An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Dezember 2019



SPD-Mitgliederentscheid – der Fall in die Bedeutungslosigkeit.


Von Peter Helmes


Mehr Rot, mehr Grün – und bald auch kein Schwarz mehr

Die Mitgliederentscheidung von 54 Prozent aller SPD-Mitglieder ist so ausgefallen, wie sie kaum jemand erwartet hatte: 53:45, also 53 Prozent für Kurswechsel gegen 45 Prozent für Beibehalten. Das ist eine deutliche Entscheidung der gut 200.000 Sozialdemokraten, die sich an dieser Abstimmung beteiligt haben – eine faustdicke Überraschung und eine überdeutliche Absage an die Große Koalition! Deutschland stehen turbulente Wochen bevor. Schwarz-Rot steht so sehr auf der Kippe wie wohl nie zuvor.


Die SPD hat mit dieser Entscheidung ganz offen und ungeschminkt gezeigt, wie es in der Partei aussieht: Mehr Rot, mehr Grün – aber kein Schwarz mehr. Damit droht der SPD in Deutschland eine Erfahrung, die die Sozialisten in Frankreich schon hinter sich haben: der Fall in die Bedeutungslosigkeit.


Damit ist eigentlich alles gesagt. Die SPD kann „zumachen“, der Chronist seine Kladde schließen. Denn was jetzt kommt, darüber kann man nur noch spekulieren. Seriös voraussagen kann man die Turbulenzen im Todeskampf der Sozialdemokratie nicht.


Wie Ertrinkende werden die Funktionäre nach Luft schnappen, werden alte Bastionen räumen, um „den Anschluß nicht zu verpassen“. Sie tun mir leid; denn sie werden den Anschluß verpassen, weil sie nicht einmal wissen, wo der Zug steht – und schon gar nicht wissen, wohin er fährt, außer ins Nirwana. Das aber soll nicht weit vom „Paradies auf Erden“ liegen.


Also: Rote Träume werden wahr? Oder was?


Da sei mir ein Seitenhieb auf die Union erlaubt. Liebe Christdemokraten und Christsozialen,  schaut genau hin, was in der SPD los ist! Es ist die Blaupause für Zustand und kommende Entwicklung auch in der Union.  


Die Eckpfeiler sind:




Zurück zur SPD

Sie hat Nachverhandlungen des Koalitionsvertrages gefordert, sie möchte einen höheren Mindestlohn noch in dieser Legislaturperiode durchsetzen, sie möchte das Klimapaket neu aufschnüren, mehr Geld für den Kampf gegen den Klimawandel und noch mehr Geld für den „Kampf gegen rechts“ bereitstellen.


Weiterhin GroKo?

Die designierten SPD-Chefs Esken und Walter-Borjans machten den Fortbestand von Nachverhandlungen des Koalitionsvertrags abhängig. Die Federführung dürfte dabei in den Händen des Jusos-Vorsitzenden Kevin Kühnert liegen.


Esken kündigte an, man werde auf dem Parteitag in der kommenden Woche darüber debattieren, inwieweit noch eine Chance auf Fortführung des Bündnisses mit der Union bestehe. Sie plädierte für massive Investitionen und eine Anhebung des Mindestlohns. Kurz nach ihrem Sieg verlangte sie außerdem einen deutlich höheren CO 2-Preis von 40 statt 10 Euro pro Tonne. Auf Nachfrage, ob andernfalls ein Ausstieg aus der Großen Koalition komme, sagte sie in der ARD: „Wir werden beim Parteitag diskutieren, wie wir damit umzugehen haben.“


Walter-Borjans sagte, er wolle über das Klimapaket und eine Politik des sozialen Zusammenhalts reden. Während des Auswahlverfahrens hatten beide die Große Koalition scharf kritisiert, einen Ausstieg aus dem Bündnis aber nicht explizit gefordert.


Die Neugewählten können gar nicht anders; denn das neue Duo steht im Wort. Nach den lauten Worten in der langen Kandidatenkür können sie nicht kneifen, sie müssen jetzt liefern.


Damit aber sind Hürden aufgebaut, über die die Union, wenn sie noch alle Tassen im Schrank hat, kaum wird gehen können. Und tatsächlich: Die CDU in Gestalt ihrer Vorsitzenden hat mit leicht geschwollener Brust sofortigen Widerstand angekündigt. Und der schwache „starke Mann“ hinter ihr, Generalsekretär Ziemiak, betonte, die Vereinbarung sei die Grundlage für die Arbeit des Regierungsbündnisses. An dieser Grundlage habe sich nichts geändert.


Da klappern die morschen Gebeine, da schlottern die Knie! Aber, aber, was wird passieren? Nichts, Freunde, nichts! Die CDU wird die Große Koalition nicht aufkündigen, sondern – unter allerlei Verrenkungen und mittels phantasievoller Begriffsneudefinitionen – den Kotau vor der neuen SPD-Führung üben. Denn eine inzwischen in der CDU in Stein gemeißelte Erfahrung lautet: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“

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Im Hintergrund lauert die „Große Transformation“

Hinter der Klimahysterie steckt viel mehr, als der äußere Schein vermuten läßt. Um die Vorgänge um „Greta“ und die aufgeheizte Klimadebatte zu verstehen, muß man sich mit der Strategie zur politischen Umsetzung der totalitären Ziele der Großen Transformation und die machtpolitisch-ideologischen Hintergründe beschäftigen.


Wann wurde die Ideologie von der „Großen Transformation“ erstmals formuliert und publiziert?

Im Jahr 2011 veröffentlichte der bereits 1992 ins Leben gerufene WBGU („Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung  Globale Umweltveränderungen“) das von Schellnhuber, Leggewie, Edenhofer et al. verfaßte „Gutachten“ mit dem Thema:


Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“,

in dem behauptet wird, daß zur Senkung des menschengemachten Anteils des in unserer Atmosphäre befindlichen CO 2 eine tiefgreifende (revolutionäre) Änderung aller gesellschaftlichen, staatlichen Strukturen unserer bisher so erfolgreichen repräsentativen Demokratie hin zu einer sog. „partizipativ-partizipatorischen Demokratie“ im Sinne des neo-marxistischen Konzepts der linksradikalen Denker wie Jacques Derrida, Jürgen Habermas, Theodor W. Adorno (Frankfurter Schule) und vieler linkssozialistischer Denker mehr  erforderlich sei, um die Menschheit und den ganzen Planeten vor  dem Untergang zu retten. (https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/welt-im-wandel-gesellschaftsvertrag-fuer-eine-grosse-transformation)


Hierzu wurden bisher mannigfache Gegen-Analysen, Stellungnahmen und Kritiken formuliert und veröffentlicht, siehe u.a. die Analyse unter dem Titel: „Die große Transformation – Adé Freiheit!“ von Peter Helmes


Im Folgenden geht  es um die machtpolitischen Hintergründe der „Etablierung“ dieser  völlig undemokratischen, neuen, am Marxismus orientierten totalitären Verbots-Diktatur:

Durch sie wird die Abschaffung unserer Sozialen Marktwirtschaft und der Sturz unserer repräsentativen Demokratie mit strategischen Mitteln angestrebt – mittels einer schleichenden Subversion, der Unterwanderung aller demokratischen Institutionen und der von diesen Ideologen zum Teil bereits erfolgreich unternommenen Infiltration großer, global bedeutender internationaler Organisationen und teils eigens hierfür gegründeten Institutionen (z.B. IPCC u.a.).


Bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelte der linksradikale Marxist und Kommunist ungarischer Herkunft, Karl Polanyi, sein Konzept von der Großen Transformation.

Der nach Kanada ausgewanderte Vertreter der Ultra-Linken erhielt aufgrund seiner politischen Radikalität als Links-Extremist zeitlebens Einreiseverbot in den sonst als äußerst liberal geltenden USA, was so für sich allein als historische Tatsache schon Bände spricht.


Polanyis „große Transformation“ aller Demokratien weltweit – hin zu totalitären Links-Diktaturen – entspricht weitestgehend genau dem, was man zum Teil direkt, oft auch zwischen den Zeilen lesend, dem Text und der Absicht der Linksideologie von der Großen Transformation Schellnhubers entnehmen kann.


Was hat das „von Menschen verursachte“ „anthropogene“ CO 2  in der Luft mit einem für die Zukunft behaupteten „dramatischen und apokalyptische Folgen mit sich bringendem“ Klimawandel zu tun?


Die Konzentration von Sauerstoff in der Luft beträgt ca. 20%. Die Konzentration des fast nicht genau meßbaren CO 2 (Kohlenstoffdioxid- auch kurz: Kohlendioxid genannt) beträgt 0,038%. Der vom Menschen verursachte Anteil an diesen 0,038% beträgt ca. 0,00152%. Der Anteil am Gesamt-CO 2, den allein nur „Deutschland“ verursacht, beträgt lächerliche, kaum meßbare 0,0004712%.


Alle Experten sind sich darüber einig, daß diese fast nicht meßbaren Kohlendioxid-Werte, die der Mensch in der Luft „verursacht“, in keiner Weise irgendeinen Effekt haben können auf eine Erd-Oberflächen-Erwärmung von demnächst 4 Grad Celsius! Hierfür bedarf es noch nicht einmal eines „Konsenses“ – das ist offensichtlich! (Siehe: https://steemit.com/deutsch/@urukai/klimawandel und: https://steemit.com/dtube/@sevenseals/7a4iaz3n


Frau Hanna Thiele (FDP) ergänzt:

Die Leute vom Club of Rome werden sich ebenfalls  freuen, daß Kirchen und bürgerliche Parteien ihnen den Weg bereiten zu einer zentralen Weltensteuerung, in der es weder Nächstenliebe, weder rot noch schwarz noch gelb geben wird, weder rechts noch links, nur Befehl und Gehorsam – und Monopolwirtschaft mit Preisdiktaten“

(aus: https://www.eike-klima-energie.eu/2010/05/10/co2-kopfpauschale-neue-schmierung-fuer-merkels-lahmenden-klimamotor-der-westen-bezahlt-seine-eigene-abschaffung/).


Auch die immer weiter nach unten gesetzte, gerade noch für unseren Planeten „akzeptable durchschnittliche Erderwärmung“ von 4° C runter auf 2° C und – seit Kattowitz – auf 1,5° C,  gefolgt von der CO2-Neutralität im Jahr 2050, zeigt, daß man sich noch nicht einmal auf die „neuesten Forschungsergebnisse“ der „7000 Wissenschaftler“ des IPCC verlassen kann, die mit ihren Computer-gesteuerten Modellberechnungen im Sinne von Computerspielen ihre Berechnungen vornehmen – völlig subjektiv und an der Wahrheit vorbei.


Mittlerweile pfeifen es die Spatzen von den Dächern – und natürlich haben auch die rot-grünen, selbsternannten „Klimaforscher“ die Unlogik ihrer Falsch-Behauptungen bemerkt:

Mit dem CO2 als „Klimakiller“ (auch so eine Leerformel ohne Sinn) können sie niemanden mehr ernsthaft vom Klimawandel überzeugen – außer vielleicht irgendwelche Bürokrat_Innen oder  Umweltminister_Innen, deren Intelligenzquotient bei sieben liegt (zum Vergleich: „Knäckebrot hat neun!“).


(Deshalb lassen die Schellnhubers, Edenhofers, Schneidewinds, Rahmstorfs, Leggewies und Co. seit neustem verlauten, daß nicht das CO2 die Hauptschuld am Klimawandel trägt, sondern „der Wasserdampf“, der viermal intensiver die Erde erwärmen läßt durch den „Treibhaus-Effekt“.)


