An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Mai 2015  


 

Liebe Leser,
an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.
 

 

Klartext: Asylanten ja, Wirtschaftsflüchtlinge nein!

Deutschland kann nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen, und wir können auch nicht alle Probleme dieser Welt lösen. Das hat nichts mit Egoismus oder Populismus zu tun. Es muß bei der Aufnahme von Flüchtlingen auch gewisse Grenzen geben. Die klarste Grenze  wäre zwischen (berechtigten) Asylbewerbern und Wirtschaftsflüchtlingen zu ziehen. Es geht bei echten Asylanten nicht um „Einwanderer“, die bessere Verdienstmöglichkeiten im reichen Europa suchen, sondern um Menschen, die vor Tod und Verfolgung fliehen. Für Wirtschaftsflüchtlinge jedoch ist in der Tat hier kein Platz!

 

„Ferien in Deutschland – mit satter Prämie“

Für echte Asylanten brauchen wir keine Quoten; denn für diese haben wir Platz genug. Doch unsere politische Edelklasse macht keinen Unterschied zwischen (politisch) Verfolgten und denen, die ´mal eben Kasse machen wollen. Wie ist das denn?: Im Kosovo wurden Prospektflugblätter verteilt, auf denen (sinngemäß) stand: „Vier Monate (mindestens) Ferien in Deutschland (für die ganze Familie), guter Lohn dazu und zur Rückfahrt satte Prämien!“

 

Das weiß jeder, erst recht jeder Politiker und Medienmensch. Aber da man mit „Elend“ viel leichter Auflage und/oder Stimmung machen kann, kriegen sich unsere Elendsprediger gar nicht mehr ein vor lauter Sozialgedusel. „Wer will noch ´mal, wer hat noch nicht(s)?“ Was früher ein gängiger Werbespruch beim „Hau den Lukas“ auf jeder Dorfkirmes war, ist heute Leitspruch der Umverteiler. „Mach aus Deutschland Armland!“ wäre ehrlicher.

 

Statt einer sehr zügigen Prüfung auf die wahren Probleme der zu uns Kommenden ziehen unsere Politiker – von Deutschland über Europa bis zur UNO – es vor, an Verteilquoten zu basteln, damit „jedes Land nach einem gerechten Schlüssel“ Flüchtlinge aufnehmen soll. Wenn es zutrifft, daß nicht einmal 10 Prozent (in Worten: zehn!) der Asylbegehrenden tatsächlich Asyl zugesprochen wird, ist schon der Denkansatz eines „Verteilschlüssels“ falsch. Warum machen wir das mit?

 

Freifahrt ins gelobte Land

Clara Mayerbach schreibt auf Facebook (15.5.15): „Soeben interviewt Klaus Kleber im "heute journal" den UN-Flüchtlingskommissar Volker Türk, der sich entschieden dagegen ausspricht, "Flüchtlinge" aufs Meer oder an ihren Ausgangspunkt zurückzuschicken.  Ohne jede Differenzierung wird von "Flüchtlingen" gesprochen, auch, wenn es mehrheitlich um Menschen geht, die gar nicht verfolgt werden! Mit keinem einzigen Wort appelliert Türk - oder auch Kleber - an die Herkunftsländer der "Flüchtlinge", dafür zu sorgen, daß ihre Landsleute zu Hause bleiben! Im Gegenteil, der Tenor ist: JEDER, der ´mal auf dem Meer ist, MUSS gefälligst bequem ins "gelobte Land" eskortiert werden!“

 

Bravo, liebe Clara Mayerbach! Eine solche Sprache wünsche ich mir von den Lenkern und Leitern unseres Vaterlandes. Aber Fehlanzeige! Stattdessen kommt jetzt auch noch die EU-Kommission mit dem Vorschlag daher, Flüchtlinge mithilfe eines Quotensystems auf die Mitgliedstaaten zu verteilen.

