An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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„Schwarze Sonne“ und “Klimakatastrophe” – Der „Stern“ blamiert sich

 

Von Peter Helmes
 

Der „Stern“, DAS zeitgeistige Medium überhaupt, hat wieder einmal den Vogel zur angeblichen Klimakatastrophe abgeschossen:

 

Die Sonne sei manchmal schwarz und eine Scheibe. Die verblüffende Erkenntnis des STERN: „Verdeckt der Mond die Sonne vollständig, sinkt in seinem Schatten die Lufttemperatur merklich“. Wer hätte das gedacht?! Und daß die Sonne und Mond eine Scheibe seien, wird uns in dem Artikel gegen alle Vernunft auch untergejubelt. (Siehe untenstehenden Leserbrief von Wolfgang Thüne.)
 

Mit dieser sensationellen Erkenntnis wird die seit Jahrzehnten propagierte Hypothese der Klimaexperten, daß die Erdtemperatur wesentlich vom CO2-Gehalt der Luft und nicht von der Solarstrahlung abhängt, mal eben ad absurdum geführt. Aber den STERN schert das offensichtlich so wenig wie das Hundegebell bei Vollmond. „Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern“, lautet wohl die Redaktionsorder.

 

Dabei ist das alles gar nicht neu. Es entspricht halt nur nicht der Political Correctness, nach der die Klimakatastrophe uns alle bedroht und CO2, das wir alle zum Leben brauchen, eben dieses Leben gefährdet. Da schau´n wir doch ´mal, was ein (echter) Fachmann dazu sagt:

 

In einem Interview mit der Weltwoche*) äußert sich der Autor des Buches „Die Lüge der Klimakatastrophe – Der Auftrag des Weltklimarates“, Hartmut Bachmann, zu den Drahtziehern der neuen Klimaideologie. Der 1924 geborene Deutsche war Mitte der 80er-Jahre als CEO einer US-Firma tätig, die sich exklusiv mit Klimafragen beschäftigte. Er war als Kommissar des US Energy Saving Programms präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, die die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates, zur Folge hatten. Bachmann war bei Diskussion und Entwicklung der Idee um die Nutzung des Wortes «Klimakatastrophe» von Anfang an dabei.

 

Weltwoche: Herr Bachmann, Sie sagen, die Klimakatastrophe sei eine politische Erfindung, vorgestellt als wissenschaftliche Entdeckung. Doch der Klimawandel ist über Partei- und Staatsgrenzen hinweg anerkannt. Können sich so viele Menschen irren?

 

Bachmann: Seit Geburt des Weltklimarates vor 25 Jahren wird eine Weltklimakatastrophe unter beachtlichem Getöse verbreitet, ohne daß einer Frage nachgegangen wäre: Wer gab wann und wem und wo für die Order, das IPCC, den späteren Weltklimarat zu installieren? Offensichtlich soll dies nicht bekannt werden. Automatisch muß gleich die nächste uralte Frage folgen: cui bono – wem nützt das?! Am besten nimmt jemand diese Beantwortung in die Hand, der Mit-Geburtshelfer des IPCC war. So entschloss ich mich vor zwei Jahren, dies in Buchform durchzuführen. Die Idee, das aus Deutschland stammende Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren, wurde 1986 in den USA geboren. Eine sich nähernde Katastrophe erzeugt Angst. Ängste verfolgen die Menschen von der Geburt bis zum Tod. Um Ängste zu beseitigen, sind Menschen bereit, alles zu tun. Dies war den Erfindern der Idee, das Wort «Klimakatastrophe» zu kommerzialisieren und zu einem «gigantic, long lasting business» zu entwickeln, bekannt. Um ein weltweites Geschäft mit der Angst aufzubauen, wurde eine Organisation benötigt. Dies wurde das IPCC. Weiter war bekannt, dass alle Industrienationen total verschuldet sind. Deswegen bekam das IPCC vor seiner Gründung zwei politische Aufgaben:


 

1. Feststellung, daß die Welt einer Klimakatastrophe entgegengeht.


 

2. Feststellung, daß der Mensch diese Katastrophe produziert.


 

Als Beweismittel, daß Menschen die Klimakatastrophe verursachen, wird behauptet, daß sie mit ihrer Lebensweise zu viel CO2 produzieren. Dies sollen Zahlen belegen. Diese müssen präpariert werden. Danach werden sie vom IPCC gebündelt und landen in den «Weltklimaberichten». Die «frisierten» Ergebnisse sagen seit vielen Jahren eine Klimakatastrophe für die Erde voraus. Wie und wozu dies geschieht, äußerten Direktoren des IPCC:

 

John Houghton, Vize-Präsident des IPCC, schrieb 1994: «Solange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.»

 

Maurice Strong, erster UNEP-Direktor, (Wood 1990) und in Rio 1992: «Besteht nicht die einzige Hoffnung für diesen Planeten in dem Zusammenbruch der industriellen Zivilisation? Liegt es nicht in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, daß dieser Zusammenbruch eintritt?»