Hierzu eine kompetente Stimme:


Das Elend des deutschen Klima-Journalismus und die „Hockeyschläger-Kurve“

Von Alexander Wendt *)


Zitat: 

Beruht die berühmte und viel zitierte „Hockeyschläger-Kurve“ des amerikanischen Klimaforschers Michael Mann auf einer Fälschung? Die Kurve hatte Mann und seine Kollegen Raymond Bradley und Malcolm K. Hughes 1998 schlagartig berühmt gemacht.“


Das Trio rekonstruierte damals eine Temperaturkurve von 1998 zurück bis in das Jahr 1400. Über Jahrhunderte blieb der Graph konstant und fiel leicht ab – der Griff des Hockeyschlägers – um mit dem Beginn der industriellen Moderne schlagartig nach oben zu springen – der Schlägerkopf.


Im Jahr 2001 stellte das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) den Graph in seinem Bericht prominent heraus, als eingängigen Beleg für eine rasante Klimaerwärmung. Weltweit wurde die Kurve zur leicht verständlichen Chiffre für die aufrüttelnde Klimabotschaft des IPCC.Stellte ein kanadisches Gericht nun kürzlich in seinem Urteil fest, die Kurve sei falsch? Um es gleich zu sagen: nein. Der Gerichtshof in British Columbia hatte auch gar nicht die Absicht, über eine wissenschaftliche Kontroverse im Allgemeinen und Michael Mann im Besonderen zu entscheiden.


Trotzdem verhält sich der Fall ziemlich komplex. Die WELT veröffentlichte dazu einen Artikel unter der Überschrift „Warum ein Klimaforscher seit Jahrzehnten attackiert wird“, dessen Autorin Birgit Herden Fakten zu dem Mann-Prozess gegen das „Internet“ geraderücken will.
Allerdings lässt sie dabei entscheidende Punkte weg, andere schiebt sie an den Rand. Der 
WELT-Artikel steht – leider – prototypisch für das Elend der Klimaforschungs-Berichterstattung in den meisten deutschen Medien. In ihm findet sich vieles an unsystematisch zusammengetragenen Informationen, gemischt mit Kommentaren. Der entscheidende Punkt fehlt allerdings völlig – eine Beschreibung der jahrelangen wissenschaftlichen Kontroverse über die „Hockeyschläger-Kurve“ Manns. Im Fall Michael Mann gegen Kollegen geht es eben nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Politik und Deutungshoheit.


Für den Prozess Michael Manns gegen Timothy Ball gilt das erst recht. Ball, pensionierter britisch-kanadischer Geograf, zuletzt an der Universität Winnipeg, hält nach eigenem Bekunden die These für Unfug, 95 Prozent der Erderwärmung der letzten Jahrzehnte sei menschengemacht. Er attackierte Mann und vor allem dessen Erwärmungskurve als Datenmanipulation und Betrug. Über den Wissenschaftler aus Pennsylvania ätzte er in einem Wortspiel, Mann „should not be in Penn State but in state pen“, also im Gefängnis. Worauf Mann Timothy Ball im Jahr 2011 wegen Verleumdung verklagte.


Allerdings lieferte Michael Mann in den folgenden Jahren keine Argumente gegen Ball und für die Richtigkeit seiner Hockeyschläger-Kurve, sondern verzögerte den Prozess immer weiter. Im August 2019 verlor das Gericht schließlich die Geduld und stellte das Verfahren mit der Begründung ein, Mann beziehungsweise dessen Anwalt hätten keine Argumente vorgetragen, und auch keine Begründung für die jahrelange Verzögerung genannt. Drei von Ball benannte Zeugen waren mittlerweile verstorben.


Richter Christopher J. Giaschi befand in seinem Schlußstatement, diese Hinhaltetaktik Michael Manns sei nicht entschuldbar („I now turn to whether the delay is excusable. In my view, it is not. There is no evidence from the plaintiff explaining the delay. Dr. Mann filed an affidavit but he provides no evidence whatsoever addressing the delay. Importantly, he does not provide any evidence saying that the delay was due to his counsel, nor does he provide evidence that he instructed his counsel to proceed diligently with the matter“).  
  

Aus dieser Verfahrenseinstellung lässt sich kein Urteil gegen Mann und erst Recht keines über die Hockeyschläger-Kurve herauslesen. Aber der Wissenschaftler machte in dem Prozess eine außerordentlich schlechte Figur.


In ihrem Text referiert die WELT-Autorin über lange Strecken, diese Verfahrenseinstellung sei auf „rechten Seiten“ im Internet fälschlich als Urteil gegen Mann gefeiert worden, sie erwähnt, der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen habe etwas dazu getwittert. Im historischen Rückblick beschreibt sie noch, wie der republikanische Senator James Inhofe und der konservative Kongressabgeordnete Joseph Barton Mann in früheren Jahren angegriffen hatten. Beide stützten sich damals schon auf wissenschaftliche Kritiker Manns.


Erst im letzten Drittel kommt die Autorin überhaupt darauf zu sprechen, dass bis heute in der Wissenschaft eine Kontroverse über die Hockeyschläger-Kurve anhält. Sie erwähnt immerhin den Artikel in Science, in dem der Paläoklimatologe Eduardo Zorita und der Meteorologe Hans von Storch im Jahr 2004 Michael Manns Kurve einer vernichtenden Kritik unterzogen hatten. Beide Autoren zählen zu den Schwergewichten der Klimaforschung: Zorita forscht am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, von Storch, mittlerweile pensioniert, war damals Meteorologe an der Universität Hamburg, Direktor des Instituts für Küstenforschung in Geesthacht und Autor für das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Allerdings schafft es die Journalistin, mit keinem Wort zu erklären, worin eigentlich die Kontroverse bestand und bis heute besteht.


Der Kern des wissenschaftlichen Streits besteht, etwas gerafft, aus zwei grundsätzlichen Kritikpunkten. Michael Mann und seine Kollegen rekonstruierten für ihre Temperaturkurve die Klimadaten der vergangenen Jahrhunderte bis ins Jahr 1400. Da Thermometerdaten erst ab etwa 1860 existieren, müssen Wissenschaftler bei der Erforschung historischer Werte auf so genannte Proxydaten zurückgreifen – Eisbohrkerne, Sedimente, Baumringe, Korallen – an denen sich Temperaturentwicklung, Atmosphärenzusammensetzung und Meeresspiegel ungefähr ablesen lassen. Nur eben nicht mit der Genauigkeit einer Thermometermessung. Allerdings können Forscher seit 1860 Baumringe und Thermometerdaten miteinander vergleichen.


Dabei zeigte sich: Sie weichen teils erheblich voneinander ab. Trotzdem formten Mann und Kollegen aus Proxy- und Thermometerdaten eine durchgehende Kurve. Die Abweichung von Thermometer- und Baumring-Daten erklärte Mann mit dem verzerrenden Einfluss des CO
2 in der Neuzeit. Vorher habe es diese Differenz nicht gegeben. Da für die Zeiten vor 1860 nicht die Ergebnisse beider Ermittlungsmethoden vorliegen, lässt sich die Behauptung nicht widerlegen. Aber sie bleibt eben eine Behauptung.


Um aus den disparaten Daten eine Kurve zu bauen, entwickelte Mann mit seinem Team eine Modellationsformel. Datenmodellation ist generell üblich, um das statistische Rauschen (’white noise’) mit vielen Ausreißern möglichst in den Hintergrund zu drängen, so dass sich ein Trend aus einer Zahlenmasse herauslesen lässt. Die Berechnungsformel von Mann, Bradley und Hughes von 1998 ging in die Wissenschaftsgeschichte als MBH98 ein. Und in ihr lag das eigentliche Problem: Sie begünstigte generell einen langen flachen Verlauf der Temperaturkurve und einen schlagartigen Anstieg in der Gegenwart, indem sie größere Temperaturvariationen kleinrechnete. In dem MHB98-Graphen kommt die mittelalterliche Warmzeit, in der selbst in Schottland Wein gedieh, kaum vor.


Hans von Storch und sein Team erstellten eine große Zahl historischer Temperaturkarten, die ihnen zur Überprüfung von Manns These dienten. Als die diese Daten mit der MBH98-Formel durchrechneten, flachte sich ihre Temperaturkurve ebenfalls deutlich ab.


Klimavariationen der Vergangenheit spielten plötzlich eine viel geringere Rolle. Die Schlussfolgerung Manns, so von Storch, wurde also von der Berechnungsformel zumindest stark begünstigt. Zu diesem Schluss kam später auch eine ganze Reihe weiterer Wissenschaftler. Das IPCC verwarf Manns Hockeyschläger zwar nicht völlig, benutzte ihn aber schließlich auch nicht mehr als zentrales Argument. Über die Kontroverse, deren Kern sie gar nicht erklärt, schreibt die WELT-Autorin den wertenden Satz: „Sicher nicht zu Unrecht hält Mann die Vorwürfe für politisch motiviert.“


Die Formulierung läßt in der Schwebe, worauf sie sich eigentlich bezieht. Auf die Attacken republikanischer Politiker gegen Michael Mann? Politiker haben meistens politische Motive. Oder auch auf den Widerspruch durch Zorita, von Storch und etliche andere renommierte Wissenschaftler? Dafür präsentiert sie keinen Beleg. Welches politische Motiv hätte von Storch – selbst jahrelang Autor für das IPCC – dabei auch treiben sollen?


In dem WELT-Text heißt es auch, als Kommentar der Autorin: „Die Hockeyschlägerkurve war nie der eine, entscheidende Beweis für einen menschengemachten Klimawandel.“ Was freilich niemand behauptet. Interessanterweise handelt es sich um die fast wörtliche Übersetzung eines Satzes, der sich auf Michael Manns Website in seinem autobiografischen Abriss findet: „The hockey stick is not one of the central lines of evidence for human-caused climate change.“


An einer anderen Stelle schreibt die Autorin: „Unter Laien sind Vorwürfe gegen Mann indes nie ganz verstummt.“ Was grober Unfug ist. Detaillierte Vorwürfe gab und gibt es gerade von wissenschaftlichen Kollegen. Keiner sah bisher einen Grund, sie zurückzunehmen.
Wissenschaftliche Kritiker Manns mussten übrigens lange öffentlich Druck ausüben, bis er und seine Verbündeten ihnen die Rohdaten seiner Berechnungen aushändigte – was bei kontrovers diskutierten Ergebnissen 
eigentlich zum Standard gehört. Als er und Kollegen von ihm die Daten dann endlich widerstrebend herausgaben, warf ihm vor allem der Mathematiker und Statistiker Ross McKitrick erhebliche Ungenauigkeiten im Umgang mit dem statistischen Rohmaterial vor, die seiner Meinung nach die Grenze zur Manipulation überschritten hatten.


Sowohl in der Kontroverse als auch in dem verschleppten kanadischen Gerichtsverfahren gegen Tim Ball schaffte es Mann nicht, seine Kritiker überzeugend zu widerlegen. Trotzdem zählt er gerade in der deutschen Klimaberichterstattung zu den unumstrittenen Protagonisten der hellen Seite – eine Deutung, für die vieles ausgespart und andere Details journalistisch ausgeschmückt werden müssen. Und zwar nicht nur in dem WELT-Artikel. Das Prinzip zieht sich durch etliche deutschsprachige Veröffentlichungen.


In der ZEIT erschien schon im November 2012 eine umfangreiche Reportage von Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg unter dem Titel Die Klimakrieger. Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge.“ Blasberg und Kohlenberg gewannen für ihren Text den mittlerweile ziemlich ramponierten „Deutschen Reporterpreis“.


Nach den Kriterien der Nach-Relotius-Ära müsste ihnen die Auszeichnung eigentlich nachträglich aberkannt werden. In dem Stück des Autorinnen-Duos gibt es zwei Helden ohne Graustufen – Michael Mann, den Wissenschaftler, der die Klimaforschung mit seiner Hockeyschläger-Kurve revolutioniert, und Marc Morano, einen PR-Manager und Zuarbeiter republikanischer Politiker, der ihn attackiert. Der gesamte Artikel beschreibt eine Auseinandersetzung mit klar verteilter Sympathie und eindeutigen Rollen. Hier der Wissenschaftler, dort PR-Leute, die Ölindustrie und ihre politischen Unterstützer auf der rechten Seite.


