An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Oktober 2014  

 

Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) zusenden können.

 

 

„Gekaufte Journalisten“ – Ein Blick in mediale Abgründe  

„Nirgendwo findet sich bislang auch nur eine einzige Rezension des äußerst brisanten neuen Bestsellers „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte, der nicht auf Vermutungen beruht, sondern sauber recherchiert belegt, wie es um die Meinungsfreiheit der deutschen Medien wirklich steht.“  Diesen Hinweis sandte mir Clara Mayerbach, die meine Arbeit kritisch begleitet und Aktivistin der A.f.d.L. ist (hat mit AfD nichts zu tun).  Herzlichen Dank für diese Information, die vielleicht dazu beiträgt, daß wir ein bißchen besser hinter die Kulissen der deutschen Medienlandschaft und der Manipulationen sehen, die bestimmte (auch sog. renommierte) Journalisten mit uns anzustellen versuchen.

Der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger beobachtet die deutsche Medienlandschaft derzeit aufmerksamer als alle anderen. Schließlich hat er vor geraumer Zeit mit „Meinungsmacht“ eine Doktorarbeit verfaßt, die es in sich hat: Ihm gebührt das Verdienst, die geheimen Netzwerke hinter den deutschen Leitmedien als Wissenschaftler zum ersten Mal enthüllt zu haben.

Mayerbach berichtet auch von einem weiteren interessanten Wissenschaftler: Uwe Krüger hat aus beruflichem Interesse als einer der Ersten das neue Sachbuch „Gekaufte Journalisten“ gelesen. Es liefert – über die Darstellungen in Krügers Doktorarbeit hinaus – das Insiderwissen zu den Netzwerken, also das, was viele Bürger zum Thema Manipulation, Desinformation, Gleichschaltung und Propaganda in unseren Medien ahnten, aber nirgendwo bestätigt fanden. Die deutschen Massenmedien behaupteten ja bis jetzt immer, sie seien nicht gleichgeschaltet. Solche Behauptungen seien eine „Verschwörungstheorie“. Und nun kommt einer in „Gekaufte Journalisten“ und bestätigt mit rund 600 nachprüfbaren(!) Belegen als Insider diese „Verschwörungstheorie“, macht sie unangreifbar zur Realität.

Selbst Uwe Krüger ist jetzt erstaunt, daß sich alle Medien wegducken, in eine Schockstarre verfallen sind und sich zum Inhalt des Buches nicht äußern. Nicht einmal Deutschlands führende Medienjournalisten, die fassungslos mitansehen müssen, wie das Buch alle Bestsellerlisten stürmt, wagen es, darüber zu berichten. Uwe Krüger twitterte vor diesem Hintergrund jetzt:

„Geheimes“ Verlegertreffen in Frankfurt
Mal ehrlich: Bestätigen Journalisten nicht alle Verschwörungstheorien, wenn sie weiter über das Ulfkotte-Buch schweigen? Kopp hin oder her. Der Inhalt des Buches war in den letzten Tagen schließlich Aufmacher in vielen russischen Nachrichtensendungen. Auch die zweitgrößte spanische Tageszeitung ? El Mundo – berichtete groß über das Buch und dessen brisanten Inhalt. Und deutsche Bundestagsabgeordnete wollen sogar einen Untersuchungs-Ausschuß beantragen. Nur aus den deutschsprachigen „Qualitätsmedien“  erfahren wir mit keinem Wort, daß es den neuen Bestseller „Gekaufte Journalisten“ überhaupt gibt.

Was das bedeutet, wissen am besten jene, die vor einigen Tagen im Frankfurter Hof bei einem Geheimtreffen von Verlegern anwesend waren. Das Sitzungsthema: Gekaufte Journalisten. Wie man auf den Gängen des Luxus-Hotels hören konnte, war das Ergebnis des Gespräches keine Überraschung: Wer darüber in den Redaktionen berichtet, der kommt als Nächstes auf die Entlassungslisten, sprich: Er wird gefeuert. So also sieht „Pressefreiheit“ in Deutschland derzeit aus. Sie wird bei näherer Betrachtung nur noch simuliert. Und viele Journalisten schweigen jetzt aus reiner Angst vor der Kündigung. Ein Hoch der „Meinungs- und Pressefreiheit“!

