An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare April 2015

Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.

 

 

10 Jahre Papst Benedikt XVI.

Vor 10 Jahren „wurden wir Papst“, wie es die Bildzeitung vorwitzig und in einem scheinbar nationalen Gefühlsüberschwang formulierte. Kardinal Ratzinger wurde regelmäßig, schon lange vor seiner Wahl zum Princeps der Katholischen Kirche verunglimpft als „Panzerkardinal“ und „Großinquisitor“.  

 

Nach nicht allzu langer Zeit war er auch in seinem neuen Amt herabwürdigenden Angriffen ausgesetzt, als er sich allen Progressisten in der Gesellschaft, Politik und Medienwelt weiterhin nicht als ausreichend liberal und zeitgeisthörig anbot, den Küng-, Befreiungs- und sonstigen Ketzertheologie-Anhängern nicht gefiel. Unsere intellektuell unbedarfte Bundeskanzlerin erlaubte es sich 2009, den ihr religiös und verstandesmäßig weit entfernt stehenden Mann im Rahmen einer gemeinschaftlichen Pressekonferenz mit einem Despoten aus Kasachstan, öffentlich zu kritisieren. Es ging um eine angebliche notwendige Klarstellung zum Holocaust durch den Vatikan im Zusammenhang mit der „Williamson-Affäre“. Was Benedikt XVI. bisher im Dialog mit Juden aufgeschlossen hatte, seinen Auftritt und seine Ansprachen beim Besuch in Auschwitz hatte die Frau aus Vorpommern wohl nie registriert.

 

Die deutschen katholischen “Konferenz-Bischöfe” hatten zusammen mit ihren deutsch-katholischen Laienorganisationen schon je in ihrer Mehrzahl an dem deutschen Papst oder dem Kurienkardinal Ratzinger etwas auszusetzen. Das kann man verstehen, denn wer mag sich schon gerne als Zwerg an einem philosophischen und theologischen Riesen messen.

 

Die legendäre, man ist fast geneigt zu sagen, „anrüchige“ Regensburger Ansprache wurde in den Zeitgeistmedien bewußt verfälscht oder bewußt mißverstanden ausgelegt, um dauerbeleidigten Muslimen hier und dort Anlaß für Empörung und Kritik an dem obersten Repräsentanten des Christentums zu eröffnen.

 

Nach dem „Verdikt“ durch die ehem. FDJ-Sekretärin schütteten die bundesdeutschen Zeitungschmieranten vermehrt ihre Schmutzkübel in Richtung Vatikan bzw. Papst Benedikt aus. Der Mann auf dem Stuhl Petri hat ja nach Lesart der Journaille alle gegen sich aufgebracht: die Juden (in Gestalt des deutschen Zentralrats und Frau Knoblochs), natürlich die Muslime, die Schwulen und Lesben, die Päderasten und sonstige Sodomiten, die Schwarzen in Afrika, die Hirn- und Gen-Forscher, die selbsternannten Sprecher(innen) der Frauen und Transgegenderten, die Geschiedenen und Promiskuren, sicher auch die Veganer, genauso wie die Fleischfresser.

 

Es ist tröstlich zu denken, daß die Geschichte diesen großen Deutschen anerkennend, gemäß seiner großen Bedeutung in der zeitlosen religiösen und geistigen Welt, im Gedächtnis behalten wird. (Danke, altmod.de/?p=5168)

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Satire darf nicht alles

Satire ist wieder „in“, nicht erst seit „Charlie Hebdo“, sondern auch – besonders verkrampft – bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Was uns da unter „Satire“ angeboten wird, ist platter Krampf und strapaziert eher die Darm- denn die Lachmuskeln.

 

Varoufakis Stinkefinger

Das jüngste Beispiel falsch verstandener Satire fand sich am Sonntag, 20. März 2015. In seiner Sendung präsentierte ARD-Moderator Günther Jauch ein Video, das  einen Auftritt des heutigen griechischen Finanzministers bei einer Konferenz in Zagreb aus dem Jahr 2013 zeigt. Es ging Jauch ganz offensichtlich um eine Bloßstellung Varoufakis; denn der Mittschnitt bezog sich insbesondere auf eine Szene, bei der Varoufakis Deutschland den ausgestreckten Mittelfinger zeigt.