Die Reporterinnen gehen noch etwas weiter als andere. Sie lassen die gesamte wissenschaftliche Kontroverse über den Hockeystick zwischen Mann und Zorita, von Storch, McKitrick und anderen einfach weg. Ihre Botschaft lautet: Wer Mann angreift, ist ein Klimawandelleugner, ein Handlanger der Industrie, ein Teil der dunklen Macht. Die 
ZEIT-Journalistinnen sprachen für ihren Text mit Mann – aber nicht mit seinem angeblich großen Gegenspieler Morano. In einer kleinen, leicht überlesbaren Notiz ganz am Ende ihres Textes wiesen sie darauf hin, dass sie alle Morano-Zitate von dessen Webseite abgeschrieben hatten. Woher dann die bei Reporterpreis-Juroren so beliebten szenischen Beschreibungen stammen („Marc Morano sät den Zweifel per Tastendruck. Er sitzt im Fond einer schwarzen Lincoln-Town-Car-Limousine und bedient seine wichtigste Waffe, den Laptop. Draußen fliegt der Herbstwald vorbei, Morano lädt eine neue Schlagzeile auf seine Website: ‚Die amerikanische Umweltbehörde wird beschuldigt, Menschenversuche durchzuführen’“) erfährt der Leser nicht.


Über Manns Forschung heißt es in dem preisgekrönten ZEIT-Text:

Es ist das Jahr 1998, Mann ist damals 33 Jahre alt, ein junger Wissenschaftler, der davon träumt, die Schwankungen des Klimas zu erklären. Gemeinsam mit zwei Kollegen sammelt er Temperaturdaten aus Tausenden von Jahren, sie analysieren Korallen, Baumrinden und Bohrproben aus dem Polareis.“


Bei dem, was Mann und seine Kollegen analysierten, handelte es sich, siehe oben, um Baumringe, nicht um Baumrinden. Das wirft die Frage auf, wie weit sich die Autorinnen überhaupt mit Manns Arbeit beschäftigten, beziehungsweise, was sie davon verstanden hatten. Der Fehler findet sich auch heute noch in der Onlineversion des 
ZEIT-Artikels. Mann und Kollegen analysierten übrigens auch nicht Baumringe und Eisbohrkerne selbst, sondern die Daten, die andere darüber erhoben hatten.


Dem ZEIT-Duo ging es erkennbar nicht darum, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung beziehungsweise überhaupt wissenschaftliche Forschung nachzuzeichnen, sondern eine Gut-Böse-Story zu servieren, die keine Spuren von Ambivalenz enthält. Genau darin liegt das Elend der deutschsprachigen Klima-Berichterstattung.


Das Prinzip zieht sich nicht nur durch journalistische Texte. Sondern auch durch eine Quelle für viele Journalisten – die deutschsprachige Ausgabe von Wikipedia. In dem 
englischsprachigen Artikel über den Klimaforscher Hans von Storch findet sich eine kurze, aber prägnante Zusammenfassung seiner Kritik an Mann und der Hockeyschläger-Kurve:


In late 2004 Storch’s team published an article in the journal Science which tested multiproxy methods such as those used by Mann, Bradley, and Hughes, 1998, often called MBH98,[14] or Mann and Jones,[15] to obtain the global temperature variations in the past 1000 years. The test showed that the method used in MBH98 would inherently underestimate large variations had they occurred; but has subsequently been challenged: see hockey stick controversy for more detail.  
  

To reach this conclusion, Storch et al. used a climate model to generate a series of annual temperature maps for the world over the past several centuries. They then added white noise to the proxy data and applied the methods used in MBH98, a variation of principal component analysis, to the computed temperature maps and found that the amount of variation was considerably reduced.  
  

Der deutsche Artikel über von Storch enthält zwar anders als der englische die Mitteilung, bei der AfD-Politikerin Beatrix von Storch handle es sich um eine angeheiratete Verwandte des Wissenschaftlers (mit der er nicht sympathisiert). Aber hier fehlt die Beschreibung des Streits mit Michael Mann komplett. In dem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel zu Michael Mann wird die Kritik von Wissenschaftlern zur Hockeyschläger-Kurve ebenfalls nicht ausgeführt. Stattdessen heißt es:


„In der wissenschaftlichen Literatur wird die grundsätzliche Korrektheit des Hockeyschläger-Diagramms nahezu durchgehend bestätigt.“

Zwar ist der englischsprachige Eintrag zu Mann ebenfalls sehr freundlich gehalten. Aber nicht derartig einseitig und propagandistisch.


Warum findet die Kontroverse unter Klimawissenschaftlern in deutschen Medien kaum statt? Weil sie einfach nicht zu dem etablierte Narrativ passt, „die Wissenschaft“ sei sich in der Beurteilung des Klimawandels praktisch einig, und jetzt gehe es nur noch darum, die Gesellschaft von den richtigen Schritten zu überzeugen. In dem Drama existieren nur zwei Seiten: „die Wissenschaft“ auf der einen, und „die Leugner“, „die Industrie“, und diejenigen, die die apokalyptische Botschaft eben noch nicht begriffen haben.


In Wirklichkeit ist die Wissenschaft in der Klimafrage eben nicht “crystal clear“, wie Greta Thunberg bei ihrem Vortrag in New York behauptete (“For more than 30 years the science has been crystal clear“). Über das Tempo des Klimawandels gibt es nach wie vor eine erhebliche Kontroverse, ebenso über die Prognosekraft von Klimamodellen, über den menschlichen Anteil am Klimawandel, den Einfluss der Sonne, der Wolkenbildung, den Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean und die CO2-Bindekraft von Pflanzen. Und zu Recht gibt es einen Streit darüber, ob etwa das Verbot von neuen Ölheizungen in Deutschland einen überhaupt messbaren Effekt auf die Globaltemperatur haben wird (eher nicht).


Ein Hans von Storch kommt in den Talkrunden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zum Thema Klima praktisch nicht vor. Die amerikanische Klimawissenschaftlerin Judith Curry schon gar nicht. Sie hatte wiederholt von dem „Unsicherheits-Monster“ in den gängigen Klimamodellen gesprochen. Von dem aktuellen Appell von 500 internationalen Klimawissenschaftlern – unter ihnen auch Curry – der erklärt, dass es sehr wohl eine Klimaerwärmung und einen menschengemachten Anteil gebe, aber keinen Grund, einen Klima-Notfall auszurufen, nahmen die meisten größeren deutschen Medien kaum Notiz. Offenbar, weil sehr viele Journalisten jede Ambivalenz in der Klimadebatte für schädlich halten. „Skeptiker“ ist für sie ein strikt negativ belegter Begriff.


Kein Wunder, dass Hans von Storch nicht zu ihren bevorzugten Interviewpartnern gehört. Seine beiden Lieblingssätze lauten: „Skepsis ist eine wissenschaftliche Grundtugend.“ Und: „Die neueste Theorie ist immer die am schlechtesten überprüfte.“

(Der Beitrag wurde vom Blog des Autors hier übernommen.)


Anmerkung der Redaktion

Leider nur in der Printausgabe der Welt am Sonntag vom 29.9.19 war der Artikel von Birgit Herden zu lesen: „Der Kampf um die Wahrheit!“

Trotz erkennbaren Bemühens einigermaßen neutral zu berichten, ergreift die Autorin darin eindeutig Partei zugunsten des Michael Mann.


Nun, bei einem Meinungsartikel wäre das akzeptabel, bei einem Wissensartikel jedoch nicht. Dies sei an drei Beispielen deutlich gemacht:


1. Schreibt die Autorin korrekt, daß die Verschleppung des Gerichtstermins durch den Kläger (also Michael Mann) erfolgte. Sie verliert jedoch kein Wort und hat darüber wohl auch nicht recherchiert, warum er verschleppte? Warum hat Michael Mann den Termin verschleppt? Die Antwort ist einfach: Er wollte seine Methoden, Software und Rohdaten nicht offenlegen. Stattdessen warf er Nebelkerzen, wie die, dass die seit Jahren im Internet zugänglich seien. Schaut man die an, sieht man alles Mögliche, nur nicht dass, was das Gericht haben wollte.  Wenn die wissenschaftlich sauber gewesen wären, hätte es doch genügt ,wenn Mann die dem Gericht zur Verfügung gestellt hätte. Hat er aber nicht. Warum nahm er lieber die Abweisung seiner Klage in Kauf, als der Forderung des Gerichts nachzugeben?


2. Schreibt die Autorin fälschlich, daß die MWP (mittelalterliche Warmzeit) die bei Mann völlig fehlt, nur ein lokales Phänomen gewesen sei. Das ist aber eindeutig falsch, wie u.v.a das Projekt „Mittelalterliche Warmzeit“ (hier)  der Autoren von die Kalte Sonne nachdrücklich zeigt. Da nördliche Halbkugel rd. 60 % der Landmasse und überdies den am meisten besiedelten Teil trägt, hätte die Mann´sche Kurve diese Warmzeit (Klimaoptimum genannt) zeigen müssen. Hat sie aber nicht. Warum nicht? Dieser Frage geht die Autorin nicht nach, sondern erklärt sie als unwichtig.


3. Die Autorin spielt zudem die Bedeutung dieser Hockeystick Kurve herunter, obwohl sie die Basis für die heutige Klimahysterie legte. Deswegen kommt ihr grundsätzliche Bedeutung zu. Denn im  3. Bericht des IPCC (TAR) von 2001 wird sie über 70 x gezeigt oder erwähnt. Sie war damals sozusagen der „rauchende Colt“ den das IPCC brauchte, um seine Existenz zu rechtfertigen und damit die Klimahysterie anzuheizen die wir heute erleiden müssen.


Schade, wieder einmal wurde eine Chance vertan, einem gebildeten Leserkreis die realen Zusammenhänge zu erläutern.“

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*) Anmerkung:

Dieser Beitrag wurde mir von Michael Limburg, Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie), zur Verfügung gestellt mit der Bitte um Veröffentlichung. Was Alexander Wendt schreibt, dürfte den Klima-Aposteln das Gerüst ihrer kruden Argumentation zerstören. (Siehe: http://www.eike-klima-energie.eu/   ----   https://leserbriefe.info/?p=44630)

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Dazu ein kurzer Kommentar von Michael Limburg:

1.   Es geht hier nicht nur darum, dass ein von niemand abhängiger Wissenschaftler sich so äußert. Es geht um 500 + 300 + 90 weitere Wissenschaftler, die es gewagt haben, mit Ihrem Namen und ihrem Ruf dafür einzutreten, dass CO2 zur Ernährung der steigenden Weltbevölkerung unabdingbar gebraucht wird und vermehrt werden muss.


2.   Es geht auch darum, dass der Ober-Ober-Denker der publizierten Welt-Meinung seinen Prozess verloren hat, in dem er dem (kanadischen) Gericht die Grundlagen seiner Ergebnisse nennen sollte, auf denen er seine Theorie aufbaut. Dies ist in der Wissenschaft üblich, damit auch andere Wissenschaftler die Gedanken nachvollziehen können. Er hat sich geweigert, das zu tun und jeder, auch das Gericht, fragt nun, warum der „die Hosen nicht runterlässt“, wenn er nichts zu verbergen hat.

Seine Weigerung hat ihn eine Million an Prozesskosten gekostet.  

(siehe auch: https://www.anonymousnews.ru/2019/09/11/urteil-gericht-entlarvt-luege-vom-menschengemachten-klimawandel/?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=gerichtsurteil_klimawandel_nicht_menschengemacht&utm_term=2019-09-18)


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Eine Chimäre nach der anderen wird von Rot-Grün durch die Arena gejagt!