Auch Deutschlands führende Medienjournalisten, die sonst bei jedem Medienthema möglichst schnell berichten, weil sie ja die Deutungshoheit über die Vorgänge in der Medienwelt behalten wollen, verlieren gerade ihr Gesicht. Denn je länger sie wegschauen, umso klarer wird es, daß auch sie nur Marionetten eines Systems sind, welches zwar keine direkte Zensur kennt, aber ungeschriebene Vorgaben für die Berichterstattung, welche an die Stelle der klassischen Zensur getreten sind. Wo bleiben die „Alles-und-Jeden-Kritiker“ vom Schlage eines Plasberg, eines BILD-Diekmann, einer Maybritt Illner usw. Plötzlich keine Lust mehr auf Provokation?

Nicht mehr wegschauen
Doch die Massenmedien vergessen bei ihrem (von oben vorgegebenen) Verhalten leider die Menschenmassen da draußen. Die lassen sich nicht länger für dumm verkaufen und informieren sich immer häufiger in sozialen Netzwerken. In Massen – das belegen alle öffentlich einsehbaren Platzierungen von „Gekaufte Journalisten“ – wollen sie wissen, was ihnen lange vorenthalten wurde. Und in zwei Wochen wird es auch auf der Spiegel-Bestsellerliste stehen. Das können die „Leitmedien“ heute nicht mehr verhindern.

Eine Bitte an Sie: Unterstützen Sie die »Einheits-Presse« nicht länger beim Wegschauen, kopieren Sie diesen Artikel und twittern oder posten Sie ihn bei Facebook, diskutieren Sie mit Ihren Freunden und Bekannten in sozialen Netzwerken darüber.

Im Zeitalter des Internets werden die Massenmedien zum Auslaufmodell, denn Manipulation und Lügen können sich wegen der zunehmenden Vernetzung der Menschen immer weniger halten. Sinkende Einschaltquoten und Auflagenzahlen sind die logische Folge und immer deutlicher erkennbar. Der Jobverlust ist nur eine Frage der Zeit für alle Journalisten, die ihre Redaktionsfirma nicht auf einen ehrenhaften Kurs lenken.
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„FAZ adieu - Keine Morgenzeitung mehr“
Ebenfalls einer meiner treuen Leser, nennen wir ihn „Herr Altmod“, befaßt sich, passend zu meinem Eingangsartikel, mit dem Thema Medien am Beispiel der „führenden deutschen Tageszeitung“, dem „Leitmedium“ Frankfurter Allgemeine Zeitung für Deutschland. Hier die kleine, durchaus ernstgemeinte Satire unter der Überschrift: FAZ Adieu!

„Da habe ich (bald) die gewohnte Qualitäts-Morgenzeitung nicht mehr zum Frühstück auf dem Tisch liegen. Was wird das mit ihm machen, könnte der Psychologe fragen. Nach langem Hin und Her, tiefschürfender „intellektueller“ Abwägung, langen Diskussionen mit der Ehefrau, habe ich nun doch mein FAZ-Abonnement gekündigt. Warum?

Wahrscheinlich, weil ich diesem Verschwörungstheoretiker Udo Ulfkotte mit seinem reißerischen Buch „Gekaufte Journalisten“ auf den Leim gegangen bin?  So könnte es die Vertriebsabteilung der FAZ nach dem Eingang meines Kündigungsschreibens in (selbstgerechter) Analyse vermuten. Ja und nein!

Seit langem schon habe ich über Kommentare, Leitartikel, Reportagen oder Dossiers etc. hinweg gelesen, wenn ich die mit Namen wie Frankenberger, Nonnenmacher, Deckers, Bahners, Minkmar und – Gott hab ihn selig – Schirrmacher versehen sah. So mancher Artikel im Wirtschaftsteil gab sich schon bei den Stichworten als unverschämtes Lobbyisten-Geplapper erkennbar.