 

Dazu schreibt die französische Zeitung LE MONDE (15.5.15): „Der Vorstoß der EU-Kommission markiert eine Wende in der europäischen Politik. Sollten die EU-Staaten den Vorschlag auf ihrem Gipfeltreffen Ende Juni annehmen, könnte dies die Geburtsstunde einer europäischen Einwanderungspolitik sein. Angesichts des Ausmaßes der Flüchtlingskrise kann man nur begrüßen, dass sich die Kommission mit diesem Problem endlich ohne Tabus auseinandersetzen will. Hoffentlich sind die Regierungen der Mitgliedsländer auch so vernünftig“. Man faßt es nicht. Ausgerechnet Le Monde! Wieviele Flüchtlinge nehmen (im Vergleich) die Franzosen denn auf?

 

Zur Zeit nimmt Deutschland ein Drittel der Flüchtlinge auf 

Immerhin, da wenigstens ist der EU-Vorschlag nur gerecht, soll der Anteil Deutschlands auf 18 Prozent gesenkt werden. Ähnliches gilt für Schweden. Dafür müßten sich aber Länder wie Großbritannien, Frankreich, Irland oder Dänemark stärker beteiligen, von den osteuro-päischen ganz zu schweigen. Sie widersetzen sich bislang einer solchen Regelung, während Deutschland, Italien, Griechenland, Spanien und Malta die größte Last zu tragen haben.

 

Die EU-Kommission wäre viel glaubwürdiger in ihrem Denkansatz, wenn sie größeren Eifer in Verhandlungen mit den Staaten legte, die mental, religiös und historisch den Flüchtlingen aus Afrika und dem Mittleren Osten nahestehen. Dazu zählen insbesondere die reichen Ölländer, die fast alle islamisch sind. Aber die nehmen keine „Flüchtlinge“ auf – ungeachtet der Gründe, die die Menschen zur Flucht bewegen. Da stehlen sich alle Akteure, auch die der EU, aus der Verantwortung.

 

Sozialleistungen nicht kürzen, sondern streichen

Zurück nach Deutschland. Neben einer wesentlich schnelleren Zurücksende-Praxis müßten auch, und zwar sofort, die „Sozialleistungen“  für abgelehnte Asylbewerber auf den Prüfstand. Ach Quatsch, „Prüfstand“. Wir wissen, daß wir Hunderttausende alimentieren und finanziell befriedigen, denen das nicht zusteht. Aber wir haben´s ja. Da brauchen wir nicht von „Kürzungen“ zu reden, sondern von Streichungen, und zwar  komplett. Wer hierbleibt, ohne das Recht dazu zu haben, kriegt nichts. Ab, zurück in die Heimat – und zwar ohne Rückkehrprämie! Subito!

 

„Rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber, also fast immer „Wirtschaftsflüchtlinge“, sollten keine „Sozialleistungen“ – auch keine „gekürzten“ – erhalten, sondern rasch, effektiv und zeitnah in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden! Alles andere wäre ein Verstoß gegen das Asylverfahrensgesetz und eine fortwährende Aushöhlung des Artikel 16a GG! Ergo: Ein Verfassungsbruch sowie ein politischer und humanitärer Skandal!  

 

Wenn rechtskräftig abgelehnte Wirtschaftsflüchtlinge (mittlerweile halten sich weit über 600.000 in Deutschland auf!) nicht endlich konsequent abgeschoben werden, dann können wir denjenigen Flüchtlingen, denen wir helfen müssen, nicht mehr effektiv helfen. Die derzeitige Praxis unterhöhlt unsere politische und menschliche Verpflichtung, diesen Menschen – die tatsächlich um Leib und Leben fürchten mußten – unsere bestmögliche Hilfe geben zu können“, schreibt der „Konservative Aufbruch in der CSU“.