Allein die Tatsache, daß Deutschland grade mal seine ca. 35 Kohlekraftwerke abschaltet, während – wir müssen global denken – die Chinesen und Inder 3600 Kohlekraftwerke aktiv betreiben und jährlich 600 neugebaute, weitere Kohlekraftwerke ans Netz anbinden, besagt, daß unser nationales Bemühen völlig sinnlos wäre, wenn es den „CO2-bedingten Klimawandel“ gäbe.


Doch halt! Jetzt kommt der lächerlichste Einwand gegen dieses Argument: Schellnhuber behauptet doch tatsächlich, daß die oben aufgeführte Rechnung völlig falsch sei, da die Chinesen ja wesentlich mehr Einwohner in ihrem Land haben als wir Deutsche. Und würde man den CO2-Ausstoß pro Kopf der Bevölkerung sehen, dann lägen die Chinesen und Inder noch weit unter dem CO2-Ausstoß von uns Deutschen….


Der Atmosphäre, der Luft um unseren Globus herum, ist die Einwohnerzahl der Länder  aber piep-egal. Was zählt, ist der absolute Ausstoß des CO2, das in die Luft gelangt – und das – zusammen mit dem von Natur aus gebildeten CO2 zusammen mit dem „vom Menschen verursachten CO2“ bei gerade mal 0,038% – bis max. 0,040% liegt.

Aber selbst wenn der ganze unwissenschaftliche Unsinn, den das PIK und der IPCC da verzapfen, „zutreffen“ würde, stellt sich immer noch die Frage, wieso wir dann unsere Regierungsform ändern müssen, unsere Lebensweise und Lebensgewohnheiten – und wieso wir unser demokratisches Erfolgssystem der repräsentativen Demokratie abschaffen und umwandeln müssen in ein neomarxistisch-sozialistisches Unrechtsregime.


Schellnhuber schreibt ja in seinem Pamphlet von der „großen Transformation“, daß der wahre „Heilsbringer“ in Sachen „Erderwärmung“ (die übrigens bis heute durch nichts bewiesen werden konnte – im kältesten August-Monat seit der Wetteraufzeichnung!) die „Dekarbonisierung“ sein soll.


Unter Dekarbonisierung versteht man wissenschaftlich die Bekämpfung und Eliminierung aller Kohlenstoff-Atome. Nur ist jede Form von Leben auf unserer Erde an Kohlenwasserstoffe gebunden. Das würde bedeuten, daß durch Dekarbonisierung jede Form von Leben ausgelöscht werden müßte, damit die „Dekarbonisierung“ in letzter Radikalität überhaupt realisiert werden könnte.


Aber Logik, Verstand und Vernunft (Ratio) sind hier nicht gefragt.


Die „große Transformation“ zur „Rettung der sonst verglühenden Erde“ fordert, das Denken den „Fachleuten“ zu überlassen, das eigene Gehirn auszuschalten, die „da oben“ doch bitte einfach mal machen zu lassen, ohne zu murren und sich zufrieden zu geben als „Normalbürger“ mit „panem et circenses“ („Brot und Spiele“), mit gut gefüllten Diskounter-Regalen, mit Alkohol- und Drogen-Genuß (nach Freigabe des Marihuana/des Haschisch) und mit den Aktionen einer Massenunterhaltung. Im Fernsehen sollen wir uns zur Ablenkung zupilchern lassen oder Harald Leschs Dauerberieselung vom „Klimawandel“ lauschen. Oder Krimi-Serien konsumieren, oder Assi-Prolo-Programme in den Privatsendern glotzen, oder irgendwelche „Fußball-Sommermärchen“ verfolgen; mittlerweile werden sogar drittklassige Fußballspiele live und in voller Länge übertragen.


Die TV-Nachrichten, in denen jeden Tag irgendein Thema gesendet wird, das mit „Schellnhubers“ Klimawandel zu tun hat, werden stets garniert mit Kommentaren und Beiträgen von „hochwissenschaftlich ausgebildeten Klima-Experten“. Und wenn man sich die Mühe macht, diese Personen einmal zu googlen, so sind sie sehr eng vernetzt mit dem IPCC oder dem PIK oder mit der Open Society Foundation oder mit den einschlägig bekannten vom Ausland fremd finanzierten NGO’s (Soros!) und „Think Tanks“.


Fazit: Es ist wie in einer „Rundlob-Gesellschaft“: Man ernennt Gleichgesinnte zu „Experten“ und diese bescheinigen den Gleichgesinnten, ebenfalls Experten zu sein – und man verkauft das dann den meist ahnungslosen Medienmenschen als „Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit einer internationalen Expertenrunde“. Noch Fragen?

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70 Jahre NATO: Begräbnis oder Geburtstagsfeier?

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist


Wenn man die Äußerungen des französischen Präsidenten der letzten Tage ernst nimmt, ist die NATO „ hirntot“. Also: Begräbnis. Wird der NATO – Gipfel im Dezember 2019 als Begräbnis enden oder als Renaissance?


Es wird keine Jubelfeier geben in festlicher Stimmung mit gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Vertrauen. Es gibt auch keine Paraden. Man hat Angst vor China und Russland. Es wird – hoffentlich – auch kein Begräbnis werden.


Man sagt: „Totgesagte leben länger“ – mit Berechtigung auch für die NATO.

Sie hat in ihren 70 Jahren Höhen und Tiefen erfahren.

Hier einige markante Beispiele – nicht in chronologischer Folge:


# Die Erweiterung auf 29 Mitglieder nach dem Kollaps der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, die im Westen auch zu Forderungen zur Auflösung der NATO führte.

# Die Aufnahme Deutschlands – des Erzfeindes – nur neun Jahre nach ihrer Gründung,

# Das Ausscheiden Frankreichs aus der militärischen Organisation von 1966 bis 2009. Es war keine vollständige Rückkehr. In den integrierten NATO-Head Qartors  gab es keine französischen Vertreter. In den NATO-Reforger-Übungen nahm Frankreich nicht mit Volltruppe teil. Frankreich galt Jahre als „unsicherer Kantonist“. Diese Rolle hat Deutschland übernommen. Frankreich war nie eine Führungsmacht in der NATO – im Gegensatz zu Großbritannien.

# Der  Wechsel der NATO-Strategien von der „Massiven Vergeltung“ zur „Flexible Response“  

# Der langjährige Konflikt zwischen den NATO-Partnern Türkei und Griechenland

# Der Verbleib des wiedervereinigten Deutschlands in der NATO – mit dem Einverständnis Russlands.

# Der friedliche Rückzug russischer Streitkräfte aus Mittel- und Südosteuropa

# Die Verurteilung der völkerrechtswidrigen Annexion Russlands mit harten Sanktionen – auch durch die NATO.

# Das Eingreifen Russlands in das souveräne Territorium der Ukranie mit der Loslösung zweier Provinzen.

# Das Heranrücken des NATO-Mitglieds Türkei einschl. des Kaufes moderner Luftabwehrraketen von Russland und die unheilvolle Zusammenarbeit beider Staaten in Nordsyrien gegen die Kurden, bilden einen schwelenden Konflikt, der die NATO schwer belastet – bis hin zur Frage der weiteren Mitgliedschaft der Türkei

# Die Entscheidung der NATO zu mandatierten Kriseneinsätzen außerhalb des NATO- Vertragsgebietes – „out of area“. In diesen zahlreichen Einsätzen hat die NATO ihre Daseinsberechtigung unter Beweis gestellt – verbunden mit dem anspruchsvollen Programm „Partnership for Peace“, mit dem die NATO interessierte neutrale Staaten und ehemalige WP-Staaten auf freiwilliger Basis an die NATO-Philosophie, an deren Strukturen und Einsatzverfahren heranführte.


Mit seiner aggressiven Außenpolitik hat Russland die neutralen Staaten Finnland und Schweden in eine engere Zusammenarbeit mit der NATO geführt. Insgesamt ist die NATO-Geschichte eine „Erfolgsstory“. Die NATO ist heute – trotz aller Mängel – eine politisch-militärische Allianz mit hohem Ansehen in der gesamten Welt. Bis kurz vor dem Gipfel haben verschiedene Staaten noch versucht – ihr Image zu verbessern – so auch Deutschland. So vergrößerte es seinen Anteil an den NATO-Verwaltungsausgaben (nicht zu verwechseln mit den Verteidigungsausgaben). Da sich Frankreich beharrlich weigerte, seinen bescheidenen Anteil ebenfalls zu erhöhen, übernahmen die USA und Deutschland deren Anteil von 18 Millionen Euro. Eine geschickte Geste. (vgl. „Der Spiegel 49/30.11.2019 „ Die kaputte Familie“). Etliche Staaten haben durch „kreative Buchführung“ ihre Verteidigungsausgaben „aufgehübscht“.


So hat Deutschland 800 Millionen Euro aus dem Topf für die Entwicklungshilfe in die Verteidigungsausgaben überführt. Ein durchschaubarer Trick. (vgl, „Der Spiegel“ ebenda)


Der Beitrag der Vereinigten Staaten von Amerika zur NATO

Das abgrundtiefe Misstrauen, das besonders Frankreich in die NATO eingebracht hat, hat bislang die Solidarität und das Engagement der USA als „Primus inter pares“ nicht beeinträchtigt. Trotz Kritik an den hohen Beiträgen zu NATO-Verteidigung – die USA zahlen unvermindert rd. 80 Prozent der NATO-Verteidigungsausgaben, die 27 europäischen Staaten teilen sich die restlichen zwanzig Prozent. Ihr Engagement in Mittelosteuopa – besonders Polen – hat diese Region anerkennend in die NATO integriert. Seit Jahrzehnten bitten die US- Regierungen, die europäischen Mitgliedsstaaten mehr für ihre Verteidigung zu bezahlen. So beschlossen  2014 die damaligen NATO-Mitgliedsstaaten einstimmig, ihre Verteidigungsausgaben bis 2024 auf zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes zu steigern.


In Deutschland wird dieses Ziel schon nicht mehr erreicht, obwohl Deutschland – noch – zu den reichsten Ländern gehört. In der Grundsatzdebatte im Deutschen Bundestages am 27. November 2019 hat die Kanzlerin noch einmal offiziell erklärt, die Verteidigungsausgaben bis 2030 (!!!!) auf die versprochenen zwei Prozent zu erhöhen. 2024 wird gar nicht mehr erwähnt. Es kursiert eine Zahl 1,5 Prozent.


Eine Blamage für Deutschland und eine Ohrfeige für die USA und die Mehrheit der NATO-Mitgliedsstaaten, die 2024 in großer Mehrheit das Ziel erreichen werden.

Die Zahl von 2030 ist nicht in Stein gemeißelt. Bis dahin gibt es weitere drei Bundestagswahlen, die die politische Landschaft in Deutschland deutlich verändern werden.


Ein Fakt scheint sicher: Die Partei der Grünen wird an der Regierung beteiligt sein – mit negativen Aussichten für die Verteidigungsausgaben Deutschlands. Die Alt-Parteien werden sich noch stärker pazifistisch, umweltfreundlich und grün „anstreichen“, um ein Stück des Kuchens zu ergattern, der insgesamt kleiner werden wird – siehe der dramatische Politikwechsel des  früher sehr konservativen bayerischen Ministerpräsidenten Söder, der plötzlich sogar Kanzlereigenschaften haben soll.


Die Kritik der SPD an höheren Verteidigungsausgaben zeigt Gedächtnisschwund. Auch der derzeitige Bundespräsident hat als Außenminister das Abkommen unterschrieben. Vergessen? Die USA müssen und werden auf dem Gipfel reagieren müssen, wenn sie nicht zum Papiertiger mutieren wollen.


Der Beitrag Europas für die NATO

Heute zugängliche Dokumente machen deutlich, dass es Absicht der damaligen Sowjetunion  und der WP-Staaten war,  Europa – auch mit dem Einsatz von taktischen Nuklearwaffen – in Tagen und Wochen zu erobern. Diese Bedrohung war kein Hirngespinst von „Kalten Kriegern“. Die europäischen Staaten haben sich unter dem nuklearen Schutzschirm bequem eingerichtet. Der Vorwurf von „ Trittbrettfahrern“ ist berechtigt. Es wurden hohe Friedensdividenden „gezahlt“.