Das Feuilleton hatte unter dem Selbst-Plagiator, Karriere-Gaukler und Dumm-Schwafler (“Das Mephisto-Komplott”, “Payback”, “Minimum” und das Maximum an aufgeblasenem Quatsch: “Ego – Das Spiel des Lebens”) Frank Schirrmacher ein Niveau angenommen, das mir einfachem „Bildungsbürger“ (vielleicht bin ich nur ein Stammtisch-Bruder im Sinne der Qualitätsjournalisten?) nicht mehr begreiflich oder gar erhellend war. Vielleicht ist es nur Ausfluß dieser Beschränktheit, das meiste im deutschen oder im FAZ-Feuilleton nur noch als aufgequirlten linken (Kultur-) Quark anzusehen.

In den letzten Monaten fragte ich mich zur Morgenlektüre bei den Überschriften der Zeitung zu den Krisen im Nahen Osten und besonders zuletzt im Zusammenhang mit der Berichterstattung und Kommentierung über die Ukraine und Russland, ob ich hundert Jahre zurück in die Zeit der kriegstreibenden „Schlafwandler“ versetzt bin. Wie ist diese offensichtliche Kriegstreiberei und einseitige Hetze gegen Russland und deren Präsidenten zu verstehen?  Wem nützt das? Deutschland?
 
Wie war und ist diese einseitige Parteinahme für Interventionen im Nahen Osten gegen den Irak, gegen den Iran, gegen Libyen, gegen Syrien zu interpretieren? Alles im Sinne von „Menschenrechten“, „Demokratie“, „Freiheit“, „Humanität“, der so hehren „westlichen Werte“? Das kam mir zudem merkwürdig vor, wenn ich dann in anderen (Qualitäts-) Medien den gleichen Tenor vernehmen durfte; in besonderer Steigerung im öffentlichen „Durch-die-Bürger-bezahlt-Fernsehen“. Von etlichen nachweisbaren Fälschungen und Fehlinformationen in der Berichterstattung, die von allen übernommen wurden, ganz zu schweigen.

Wem nützt das? Uns? Dem sogenannten „westlichen Wertesystem“, in dem Kriegsverbrecher über „Kriegsverbrecher“ Gericht halten dürfen? Der Idee der Demokratie, wenn sich korrupte Journalisten mit korrupten Politikern  gemein machen, in deren Netzwerken sitzen und sich dann noch arrogant als „vierte Macht“ darbieten? Der Idee der Wahrhaftigkeit und Aufklärung, wenn wir Tag für Tag im Neusprech der politischen Korrektheit manipuliert und einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen werden?

Ich will mich nicht mehr verscheißern lassen und auch noch dafür bezahlen. Also weg mit dem Blatt vom Frühstückstisch, aus die Maus, und dann gibt es halt einen klugen Kopf – für so einen halte ich mich jetzt – weniger hinter dieser Zeitung.

Was wird das mit mir machen, wurde gefragt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und meine Frau meinte treffend, es wird was fehlen, wenn man am Morgen nach dem Frühstück nichts mehr so vor sich ausbreiten kann. Das „Haptische“, das ist schon ein „Wert“.
Aber wenn man sich nicht mehr ärgern muß beim Aufscheinen von Namen und Meinungen wie von F. und N.  und S. usw., ist das auch ein “Wert”: Das Frühstück wird bekömmlicher, der Tag beginnt mit weniger oder gar keinem Ärger mehr!“ Großartig und treffend!
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Das „Treibhaus und die Glaubwürdigkeitskrise der Journalisten
Ebenfalls zum Thema Medien darf ich Wolfgang Thüne heranziehen. Er schreibt: „Das Thema Glaubwürdigkeit unserer Medien verfolgt uns in allen Bereichen.“ Wolfgang Thüne, ehemaliger „Wetterfrosch“  des ZDF, promovierter Philosoph und Diplom-Meteorologe, mit dem ich seit 40 Jahren freundschaftlich verbunden bin, weist die Diskrepanz zwischen Meldung und Wahrheit ebenso deutlich nach wie Udo Ulfkotte. Thüne titelt unter der Überschrft: „ Das „Treibhaus“ treibt Journalisten in die Glaubwürdigkeitskrise.“