 

Rajendra Pachauri, Präsident des IPCC seit 2002, anläßlich der Herausgabe des vierten Situationsreportes (Crook 2007): «I hope this will shock people and governments into taking more serious action.»

 

Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Lead Author in Working Group of the IPCC, sagte 1989: «Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten. Jeder von uns Forschern muß entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will.»

 

Möglicherweise gibt es eine Klimaänderung, wie seit Jahrmillionen. Eine sich nähernde Katastrophe gibt es nicht.

 

Das CO2 ist aktuell in aller Munde und oft verpönt, als wär´s ein Gift. Ist das CO2 wirklich etwas Schlimmes?

 

Mit Sicherheit nicht; ohne CO2 ist kein Leben auf Erden möglich; weder pflanzliches, noch tierisches oder gar menschliches. Die Pflanzen benötigen CO2, um es mittels Photosynthese umzuwandeln in Sauerstoff, den Lebewesen wiederum zum Atmen benötigen. Es gab Zeiten, da der CO2-Gehalt der Luft deutlich höher war als heute. Nichts belegt, daß Tier- oder Pflanzenwelt daran gelitten hätten. Je höher das CO2-Angebot an die Pflanzen, desto höher und schneller ihr Wachstum. Die Behauptung, dass CO2 eine Katastrophe auf Erden verursacht, soll denjenigen dienen, die die Macht haben, dies zu bestimmen. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt.

 

Warum vertreten auch viele Wissenschaftler das aktuelle Bedrohungsszenario?

 

Fast alle Institute der Welt, die sich mit dem Studium des Klimas befassen, sind staatliche Institute. Die dort arbeitenden Angestellten sind Staatsdiener und liefern die Ergebnisse ab, die der Staat von ihnen erfordert. Die derzeitige «political correctness» erwartet die Bejahung der angeblichen Klimakatastrophe, wie sie die UNO via IPCC verkündet. Diese angeblichen Wissenschaftler sind absolut in der Minorität. Aber sie sitzen an der Macht. Die anderen, die Majorität, haben keine Macht. Wir haben also international das Faktum, daß eine Minorität – wie so oft in der Geschichte der Menschheit – eine Majorität terrorisiert. Wenn morgen die Wahrheit zum Klima publiziert würde, wären Tausende angeblicher Wissenschaftler ohne Arbeit … und die Medien weltweit eines ihrer ertragreichsten Themen los. Bei solchen gigantischen Ereignissen müssen Sie immer wieder fragen: cui bono?

*)Veröffentlichung des Weltwoche-Interviews mit freundlicher Genehmigung von Hartmut Bachmann; die Fragen stellte Allen Dedic.

 

Dr. phil. Wolfgang Thüne, im Hauptberuf Diplom-Meteorologe, nahm dies zum Anlaß, dem Chefredakteur des STERN einen Leserbrief zu schreiben, den wir hier gerne wiedergeben:

 

STERN, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg

Sehr geehrter Herr Christian Krug,

haben Sie als Chefredakteur besten Dank für die Doppelseite „Tag der schwarzen Sonne“, wenn gleich die Sonne selbst bei einer Sonnenfinsternis nicht „schwarz“ ist. Auch sind Sonne und Mond keine „Scheiben“, sondern kugelförmige Gebilde, wie der Ablauf des „Himmelsspektakels“ zeigt. Dass Sonne und Mond von der Erde aus gesehen „ungefähr gleich groß“ scheinen, hätte erklärt werden müssen. Grund ist das Abstandsgesetz, wonach jeder Körper mit dem Quadrat der Entfernung optisch „kleiner“ wird.

 

Aber weswegen ich Ihnen danke und gratuliere, ist der Satz: „Verdeckt der Mond die Sonne vollständig, sinkt in seinem Schatten die Lufttemperatur merklich“.  Es ist eine Binsenweisheit, dass der Tagesgang der Temperatur aufs engste mit dem Tag-Nacht-Rhythmus verbunden ist. Dies zeigt sich besonders deutlich bei wolkenlosem Strahlungswetter.  

 

Es ist Ihnen bei der Schlussredaktion sicher entgangen, dass der STERN mit obigem Satz die seit Jahrzehnten propagierte Hypothese der Klimaexperten, dass die Erdtemperatur wesentlich vom CO2-Gehalt der Luft und nicht von der Solartstrahlung abhängt, ad absurdum geführt hat. Dazu von mir als Meteorologen meinen herzlichen Dank! Keiner meiner Kollegen auf dem Erdenrund hat bisher bei einer Wettervorhersage bei klarem Himmel in der Nacht ein Ansteigen der Temperatur vorhergesagt. Und kein Klimaexperte hat diesem bisher widersprochen, wenn gleich bei Dunkelheit ohne die CO2-Assimilation der Pflanzen der CO2-Gehalt der bodennahen Luft stets steigt.

 

Es wäre schön, wenn der STERN diesen Sachverhalt näher beleuchtet. Ich könnte dabei behilflich sein und verbleibe 

mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.

 

 

 

 

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