So ist die Bundeswehr heute nur „bedingt einsatzbereit“. Sie ist seit Jahrzehnten unterfinanziert, personell und materiell ausgezehrt.

So steht es seit Jahren in den Jahresberichten der sozialdemokratischen Wehrbeauftragten. Abgehakt. Eine autonome europäische Verteidigungsfähigkeit, wie sie auch Macron – unterstützt durch Frau von der Leyen, Frau Merkel und AKK – fordert, wird es auf absehbare Zeit nicht geben.


Es ist zu hoffen, dass Großbritannien im Bündnis der NATO verbleibt. Dessen „fighting spirit“ ist ein Hoffnungsschimmer. Denn eine Bedrohung besteht weiterhin. Es gibt keine erschreckenden Panzerarmeen mehr, sondern es gibt die „ hybride Kriegsführung“, mit der versucht wird, den Behauptungswillen der einzelnen Staaten und ihren Nachbarn zu zerstören.


Der chinesischen General Sun Tsu hat schon vor 2500 Jahren in seinem Standardwerk  „Die Kunst des Krieges“ postuliert „Wahrhaft siegt, wer nicht kämpfen muss“.


Das hat in der Ukraine – inkl. Krim – funktioniert. China und Russland lehren Sun Tsu in ihren Universitäten und Militärakademien. Es ist eine Gesamtstrategie, die nicht-militärischen und militärischen Kräfte und Mittel auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet. Die chinesische Globalstrategie „One belt, one road“ ist ein Beispiel für Chinas Denken und Handeln.


Die Tentakeln reichen bereits heute nach Griechenland, Italien und Deutschland. Dort zum großen Umschlaghafenhafen in Duisburg, wo bereits heute superschnelle Züge Güter und Produkte für Transportschiffe bringen - zur Weiterfahrt innerhalb Europas.


In Asien geht China brutal vor. Es vergibt großzügig Darlehen zu marktüblichen Zinsen für riesige Bauvorhaben, die die Infrastruktur für seine Globalstratgie“ One belt – one road“ bilden sollen. Es ist eingeplant, dass die Kreditnehmer irgendwann die Zinsen nicht mehr zahlen können. China steigt ein – mit chinesischen Arbeitskräften und chinesischem Material. Einige asiatische Staaten besitzen heute riesige Flugplätze mit Personal, aber ohne Passagiere. Ein gutes Geschäftsmodell für China, nicht für die Länder, die heute noch ärmer sind als vorher.


Was hat das mit der NATO zu tun?

Sie muss diese Entwicklungen in ihre Risikoanalysen einbeziehen und ihre Mitgliedstaaten für diese neuen Bedrohungen sensibilisieren – und ausbilden. Wie bereits gesagt: Wir müssen uns nicht mehr primär auf die Verteidigung gegen Panzerarmeen in der norddeutschen Tiefebene vorbereiten. Cyber warfare, Aufklärungs- und Waffensysteme im Weltraum, Digitalisierung, Robottechnik, breite Anwendung von Künstlicher Intelligenz werden das Kriegsbild der Zukunft bestimmen. Diese offensiven Fähigkeiten überfordern jeden noch so starken Einzelstaat, aber auch Europa ohne die nordatlantischen Partner.


Eine Renaissance des europäischen Behauptungswillens ist denkbar und möglich

Ohne die transatlantischen USA und Kanada mit ihren geopolitischen Gegebenheiten und möglichen Strategien ist Europa nicht in der Lage, denkbare und mögliche Szenarios erfolgreich zu bewältigen. Das müssen Macron und seine „Jünger“ schnell einsehen. Erst in zweiter Linie geht es um militärische Mittel. Ohne angemessenen Behauptungs- und Verteidigungswillen sind diese Mittel nur die Hälfte wert.


Die Bevölkerung in den NATO-Mitgliedsländern muss über die derzeitigen sicherheitsrelevanten Risiken und Gefahren informiert werden. Es muss auch – wieder – überzeugend der Bevölkerung die Frage gestellt und beantwortet werden: „Wofür kämpfen wir?“ Das sieht heute nicht erfolgsversprechend aus. Die Frage „ Kämpfen für Talinn?“ wird heute von vielen Bürgern nicht verstanden. „Was heißt Kämpfen“? Und „Was bedeutet Tallin“?


Heute treibt eine andere Frage tausende Menschen – besonders junge – auf die Straße: „Klimawandel“. Sofort! In zwei bis drei Jahren! Sonst ist die Erde unwiderruflich zerstört. Es fehlen überzeugende Persönlichkeiten in NATO/EU, die gegen die Massenhysterie und gegen Weltuntergangsszenarios mit Überzeugung und Fakten argumentieren.


Klimawandel und Erdwärmung sind global von sicherheitspolitischer Bedeutung.

Diese Fragen sind es wert, seriös untersucht zu werden, aber nicht mit Hysterie und der Pflege von Feindbildern. Wir müssen Foren bilden, wo die Generationen die Chance haben, gegenseitiges  Misstrauen abzubauen und nach praktikablen und bezahlbaren Lösungen zu suchen. Es gibt wenig Sinn, den Abbau von fossiler Energie zu stoppen, bevor die Trassen für die Übertragung der Energie fertiggestellt und über einen angemessenen Zeitraum getestet sind. Die Generation unserer Großeltern und Eltern hat Deutschland nach zwei verheerenden Weltkriegen unter Opfern wieder aufgebaut.


Warum soll uns die Lösung brennender Fragen heute und in Zukunft nicht gelingen?   

Ein ungewöhnlicher Vorschlag: Die deutsche Kanzlerin, die wegen der niedrigen Verteidigungsausgaben Deutschlands von den meisten Beteiligten sehr kritisch betrachtet wird, könnte einen Überraschungscoup landen. In einer Tischvorlage – oder in einer frühen Rede – könnte sie erklären, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben in festgelegten Jahresschritten bis 2024 auf die zugesagten 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen wird. Basta!


Die Karten würden neu gemischt. Deutschland würde sich als respektiertes Mitglied in den Kreis der 29 Staaten zurückmelden. Das könnte den Ruck erzeugen, der in der NATO notwendig ist. Trump würde sich zufrieden zeigen, Macron wäre enttäuscht und Erdogan isoliert.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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Islamische Apokalypse: Europa an den Islam verloren – ohne Gegenwehr!  

Von Peter Helmes


Ihr habt Augen, und sehet nicht,

und habt Ohren, und höret nicht,

und denket nicht daran…)

(„Wer Augen hat zu sehen, der sehe,

wer Ohren hat zu hören, der höre!“)

(Markus 8.18)


Schön gesagt von Markus. Er hat ja auch Recht. Aber es ist nur die eine Seite des Problems: Die andere Seite ist alarmierender:

Wir dürfen nicht mehr sehen,

wir dürfen nicht mehr hören,

wir dürfen keine eigene Meinung äußern!

(Maaskahane 10.2017)


„Willkommenspolitik“ klingt schön und unverdächtig; denn natürlich heißt unser Land Gäste gerne willkommen. Wohlgemerkt „Gäste“, aber nicht die, die nur zum Abkassieren kommen. Und ehe jetzt die Berufsheuler dicke Tränen vergießen, ihnen ins Stammbuch:


Ja, es gibt Menschen, die unsere Hilfe benötigen – und erhalten (sollen).

Aber auch ja, es gibt Menschen, die unser Sozialsystem ausnützen wollen, aber weder an einen „Gäste-Status“ noch an Integrationsbereitschaft denken!


Und ja, es gibt Menschen, denen das alles egal ist, weil sie unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Kultur zerstören, buchstäblich in die Luft jagen wollen. Das sind die Radikalen.


Eine unrealistische Willkommenspolitik ist dabei, unser Land, unsere Werte, unsere Ordnung für ein Millionenheer von Migranten zu opfern. Unsere Grenzen sind und bleiben offen – wie beide Kanzlerkandidaten noch jüngst (im TV-Duell am 3.9.17) erklärt haben. Wer Höchstzahlen fordert, wird als reaktionär gebrandmarkt. (Merkel sagte in dem TV-Duell, man müsse weiterhin auch Immigranten ohne Papiere ins Land lassen. Schulz meinte in seiner jüngsten Rede beim DIW, Migration sei ein selbstverständlicher Begleiter unserer Geschichte,

und Deutschland sei ein „Land der Vielfalt“.)


Ja, Deutschland war einmal ein Land der Vielfalt, in dem viele Einheimische und Gäste friedvoll miteinander auskamen. Aber jetzt ist Deutschland zunehmend und mit steigender Intensität durch den Terror radikaler Moslems gefährdet.

Nach Angaben des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) gibt es derzeit (bereits) 10.000 Salafisten und 1.600 gewaltbereite Islamisten in Deutschland. Gegen rd. 600 radikale Allah-Gläubige laufen allein in diesem Jahr bereits jetzt bis zu 600 Terrorverfahren. (Im Jahre 2016 waren es „nur“ rd. 250 und 2013 gerade ´mal 68.)


Symbole deutscher Kultur und Tradition, wie Kirchen oder Volksfeste, müssen von bis an die Zähne bewaffnete Polizisten und Panzer geschützt werden, Frauen werden ermahnt, abends nicht alleine durch Straßen oder Parks zu gehen. „No-go-Areas“ gelten als der letzte Schrei – und für nicht wenige sind sie es auch.


Unser Vaterland ist uns aus den Händen geglitten, Polizei und Strafverfolgungsbehörden personell, finanziell und ausstattungsmäßig überfordert.


Aber Regierung und Medien verheißen unverdrossen und trotzig ein weitverbreitetes Wohlgefühl – Merkel/CDU: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben”.

Folglich wird jeder niedergemacht, der die Augen noch offen hat und protestiert. Eine Maaslose Selbstjustiz stellt die „Delinquenten“ an den Pranger und läßt sie öffentlich hinrichten.


In deutschen Städten werden ganze Stadtviertel von linksextremistischen „Gutmenschen“ in Schutt und Asche gelegt. Aber sie werden „offiziell“ nicht nur nicht zur Kenntnis genommen, sondern auch noch staatlich gestreichelt, mit Millionen Euro gefördert, während die wesentlich geringere Zahl „rechtsradikaler“ Gewaltverbrecher „die ganze Härte des Gesetzes“ erfährt.


Fürwahr ein Land, „in dem sich gut und gerne leben läßt“!

Das ist bald vorbei, sehr bald – wenn man nicht Augen und Ohren vor der Wirklichkeit verschließt. Das verdienstvolle und renommierte Gatestone-Institut hat jetzt einen alarmierenden Befund veröffentlicht, den jeder Bürger, mehr noch: jeder Politiker verinnerlichen sollte:


Die islamische Zukunft Europas

von Guy Millière *)

  • Die europäischen Staats- und Regierungschefs akzeptierten die Umwandlung von Teilen ihrer Länder in feindliche Gebiete. Sie sehen, dass eine demografische Katastrophe stattfindet. Sie wissen, dass Europa in zwei oder drei Jahrzehnten vom Islam regiert wird.
  • Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die "letzten Tage Europas" nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation am sterben sei und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden. Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der "Antifa" - einer "antifaschistischen" Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind - mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.


Der Terroranschlag in Barcelona erhielt die selbe Reaktion wie alle großen Terroranschläge in Europa: Tränen, Gebete, Blumen, Kerzen, Teddybären und Demonstrationen unter dem Slogan "Islam bedeutet Frieden". Als sich die Menschen versammelten, um härtere Maßnahmen gegen den wachsenden Einfluss des Islamismus auf dem gesamten Kontinent zu fordern, sahen sie sich einer "antifaschistischen" Kundgebung gegenüber. Muslime organisierten eine Demonstration zur Verteidigung des Islam; sie behaupteten, dass die in Spanien lebenden Muslime die "Hauptopfer" des Terrorismus seien. Der Präsident des spanischen Verbandes islamischer Religionsgemeinschaften, Mounir Benjelloun El Andaloussi, sprach von einer "Verschwörung gegen den Islam" und sagte, Terroristen seien "Werkzeuge" des islamfeindlichen Hasses.