Varoufakis bezeichnete das Video in der Jauch-Sendung umgehend als manipuliert. In einer anderen Szene fragt der griechische Minister Jauch nach einer Entschuldigung für das „manipulierte Video“, mit dem eine „versöhnliche Stimme Griechenlands“ unterdrückt worden sei.

 

Die sogenannte Stinkefinger-Affäre schien zu platzen, sich in heiße Luft zu verwandeln. Das Video war lt. Varoufakis gefälscht  „Dieses Video ist gefälscht.“ Punkt! Und alle Welt mußte dies glauben. Dann aber behauptete ZDF-Moderator Jan Böhmermann, er sei der Urheber der Fälschung gewesen. War er aber nicht. Das Verwirrspiel drehte sich, war aber nicht mehr zum Lachen.  

 

Humor und Satire seien großartige Mittel, „blinden Nationalismus" zu lösen, schrieb Varoufakis bereits bei Twitter – und verwies dort auf das Video, mit dem das Team der ZDF-Show "Neo Magazin Royale" den Streit um Griechenlands Finanzminister aufklären wollte.

Varoufakis glaubte also Jan Böhmermann, dem Moderator von "Neo Magazin Royale", der sein Video so begann: „Lieber Günther Jauch, liebe ARD, liebe Bild-Redaktion, einmal bitte tief durchatmen, vielleicht nehmen Sie sich mal einen Stuhl und setzen sich hin. Sie müssen jetzt ganz, ganz stark sein." Um dann zu erklären, seine Redaktion habe die umstrittene Varoufakis-Sequenz manipuliert, weil Material für einen Spott-Song über den griechischen Finanzminister gefehlt habe.

 

Das ZDF hat inzwischen zugegeben, daß Böhmermanns Geschichte vom gefälschten Mittelfinger frei erfunden und als Satire gedacht war. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler sagte Spiegel Online: "Wir sehen uns gezwungen, das Neo Magazin Royale zukünftig als Satiresendung zu kennzeichnen“. Aus der Moderation des "heute journals" werde Jan Böhmermann „sicherheitshalber vorerst ausgeschlossen.“

 

Die Moralkeule der Gutmenschen

Das ZDF bedauert also. Doch die Satire geht weiter. „Meldungen“ wie die vom „Stinkefinger“ werden natürlich vom deutschen öffentlich-rechtlichen Medienboulevard wie Jauch und Plasberg genüßlich ausgeschlachtet. Wobei zusätzlich statt des Stinkefingers gerne der erhobene Zeigefinger gezeigt wird – eine besondere Geste der Gutmenschen-Moralkeule.

 

In einem Punkt kann man Varoufakis durchaus zustimmen: Er erklärte am 18.3. in einem Interview mit dem griechischen Fernsehen, er bedaure die Deutschen, weil sie es mit derart niveaulosen Fernsehkanälen zu tun hätten.

 

So verfestigt sich der Eindruck, Satire dürfe also offenbar alles. Erlaubt ist, was gefällt – in Mediendeutsch: was Quote bringt. Woran es liegt, ist offen sicht- und hörbar: Viele verwechseln Satire mit Beleidigung oder – im harmlosesten Falle – mit Scherzen auf Kosten anderer. Echte Satire ist anders, ist vor allem viel schwieriger und verlangt eine besondere Portion Geist.

 

Nur Provokation

Wenn sich seriös auftretende, öffentlich-rechtliche Medien erdreisten, aus dem Internet zusammengeschnippelte „Meldungen“ zu präsentieren, erwartet man, daß zumindest die Echtheit der Mitschnitte und die Quelle überprüft werden. Das, was das Fernsehen in dieser Geschichte darstellte, sollte offensichtlich nur provozieren. Fragt sich, auf wessen Kosten: Blamiert ist Varoufakis, blamiert ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk, und blamiert sind letztlich die Zuschauer, die das alles als glaubwürdig empfinden (sollen). Wenn Satire so weit gehen darf, dann läuft etwas schief.  

 

Da halten wir es eher mit Kurt Tucholsky: „Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: Er will die Welt guthaben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an.“ Satire  kämpft mit Humor, will heißen mit Geist und Witz, also mit einer gehörigen Prise Ironie,  gegen eine als fehlerhaft empfundene Wirklichkeit, seien es Personen oder Institutionen, die sie an ihren Idealen mißt.  

