An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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„Protz-Bischof“ – Nachtreten der katholischen „Reformkräfte“ voller Haß

Die ganze Geschichte um Limburgs Bischof Tebartz-van-Elst („TvE“) kann wohl außerhalb des intimen Kreises am Bischofssitz – und da sitzen dessen Feinde – niemand verstehen. Hat er nun „geprotzt“, oder hat er ehrwürdige Bausubstanz erhalten? Geht man ohne (linke) Brille an die Sache, sieht alles ein wenig anders aus.

 

Das Tragische an dem „Fall“ des Bischofs: Nachdem Medien – und vor allem liebe Mitchristen – in aller Demut und Frömmigkeit über den Mann hergefallen waren, war eine Rückkehr ins Amt nicht mehr vorstellbar. Den Generalfehler beging nicht der Bischof, sondern Papst Benedikt – in aller guten Absicht: Er setzte den bekennenden Konservativen Tebartz-van-Elst ausgerechnet in einem der linkesten Bistümer ein – und reflexartig jaulte die von einem (bei der Bischofsernennung übergangenen) Frankfurter Domherren aufgeputschte „Kirche von unten“ auf. Man jubelte erst wieder, als das Wild erlegt war – und warf ihm kübelweise Dreck nach.

 

Hat eigentlich niemand der Gottesmänner und –Frauen ´mal hinter die Kulissen der deutschen Bistümer geschaut? Hätte das jemand, fände er Bestätigungen der alten Volksweisheit zuhauf: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.“ Schau´n wir mal hinter die Bühne:

 

Geld scheint in der katholischen Kirche Germaniens nicht die Hauptsorge zu sein. Kann mir jemand erklären, wie ein Bischof – bar jeder technischen Kenntnis – allein ein Zig-Millionen-Bau- bzw. Renovierungsprojekt schaukeln soll, ohne daß ihm Berater zur Seite stehen, ohne daß ein Architekt ihm die Hand leitet, ohne daß ein bischöfliches Kontrollgremium – das gibt´s auch in Limburg – Augen und Mund aufmacht? Es bleiben (nur) Fragen. Interessant in diesem Zusammenhang: Ausgerechnet der Vorsitzende des Limburger Kontrollgremiums war der lautstärkste „Anklageführer“ gegen TvE. Der aber von den deutschen Bischöfen eingesetzte Untersuchungsausschuß brachte „leider“ nicht das erwartete Ergebnis, sondern eine Entlastung Tebartz-van-Elst´.

 

Hätte man doch mal über die Grenzen Limburgs hinausgeschaut! Für knapp zehn Millionen Euro (genauer: 9,8 Mio.) hat das Erzbistum München und Freising in Rom(!) ein neues Gästehaus gekauft, das der Lebegern-Kardinal Marx als „Haus der Begegnung“ bezeichnet – im Vatikan spricht man eher vom „Palazzo Cardinale Marx“. Wäre das Geld nicht besser für die Aufgaben der Erzdiözese einzusetzen gewesen? Und dann noch ein neues Ordinariat in bester und teuerster Münchner Innenstadtlage (für 400 Mitarbeiter): Kostenrahmen: rd. 130 Mio. Euro – und eine angemessene Wohlfühlsuite von rd. 200 qm für seine Eminenz Marx. (Der Humidor für seine exquisiten Zigarren und der excellente Cognac gehen hoffentlich auf sein Privatkonto.) Ja, sprach da jemand drüber? Ist das ein Thema für aggressive Berichte der Presse? Wurde Kardinal Marx deshalb jemals gejagt und geschlachtet?

 

Und weiter: Der Neubau des Bischöflichen Palais und des Ordinariats der Diözese Rottenburg/Stuttgart hat ein Volumen von rd. 40 Millionen Euro. Man spricht nicht drüber; denn der Bischof von Rottenburg gehört zu den politisch Korrekten unter dem deutschen Klerus.

 

Und so weiter, und so weiter. „Und so weiter“ aber nur, wenn solche („höheren“) Baukosten in „linken“ Bistümern entstehen; da sind die Baumaßnahmen dann selbstredend „dringend notwendig“ und liegen „im Rahmen der Planungen“. In den eher gemäßigten Bistümern heißt es sofort „Protzbauten“. Wetten? Den „Mantel christlicher Nächstenliebe“ deckt man über die eigenen Genossen; für die Andersdenkenden der Rest-Konservativen in der katholischen Kirche bleibt da nur noch Haß – siehe Tebartz-van-Elst.  