Die Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, weinte vor den Kameras und sagte, dass ihre Stadt eine "offene Stadt" für alle Einwanderer bleiben werde. Der Gouverneur von Katalonien, Carles Puigdemont, benutzte fast dieselbe Sprache. Der konservative spanische Premierminister Mariano Rajoy war der einzige, der den Dschihad-Terrorismus beim Namen zu nennen wagte. Fast alle europäischen Journalisten sagten, Rajoys Worte seien zu hart.



Die europäischen Mainstream-Zeitungen, die das Grauen noch einmal schilderten, suchten nach Erklärungen für das, was sie immer wieder als "unerklärlich" bezeichneten. Die führende spanische Tageszeitung El Pais schrieb in einem Leitartikel, die "Radikalisierung" sei die bittere Frucht der "Ausgrenzung" bestimmter "Gemeinschaften" und fügte hinzu, die Antwort sei "mehr soziale Gerechtigkeit". In Frankreich schlug Le Monde vor, dass Terroristen "Hass schüren" wollen, und betonte, dass die Europäer "Vorurteile" vermeiden müssten. In Großbritannien erklärte The Telegraph, dass "Killer den Westen angreifen, weil der Westen der Westen ist; nicht wegen dem, was er tut" - doch er sprach von "Mördern", nicht von "Terroristen" oder "Islamisten".


Anti-Terror-Spezialisten, die im Fernsehen interviewt wurden, sagten, dass die Anschläge, die auf dem gesamten Kontinent in immer rascherer Abfolge ausgeführt werden, immer tödlicher werden. Sie hielten fest, dass der ursprüngliche Plan der Dschihadisten von Barcelona darin bestand, die Kathedrale Sagrada Família zu zerstören und Tausende von Menschen zu töten.

Die Spezialisten plapperten nach, dass die Europäer nur lernen müssen, mit der Bedrohung durch ein weit verbreitetes Gemetzel zu leben. Sie boten keine Lösungen an. Wieder einmal sagten viele, dass Terroristen nicht wirklich Muslime seien -- und dass die Anschläge "nichts mit dem Islam zu tun hätten".


Viele Führer westeuropäischer Länder betrachten den islamischen Terrorismus als eine Tatsache des Lebens, an die sich die Europäer gewöhnen müssen - als eine Art Anomalie, die nichts mit dem Islam zu tun hat. Oftmals meiden sie es, überhaupt von "Terrorismus" zu sprechen. Nach dem Anschlag in Barcelona hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz vorwurfsvoll von einem "widerwärtigen" Ereignis gesprochen. Sie drückte "Solidarität" mit dem spanischen Volk aus und ging dann weiter. Der französische Präsident Emmanuel Macron twitterte eine Botschaft des Beileids und sprach von einem "tragischen Angriff".


In ganz Europa werden Ausdrucksformen von Wut gewissenhaft an den Rand gedrängt. Aufrufe zur Mobilisierung oder zu einer ernsthaften Änderung der Einwanderungspolitik kommen nur von Politikern, die verächtlich als "populistisch" bezeichnet werden.


Schon die kleinste Kritik am Islam ruft fast einhellige Empörung hervor

In Westeuropa werden Bücher über den Islam, die weit verbreitet sind, von Menschen, die der Muslimbruderschaft nahestehen, geschrieben, wie zum Beispiel Tariq Ramadan. Es gibt auch Bücher, die "politisch inkorrekt" sind, aber unter dem Ladentisch als Schmuggelware verkauft werden. Islamische Buchhandlungen verkaufen Broschüren, die zu Gewalt aufrufen, ohne zu verbergen, was sie tun. Dutzende Imame, ähnlich wie Abdelbaki Es Satty, der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlags in Barcelona, predigen weiterhin ungestraft; wenn sie verhaftet werden, werden sie rasch freigelassen.


Es herrscht Unterwerfung. Überall wird davon geredet, daß die Europäer trotz zunehmender Bedrohungen ihr Leben so normal wie möglich leben müssen. Doch die Europäer sehen, welche Bedrohungen es gibt. Sie sehen, dass das Leben weit entfernt von normal ist. Sie sehen Polizisten und Soldaten auf den Straßen, wuchernde Sicherheitskontrollen, strenge Kontrollen am Eingang von Theatern und Geschäften. Sie sehen überall Unsicherheit. Sie sollen die Quelle der Drohungen ignorieren, aber sie kennen die Quelle. Sie behaupten, sie haben keine Angst. Tausende in Barcelona schrien: "No tinc por" ("Wir haben keine Angst"). Sie haben sogar Todesangst.


Umfragen zeigen, dass die Europäer pessimistisch sind und glauben, daß die Zukunft düster ausfallen wird. Die Umfragen zeigen auch, dass die Europäer kein Vertrauen mehr in diejenigen haben, die sie regieren, aber das Gefühl haben, ihnen bleibt keine andere Wahl.

Diese Veränderung in ihrem Leben hat sich in so kurzer Zeit vollzogen, in weniger als einem halben Jahrhundert. Früher gab es in Westeuropa nur wenige Tausend Muslime, meist zugewanderte Arbeiter aus ehemaligen europäischen Kolonien. Sie sollten vorübergehend in Europa sein, also wurden sie nie gebeten, sich zu integrieren.


Sie zählten bald Hunderttausende, dann Millionen. Ihre Anwesenheit wurde dauerhaft. Viele wurden Bürger. Sie zu bitten, sich zu integrieren, wurde undenkbar: Die meisten schienen sich primär für Muslime zu halten.


Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben aufgegeben, ihre eigene Zivilisation zu verteidigen.


Sie schlüpften in die Behauptung, daß alle Kulturen gleich anzusehen seien. Sie scheinen aufgegeben zu haben. Ein paar Beispiele:




Das Verbrechen schlug Wurzeln. Muslimische Viertel wurden zu Hochkriminalitätsvierteln.


Extremistische muslimische Prediger kamen; sie bestärkten den Hass auf Europa. Sie sagten, daß Muslime sich daran erinnern müssten, wer sie sind; daß der Islam sich rächen müsse. Sie erklärten jungen, inhaftierten muslimischen Kriminellen, daß Gewalt für einen guten Zweck eingesetzt werden könne: den Dschihad.




Unruhen fanden statt; die Führer machten noch mehr Zugeständnisse. Sie haben Gesetze verabschiedet, die die Meinungsfreiheit einschränken.


Als der islamistische Terrorismus Europa zum ersten Mal traf, wussten seine Führer nicht, was sie tun sollten. Sie wissen immer noch nicht, was sie tun sollen. Sie sind Gefangene einer von ihnen geschaffenen Situation und können sie nicht mehr kontrollieren. Sie scheinen sich hilflos zu fühlen.


Sie können den Islam nicht anschuldigen: Die von ihnen verabschiedeten Gesetze machen das illegal. In den meisten europäischen Ländern wird selbst die Infragestellung des Islam als "Islamophobie" gebrandmarkt. Es kommt zu hohen Geldstrafen, wenn nicht zu Gerichtsverfahren oder Haftstrafen (wie bei Lars Hedegaard, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, Geert Wilders oder George Bensoussan). Sie können in No-Go-Zonen nicht wieder für Ordnung und Recht sorgen: Das würde ein Eingreifen der Armee und Anwendung des Kriegsrechts erfordern. Sie können nicht die von jenen Parteien vorgeschlagenen Lösungen annehmen, die sie an den Rand des europäischen politischen Lebens in die Opposition gestoßen haben.


Sie können nicht einmal ihre Grenzen schließen, die 1995 mit dem Schengener Abkommen abgeschafft wurden. Eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen wäre kostspielig und würde Zeit in Anspruch nehmen.








Aber es gibt vieles, das sie tun können; sie wollen es bloß nicht -- es könnte sie moslemische Stimmen kosten.


Winston Churchill sagte zu Neville Chamberlain: "Sie hatten die Wahl zwischen Krieg und Schande. Sie haben Schande gewählt, Sie werden Krieg haben." Dasselbe gilt auch heute.


Vor zehn Jahren beschrieb der Historiker Walter Laqueur, was er die "letzten Tage Europas" nannte, und sagte, dass die europäische Zivilisation sterben werde und dass nur alte Denkmäler und Museen überleben würden. Seine Diagnose war zu optimistisch. Alte Denkmäler und Museen könnten in die Luft gesprengt werden. Schauen Sie sich nur an, was die schwarz angezogenen Anhänger der "Antifa" - einer "antifaschistischen" Bewegung, deren Aktionen total faschistisch sind - mit Statuen in den Vereinigten Staaten anstellen.


Die Kathedrale Sagrada Família in Barcelona wurde nur durch die Ungeschicklichkeit eines Terroristen verschont, der nicht wusste, wie man mit Sprengstoff umgeht. Andere Orte haben vielleicht nicht so viel Glück.


Der Tod Europas wird mit Sicherheit gewalttätig und schmerzhaft sein: Niemand scheint gewillt, ihn aufzuhalten. Die Wähler könnten es immer noch, aber sie werden es jetzt tun müssen, schnell, bevor es zu spät ist.

*) Autor Dr. Guy Millière, Professor an der Universität von Paris, ist der Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa.

(Quelle: https://de.gatestoneinstitute.org/10948/islamische-zukunft-europa - von Guy Millière, Englischer Originaltext: The Islamic Future of Europe, Übersetzung: Daniel Heiniger)

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Typisch Öffentlich-Rechtliche Medien: Verantwortungslose Islampropaganda

Von Peter Helmes


Islamfreundliche Medienmanipulation

Über gefälschte Zitate, gefälschte Namen, falsch wiedergegebene Tatbestände usw. habe ich auf diesem Forum schon so oft berichten müssen, daß ich mit dem Zählen kaum nachkomme. Allerdings sind die „guten, alten Zeiten“ der einseitigen Medien-„Berichterstattung“ längst nicht mehr so rosig wie noch vor wenigen Jahren.


Denn heute informieren sich die Menschen weniger aus der Tagespresse, sondern viel mehr aus Internetplattformen und -blogs. Hinzu kommt, daß inzwischen die Bürger kritischer geworden sind und erkannt haben, daß Medien immer mehr zu Nachrichten- und Meinungs-Manipulation neigen. Es gibt heutzutage weniger „Berichterstattung“; denn die ist eher zur Meinungsmanipulation verkommen. Der Beruf des Journalisten war früher noch hochgeachtet, weil sie (die Journalisten) stets bemüht waren, Distanz zum vermittelten Thema zu zeigen und eine Thematik ausgewogen darzustellen.


Heute sieht man sich eher einer parteiischen,

und zwar weit überwiegend linksparteiischen,

Medienmanipulation ausgesetzt.

Eine nötige Distanz zum Thema fehlt ebenso

wie eine Trennung von Nachricht und Meinung.


Nur wenige Journalisten betreiben echte Recherche, sondern übernehmen lieber das, was sie aus dem Internet oder von Kollegen erfahren, oder, was viel bedenklicher ist, sie lassen ihren medialen Wunschträumen freien Lauf. Da wird mehr erfunden als gefunden, da wird gerne auch ´mal gelogen, bis sich die Balken biegen, da werden Statistiken gefälscht oder geschönt, und da werden Kritiker, die der Presse nicht passen, gnadenlos an den medialen Pranger gestellt und öffentlich hingerichtet.


