An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Gründungsmitglied Doht: Austritt aus SPD 


Sabine Doht trat am 5. Dezember 2014 aus der SPD aus (© Foto: Archiv). Das war nur der Anfang. Jetzt, nach der Wahl Ramelows zum thüringischen Ministerpräsidenten, dürfte es erst richtig losgehen. Die Begründung, die Frau Doht abgegeben hat, steht gewiß für einen großen Teil ihrer (ehemaligen) Parteigenossen. Hier der Wortlaut:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabine Doht trat am 5. Dezember 2014 aus der SPD aus (© Foto: Archiv)

Austrittserklärung:
„Sehr geehrter Herr Lindenberg,
die heutige Wahl des Linkspolitikers Bodo Ramelow zum Thüringer Ministerpräsidenten mit den Stimmen der SPD–Landtagsfraktion veranlasst mich zum Austritt aus der SPD. Ich habe vor 25 Jahren zu den Gründungsmitgliedern der SDP in Eisenach gehört, - weil die sozialdemokratischen Grundwerte von einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft auch meine eigenen sind und - weil wir mit der Gründung einer sozialdemokratischen Partei konsequent Widerstand gegen das SED-Regime leisteten.

Wir sind 1989 mit einem Statut angetreten, dass neben den genannten sozialdemokratischen Grundwerten „die Achtung der Würde, Eigenverantwortlichkeit und Freiheit des Menschen... und eine ...soziale Marktwirtschaft“ zum Ziel hatte. Mit der Koalition mit der Linkspartei unter Führung eines linken Ministerpräsidenten steht die Thüringer SPD nicht mehr für diese Werte und Ziele. Die Linkspartei ist die direkte Nachfolgerin der SED und steht in der Tradition von Mauer, Schießbefehl und Unfreiheit. Daran ändert auch die plakativ geführte Diskussion um den Unrechtsstaat DDR nichts. Dass sich Bodo Ramelow dazu versteigt, die Stasi mit der Gestapo gleichzusetzen, dient nur seinen Machtbestrebungen. Die Mehrheit der Linksfraktion im Thüringer Landtag besteht aus ehemaligen Stasispitzeln, NVA–Offizieren und SED–Funktionären. In der zweiten und dritten Reihe der Linkspartei ist diese Mehrheit noch dominanter.

 

 

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