 

Und wenn wir schon bei „Haß“ sind: Unbarmherzig fordert das (reiche) Bistum Limburg „Schadenersatz“ von TvE, obwohl der „Schaden“ nicht nachgewiesen und obwohl der „Protzbischof“ von keinem Gericht verurteilt wurde – und genau wissend, daß selbst ein Bischof wie TvE die geforderte Millionensumme niemals in seinem Leben aufbringen könnte. Für mich ist klar: Hier geht es um einen Feldzug gegen Konservative und damit um Vernichtung der Gegner des Zeitgeistes. „Herr, verzeih´ Ihnen…!“

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Roter Stadtführer durchs rote Berlin für rote Ignoranten

Auf diesen Reiseführer haben wir gewartet – wie auf den Durchfall im Urlaub in einem tropischen Land. Ach, wie war Berlin einst so schön (rot)! Scheint vorbei, glaubt man einem neuen „Stadtführer“. Es gibt fast nur noch rote Ruinen. Und die erweckt der magere Stadtführer zum Leben – nahezu jede Seite etwas „verlorenes oder wiederauferstandenes Rotes“ – rote Kultur, rotes Denkmal, rotes Mahnmal – Hauptsache „rot“.

 

Interessiert kein Schwein, aber muß wohl sein. Das „Rote Rathaus“ reichte wohl nicht – obwohl es seit (gefühlter) Ewigkeit in roter Hand ist. Nein, es mußte (endlich!) ein Reiseführer her, der dem dummen Volk zeigt, wie rot Berlin eigentlich ist bzw. sein hätte können wollen oder wäre…

 

Frank Schumann, der Herausgeber des Führers („Das Neue Berlin. Ein Stadtführer“, Verlag Das Neue Berlin) befaßt sich „mit dem linken, dem roten Berlin“ (Text), schön getrennt nach noch bestehenden Sehenswürdigkeiten und Verlustabgängen, wobei „Politische Orte vor 1933“ und zwischen „1945 und 1989“ oder (auch nur) „Antifaschistische Orte“ sowie „Abgerissene DDR-Bauwerke“ eine bedeutende Rolle spielen – ideologische Erinnerungslücken inklusive.  

 

Rainer Blasius schreibt in der FAZ in einer treffenden Schmonzette hierzu u. a., daß mit keinem Wort der vielen Toten an der Mauer gedacht, wohl aber dem nach 1990 entfernten Denkmal des 1962 ermordeten DDR-Grenzers Reinhold Huhn nachgetrauert würde. „Zudem fehlen Querverweise, etwa beim Ministerium für Bauwesen in der Breiten Straße, vor dessen Abriß ein Goßwandbild von Walter Womacka ´gerettet` wurde. Der Leser erfährt erst 30 Seiten später, daß es nun ein Haus in der Friedrichsgracht ziert. Womacka hatte auch vier Wandgemälde im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR geschaffen; diese sollten vor dem ´Rückbau` aus dem Beton ´gefräst werden, was der Künstler ablehnte. Es gebe keine sozialistische deutsche Außenpolitik mehr, also brauche man auch nicht mehr diese Wandbilder.“ „Ungemein konsequent“ – resümiert Rainer Blasius staubtrocken. Recht hat er.

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Mediengeschwätz, Politiker-Geschwafel am Beispiel Fukushima

Einige meiner Leser werden sich noch erinnern: Im Kampf gegen die deutschen Atomkraftwerke behauptete die unselige Grün-Schwätzerin Claudia Roth, ohne rot zu werden, „die Atomkatastrophe von Fukushima“ habe hunderte Opfer gefordert. Begierig nahmen die Medien die Klage Roths auf. Daß die Dame kleinlaut kurz drauf gestehen mußte, es habe sich nicht um Opfer der „Atomkraftkatastrophe“, sondern des Tsunami gehandelt, und sich für ihre Falschbehauptung öffentlich entschuldigen mußte, fand dann nicht so recht den Weg auf die Titelseiten. (Die Rothsche Entschuldigung übrigens entsprach ihrem Charakter: Nicht sie sei schuld, sondern ihrem Büro sei eine dumme Panne unterlaufen.)