„Diese Welt braucht mutige Journalistinnen und Journalisten“
Diese Forderung erhebt im Editorial Johann Oberauer des „Jahrbuch für Journalisten 2014“.  Angesichts der Krise der Medien heißt es weiter, dass mehr denn je „professioneller Journalismus“ gebraucht werde und dieser vorrangig auf die „Glaubwürdigkeit der Information“ zu achten habe. Die Elite der Leser lege „großen Wert auf die Überprüfung der Meldungen und die stichhaltige Analyse“. Georg Mascalo, Chefredakteur des SPIEGEL 2008-2013, fordert: „Wie müssen uns der Gleichförmigkeit der Meinung –inzwischen in deutschen Medien ein echtes Ärgernis- entziehen“. Journalismus ist Vertrauenssache, doch dieses sei zutiefst erschüttert. Der Herausgeber des Handelsblatt, Gabor Steingart, bekennt: „Wir betreiben zuweilen Desinformation durch Information“. Doch noch schwerer wiege: „Nicht selten werden die Überbringer der Botschaft zu ihrem Erzeuger“.

Weitere Forderungen zwecks Rückgewinnung von Vertrauen in die Arbeit von Journalisten sind: „Wir dürfen niemals die Regeln unseres Handwerks verlassen.“ Oder: „Gründliche Recherche, richtig geht immer vor schnell. Das ist der Unterschied zwischen einem Gerücht und einer Nachricht.“ Nur so könne der Leser lernen zu unterschieden, ob etwas relevant oder irrelevant ist. Doch kann dies ein Journalist, wenn die Überbringer von Botschaften wissenschaftliche Gremien oder Arbeitsgruppen von Experten sind, die Themen oder Probleme ansprechen, die völlig neuartig sind und zwecks Überprüfung ein Fachwissen erfordern, über das auch ein qualifizierter Journalist nicht verfügt. Wichtig ist es, bei Pressepräsentationen eine emotionale Distanz und damit seine Kritikfähigkeit zu wahren.

Am 26. August 2014 erging eine Presseeinladung der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Technischen Universität Berlin durch das PIK in Potsdam. Ort waren die Mozartsäle in Hamburg. Der Titel der Veranstaltung lautete: „Klimawandel und Klimaschutz: zwischen globaler Transformation und nationalen Herausforderungen“. Als Anreiz wurde angeboten eine Podiumsdiskussion mit Bundesumweltministerin Hendricks. Zelebriert wurde der Abschluss der Förderung der Professur „Ökonomie des Klimawandels“ an der Technischen Universität Berlin. Doch kein Journalist entzog sich der „Gleichförmigkeit der Meinung“.

Das „Klima“ als Konstrukt
Niemand hatte den Mut zu fragen, wie man das Klima, das ein Konstrukt darstellt und von langjährigen Wetterbeobachtungen abhängt, schützen könne. Das Wetter gehört zu den irreversiblen Naturvorgängen. Es kann weder rückgängig noch ungeschehen gemacht werden und seinen Wandel, der jedwedem Klimawandel zugrunde liegt, kann auch kein Mensch beeinflussen, nicht einmal eine Weltmacht wie die Vereinigten Staaten vor Amerika oder die Vereinten Nationen. Die Ohnmacht vor dem Wetter wird zu kaschieren gesucht durch eine angebliche Macht über das Klima. Aber auch eine „globale Transformation“ und die Schaffung einer „Weltregierung“ würde an der Allgemeinen Zirkulation mitsamt der Wettervielfalt auf der Erde nichts ändern.

Mögen sich auch deutsche Unternehmer mitsamt ihrer „Stiftung 2°“ für Klimaschutz aussprechen und sich dem staatlichen Diktat „Klimaschutz“ wohlgefällig beugen, das Wetter nimmt dies nicht zur Kenntnis und macht weiter, was es will. Es ist nach wie vor als „chaotisches System“ so unverstanden und unberechenbar, dass es sich jeder mittelfristigen Vorhersage entzieht. Wie das Weihnachtswetter regional in Deutschland ausfallen wird, das steht sprichwörtlich „in den Sternen“!

„Die Katastrophen sind die Saturnalien der Journalisten“
Die Saturnalien waren ein römischer Festtag am 17. Dezember zu Ehren des Gottes Saturn, der als Herrscher des urzeitlichen „goldenen Zeitalters“ galt. Wichtigster Aspekt der Saturnalien war die Aufhebung der Standesunterschiede. Auch Sklaven wurden an diesem Tag von ihren Herren wie Gleichgestellte behandelt. An einigen Universitäten wie Göttingen, Kiel und Köln werden „Saturnalien“ als studentisches Fest veranstaltet, bei dem man in der Vorweihnachtszeit mit den Dozenten „abrechnet“. Wenn Gerd Ruge als Journalist „Katastrophen“ als „Saturnalien“ der Journalisten bezeichnet, dann fand so ein Ereignis am 22. Januar 1986 im Hotel Tulpenhof in Bonn statt.

