. In den Koffern sollen „Kinderbücher und pädagogisches Begleitmaterial“ enthalten sein, berichtet das Blatt. Zudem soll das Personal durch Schulungen besser für das Thema sensibilisiert werden.

 

Hintergrund ist laut Kolb die Dunkelziffer bei Gewalttaten gegen Homosexuelle, Intersexuelle sowie Transsexuelle und Transgender. „Nur ein  geringer Teil der Beleidigungen, Drohungen und Angriffe wird bei der Polizei bekannt“, betonte die SPD-Politikerin. Von 2007 bis 2014 registrierte die Polizei in dem Bundesland 19 entsprechende Straftaten. Dies sind etwas mehr als zwei Straftaten pro Jahr. (ho) (Quelle: http://gloria.tv/media/SA7Kb4if2Uz) sowie: http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt-will-sexuelle-minderheiten-schuetzen-schon-kleine-kinder-sollen-geschlechtervielfalt-kennenlernen,20641266,32928008.html

(Prof. Dr. Angela Kolb (SPD) gehört seit 2006 dem Kabinett in Sachsen-Anhalt als Ministerin an, derzeit als Ministerin für Justiz und Gleichstellung.)
 

  1.   Feminist*Innen bestimmen den Diskurs

Der meinen Lesern bekannte streitbare Katholik Klaus Hildebrandt schreibt dazu zu Recht:  

 

„Wer kleinen Kindern so etwas anzutun beabsichtigt und damit auch noch Wahlkampf macht, sollte sich bis auf die Knochen schämen und politisch abgestraft werden. Deutschland hat genug andere Sorgen, als Kinder „spielerisch“ mit Homosexualität zu konfrontieren und damit völlig  zu überfordern. Immer wieder stelle ich fest, daß sich gerade in der deutschen Politik überwiegend Feministinnen und überhaupt Frauen für geschlechterspezifische Themen wie Homosexualität interessieren, wohl um sich mittels des Gender-Tickets öffentlich darzustellen, wie schon die rd. 200 gut bezahlten und fast ausschließlich von Frauen besetzten Gender-Lehrstühle belegen. Warum das so ist? Sicherlich spielen neben dem Geld und der Selbstdarstellung auch die Verlockungen der heutigen Medizin eine Rolle (s. "Pille davor", "Pille danach" sowie „Abtreibung“, also Tötung ungeborenen Lebens), aber nicht nur.

 

Und wen interessiert überhaupt, wer im Privaten was, wie und mit wem treibt? Wer solche Gedanken hegt und auch noch politisch propagiert, schürt den gesellschaftlichen Konflikt, warum Gender schon bald generell verboten werden sollte. Das Vorhaben der Justizministerin von Sachsen-Anhalt zeigt die Dringlichkeit dieser Forderung.

 

Spätestens wenn es um den Schutz von Kindern vor staatlicher Willkür und linker und grüner Parteienideologie geht, sollten sich alle Bürger unseres Landes angesprochen fühlen. Kinder bedürfen des Schutzes ihrer Eltern sowie der ganzen Gesellschaft und dürfen nicht für die Interessen einer absoluten LSBTTIQ-Minderheit instrumentalisiert werden. Hier hört jeglicher Spaß auf…“

 

Konsequent wandte sich Klaus Hildebrandt am 21.12.2015 direkt an Landesministerin Kolb:  

 

„Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Kolb,

wären Sie bitte so nett und würden mir mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt den Wahrheitsgehalt dieser Meldung bestätigen.  

 

Gerade Kinder müssen vor diesem Gender-Homunculus besser geschützt werden. Viel zu viele Menschen in unserem Lande verdienen mit diesem Unfug viel zu viel Geld.  Das muss endlich ein Ende haben und sollte schon bald gesetzlich verboten und geahndet werden, nicht nur in Sachsen-Anhalt sondern bundes- und EU-weit.

 

Ich gebe das mal einem größeren Leserkreis bestehend aus politisch und gesellschaftlich interessierten Personen und Organisationen zur Kenntnis.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hildebrandt“

 

Wann fällt die letzte Grenze, fallen die letzten Hüllen?

Anmerkung P. H.: Wir werden Sie selbstverständlich über die Antwort der Frau Ministerin informieren. Unabhängig davon muß unser besonderes Augenmerk allem dem gelten, was unseren Kindern in Kindergärten und Schulen droht bzw. schon angetan wird. Die schlimmsten Befürchtungen werden wohl noch übertroffen. Wann fällt die letzte Hemmschwelle, nach der unseren Kindern „Sex am gelebten Objekt“ beigebracht werden soll? Bei diesen linksgrünen Bildungsplänen werden schon jetzt alle Türen geöffnet.
 

23.12.2015