Heinrich-Lummer-Büste eingeweiht
Wer hätte das gedacht! Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Walter Momper (SPD) hat eine Laudatio auf „unseren“ Heinrich Lummer (CDU) gehalten und für ihn eine Büste eingeweiht. Die Feier fand am vergangenen Freitag im Preußischen Landtag statt.
Heinrich Lummer, der Ehrenpräsident der DEUTSCHEN KONSERVATIVEN, war sichtlich gerührt. Viele der über 300 Teilnehmer kamen, um seine Hände zu schütteln und ihm zu gratulieren. Leider konnte er nicht mehr antworten, um sich bei jedem einzelnen zu bedanken: Heinrich Lummer ist seinem Schlaganfall 2002 stumm. Das ist besonders traurig, weil er früher für seine Schlagfertigkeit und seine mitreißenden Reden bekannt war.
Lummers „flotte Sprüche“ waren legendär, meinte selbst Walter Momper. Zum Beispiel für: „Solange das Brandenburger Tor zu ist, ist die deutsche Frage offen.“ Dabei wollte der Nordrheinwestfale ursprünglich Theologie studieren – auch daran erinnerte Walter Momper in seiner Rede. Doch dann zog es Lummer nach Berlin und in die Politik. Eine Entscheidung, die Joachim Siegerist rückblickend für sehr richtig hält.
Lummer stieg bis zum Bürgermeister der Stadt auf und war später lange Jahre Bundestagsabgeordneter. Dabei war er immer ein rechter Flügelmann in der CDU. „Jedem zu gefallen, das war nicht seine Sache“, urteilte auch Momper. Auch Frank Henkel der Chef der Berliner CDU hielt hinterher eine Festansprache, in der er Heinrich Lummer würdigte. Zum Abschluss wurde ein Film gezeigt, in dem auf das Engagement Heinrich Lummers bei den DEUTSCHEN KONSERVATIVEN explizit hingewiesen wurde.
Joachim Siegerist, der an der Feier natürlich persönlich gemeinsam mit vielen anderen Förderern unseres Vereins teilnahm, war sichtlich zufrieden und bedankte sich bei Momper persönlich. „Die Rede von Momper war hochanständig“, sagte er hinterher. Und: „Alles war gelungen. Es war ein wunderschöner Abend.“