An diesem Tag hatte die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. zu einer Pressekonferenz eingeladen, um den Journalisten die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ zu präsentieren. Unter Aufhebung der Standesunterschiede wurde von Professoren den Pressevertretern Einblick in die Geheimnisse moderner physikalischer Forschung gegeben. Erläutert wurde die Rolle des CO2 als potentielle Gefahrenquelle für weltweite Klimaveränderungen. Die Wirkung des CO2 wurde mit der Wirkung der Glasabdeckung eines nur durch Sonneneinstrahlung „beheizten“ Treibhauses verglichen. Bei Verdoppelung des CO2-Gehaltes sollte die Temperatur in äquatornahen Breiten um 2°C, in „unseren Breiten“ um 4°C und in polnahen Breiten um 8°C steigen und eine Verschiebung der Klimazonen bewirken. Verschwinde das schwimmende Eis am Nordpol und auch das Eis über der Antarktis, dann würde der Meeresspiegel sukzessive bis zu 60 Meter ansteigen.

Die „ideale Stunde für kritischen Journalismus“ – vertan!
Dies wäre die ideale Stunde für kritischen Journalismus gewesen, doch dieser erstarrte aus Ehrfurcht vor der Weisheit der physikalischen Prominenz, repräsentiert durch die Physikprofessoren K. Heinloth (Bonn) und J. Fricke (Würzburg). Kein Journalist wagte zu fragen, was die Physiker das „Klima“ anginge, das statistisch vom Wetter abgeleitet werde und daher lediglich den historischen Wetterwandel abbilde und widergebe. Im Gegensatz zum Wetter, das auf physikalischen Vorgängen in der Atmosphäre beruhe, sei „Klima“ kein Naturvorgang, der in irgendeiner Weise vom Menschen beeinflusst werden könnte. Zudem ist Wetter so komplex und vielfältig, dass es bis heute keine Definition von Wetter gibt. Und was das Wetter betrifft, so kann der Mensch dieses nicht verändern, indem er in die Allgemeine Zirkulation lenkend eingreift und die Winde so wehen lässt, wie es ihm gefällt.

Noch peinlicher wäre es für die Herren Physiker geworden, wenn ein Journalist die Courage gehabt hätte zu fragen, wie es nachts in dem „durch Sonneneinstrahlung beheizten Treibhauses“ aussieht. Warum es darin mit Sonnenuntergang empfindlich kalt wird, sich an den Scheiben sogar Eisblumen bilden und im Winter der Großteil der Treibhäuser leer steht, weil die Heizkosten unerschwinglich hoch sind und einen Gemüseanbau gänzlich unrentabel machen. Mit Glas kann man zwar ein Gewächshaus oder einen Wintergarten bauen, doch Glas ist ein guter Wärmeleiter und führt zu einer schnellen Auskühlung des Treibhauses. Mittels Doppel- und Dreifachverglasung kann man die Wärmeleitfähigkeit verringern, doch nur wegen der zwischen den Glasscheiben eingesperrten Luft. Luft, die stillgestellt ist, ist der schlechteste Wärmeleiter in der Natur.

Die Propagandisten beziehen die „Prügel“, die die Protagonisten verdienen!
Journalisten sind wie Boten und schon in der Antike galt: Der Überbringer schlechter Nachrichten wird geköpft. Daher forderte Sophokles: „Töte nicht den Boten!“ Abstrakt ist ein Journalist der Überbringer einer Botschaft auf Veranlassung eines Senders an einen Empfänger. Der Sender ist die Deutsche Physikalische Gesellschaft. Sie lädt zu einer Pressekonferenz,  füttert Journalisten mit Informationen, die diese über die Medien an ein breiteres Publikum, das Volk als Empfänger, weitergeben und das politische Klima, den „Zeitgeist“, beeinflussen sollen. Bei Unglücks- oder Katastrophenbotschaften hat sich der Ausdruck „Hiobsbotschaft“ eingebürgert. Derartige Hiobsbotschaften sollen zum Nachdenken, zur Umkehr und Verhaltensänderung führen. Sie erfüllen einen politisch-pädagogischen Zweck, sind ein gesellschaftliches Regulativ. Doch sie müssen sinnvoll sein und es muss ein konkretes Schutzobjekt geben. Bisher hat noch kein Jurist das Schutzobjekt „Klima“, das nur als Abstraktum existiert, umreißen können.