 

Nach dem Motto „was nicht sein darf, das nicht sein kann“ bedienen dieselben geneigten Medien unverdrossen das Klischee von der „Atomkatastrophe“. So hieß es nach dem Besuch Japans der Bundeskanzlerin in vielen Medien etwa so: „Deutschland ist nach der Katastrophe in Fukushima den konsequentesten Weg gegangen und hat sich völlig von der Atomkraft verabschiedet…“

 

Ei der Daus! Abschied von der Atomkraft nach der „Atomkatastrophe“? Alle, aber auch alle Fachleute (inklusive der UNO-Organisation „UNSCEAR“) sind bei der Auswertung der „Katastrophe“ zu dem Ergebnis gekommen, daß durch die freigesetzte Strahlung kein einziger Mensch ums Leben gekommen ist. Menschenleben aber waren den Erdbeben und dem Tsunami geschuldet.

 

Was wir daraus lernen – abgesehen von der Bestätigung der Unsäglichkeit des Frl. Roth: Die „wegen Fukushima“ erfolgte abrupte Kehrtwendung der Bundesrepublik Deutschland von der Kernkraft weg hin zu fragwürdigen „Erneuerbaren Energien“ war nicht konsequent, sondern mediengeil, populistisch und sachlich inkonsequent. Merkel sei Dank!

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Von der Rolle: Ausgerechnet die „Junge Freiheit“ warnt AfD vor „rechts“

Dieter Stein – ein Mann verliert Kompaß und Überblick

Man faßt es nicht! Ausgerechnet Dieter Stein warnt vor den „Rechten“, wenn er von der AfD spricht – selbstverständlich nicht ohne zu betonen, daß es sich um „Rechtsaußen“ handelt. So einfach geht Schablone oder „Klappe zu!“ Und das ohne jede sachliche Begründung, ohne jeden Nachweis für seine Vorwürfe. Die Denkwelt des Dieter Stein besteht wohl auch nur aus Schablonen: „rechts“, „sehr rechts“, „rechtsaußen“, „rechtsextrem“ – und tappt dabei in die gleiche Falle, die die Linken für alle „Rechten“ aufgestellt haben: „Rechts ist gleich rechtsextrem ist gleich rechtsextremistisch, also letztendlich faschistisch.“ Ja merkt der Mann das denn nicht? Und wenn er´s merkt: Wo sind die Fakten zur Begründung seines Etiketts „rechtsaußen“, wo die Nachweise? Er liefert sie nicht – und hinterläßt somit den Eindruck eines billigen Boulevard-Journalismus. Gleichzeitig untergräbt er das konservative Niveau und den bisher seriösen Ruf seines Blattes. 

(Peter Helmes)

 

Dieter Stein ist nicht irgendwer, sondern gibt gerne den Vorsprecher der Konservativen, der Bürgerlichen, der Anständigen usw. Als Herausgeber und Chef der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ schreibt er oft kluge Kommentare, i. d. R. auf der Titelseite, die ich seit zwei Jahrzehnten aufmerksam lese.

 

Aber in den letzten zwei, drei Jahren scheint ihm der konservative Kompaß aus dem Lot geraten zu sein. Vielleicht drücken ihn die Sorgen um sein Blatt, das nach wie vor unter der Magermarke von 25.000 (verkauften) Exemplaren herumdümpelt. Damit kann man keinen Staat machen und keinen konservativen Sturm entfachen. Aber man kann einiges Aufsehen erregen, wenn man Unsinn schreibt und diesen Nonsens mit einem Mäntelchen des besorgten – selbstverständlich „echt konservativen“ – Mitbürgers umgibt. „Nein, Herr Stein, so geht das nicht (mehr)!“ Verfolgt man Steins Kommentare zur AfD, merkt man sehr schnell, daß er „eiert“.  

 

Es ist schon ein journalistischer Grenzgang – ein Eiertanz – gewesen, daß sich die Junge Freiheit offensichtlich ungeniert als Hauspostille der AfD aufgeführt hatte (oder sich gerne so sah). Eine Junge „Freiheit“ hat natürlich diese Freiheit, verspielt aber damit buchstäblich den Anspruch, „überparteilich/neutral“ zu sein.

Einmal auf die Propagandalinie zugunsten der AfD eingenordet, geriet der JF-Herausgeber des Öfteren ins Schlingern: Mal sieht man ihn dem rechten Flügel zugeneigt, mal der Mitte – oder wie immer man das nennen will. Mal wurde Lucke gelobt, mal Gauland, Petry oder sonstwer. Die Elogen und, vice versa, Kritiken zogen sich in manchen Ausgaben sogar über mehrere Seiten hin, ohne einen klaren redaktionellen Standpunkt erkennen zu lassen.

