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Die Roten lachen sich ins Fäustchen
Nach dem Amoklauf von Winnenden beschäftigte die CDU-Politikerin Maria Böhmer nur eine einzige Frage: War er womöglich ein Ausländerfeind? Die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung ließ anfragen, ob Tim Kretschmer gezielt auf Migrantenkinder geschossen habe oder nicht. Die Opfer trugen jedoch Namen wie Jana, Nina, Kristina oder Stefanie.

Wer weiß, was für eine Kampagne von offizieller Seite losgetreten worden wäre, wenn die Jugendlichen Mohammed, Yussuf oder Ali geheißen hätten!

Millionen für den Kampf gegen rechts

Dann hätten die Medien sofort aufgeschrieen, jene Schulkinder seien das Opfer eines rechtsradikalen Ausländerfeindes geworden. Nicht auszudenken, was für eine neue „Kampagne gegen rechts“ die Bundesregierung dann eingeleitet hätte. So hat es Gerhard Schröder nach einem Bombenattentat auf eine Düsseldorfer Synagoge gemacht. Schröder rief umgehend den „Aufstand der Anständigen“ aus. Die Bundesregierung stockte daraufhin die Gelder für Vereine großzügig auf, die sich dem „Kampf gegen Rechts“ widmen.

Warum CDU/CSU und FDP seit Jahren brav dabei mitmachen, ist das größte Rätsel. Wer sitzt rechts im Deutschen Bundestag? FDP und CDU/CSU! Sie sind es, die Rot/Grün 2000 mit dem „Kampf gegen rechts“ treffen wollte. Schröder und seine Leute hätten sich im Traum nicht vorgestellt, daß die Opposition so dumm ist und da auch noch mitmacht.

4500 Initiativen allein vom Bund gefördert


Auch die jetzige, CDU-geführte Bundesregierung finanziert Antifa-Projekte mit unseren Steuergeldern. Alleine in den letzten fünf Jahren wurden 192 Millionen vom Bund und weitere 85 Millionen von der EU dafür ausgegeben.

Dazu die Projekte in den 16 Bundesländern. Niemand hat über all die Nutznießer einen vollständigen Überblick. So soll es wohl auch sein. Allein der Bund fördert 4500 Initiativen und Projekte. Wer kann da noch überprüfen, ob das Geld nicht in dubiosen Vereinen versickert und linksextremen Staatsfeinden zugute kommt?

Linkspartei wird salonfähig


Unter dem Motto „Kampf gegen Rechts“ wird schließlich die Linkspartei salonfähig gemacht, die stets mit von der Partie ist. Antifaschismus diente schon zu Stalins Zeiten vor allem diesem Ziel: die Kommunisten hoffähig zu machen. Deswegen wird die Intensität des „Kampfes gegen Rechts“ zunehmen, je mehr Angehörige der Linkspartei in unseren Parlamenten sitzen.

Außerdem werden gewaltbereite Straßenbanden in den „Kampf gegen Rechts“ eingebunden. Diese zeitgenössische Variante der SA kommt nicht nur gegen „Nazis“ zum Einsatz, sondern auch gegen Vertriebene, Bombenopfer oder Islam-Kritiker – kurz: gegen Vertreter des konservativen Spektrums.

Auch konservative werden von Faschismuskeule „erschlagen“


Was bleibt den Linksextremen auch anderes übrig? In Ermangelung echter „Nazis“, von denen es wohl nur noch eine Handvoll in Deutschland gibt, müssen sie auf andere Bevölkerungsgruppen zurückgreifen. Rechts, rechtsradikal und –extrem, neonazistisch – das ist plötzlich alles dasselbe. Vaterlandsliebe und Auschwitz, FDP und FAP, Eva Herman und Eva Braun werden miteinander verrührt, bis eine einzige braune Soße herausgekommen ist.

Das Lieblingswort in diesem Zusammenhang lautet, der Faschismus käme „aus der Mitte der Gesellschaft“ (Ignaz Bubis). Also sind alle irgendwie braun angehaucht, selbst die Union und die Liberalen.

Die „rechte“ FDP kämpft gegen sich selbst

Das ist natürlich ein Kampf gegen Windmühlen. Er wird ewig weitergehen, wenn die Regierung ihm nicht das Geld entzieht. Viele der selbsternannten „Kämpfer gegen Rechts“ würden wahrscheinlich beim Anblick echter Nazis sofort Reißaus nehmen. Aber da sie das Meinungskartell und den Staat hinter sich wissen, sind sie mächtig. „Kampf gegen Rechts“ – das verspricht ein Emporklettern auf der moralischen Leiter, ohne dabei irgendwelche Risiken eingehen zu müssen. Es gibt ja keine „rechte Gefahr“, auch wenn sie noch so oft herbeigeredet wird.

Deswegen werden Anlässe händeringend gesucht, die auf Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus hindeuten. Sebnitz, Mügeln, Potsdam, Passau. Wer erinnert sich nicht an die vielen „rechten“ Übergriffe, die sich meistens als „normale Verbrechen“ oder als Erfindungen herausgestellt haben? Hat irgend jemand gezählt, wie oft sich schon ein verhaltensgestörter Jugendlicher ein Hakenkreuz in die Wange geritzt und dann Nazis als Täter beschuldigt hat, nur um Aufmerksamkeit der Massen zu ergattern?

Der Anschlag von Düsseldorf, bei dem der moderne „Kampf gegen Rechts“ seinen Ausgang nahm, wurde übrigens aufgeklärt. Der Täter war ein Palästinenser. Aber der Kampf gegen Rechts geht trotzdem unvermittelt weiter.

Professor Hans-Helmuth Knütter erarbeitet derzeit für die DEUTSCHEN KONSERVATIVEN eine Broschüre über „Antifaschismus“. Vorbestellungen an: info@konservative.de

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