Die klassische „Spiegel“-Manipulation: Der Kölner Dom versäuft
Der Journalist steht vor der Gewissensfrage: Soll er die Botschaft ungeprüft übernehmen und weitergeben? Dann ist er nichts als ein Handlanger. Soll er die Botschaft kritisch werten, Fragezeichen setzen? Er würde damit die Entscheidung den Lesern, Zuhörern oder Zuschauern als mündige Bürger übertragen. Das könnte ihm Kritik eintragen. Oder soll er die Botschaft nehmen und dramatisieren, um Aufmerksamkeit zu erhöhen und den Absatz zu steigern? Das würde ihm sicher positiv angerechnet. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel wählte die dritte Variante und ließ auf der Titelseite am 11. August 1986 den Kölner Dom in der blauen Nordsee versinken. Der Spiegel bediente damit die mythische Angst vor der „Sintflut“ als Strafe Gottes für uns sündigen Menschen.

Der Journalist ist in einer durchaus tragisch-zwieträchtigen Rolle. Ist er nur ein Instrument und wie weit reichen seine Gestaltungsmöglichkeiten? Das Schlimmste wäre, wenn er als „nützlicher Idiot“ missbraucht würde. Ihm musste eine positive und wichtige Rolle zugewiesen werden. Und dies taten die „Experten“. In einem Aufsatz „Der Treibhauseffekt als journalistische Herausforderung“ beschrieben 1998 H.-P. Peters vom Forschungszentrum Jülich und M. Sippel vom Südwestfunk ihre Gedankengänge: „Umweltprobleme sind generell attraktive Themen für die journalistische Berichterstatten. So können sich Journalisten wegen des hohen Umweltbewusstseins sicher sein, dass das Thema interessierte Leser, Zuhörer und Zuschauer findet. Der Einsatz für den Umweltschutz gilt weithin als „sozial wünschenswert“. Journalisten, die sich dieser Themen annehmen, können daher mit sozialer Anerkennung rechnen.

Der Journalist als Warner – eine klassische Versuchung
Der Journalist als „Warner“ vor Risiken und als Aufdecker von Mißständen dürfte die beliebteste Rolle sein, in der sich Journalisten gefallen. Die Journalisten konnten der Versuchung nicht widerstehen, erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen, betrieben die „Skandalisierung“ von Umweltproblemen, prangerten die „Schuldigen“ öffentlich an und inszenierten im Muster simpler Mythen ein Schauspiel „das Gute im Kampf mit dem Bösen“, bei dem der Leser sich immer auf die moralisch richtige Seite der „Guten“ schlagen konnte.
Die „Klimaproblematik“ wurde mit dem sprachlichen Unwort „Klimakatastrophe“ durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft eingeführt und vom Spiegel popularisiert. Über die Magazine „Spiegel“ und „Stern“ wurde das Thema aktiv in die öffentliche Debatte eingespeist, bis es 1987 die mediale die politische Bühne eroberte und als „Klimapolitik“ einen Parteienwettbewerb entfachte darüber, wer in diesem unseren Lande der beste „Klimaschützer“ sei.