 

Fehlbewertung der Grünen

Genau das scheint nicht (mehr) Dieter Steins besondere Stärke zu sein. Schon abenteuerlich war seine absolute Falschbewertung der Grünen vor einigen Jahren – kurz vor der öffentlichen Diskussion über die Pädophilie-Hintergründe der Grünen. Damals verstieg sich D. Stein in einem ätzenden, fast ganzseitigen Artikel zu der Forderung, man müsse den Grünen doch einen „Wandel“ zubilligen. Sie seien nun “im bürgerlichen Lager angekommen“. Und außerdem sollte man ihnen auch eine gewisse Läuterung zugestehen – wozu er insbesondere auch (ausgerechnet) Daniel Cohn-Bendit rechnete.  

 

Dieser Leitartikel – eher eine Verteidigung von Cohn-Bendit – in der „Hauspostille der Konservativen“, der JF, haute viele vom Hocker, die bisher in den Grünen zuvörderst Systemveränderer sahen – und in der Jungen Freiheit deren inhaltlichen Gegenpol.

 

Doch der Chef der JF – dem Zeitgeist vorauseilend – sah in den Grünen nun geläuterte Menschen, denen man die Eingliederung in die bürgerliche Gesellschaft zubilligen müsse („sie sind im Bürgertum angekommen“). Oh wenn er doch geschwiegen hätte! Kurz nach seinem unseligen Artikel rollte die Aufklärungswelle über die grüne, pädophile Vergangenheit über Deutschland – und über Dieter Stein. Er stand plötzlich nackt da und hatte alle die brüskiert, denen auch die Junge Freiheit in vielen Jahren in vielen Artikeln und in vielen Kommentaren vorgebetet hatte, wie gefährlich und zerstörerisch die Grünen seien. Kleinlaut versuchte er danach, die Kurve zu kriegen. Heute liegt er wieder stramm auf Anti-Grün-Kurs. Brav so!

 

„Gebranntes Kind scheut´s Feuer“, sagt der Volksmund. Aber auch diese Weisheit scheint an Stein vorbeigerauscht zu sein. Statt aus seiner grünen Schief-Analyse gelernt zu haben, legt er sich erneut – diesmal bei der AfD – in die Kurve.  

 

„Junge Freiheit plötzlich politisch korrekt?“

„kewil“ von „Politically Incorrect“ (pi) schreibt am 07.07.15:

„Weit haben wir es schon gebracht im Lande! Jetzt warnt sogar die Junge Freiheit in Gestalt von Dieter Stein die Petry-AfD vor zuviel „Rechtsaußen“, sonst habe sie bald fertig. Unglaublich! Im Wortlaut:  

 

„Frauke Petrys größte Herausforderung wird es deshalb sein, die bereits auf dem Parteitag auch unter ihren Anhängern lebhaft diskutierte Gefahr unter Kontrolle zu bringen, daß die AfD mit Karacho in eine politische Sackgasse schleudert. Der Verlust des Lucke-Flügels erhöht arithmetisch das Gewicht des bislang marginalen Rechtsaußenflügels der AfD, der das Bild der Partei zunehmend bestimmen könnte. Diesen in den Griff zu kriegen, daran scheiterte bereits Lucke mit untauglichen Mitteln.

 

Ob Petry sich hier mit ähnlich eiserner Entschlossenheit durchsetzt wie in der Auseinandersetzung mit ihrem Rivalen Bernd Lucke, muß sie zeigen. Ansonsten folgt die AfD dem traurigen Schicksal der Republikaner.“

 

Sorry, auch wenn Stein auf Lucke gesetzt hat, dann zeigt dies nur, daß er die AfD-Mehrheit gar nicht verstanden hat. Lucke war ein Spalter. Hätte er das gelassen, wäre er jetzt noch Vorsitzender.

