Vertrauliches Dossier: Ausführliche Analyse der Bundestagswahl
Erst jetzt, einige Wochen nach der Bundestagswahl am 27. September, wird zunehmend deutlich, welchen Stellenwert und welche Tragweite diese Wahl für Deutschland hatte. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:
1.)
Deutschland driftet immer mehr nach links. Der „Sieg des bürgerlichen Lagers“ ist trügerisch. Wir dürfen uns nicht in die Tasche lügen: Die strukturelle Mehrheit unseres Landes ist und bleibt auch nach dieser Bundestagswahl links.
2.)
Die bisher großen Volksparteien verlieren enorm an Einfluß, Macht und Zulauf. Es stellt sich insbesondere die Frage, ob der Begriff „Volkspartei“ in der politischen Diskussion noch hilfreich ist. Innerhalb aller Parteien ist ein alarmierender Linksrutsch festzustellen. Die „Gemäßigten“ in den jeweiligen Parteien sind auf dem Rückzug. „Gesinnungsethiker“ gewinnen gegenüber „Verantwortungsethikern“.
3.)
Die „Linken“ (in Linkspartei, SPD und Grünen) werden radikaler; große Teile der DGB-Gewerkschaften verstärken das linksradikale Lager. Der Widerstand gegen die „neoliberale Koalition“ wird zunehmend auch auf der Straße ausgetragen werden; unsere Gesellschaft wird (in Teilen) radikalisiert.
4.)
Die Identitätsprobleme der Union (CDU und CSU) werden zunehmen. Konservative haben keine Heimat mehr. Die beiden großen christlichen Kirchen verlieren weiter an Einfluß in der und auf die Politik. Die SPD wiederum wird entweder zwischen dem linksradikalen Block und den „Bürgerlichen“ zerrieben oder wird viele Jahre in der Opposition bleiben, bis sie ihr eigenes Identitätsproblem geklärt hat.
5.) Die vielen
Splitterparteien werden noch kleiner und spielen keinerlei Rolle mehr.
6.) Schon bei dieser Bundestagswahl hatten mehr als
5 Millionen Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund das volle Wahlrecht. Der Anteil dieses Personen-kreises beträgt heute schon 20 Prozent der Bevölkerung und wächst rasant. Keine der großen Parteien stellt sich dieser Herausforderung in befriedigender Weise.
Fazit: Falls es der neuen Union/FDP-Koalition nicht gelingt, die volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Weichen ganz neu zu stellen, bewegt sich unser Vaterland in Richtung einer „DDR-light“ und damit hin zu einem Zusammenbruch. Die Hoffnung auf eine Wende ruht zur Zeit alleine auf der FDP; Angela Merkel trägt zwar die Verantwortung, aber es deutet wenig darauf hin, daß sie ihr gerecht wird. Es bleibt - erst Recht nach dieser Wahl - die Frage, ob sie sich nur als „Managerin der Macht“ versteht, oder ob ihre Politik eine Wertebezogenheit hat.
Möchten Sie die ganze, 14seitige Analyse lesen? Kostenfrei und ohne Verpflichtung bestellen unter info@konservative.de