Peters und Sippel fassen zusammen: „Bei der Entstehung des Themas haben offenbar Wissenschaftler eine ungewöhnlich aktive Rolle gespielt. Nicht Umweltschutzbewegung, nicht Katastrophe, sondern die Warnungen von Wissenschaftlern, die bereit waren, sich auch öffentlich und politisch zu exponieren, waren international Pate der Klimadebatte. Auch in Deutschland fällt die aktive Rolle der Wissenschaftler auf“. In der amerikanischen Berichterstattung fällt zudem auf, daß die Zahl der Beiträge über den Treibhauseffekt mit der Lufttemperatur stieg. In den heißen Sommermonaten berichteten die Medien überproportional häufig über den Treibhauseffekt. Besonders der heiße Sommer 1988 wurde von James Hansen (NASA) genutzt, um die Folgen des Treibhauseffekts zu dramatisieren und im Kongress das psychologische Klima zu manipulieren. Das Wetter konnte und kann sich nicht wehren gegen solch unverschämten Mißbrauch! Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler L. Wilkins kritisierte 1993, dass die Treibhaus-Hypothese unhinterfragt übernommen wurde. Sie ist bis heute nicht durch Messungen belegt und muß mit dem Verweis auf eine „Konsensmeinung unter Experten“ geglaubt werden. Dabei sollte gerade der Glaube in der Wissenschaft verpönt sein. Wo sind die mutigen Journalisten, die den „Klimaexperten“ die entscheidenden Fragen stellen und sie wie den Kaiser in seinen neuen Kleidern entzaubern?


Die Journalisten sollten sich mit ihrer Rolle als Verbreiter einer Botschaft bescheiden und sich nicht auf das glatte Parkett der Erfinder und Propagandisten des „Treibhauseffektes“ samt „Klimakatastrophe“ begeben. Etwas mehr Bescheidenheit würde ihr Ansehen wie ihre Glaubwürdigkeit erhöhen.
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Wohnungen für Asylbewerber gesucht
Offener Brief von Frau Zimmermann zur „Wohnungsnot der Asylanten“


Sehr geehrte Damen und Herren,


wir Vertriebenen bekommen die verzweifelte Suche der Kommunen, Kreise und Bundesländer mit, die händeringend nach Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber suchen, die in steigender Anzahl hilfesuchend hier ankommen. Ob sich eine große Anzahl von Politikern bereiterklärt hat, bei der Lösung des Problems persönlich zu helfen, ist uns nicht bekannt.

Als Vorschlag zu einer – umfangreichen und sofort wirkenden - Problemlösung kann ich Ihnen das Angebot einer großen Anzahl von Vertriebenen übermitteln, die uns weiterhin gehörenden Immobilien in den derzeit von Polen verwalteten Gebieten Ostdeutschlands und den von Tschechien verwalteten Gebieten des Sudetenlands zeitbefristet zur Unterbringung von Asylsuchenden zur Verfügung zu stellen. Diese Bereitstellung könnte so lange erfolgen, bis eine zeitnahe völkerrechtskonforme Rückgabe der Immobilien an uns erfolgt. Das würde für ca. 3-5 Jahre eine kostengünstige Lösung des Problems ermöglichen. Kostengünstig deswegen, weil Mietabgaben praktisch entfallen und auch das Problem auf weitere Schultern in Europa verteilt werden kann.


Die allermeisten der Vertriebenen, mit denen ich im Kontakt stehe, würden diesem Vorhaben zustimmen.


Mit freundlichen Grüßen


Karin Zimmermann (Vertriebene aus Landsberg an der Warthe)
E-Mail: info@AVIADOC.de

Es lohnt sich, über Frau Zimmermanns Vorschlag etwas gründlicher nachzudenken!
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen frohe, sonnige Herbsttage, den Schutz Gottes und, wie stets an dieser Stelle,  uns allen eine bessere Regierung.

Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,
Ihr
Peter Helmes  

Und wie immer ein kleines P.S.:
Erster Schultag in einer typischen Stadt
Der Direktor ruft die Schüler auf:
"Mustapha El Ekhzeri?" - "Anwesend!"
"Achmed El Cabul?" - "Anwesend!"
"Kadir Sel Ohlmi?" - "Anwesend!"
"Mohammed Endahrha" - "Anwesend!"
"Sebil Al Hamerâ"  - "Anwesend!"
"Mel Ani El Sner?" - Stille im Klassenzimmer.
"Mel Ani El Sner?" - Stille im Klassenzimmer.
Ein letztes Mal:  "Mel Ani El Sner?"
Jetzt steht ein Mädchen in der letzten Reihe auf und sagt:
"Das bin wahrscheinlich ich. Aber mein Name wird "Melanie Elsner" ausgesprochen."
(von Rudolf Schnur)

Peter Helmes, 15. Oktober 2014
 

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