(…)

Allein der Asyl-Irrsinn wird für Tausende von Stimmen sorgen, was schon mit Euro und Griechenland möglich gewesen wäre, wenn die feinen Herren das Thema angeschnitten hätten, anstatt zu streiten! (Quelle: http://www.pi-news.net/2015/07/junge-freiheit-warnt-afd-vor-rechts/) Ich (P.H.) lerne daraus, eine alte Erkenntnis zu verinnerlichen: „Gott schütze mich vor meinen Freunden! Mit meinen Feinden werde ich schon selbst fertig werden!“

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„Wir gedenken…!“

Deutsch wird immer schwerer. Aber dies ist hier keine Klage über Ausländer, Flüchtlinge oder Asylanten, sondern über Deutsche, die ihrer Sprache offensichtlich überdrüssig sind, jedenfalls ihrer nicht mehr mächtig. „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“, titelte einst Bastian Sick sein gleichnamiges Erfolgsbuch. Hier ein Musterbeispiel, aufgespießt von spiegel-online:

 

„Der Genitiv gerät zusehends aus der Mode. Viele sind ihn überdrüssig. Dennoch hat er in unserer Sprache seinen Platz und seine Berechtigung. Es kann daher nicht schaden, sich seinem korrekten Gebrauch zu erinnern. Sonst wird man dem Problem irgendwann nicht mehr Herr und kann dem zweiten Fall (dem Genitiv) nur noch wehmütig gedenken.“

 

Die meisten Menschen werden´s lesen und die Achseln zucken. Was soll´s? Sie merken nicht einmal, wie unsere Sprache verbogen wird. Schließlich tragen die Schulen, genauer ausgedrückt die Bildungspolitik, zu der Schleifung der deutschen Hochsprache bei. „Richtig ist, was Du meinst“, lautet die moderne Sprachregelung. Lehrer (die es ernstmeinen) verzweifeln, anderen ist´s egal. „Deutschfehler“ gibt´s nicht mehr.

 

Solch ein Prachtexemplar deutscher Fehlschreibung fand ich in der Frankfurter Rundschau, Abteilung Sterbeanzeigen. In einer Todesanzeige für einen verstorbenen Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden heißt es: „Wir gedenken mit großem Respekt unserem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden…“ Unterschrieben ist der Trauertext von zwei leibhaftigen Landräten (einer aus dem Hochtaunus-, einer aus dem Main-Taunus-Kreis) und zwei Vorständen der Taunussparkasse.

 

Ja, was gedenken sie ihm denn anzutun? Sie tun ihm einen Tort an! Treten ihn sprachlich in die Gruft! Denn wenn Sie gemeint haben sollten, an ihn nur als Ehrenmann zu denken, hätten sie schreiben müssen: „Wir gedenken mit großem Respekt unseres ehemaligen Vorstandsvorsitzenden…“

 

Wenn die Herren Landräte schon kein Deutsch können, haben sie denn nicht wenigstens Referenten, die unsere Sprache beherrschen? Gedenken sie des Toten so intensiv, daß sie nicht ´mal ihre eigene Anzeige überprüfen? O tempora, o mores!

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen sonnigen August, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik.  

 

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

 

Ihr  

Peter Helmes

Hamburg, 10. August 2015   

 

Und wie immer, noch ein erweitertes Postskriptum:

P.S. 1: Postmortaler Gebühreneinzug – GEZ-Verfolgung bis ins Grab

„Von der GEZ (Gebühreneinzugszentrale der sozialisierten Fernsehsender) kam gerade ein Schreiben an meine Großmutter (1885 bis 1970). Ähnliches passiert ständig....“ (Hinweis meines Lesers U. M., Dortmund, 31.07.15)

 

P.S. 2: ARD – „Allgemeiner Rotfunk Deutschlands“

„Patrik“ schreibt mir: „Moin zusammen,

ich habe in der Regel den Fernseher laufen, sobald ich meinen ersten Kaffee am Start habe

und im Internet ein wenig herumstöbere.

Grad bin ich fast vom Glauben abgefallen: Die „Rote Rosen“- Serie beschäftigt sich jetzt seit

drei (oder mehr) Folgen mit "Flüchtlingen" und bösen Nazis. Ebenso wie die Serie

"Um Himmels Willen" die bösen Deutschen schon abgehandelt hat. "Lindenstraße" hatte das

 ja auch schon.

Zitat aus der Folge: „Es ist erwiesen, daß die Kriminalität trotz Flüchtlingsheimen nicht ansteigt."

Das ist typisch ARD -- Allgemeiner Rotfunk Deutschlands

Und für solch einen Mist zahlen wir Zwangsgebühren!“

Wer würde Leser „Patrik“ widersprechen?!

P. H.

 

 

 

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