 

Und der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), lehnt es strikt ab, für Flüchtlinge aus Krisenregionen legale Fluchtwege in die EU zu schaffen. Dem Vorschlag des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), den Auslandsvertretungen der EU zu gestatten, Papiere für Betroffene auszustellen, damit diese nach Europa kommen könnten, um und dort ihre Verfahren zu betreiben, erteilte er eine klare Absage. (...) „Wenn wir weiterhin ein funktionierendes Asylsystem zum Schutz der Verfolgten haben wollen, muß es auch künftig einen Unterschied machen, aus welchen Motiven jemand nach Deutschland kommen will“, sagte Mayer weiter. So wie es der Zehn-Punkte-Plan der EU vorsehe, müsse daher Menschenschmuggel stärker bekämpft werden. Zudem müsse die Rückführung abgelehnter Asylbewerber forciert und dem Ansatz der Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge etwa aus Syrien auch in andere EU Staaten stärker Rechnung getragen werden."

 

Fazit: Wir sind umringt von Weltverbesserern, Welthelfern, Bessere-Welt-Menschen – zumeist Menschen, die wenig zum Bruttosozialprodukt beitragen, aber wissen, wie man es am besten ausgibt. Diese linken Gutmenschen wollen Deutschland zerstören und würden am liebsten eine Brücke bauen, damit Millionen von Wirtschaftsasylanten in unser Land kommen können. Beschämend, wenn auf der anderen Seite für unsere eigenen Alten, Kranken, Schulkinder, Sporthallen, Straßenbau etc. kein Geld da ist. Armes Deutschland.

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Bremen-Wahl – der linke Offenbarungseid

Seit Jahrzehnten hält das Zwerg-Bundesland in allen wichtigen Statistiken die rote Laterne und lebt nur, weil es am Tropf des Länderfinanzausgleichs hängt. Hohe Arbeitslosigkeit, extreme Verschuldung, Armutsrekorde in vielen Stadtteilen, besonders aber auch in Bremerhaven, ein Schulsystem, das in allen Pisa-Tests miserable Noten bekommt, und eine Schlaftablette als SPD-Bürgermeister (Jens Böhrnsen). Der tritt nun zurück, und die SPD hat ein neues Problem, sie sucht die nächste lebende Mumie für das linksgrün erstarrte Bundesländchen.

 

Daß Bremen an sich leistungsfähig ist, sieht man an Bremens Wirtschaft. Sie „brummt“. Also liegt auf der Hand, daß die Bremer Misere eine hausgemachte, linksgrüne Angelegenheit ist – zu erkennen auch daran, daß die Vertreter dieser politischen Irrleere steif und fest behaupten, sie stünden an der Spitze des Fortschritts. Vermutlich glauben sie das auch. Derweil nimmt die Armut zu, und die Bildung tendiert zu null. Ergebnis: eine vollkommene Proletarisierung des Stadtstaates, sowohl in Bremen-Stadt als erst recht in Bremerhaven. Wer gebildet(er) ist, hat längst resigniert, geht seiner Arbeit nach – und nicht mehr zur Wahl.

 

Und so sah dann die Wahlbeteiligung aus. Man könnte trefflich konstatieren: Bremen hat nicht gewählt. Eine Wahlbeteiligung von 50 Prozent ist ein ebenso bestürzender wie alarmierender Wert. Das Band zwischen Bürgern und Politik droht sich allmählich aufzu-lösen. Das müßte eigentlich ein Alarmsignal für alle Parteien sein; denn die Aufkündigung der Wählbereitschaft entzieht den politisch Agierenden Schritt für Schritt die Legitimation für ihr Handeln. In Bremen machen sie ein  Fest daraus: „Wir bleiben unter uns!“

 

Bleibt nur noch ein ebenso trauriger Nachtrag: In Bremen hat Rot-Grün zwar verloren, aber die CDU ist nicht die Gewinnerin. Schlimmer noch, der CDU scheint jedes Gewinner-Gen abhandengekommen zu sein. Sie zeigt sich jetzt schon stolz darauf, die Grünen als zweitstärkste Partei überflügelt zu haben. Wahrlich ein großer „Sieg“!