 

Recht auf Blasphemie?

„Satire darf alles“, ist im Wesentlichen eine richtige Feststellung. Aber eines darf Satire nicht:  kein Ideal haben. Dieses Ideal setzt die Grenzen für die Ironie eines Satirikers. „Nihilismus statt Idealismus“ oder „Zynismus statt Satire“ – das darf kein Ideal der Satire sein; denn Satire möchte die Welt verbessern und nicht, sich an ihren Fehlern aufgeilen.

 

Der französische Theologe Sylvain Romain drückt es so aus: „Es gibt eine Gürtellinie: die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Und unter dieser Grenze ist Blasphemie. Ich höre und lese vom "Recht auf Blasphemie" und frage: Was kommt morgen? Das Recht, Denkmäler anzuzünden? Oder Heiligtümer zu plündern? Grabmale zu schänden?

 

Blasphemie ist Respektlosigkeit: Wenn die Autorität der Eltern, Polizeibeamten, Lehrer und Geistlichen nicht mehr geschützt wird, zerfällt die Gesellschaft…

Wie dekadent ist eine Gesellschaft, die die Blasphemie gutfindet? "Charlie Hebdo" setzt den Geist der französischen Aufklärung fort, in dem alles ins Lächerliche gezogen wurde. Damals war das Ergebnis Mord und Totschlag. Ich bin empört und spreche mein tiefstes Mitgefühl all denen aus, die sich durch solche Blasphemien verletzt fühlen. Ich schäme mich, Franzose zu sein“ (Sylvain Romain, Theologe und Islamwissenschaftler, aus Wiener Zeitung, 18.11.15).

 

Das müßte auch für jeden Christen gelten. Und die geneigten Leser mögen mal versuchen, mit der oben gezeichneten Elle die „Satire-Sendungen“ unserer Medien zu messen! Da bleibt das Lachen im Halse stecken. Satire darf eben nicht alles!

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Zum vorstehenden Artikel paßt der folgende Bericht wie die Faust aufs Auge:

Ostern, „Queersexuelle“ etc.: Eine mediale Verhöhnung der Christen

Daß ARD und ZDF Zeitgeist-Medien sind, weiß inzwischen jedes Kind. Aber die Sender finden immer wieder einen Anlaß, ihre schiefe Programmplanung unter Beweis zu stellen. Das Osterprogramm der öffentl.-rechtl. Sender war ein Sammelsurium der miesesten Qualität, aber kein einziger Film oder Beitrag beschäftigte sich in der Primezeit mit Ostern – sieht man von der Übertragung des österlichen Papstsegens aus Rom ab.  

 

Das Ganze hat Methode: Man muß das tumbe Volk langsam umerziehen, weg von den Traditionen, weg vom christlichen Glauben, weg von unserer abendländischen Kultur und weg vom alten Menschen. Zwei Vorgänge lassen dies deutlich erkennen:

 

Freikirchen raus, „Queer-Sexuelle“ rein

Die traditionsbewußten und überwiegend konservativen Freikirchen waren den Rundfunk-Gewaltigen schon lange ein Dorn im Auge. Man ergriff die erste sich bietende Gelegenheit und warf die Freikirchen aus dem SWR-Rundfunkrat. Islam ist wichtiger. Das freut die Moslems. Aber neuerdings drängt eine viel wichtigere Gruppe – geschätzter Anteil an der Bevölkerung: 5 Prozent – auf die Rundfunk- und Fernsehsessel. Das freut die Moslems gewiß nicht. Aber macht nix.  

