An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Aufruf zu Protestbriefen – Gegen Bildungspläne zur Sexualisierung von Kindern und staatliche Förderung von „LGBTTIQ“  

Von Peter Helmes

Die Reaktionen in der Bevölkerung auf die verschiedenen „Bildungspläne“ und den neuesten „Aktionsplan“ Baden-Württemberg nehmen zu. Eine erfreuliche Entwicklung; denn immer mehr Bürgern wird bewußt, was da an Entsetzlichkeiten geplant ist. Sie, die Links-Grünen, basteln einen „neuen Menschen“, eine „neue Natur“. (Wir haben schon häufig darüber berichtet.)

In vielen Bundesländern wird derzeit (bereits mit einigem Erfolg) versucht, die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen. Es kommt dadurch zu einer unnatürlichen Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen. Die Grundschule wird durch „Sexuelle Vielfalt“, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung regelrecht „auf den Kopf“ gestellt wird!

Das fundamentale Elternrecht verletzt
Der SPD-Landtagsabgeordnete Fulst-Blei erklärte im Landtags-Ausschuss z. B., es sei wichtig, das Thema "Akzeptanz sexueller Vielfalt" im Bildungsplan zu verankern, weil dann Eltern diese Themen nicht mehr verhindern könnten – eine ungeheure Anmaßung gegenüber dem Elternrecht!

Eltern bestimmen über ihre Kinder, nicht der Staat! In der Grundschule sind die Kinder durchweg in der vorpubertären Phase, in der ihnen die Kindheit erhalten bleiben soll. Die Darstellung konkreter Sexualpraktiken haben daher in der Grundschule nichts zu suchen! Im Rahmen des Sexualkundeunterrich​ts darf keinerlei Beeinflussung auf Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer sexuellen Orientierung ausgeübt werden. Der Grundsatz muß lauten, daß die Sexualität eine höchst private Angelegenheit ist, aus der sich Staat und Interessensgruppen herauszuhalten haben.

Linke Kinderverderber
Die (geplante) Wirklichkeit der Kretschmänner&Genossen ist aber schon anders: Linke Lehrer werden in ihren Bemühungen gestärkt, eine Art Gehirnwäsche zu betreiben.
Baden-Württembergs grüner („katholischer“!) Ministerpräsident Kretschmann zeigt in einem irren Wahn sein wahres Gesicht und läßt seine „Reform-Beamten“ an einem neuen Modell der Verziehung und Entnaturisierung unserer Gesellschaft werkeln. Am Rande bemerkt: Wo bleibt eigentlich der lautstarke Protest der (katholischen) Kirchenmänner und –Frauen gegen diese Pläne ihres Mitglieds des „ZK der Deutschen Katholiken“, Kretschmann?

Ein hochideologisches Umerziehungsprogramm
Es kommt noch schlimmer: Mit einem sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte“ versucht die linksradikale Regierung in Baden-Württemberg jetzt endgültig den Durchbruch zu einer staatlich verordneten Umerziehung für all diejenigen, die nicht bereit sind, sich den linksradikalen Ideologien zu beugen. Was hier ausgebrütet wurde und noch in diesem Sommer verabschiedet werden soll, übertrifft alles, was bisher da war.

„Hochideologisches Umerziehungsprogramm“
Inzwischen sind Details eines hochideologischen Umerziehungsprogramms für alle Bürger Baden-Württembergs bekanntgeworden, welches derzeit mit Hochdruck in den Hinterzimmern der grün-roten Landesregierung verhandelt wird. Der sogenannte „Aktionsplan für Akzeptanz & gleiche Rechte“ zugunsten der LGBTTIQ…-Interessen enthält einen Maßnahmenkatalog mit mehr als 200 verschiedenen Punkten, der in skandalöser Weise Grundrechte und –freiheiten der Bürger beschneiden will. Dieser Aktionsplan soll noch vor der Sommerpause im Landtag zur Abstimmung gestellt werden und würde – im Fall der Annahme – in beinahe jeden Lebensbereich der Menschen in Baden-Württemberg eingreifen. Was zu Tage kommt, ist schockierend! So werden u.a. gefordert:

• Die Einführung einer so genannten „dritten Elternschaft“
• Zuschüsse für Hochschulen mit einem angeblich veralteten Menschenbild sollen gekürzt
  oder gestrichen werden
• Institutionen, die nach Definition des Aktionsplans „diskriminieren“ (wie z.B. Kirchen-
  (steht wirklich genauso in dem Papier!) soll die Unterstützung gestrichen werden und sie
  sollen keine Aufträge mehr erhalten
• „Runde Tische“ zur Geschichtsaufarbeitung
• Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild) – aktive
   Medienbeobachtung
• LSBTTIQ-Quote im Südwestfunk, Rundfunkrat und Zweitem Deutschen Fernsehen
• LSBTTIQ-Lehrstuhl an einer Universität
• Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis
• Legalisierung der Leihmutterschaft
• Überarbeitung der Lehrmaterialien und Unterrichtsbeispiele, insbesondere in Schulbüchern:
  Vielfalt sichtbar machen
• Diversitybeauftragte für das Thema LSBTTIQ in Kommunen
• Ehrenamtsnachweis – Kategorie LSBTTIQ ergänzen
• Sensibilisierung und Information im Kindergarten: Anpassung von Büchern und Spielen,
  Schulungen von Führungskräften in Kindergärten/Kindertagesstätten
• Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen
  Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten
• Kritische Betrachtung des Dudens
(Quelle: civitas-institut.de)

WIR PROTESTIEREN!
Wir dürfen diese linksideologischen Basteleien nicht hinnehmen. Wehren wir uns! Klaus  Hildebrandt, meinen Lesern als streitbarer Christ bestens bekannt, hat wieder einmal zur Feder gegriffen und am 23.03.2015 einen Brandbrief an die betroffenen Kultusministerien geschrieben. Bitte übernehmen Sie diesen Brief, und schreiben auch Sie einen Protestbrief. (Die Adressen finden Sie am Ende dieses Artikels.)

Offenen Brief an die Landeskultusminiserien

Bitte „Bildungspläne“ und „Aktionspläne“ einstellen!
Sehr geehrte Damen und Herren der Landeskultusministerien,
gerne komme ich der Bitte des Vereins "Verantwortung für die Familie e.V." nach  und appelliere an Ihre Vernunft. Bitte stellen Sie alle Bemühungen um die landesweite Reform so genannter "Bildungspläne" und der Erarbeitung eines entsprechenden "Aktionsplans" zum Abbau angeblicher Vorurteile gegen lesbische, schwule, transgender, intersexuelle und queere (?) Menschen (LSBTTIQ) ein. Es scheint Ihnen und der Politik ein Herzensanliegen zu sein, die Seelen kleiner Kindern für lustvolle Sexspiele zu begeistern und erobern zu wollen, um sie auf diesem Wege schon möglichst früh in den Mainstream von Politik und Zeit einführen zu können. Das nenne ich deutsche Gründlichkeit, doch ganz so einfach wird es wohl doch nicht werden.
 
Hatte ich bis vor wenigen Jahren noch kaum etwas über Homosexualität und Lesbentum gehört, so entwickelt sich in mir seit einigen Jahren eine zunehmende Ablehnung dieser allseits aufoktroyierten Form eines wohl modernen und beliebigen Sexualverhaltens. Die gesellschaftliche Glorifizierung und staatliche Förderung „sexueller Vielfalt“ ist beängstigend und beispiellos in der deutschen Geschichte, droht sie doch nach Meinung vieler Bürgerinnen und Bürger eine ganze Gesellschaftsordnung zu zerstören. Ich frage mich, wer im richtigen Kopf würde unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch eine Familie gründen oder eine normale Partnerschaft eingehen wollen?


Gegen die aggressiven Genderpläne
Sicherlich nahmen auch Sie von der Großdemonstration vom 21.09. in Stuttgart gegen die aggressiven Genderpläne  der rot-grünen Landesregierung Baden-Württembergs Kenntnis, an der nach Angaben des Veranstalters fast 3.000 besorgte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Die in erster Linie von den Grünen und Roten propagierte Sexualisierung unserer Gesellschaft und Indoktrinierung von  Schulkindern muss jetzt endlich öffentlich diskutiert werden. Kinder unterstehen dem natürlichen und auch rechtlich gesicherten Schutz ihrer Eltern und gehören nicht dem Staat. Wer das verlernt hat bzw. nicht verstehen kann oder will, muss es lernen.
 
Der Verein "Verantwortung für die Familie e.V.", dem ich für seine Initiative danke, erhält auf ausdrücklichen Wunsch (s. Anlage) eine Kopie dieser Mail.
Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt


Hier die e-mail-Anschriften:
 
An poststelle@ls.kv.bwl.de, poststelle@stmuk.bayern.de, post@senbjw.berlin.de,    poststelle@mbjs.brandenburg.de, office@bildung.bremen.de, webmaster@bsb.hamburg.de,
poststelle@bm.mv-regierung.de, poststelle@mk.niedersachsen.de, poststelle@mbwwk.rlp.de

Herzlichen Dank an alle, die aktiv werden! Peter Helmes
24.04.15