 

Und nicht zu vergessen: Der Länderfinanzausgleich harrt ebenso auf eine Neuordnung wie die föderale Bundesrepublik. Im Klartext: Eine Länderneugliederung ist notwendiger denn je. Aber wer verzichtet schon gerne auf Pfründen, Dienstwagen, Minister-/Senatorenposten usw?

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Zum Medienmarkt gehören die Lüge und die Desinformation

Zu den „Gesetzen des Medienmarktes gehören die Lüge und die Desinformation“. Dieser Ansicht ist der Redakteur beim Deutschlandfunk, Jürgen ‎Liminski (St. Augustin bei Bonn).‬ „Wir werden von den Medien manipuliert. Das ist eine Binsenwahrheit“, sagte er auf einer Podiumsdiskussion an der Universität Marburg. Das hänge auch damit zusammen, daß die Welt der Medien ideologisiert sei.

 

Journalisten – Zweidrittelmehrheit für Rot/Grün 

Eine Untersuchung der Universität Hamburg unter 1.536 Journalisten habe ergeben, daß Rot-Grün eine Zweidrittelmehrheit habe. Die Grünen würden von 35,5 % der Journalisten gewählt und die SPD von 26 %. CDU/CSU kämen nur auf 8,7 % und die FDP auf 6,3 %. Keiner Partei zugeneigt – also neutral – seien nur 19,6 % der deutschen Journalisten. Wer anders denke, werde schnell in ein „rechtes und demokratiefeindliches Licht getaucht“. Wer sich beispielsweise gegen Abtreibung und für die Lebensform Familie als Vater, Mutter und Kind einsetze, gelte als ultrakonservativ. (Die ausführliche Meldung lesen Sie in der nächsten ‎ideaSpektrum-Ausgabe.)‬

 

Interessanterweise dürfte man gerade bei den Medien, die (halbwegs) seriös arbeiten (z.B. ZEIT, FAZ, Süddeutsche, Deutschlandfunk) diese Quote bestätigt finden, während man bei den Boulevardmedien, allen voran die BILD, aber auch bei FOCUS und WELT, die konservativeren Positionen findet.

 

Könnte es vielleicht sein, daß Menschen mit hohem Bildungsgrad, gerade wenn es noch deren Beruf es ist, sich differenziert mit Themen auseinandersetzen und sich eine Meinung zum politischen Tagesgeschehen zu bilden, sich eben (im statistischen Mittel) mit den derzeitigen Positionen des konservativen und rechten politischen Spektrums schwertun?

 

„Ich habe übrigens noch nie erlebt, daß jemand von einer breiten Masse nur dafür angefeindet wurde, gegen Abtreibungen oder heterosexuell zu sein und in einer monogamen Beziehung mit Familie leben zu wollen.“ (Ralf Jantz, Quelle: „idea“)

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„Abwählen“ – die Folgen der neuen Bildungspolitik

Es wird immer schlimmer. Aber wenn Kindern schon früh die Möglichkeit gegeben wird, bestimmte Fächer "abzuwählen", wo soll dann die Bildung herkommen? Drei Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung:

 

1.) Ich gehe in ein Musikgeschäft - also, wie ich glaubte, in einen Fachladen - und frage, ob sie Mendelssohn-Bartholdys 2. Klavierkonzert als CD hätten. Zwei Fragezeichen sprangen mich aus den netten Augen der Verkäuferin an. Sie eilte zum Computer und suchte und suchte Dann rief sie ganz glücklich: "Den Einen hab´ ich gefunden! Und wie hieß der andere???"  

 

Da war ich schon froh, daß ich nicht nach Felix Mendelssohn-Bartholdy gefragt hatte; denn dann würde sie vermutlich nach 3 Komponisten gesucht haben.