 

Wenn es nach der Neuen Religion der durchgegenderten Menschen geht, werden die „LSBTTIQ-Mitbürger*_Innen“ in den erlauchten Kreis der Rundfunk-Volksbeglücker aufgenommen werden. (LSBTTIQ sind die Anfangsbuchstaben von: Lesben, Schwulen, Transsexuellen, Queeren usw.) – also alle die, die früher „unnormal“ genannt werden durften (was heute sanktioniert würde), jetzt aber Vorzeigeobjekte der Linksschickeria sind (man denke nur an die Christopher-Street-Days) – eine prozentual unbedeutende Minderheit in unserem Land, aber POLITISCH-KORREKT, und deshalb zur Avantgarde der Neuen Gesellschaft aufgerückt:

 

LSBTTIQ-Quote in den Räten

In Bezug auf die Medienbesetzung hier eine Auszug aus dem Maßnahmenkatalog zum geplanten Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg” der grün-roten Landesregierung – als bundesweites Vorreiterprojekt für sexuelle Offenheit und Vielfalt:

 

  • Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild), aktive Medienbeobachtung
  • “LSBTTIQ-Quote bei Südwestfunk, Rundfunkrat und ZDF“ und sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen
  • Kultur- und Film-Preise für LSBTTIQ-Projekte

Da rückt also die Neue Gesellschaft unaufhörlich auf uns zu und bald wohl über uns hinweg. Ein zweites Beispiel  durften wir gerade am letzten Karfreitag erleben:

 

Christenverfolgung: ZDF-Mißinformation

Im "heute journal" des ZDF wurde am 4. April d. J. (Karsamstag), 22:45 Uhr *), mit einem gewissen professionellen Timbre in der Stimme berichtet, der Papst habe sein diesjähriges Karfreitags-Gebet im Kolosseum gesprochen, einem Ort, an dem einst im Römischen Reich Christen grausam zu Tode gequält wurden.  

 

Ja, wenn das ´mal kein Aufhänger ist! Da konnte Ankermann (neudeutsch „anchorman“) Klaus Kleber so richtig in die öffentlich-rechtliche Krabbelkiste greifen. Was er auch tat: Mutig berichtete Klaus Kleber weiter, auch heute noch würden in aller Welt Christen verfolgt. Seine Betroffenheit war nicht zu überhören bzw. zu übersehen. Der Mann hat schließlich Stil!

 

Was dann kam, kann man sich eben nur bei den Öffentlich-Rechtlichen leisten. Jeder „normale“ Zuschauer hätte doch nun gewiß erwartet, einige Meldungen über die grauenhaften Massaker der Moslems an Christen durch ISIS, Boko Haram oder durch die al Schabaab-Miliz in Kenia zu erfahren. Welch ein Irrtum!

 

Christenverfolgung? …hat doch mit dem Islam nichts zu tun!

Das Wort "Islam" suchte man bei Kleber vergeblich. Es kam gar nicht erst vor. Man sah auch keine Erschießungskommandos des IS, keine auf Zaunpfähle aufgespießten Köpfe abgeschlachteter Christen, keine Kinder, denen von Dschihadisten die Gliedmaßen weggeschnitten worden waren.

 

Nein, das ZDF hatte weit eindrucksvollere Nachrichten über die Christenverfolgung in aller Welt. Das schien die Fernsehmacher so aufzuregen wie der legendäre Sack Reis, der in China von der Stange fällt. Wobei wir gerade den Höhepunkt der ZDF-Meldung erreicht haben: Statt über ISIS oder Boko Haram folgte ein Bericht über diverse „Unannehmlichkeiten“ für Christen in ...? Erraten! In China! (Ab Min.4.05)

 

Ist das nicht eine erstklassige (Des-)Information? Tusch und Preis für Kleber! Man verschiebt die Akzente einer Meldung und lenkt von der grausamen Wahrheit ab.

*) www.zdf.de/…/23…/ZDF-heute-journal-vom-4.-April-2015…

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Staatsanwalt: Aufruf zum Judenmord ist „legitime Israel-Kritik“

Ich bin mir nicht sicher, ob die folgende Meldung auch so lauten würde, wenn der Friseur ein „autochthoner“ Österreicher (oder ein ebensolcher Deutscher) wäre. Aber die Moslems geben ja nur ihrer verzweifelten Lage Ausdruck. Und überhaupt hat das nix, aber auch gar nix mit dem Islam zu tun.

 

„Israel heute“ berichtet – bisher unwidersprochen – folgenden Vorgang:

„Mittlerweile vergeht kaum noch ein Tag ohne neue erschütternde Meldungen über den wachsenden Antisemitismus in Europa. Heute beschäftigt ein Fall aus Österreich die israelische Öffentlichkeit. Dort hatte ein Türke auf Facebook Adolf Hitler mit einem Lob für die Ermordung der Juden zitiert. Er habe damit Israel wegen des Gazakrieges kritisieren wollen, erklärte er zu seiner Rechtfertigung. Die Staatsanwaltschaft Linz stimmte dem zu: „Die Aussagen waren keine Verherrlichung von Hitler, sondern eine Unmutsäußerung gegenüber Israel“, erklärte ein Sprecher der Behörde gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten“.  