So schnell wird man „Faschist“

Mehr noch: Bürger, die das partout nicht nachvollziehen wollen, werden reflexartig in die rechte Ecke gestellt und wie Ausgestoßene behandelt. Das fängt mit der Etikettierung „ein Rechter“ an, meint aber in Wirklichkeit „rechtsradikal“ oder „rechtsextremistisch“, bis schließlich das Wunschetikett der linken Meinungsverbilder erreicht ist: „der Faschist“. Noch einfacher ausgedrückt: Wer nicht links ist, ist ein Faschist.


Der „Aufstand der Anständigen“

Das trifft vor allem diejenigen, die nicht zu Fremden im eigenen Land werden wollen. Sie sollen mit dieser durchsichtigen Masche mundtot gemacht werden, damit die Schleusen für den Massenzustrom noch weiter aufgerissen werden können. Gleichzeitig soll der „Aufstand der Anständigen“ (welche linken Politkriminellen damit genau gemeint sind, weiß man nicht) ein Klima der Einschüchterung und der Unfreiheit schaffen, um neue Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit möglichst schnell aus der Schublade holen zu können.

Denn wir sind „multikulti“, und da ist Meinungsfreiheit eher lästig. Multi-Kulti ist für linke Machtfanatiker eine wunderbare Sache.


Denn Multi-Kulti hilft nicht nur, die lästige Meinungsfreiheit zu beseitigen – natürlich nur im Interesse der hehren Sache „Toleranz, Akzeptanz und Mitmenschlichkeit“ –, sondern schützt die Funktionseliten in Politik, Medien und Konzernen auch vor den Unberechenbarkeiten einer Staatsform namens Demokratie und Rechtsstaat. Wo es, zumindest nach sprachlichen Gesichtspunkten, kein homogenes Volk mehr gibt, entfallen auch alle Formen öffentlicher Machtkontrolle oder demokratischer Meinungsbildungsprozesse.


Das Gegenteil von moralischem Handeln

Die von den Gutmenschen und deren Überwachungspolizei (z. B. Maas/Kahane, aber auch diverse „Leitmedien“) geforderte öffentliche Zwangsmoral ist das Gegenteil von moralischem Handeln ist.


Einheimische. mit der Macht eines unerbittlichen Meinungskartells zu zwingen,

für die linksverseuchte ARD/ZDF-Propaganda und für

die Akzeptanz von illegalen Einwanderern zu bezahlen,

ist das Gegenteil von Moral.


Nur wer die Deutschen von diesem Zwang befreit, hätte das Recht, moralische Forderungen zur Unterstützung anderer zu erheben.


Dieser Wahn soll unsere Gesellschaft zerstören. Wir sind gerade dabei, uns wehrlos den neuen Herrenmenschen auszuliefern, statt zu kämpfen. So entsteht ein neuer Gesellschaftsbrei aus vernetzten Linken, die uns Genderismus, Durchsexualisierung der ganzen Gesellschaft von jung bis alt, Pädophilie und „Religions-Toleranz“ – verbrämt „Willkommenskultur“ für den Islam genannt – verordnen. Das Ende der bürgerlichen, demokratischen Gesellschaft ist nicht mehr weit. Der Akt der „Befreiung“ – deutlicher: der Loslösung von unserer Heimat und unseren Traditionen – liegt dann darin, das allzu menschlich Ungleiche im Namen von Gerechtigkeit und Toleranz einfach für gleich zu erklären.


Vor zwei Jahren hat der Kinderkanal (!) „KiKa“ damit ein beredtes Beispiel für die Behauptung geliefert, die Öffentlich-Rechtlichen wären nicht frei von Manipulation und Bevormundung – bezahlt von den Zwangsgebühren der Hörer und Zuschauer.


Der im November 2017 ausgestrahlte „Liebesfilm“ ist mehr als Propaganda und Manipulation, nein, er ist ein Verbrechen an der Jugend, denen reißerisch und penetrant-schmeichlerisch der Segen Allahs vorgegaukelt wird.


Die Vorgeschichte: Der Mord an einer 15-jährigen Schülerin in Kandel, die von einem angeblich gleichaltrigen, in Wahrheit aber viel älteren Asylanten kaltblütig erstochen wurde, weil sie sich von ihm trennen wollte, hat überdeutlich gezeigt, wie brandgefährlich Beziehungen minderjähriger deutscher Mädchen zu meist viel älteren Anhängern des Islam sind. Wie verantwortungslos und unsäglich ist es da, wenn im mit Zwangsgebühren finanzierten, öffentlich-rechtlichen Kinderkanal „KIKA“ ausgerechnet solche Beziehungen propagiert werden!


Ende November 2017 erzählte der „KIKA“ seinen kindlichen Zuschauern unter dem Titel „Malvina, Diaa und die Liebe“ die „Liebesgeschichte“ der minderjährigen Malvina und dem „jungen syrischen Flüchtling“ Diaa, der eigentlich Mohammed heißt. Als sich die beiden bei der „Flüchtlingshilfe“ in einer Asylunterkunft kennenlernten, war Malvina gerade einmal knapp 15 Jahre alt. Das Alter des syrischen Moslems, der einen salafistischen Vollbart trägt, hat der Sender nach öffentlicher Kritik bereits von 17 auf 19 Jahre korrigiert, augenscheinlich ist aber wohl auch diese Altersangabe noch viel zu niedrig angesetzt.


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In dem Filmbeitrag gibt sich das junge Mädchen als Emanze und Christin.

Trotzdem verzichtet Sie neuerdings auf Schweinefleisch und lernt fleißig die arabische Sprache. Ganz offen spricht hingegen ihr vermeintlicher Liebhaber über seine Ansichten. Er habe schon nachgefragt, ob Malvina nicht zum Islam konvertieren und ein Kopftuch überziehen wolle. Auch akzeptiere er es nicht, wenn „andere Typen“ mit „seiner Freundin“ reden: „Sie gehört mir. (…) So ist die Regel bei mir. Ich bin in einer arabisch-islamischen Kultur aufgewachsen. Ich glaube an meine Kultur und Religion. Die Religion zeigt Dir Regeln, die mußt Du einhalten, das ist ein Prinzip zu leben. Ohne Religion keine Regeln, also kein Leben.“


Lange nach der Erstausstrahlung des Films wurde bekannt, daß Mohammed – alias Diaa – auf Facebook die offizielle Fan-Seite des radikal-islamischen Salafisten-Führers und Hass-Predigers Pierre Vogel „geliked“ hat. Dort schreibt Vogel unter anderem, daß die meisten Höllenbewohner Frauen seien.


Man möchte sich nicht vorstellen, was dem naiven Mädchen droht, wenn sie doch lieber nicht nach den Regeln des Islam leben will und die Beziehung beendet. Der „KIKA“ hingegen zeichnet das Bild einer ganz normalen, ja sogar vorbildlichen Beziehung. Wenn die beiden ´mal unterschiedlicher Meinung sind, gibt Malvina meistens nach – und dann würden sie sich ganz schnell wieder vertragen.


Mit dieser Vorgaukelung des „wahren Glücks“ propagiert der Sender die Unterwerfung unter den Islam und schafft mit Hilfe unserer Zwangsgebühren in den Köpfen junger Mädchen eine gefährliche Fiktion, an die mutmaßlich auch die ermordete Mia aus Kandel geglaubt hat, sowie unzählige andere deutsche Mädchen, die derartige Beziehungen nur um Haaresbreite überlebt haben.


Es ist unerträglich, daß die Rundfunkgremien solche Filme – unverhüllte Islampropaganda – kritiklos durch winken, statt junge Mädchen vor den drastischen Gefahren einer Beziehung zu älteren, islamischen Männern zu warnen.

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Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2016/12/08/anteilnahme-gegenueber-fremden-und-ignoranz-gegenueber-deutschen-die-neue-medienwirklichkeit/

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Eine etwas andere Statistik zu Deutschland heute

Dargestellt werden die reinen Tagesbezüge im Vergleich zwischen einem deutschen Rentner, einem Pofalla, einem Bundesminister, einem Bundesminister (zugleich Abgeordneter), einem Staatssekretär, einer Claudia Benedikta (als stellv. Bundestagspräsident) und zwei Ballaballa-Spielern des FC Bayern München:


1.  Der deutsche Rentner West bekommt am Tag € 28,80


2.  Der deutsche Rentner Ost dagegen  € 35,80


3.   Ein Staatssekretär  € 330,--


4.  Eine Claudia Benedikta  € 430,--


5.  Ein Bundesminister  € 440,--


6.  Ein Bundesminister u. Abgeordneter  €  550,--


7.  Ein Pofalla bei der Bahn  € 1.865,--


8.  Ein Müller beim FCB  € 41.000,--


9.  Ein Lewandowski beim FCB  € 53.000,--


Und außer Konkurrenz:


10. Ein Flughafen BER ohne Betrieb verschlingt jeden Tag die lächerliche

      Summe von rund 1,1 Millionen Euro!?

(mit Dank an Raienr Dörschel für den Hinweis)

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TV-Unterhalter Harald Schmidt will Messe auf Latein und keine Priesterinnen

Vor drei Wochen gab sich der bekannte TV-Moderator und Schauspieler Harald Schmidt in der Mannheimer Jesuitenkirche in Stelldichein. 20 Minuten lang beantwortete er in dem überfüllten Gotteshaus vor 700 Zuhörern einige Fragen von Pater Holter zu seinem katholischen Glauben.


Bekanntlich ist der prominente Entertainer privat durchaus ernster drauf, er denkt sogar vielfach katholisch konservativ.


Mehrfach gab er seine Vorliebe für die überlieferte Messe mit lateinischer Sprache kund – auch bei dieser Veranstaltung. Aus seiner Sicht soll ein Gottesdienst gerade nicht das bieten, was allen zusagt, sondern sich vom Alltäglichen und Gewöhnlichen abheben. Sein Lieblingsgebet ist das Vaterunser. Wenn er beten möchte, zieht er sich gerne in leere Kirchen zurück.


Harald Schmidt war als Junge bei den Ministranten und Pfadfindern; später studierte er Kirchenmusik und wirkte als Organist, bevor er seine TV-Laufbahn begann. Er spielte mit dem Gedanken, Priester zu werden, doch die Faszination der Frauen war stärker. Seine „Bühnenerfahrungen“ als Meßdiener hätten ihm seinen Beruf erleichtert, erläuterte er mehrfach augenzwinkernd.


In dem Mannheimer Dialog ging es darum, wie die Kirche ihre verlorenen „Schäfchen“ wieder zurückholt.


Der Fernseh-Unterhalter berichtete er von Beerdigungen, bei denen er als einziger das Vaterunser auswendig sprechen konnte. Im Hinblick auf die Ewigkeit will sich der Entertainer überraschen lassen, „was da kommt und wen man wiedertrifft“, auch wenn er hierbei „gewisse Ängste“ habe.


Das Frauenpriestertum will Schmidt nicht eingeführt sehen – und die progressive Protestbewegung „Maria 2.0“ findet er ein „bisschen anstrengend“. Das „Selbstgestrickte“ sei nämlich „nie sein Ding“ gewesen.


Der 62-Jährige erklärte, daß er seinen „naiven Kinderglauben“ nicht aufgebe. Er gehe seit mehr als 60 Jahren ohne große Glaubenszweifel durchs Leben.  (Autorin: Felzitas Küble)


Quellen für die Zitate: https://www.jesuiten.org/news/700-besucher-bei-dialog-predigt-mit-harald-schmidt/
https://www.katholisch.de/artikel/23173-harald-schmidt-predigte-vor-700-zuhoerern-in-jesuitenkirche

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2019/10/01/harald-schmidt-kirche-ist-konstante-in-meinem-leben/
https://www.predigtpreis.de/predigtdatenbank/predigt/article/predigt-ueber-der-evangelische-kult-ums-wort.html

*********  *) Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk (CHR) in Münster - eine Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen zur christlichen Öffentlichkeitsarbeit. Küble verantwortet auch das „Christliche Forum“ (https://charismatismus.wordpress.com/2019/10/11/tv-unterhalter-harald-schmidt-will-messe-auf-latein-und-keine-priesterinnen/)   


SORGEN – Deutschland wird zertrümmert.