 

2.) Mein Sohn, wie ich meinte, gut ausgebildet zu sein, ist zwar ein erfolgreicher Rechtsanwalt - Syndikus in einem großen IT-Unternehmen. Auch er ein Opfer des "Abwählens". Ich fragte ihn eines Tages nach F. Mendelssohn-Bartholdy. Kratzen am Hinterkopf, Stirnrunzeln, dann - ganz vorsichtig: "Papa, war das nicht ein Dichter oder sooo..." (Da im Gegensatz zu Papa keinerlei musische bzw. musikalische Neigung, hatte er Musik „abgewählt“ und in Deutsch nur die "modernen" Dichter kennengelernt. Ergebnis: "Heinrich von Kleist?? Dat war doch so´n Politiker..." Ich hab´s dann aufgegeben.

 

3.) Vorletzte Woche bei einer Diskussion mit Grünen: Es ging um Islam und den Reflex (vor allem der Grünen), beim Auftauchen des Wortes Islam sofort darauf hinzuweisen, daß die Christen ja auch viel Dreck am Stecken hätten (Pädophilie, blutige Kreuzzüge etc. - das Übliche). Man müsse nur das Alte Testament lesen, das sei schlimmer als der Koran.

 

Ich wies den lieben Diskutanten darauf hin, daß das Christentum auf dem NEUEN Testament fuße, in dem nur von Liebe etc. die Rede sei. Barsch fuhr mir der etwa 30-Jährige über den Mund und verwies darauf, das Alte und das Neue Testament seien dasselbe, nämlich "unter Kaiser Konstantin" erfunden worden.

 

Ich habe dann zwar versucht, dem Kerl einiges zu erklären. Er blieb jedoch hartnäckig bei seiner Behauptung und ließ durchblicken, ich sei wohl schon ein bißchen alt (er meinte senil). Da habe ich die (Mit-)Diskussion abgebrochen und erklärt, bei soviel Dummheit hätte meine Toleranz Grenzen.

 

Und noch ein Beispiel aus den Medien, auf das mich mein treuer Leser U. M. aufmerksam machte und das einen kleinen Einblick in den Bildungsstand der Journaille erlaubt: Die „Westfälische Rundschau“, Dortmund, kommentierte am 5.5.2015 die Bahnstreiks: „Verstaatlichte Bahn. Karl Kraft empfiehlt als Mittel gegen Bahnstreiks die Verstaatlichung der öffentlichen Verkehrsmittel. Bestreikt wird allerdings gerade die zu 100 % verstaatlichte Deutsche Bahn (in Form einer AG). Origineller Vorschlag

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Irland-Referendum und Volksabstimmung

Sturmreif geschossen werden momentan die letzten konservativen Bastionen, wozu z. B. die Bevorzugung der Mann-Frau-Ehe und der besondere Schutz der Familie gehören. Nun bietet  Irland einen willkommenen Nebenkriegsschauplatz zum Hauptthema der rotgrünen Volkserziehungs-Medien. Verschwiegen wird dabei, warum die Mehrheit des irischen Volkes nicht zum Zuge kam:  

 

Die katholische Kirche in Irland ist in einer (selbstverschuldeten) schwierigen Lage –   erpreßbar geworden durch zahlreiche Mißbrauchsskandale, deren Aufarbeitung durch die Kirche nur mühsam voranging. Statt die pädokriminellen Kirchenfürsten und -diener zum Teufel zu jagen, ist die dortige Amtskirche immer noch in Amt und Würden – was nicht gerade zur Glaubwürdigkeit der ecclesiae hiberiae (irlandiae) beiträgt. Hinzu kam, daß (vielleicht aus Scham) die irische Kirche die Bewegung gegen die Homo-Ehe schmählich im Stich ließ. Heute dient ist sie öffentlich kaum wahrnehmbar und dient nicht mehr dem Volke, nicht einmal mehr dem Kirchenvolke. Sie läßt sich von der sie erpressenden LSBTTIQ-Lobby am Nasenring vorführen. Ein Drittel der Abstimmungsberechtigten blieben zuhause – ein stummer Prozeß.