 

Ibrahim T., 29 Jahre alt, ist der Inhaber eines Friseursalons in Wels bei Linz. Er stellte ein Foto von Hitler auf seine Facebook-Seite und veröffentlichte dazu ein fiktives Zitat des Nazi-Führers: „Ich könnte alle Juden töten. Aber ich habe einige am Leben gelassen, um euch zu zeigen, wieso ich sie getötet hätte.“

 

Medienberichten zufolge flehte der Friseur zudem zu Allah, daß er den jüdischen Staat vernichten möge. Besorgte Leser seiner Facebook-Veröffentlichungen schalteten die Polizei ein. Der Verfassungsschutz nahm Ermittlungen auf. Doch erstaunlicherweise fand die Staatsanwaltschaft keine Straftat. Der Sprecher der Linzer Ermittlungsbehörde, Philip Christl, wird in österreichischen Medien zitiert, daß bei Ibrahim T. die „subjektive Tatseite“ fehle.

 

Die österreichisch-israelische Gesellschaft protestierte gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Die österreichische Justiz legitimiere antisemitische Agitation. Als „schockierend“ bezeichnete Samuel Laster, Chefredakteur der Wiener Zeitung „Die Jüdische“, den Vorgang gegenüber der „Jerusalem Post“. Er selbst habe in Österreich Demonstrationen gegen Israel erlebt, in denen Slogans wie „Zionisten sind Faschisten“ verwendet und das Hakenkreuz mit dem Judenstern verglichen wurden. Die Polizei habe darin keinen Grund zum Einschreiten gesehen.

 

Die Empörung über die österreichischen Ermittlungsbehörden schlägt mittlerweile Wellen, die weit über die Alpenrepublik hinaus reichen. Das hat möglicherweise doch noch Konsequenzen für den antisemitischen Friseur Ibrahim T.: Die Generalstaatsanwaltschaft hat jetzt angekündigt, sein Fall werde neu aufgerollt.“ (Quelle: Israel heute)

 

In Deutschland wäre das Volksverhetzung, in Frankreich auch – zumindest auf dem Papier. Das, was in Linz/Oberösterreich ein islamischer Friseur sagt, ist nämlich keine Kritik an Israel, das ist Verherrlichung des Holocaust und somit übelster Antisemitismus.

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen schönen, sonnigen Frühling, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.  

 

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr

Peter Helmes, 23. April 2015   

 

Und wie immer, noch ein kleines P.S.:

„Freimaurer Helmes“

Wie Vorurteile einige verbiegen können, zeigt folgende Episode: Ein Leser hatte einen Artikel mit einem Photo von mir gesehen, das mich mit Hand an meiner Brille zeigt. Wenn das ´mal nicht verdächtig ist, dachte wohl der (nicht) geneigte Leser und griff in ein absurdes Denkarsenal. Er schrieb doch tatsächlich einen Kommentar dazu (18/03/2015 at 23:45): „Es ist wirklich nicht immer ganz einfach zu erkennen, wer welche Rolle spielt und was damit bezweckt wird. Beim Autor vom “grünen Schafspelz” (Peter Helmes) fällt mir auf, dass er auf seinem Foto gleich mit zwei Freimaurer-Signal-gesten aufwartet: Der Brillengriff und der Blick über die Brille!“

 

Ich erschrak ganz fürchterlich – und mußte dann herzhaft lachen. Jeder, der mich und meine Bücher kennt, muß da mitlachen. Ich habe mit Freimaurern so viel zu tun wie eine Kuh mit dem Eierlegen. Der Hintergrund ist banal: Dieses Photo, das mein Erkennungszeichen („Markenphoto“) ist, stammt von einem Profi und ist als Pressephoto gedacht. Beim Photographieren „verführte“ mich der Photograph zu verschiedenen Gesten, um „dem Bild Leben zu geben“. Das war´s. Und ich bin jetzt halt Freimaurer. (P. H.)

 

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