 

Stumm sind hingegen die Mainstream-Medien in Deutschland nicht: Sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses des irischen Referendums begann eine fast beispiellose mediale Dauerbefeuerung auf allen (GEZ-Zwangs-)Kanälen. Man nennt das auch „Einnorden“ und Zwangsdiziplinieren“ der geneigten Leser, Hörer und Zuschauer auf die nun „konsequent folgende“ Ermöglichung der uneingeschränkten Schwulenehe. Natürlich war dann auch die Rede von “Deutliches Signal an die CSU….Deutliches Zeichen an Deutschland… Deutschland unter Handlungszwang usw..”

 

Das Fernsehen war im Element: Immer wieder wurden Vorzeige-Ir(r)en vorgeführt, die ihre „sexuelle Vielfalt“ vor Kamera und Mikrophon ausleben konnten – das „Normalste der Welt“. Seid gewiß, Freunde, das wird medial so weitergehen, bis die Bastion Deutschland geschleift  ist.

 

Es gibt noch eine Kehrseite der Medaille, aber da drücken sich viele rum: Wo bleibt der Sturm auf die Bastion „keine Volksentscheide“? Liegt es vielleicht daran, daß  Volksentscheide den Deutschen nur dann zugemutet werden sollten, wenn es um ein Thema geht, das im links-grünen Interesse ist, oder bei dem aufgrund der aktuellen Stimmungslage ein Sieg der links-grünen Position zu erwarten ist?

 

Komisch, als andere Länder per Volksabstimmung über EU-Beitritt, Euro, Ausländerzuzugs-begrenzung usw. abstimmen durften, sah man seitens dieser Schreiberlinge keinen Handlungsbedarf für die Nachahmung in Deutschland…

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen schönen, sonnigen Frühsommer, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle, uns allen eine bessere Politik. 

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr 

Peter Helmes 

(krankheitsbedingt etwas später, 23. Mai 2015)   

 

Und wie immer, noch ein kleines P.S.:

Frankfurter Rundschau (FR), taz, Emma usw. – alles linke Bonsaimedien. Aber es gibt kaum eine öffentlich-rechtliche „Presseschau“, in der nicht aus diesen Blättern „meinungsmachend“  zitiert wird. Der bewirkte politisch-korrekte Einfluß dieser Gazetten steht im umgekehrten  Verhältnis zu ihrer Auflage:

 

* Auflage „Emma“ 43.000 (im Vergleich z. B. „Frau im Spiegel“: 253.000)

* Auflage taz (Berlin): rd. 54.000 (im Vergleich z. B. Berliner Zeitung: 112.000)

* Auflage FR: 2013 eine verkaufte Auflage (inkl. Tablet-Ausgabe) von 87.136 Exemplare, ein Minus von 55 Prozent gegenüber 1998; die weitere Bekanntgabe der Auflagenhöhe wurde eingestellt. (Im Vergleich z. B. FAZ: 277.000; Süddeutsche Zeitung: 392.000) 

 

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Konservativ heute – Broschüre

   

Konservativ heißt: Wir tragen nicht die Asche weiter, sondern die Flamme. Worte von Franz Josef Strauß auf einem Kongreß der Konservativen in Berlin. Konservativ – von den Linken und den „Gut-Menschen“ wird dieser Begriff diffamiert. Als rückschrittlich, unmodern, ja sogar gefährlich. Und viele Konservative lassen sich davon einschüchtern. Konservativ – das ist für uns wie ein Ehren-Titel. Professor Dr. Hans-Helmuth Knütter sagt in einer längst überfälligen Broschüre, was konservativ heute bedeutet, und warum wir uns nicht verstecken müssen. Titel der neuen Broschüre: „Im Wirbel des Wandels – Konservativ heute“ (74 Seiten).

 

Sie können die Broschüre kostenlos und unverbindlich bestellen. Sofort lieferbar.  

 

 Hier kostenlos und unverbindlich bestellen: 

info@konservative.de

oder Anruf unter
040 - 299 44 01.

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