Unsere Kinder und Enkel werden uns fragen, was wir während dieser entscheidenden Monate und Jahre taten


Die folgenden Ausführungen stammen vom Juni 2015. Im September änderte sich die Lage grundlegend. Der Volumenstrom stieg von etwa 1 Million Personen pro Jahr auf 3-5 Millionen, während die Zertrümmerung Südeuropas ebenfalls voranschreitet. Syrien hat nur am Rande mit der Gefahr zu tun. Afrikas Bevölkerung vervierfacht sich in diesem Jahrhundert. Wer kann, strebt nach Europa.


Zugleich sind die Zeiten vorbei, in denen man durch industrielle Revolution die proletarische Verelendungsspirale beenden konnte. Wir leben auch in Europa in einer malthusianischen Welt, in der eine gewisse Bevölkerungsschrumpfung eigentlich willkommen sein müsste. Aber die große Völkerwanderung rollt erst gerade an, und Europa hat sich immer weiter in eine humanitäranarchistische Leitkultur verrannt, die keine angemessene Antwort auf diese Situation erlaubt.


Wir Europäer marschieren derzeit wie Lemminge in den Abgrund.

Wir verspielen das hart erarbeitete Erbe unserer Vorfahren, das wir von unseren Enkeln nur geborgt haben. Wenn wir jetzt nichts tun, werden sie als bedrängte Minderheit in zerrissenen und verarmten Ländern leben.


Griechenland weist den Weg. Seine Bevölkerung besteht inzwischen zu über 10% aus Asylmigranten aus Südasien und Afrika. Ehemals hohes gesellschaftliches Vertrauen ist zerstört, Vorstädte sind von nie gekannter Kriminalität heimgesucht. Von 400 Jahren Türkenherrschaft und 5 Jahren Euroschuldenkrise kann man sich erholen. Von 20 Jahren Europäischen Asylunrechts nicht. Und es geht erst gerade richtig los. Dieses Jahr wuchs der Zustrom um 459%.


Ähnlich sieht es in Süditalien aus. Jahrelang rettete Italiens Küstenwache die Schiffbrüchigen und brachte sie zurück. Dann aber gründeten die Straßburger Menschenrechtsrichter mit ihrem Nichtzurückweisungsprinzip den Schleppermarkt. Die Schlepper setzen seitdem als Privatunternehmer die Straßburger Menschenrechtspolitik um. Im Hintergrund verdient der Islamische Staat und schickt seine Schläfer. Und unsere Politiker schicken die Bundesmarine, um sich unentgeltlich als Hilfsschlepper zu verdingen. Menschenrechtsaktivisten, Bischöfe und Journalisten dienen den Schlepperhelfern als publizistische Helfershelfer. Sie meinen es nur gut, aber nicht mit uns.


Über die Sahara kommt eine Völkerwanderung. Jetzt sind es jährlich hunderttausende, bald Millionen. München erwartet dieses Jahr 10000 Ankerkinder. In Rom und Brüssel gehen man davon aus, dass bei quotengesteuerter Zuwanderung, wie auch die Große Koalition sie befürwortet, bis 2050 etwa 50-75 Millionen Afrikaner über Europa zu verteilen sein werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts werden laut UNO alleine in Nigeria knapp 1 Milliarde Menschen leben. Nach geltendem europäischem Recht werden sie alle in Europa aufenthalts- und alimentierungsberechtigt sein. Demografischer Druck, Tribalismus und Islam gehen mit Staatsscheitern einher.


Laut “Foreign Policy” gibt es derzeit 37 gescheiterte Staaten. Ihre Bevölkerungen und Kulturen gingen aus 50000 Jahren getrennter Evolution hervor. Unsere Politiker tun stets so, als könnten wir sie innerhalb weniger Generationen assimilieren. Viel realistischer ist nach bisheriger Erfahrung aber die Erwartung, dass Europa polarisiert, geschwächt und islamisiert wird. Das vorhersehbare Scheitern wird man dem “Rassismus” unserer Nachkommen anlasten. Sie werden kaum noch sich selbst geschweige denn Afrika helfen können.


Kuturrevolution in der Sackgasse

Münchens Oberbürgermeister sagt, wir seien “rechtlich und moralisch verpflichtet”, die eintreffenden “Flüchtlinge” aufzunehmen. SZ-Chefredakteur Heribert Prantl hat gerade ein Buch veröffentlicht, in dem er die Neuansiedlung verarmter Afrikaner als Bauern in Mecklenburg-Vorpommern fordert. Bundespräsident Gauck will uns einreden, dass diese “Flüchtlinge” ähnlich wie einst die deutschen Heimatvertriebenen zum Aufbau Deutschlands beitragen werden. Einige Politiker wollen sogar ausdrücklich “Wirtschaftsflüchtlinge” möglichst schnell in den deutschen Arbeitsmarkt eingliedern. Sie erfinden ständig neue Probleme, für die die vorgegebene Völkerwanderung angeblich die Lösung darstellt. Sie biegen sich die Realität stets so zurecht, dass sich für sie keine Pflicht zu unbequemem Denken und Handeln ergibt. Je unbequemer die Fakten werden, desto stärker breiten sich in Politik und Medien neue faktenresistente Meme aus.


Die Kulturrevolution, die uns an den Abgrund führte, lässt sich weit zurückverfolgen. Fatale juristische Weichenstellungen entstanden gleich nach dem Krieg. Insbesondere seit 1968 wurden sie dann von Jahrzehnt zu Jahrzehnt weiter ausgebaut und verhärtet. Thilo Sarrazin fasste in seinem letzten Buch “Der Neue Tugendterror” die Postulate und Methoden der daraus entstandenen denunziatorischen Leitkultur recht gut zusammen. “Der Französische Selbstmord –- Die Vier Jahrzehnte, die Frankreich abschafften” heißt der aktuelle Besteller von Eric Zemmour, der den Vorgang akribisch beschreibt.


Seit den 80er Jahren wird in Europa die politische Meinungsbildung mit immer neuen Gesetzen eingeengt. Das vom Bundestag gegründete Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) erwirkt unermüdlich Rügen gegen Deutschland wegen fehlender Strafverfolgung Sarrazins, wegen PEGIDA und wegen rassendiskriminierender Polizeikontrollen. Die Bundesregierung steht unter Druck, weil Deutschland die Antirassismus-Konvention unterzeichnet hat, deren Gummiparagrafen von den Menschenrechtlern immer extensiver ausgelegt werden.


Wo das deutsche Strafrecht noch nicht ausreicht, übernehmen “breite Bündnisse” aus Politik und Medien die Menschenrechtsarbeit. Der SPD und ihren städtischen Agenturen nahestehende Tarnvereine legen jeden Montag in München Hand an, um durch Gewalt, Beleidigungen, Portraitfotografie und sonstige Einschüchterungen das Demonstrationsrecht auszuhebeln. Dazu passend skandieren sie “Kein Recht auf Nazipropaganda”. Die Medien konzentrieren sich auf angeblich mitlaufende “Nazis”, um alle Demonstranten in ein schlechtes Licht zu rücken und Otto Normalbürger abzuschrecken. Mit Lügen und Halbwahrheiten wird der Eindruck erweckt, “die Rechtspopulisten von PEGIDA” dürften nicht einmal im Löwenbräukeller Bier trinken.


Ich kenne inzwischen viele der Montagsdemonstranten Mein Eindruck bestätigt eine Studie der TU Dresden, wonach es sich um relativ gebildete und beruflich erfolgreiche Bürger mit Durchschnittsalter von 48 Jahren handelt. Wir sind das Volk, und sogar ein recht buntes. Mitbürger süd- und osteuropäicher Herkunft sind stark vertreten. Es gibt unter uns sogar ein paar Orientalen, Afrikaner und Ostasiaten. Sie alle wollen nicht länger dabei zusehen, wie Deutschland sich abschafft.


Wir demonstrieren nicht gegen Flüchtlinge sondern für ein restriktives Asylrecht. Pogromlust, Sündenbockhetze und Verschwörungstheorie überlassen wir unseren Gegendemonstranten. Uns interessieren Regeln und Einwirkungsmöglichkeiten. Wir wollen als mündige Bürger zu einem souveränen Staat beitragen. Nationale und andere Sozialisten hätten bei uns schlechte Karten. Die Medien schießen auf “Nazis”, um Patrioten zu treffen. Sie warnen vor einem “Extremismus der Mitte”. Mit außerparlamentarischer Opposition kennen sie sich aus. Sie fürchten den überfälligen Paradigmenwechsel.





Propheten in der Wüste

Die politische Vernunft hat es von Jahrzehnt zu Jahrzehnt schwerer, sich zu artikulieren. Der linke SPD-Politiker Martin Neuffer schrieb 1982 in seinem Buch “Die Erde wächst nicht mit”:


Dies bedeutet, daß auch das Asylrecht neu geregelt werden muß. … Es ist eine Illusion, zu meinen, die Bundesrepublik könne in dieser Lage ihre Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten. Sie könnte es schon nicht annähernd für die unübersehbare Masse der echten politischen Flüchtlinge. Sie wäre aber auch überhaupt nicht in der Lage, zwischen echten und den Fluten der unechten Asylsuchenden zu unterscheiden. Eine solche Unterscheidung verlöre von einem bestimmten Punkt an auch jeden Sinn. … Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken. Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden.


Was seitdem geschehen ist, wissen wir. Die Frage wurde mit Mühe auf die Tagesordnung gebracht und dann sogleich an den Südrand Europas verdrängt. Griechenland wurde zertrümmert. Italien folgt. Deutschland schafft sich ab. Debatten gelten als “nicht hilfreich”. Das Asylunrecht bleibt unantastbar.


Der Gründer der Grünen Herbert Gruhl schrieb 1992 in “Himmelfahrt ins Nichts”:

Es ist ausgeschlossen, daß die Wohlstandsländer – sosehr sie sich auch bemühen wollten – die Probleme jener Völker “lösen” können, wie die Politiker immer noch daherschwätzen. Allein die dortige Verdoppelung der Bevölkerung alle 30 Jahre fegt selbst die größten ökonomischen Erfolge hinweg. Politisches Chaos ist schon heute allenthalben die Folge. Wer immer kann, wird aus den Elendsregionen in die letzten Wohlstandszonen der Erde flüchten.


Aber wenn – was droht – 500 Millionen Menschen aus der Dritten Welt nach Westeuropa kommen, dann bricht auch hier jegliche Ordnung zusammen. Dort allerdings schaffen selbst 500 Millionen Abgewanderte keine Entlastung; denn in nur sieben Jahren ist diese Lücke von 500 Millionen schon wieder ausgefüllt. Und nach 14 Jahren leben in den Armutsländern abermals mindestens 500 Millionen mehr als heute.


Über die Nachhaltigkeit des Systems Deutschland schreibt Professor Herwig Birg in seinem neuen Buch “Die Alternde Republik und das Versagen der Politik”:


Der in Deutschland drohende Kulturabbruch durch die Einwanderung bildungsferner Bevölkerungsgruppen ist im Gegensatz zu einem wirtschaftlichen Rückschlag ein für Generationen irreversibler Vorgang. So wie es für eine Familie nichts Schlimmeres gibt, als wenn ihre Kinder ohne Ausbildung das Erwachsenenalter erreichen, so kann es für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.

Birg ist in Deutschland der Begründer der Bevölkerungsforschung. Jedes Entwicklungsland hat an den Universitäten mehrere Lehrstühle und Forschungseinrichtungen für Bevölkerungsforschung, weil die Thematik untrennbar mit dem wirtschaftlichen Wohlergehen eines Landes verknüpft ist. Deutschland hingegen hat auf Druck der Politik alle (früher drei) Institute für Bevölkerungsforschung geschlossen und durch Lehrstühle für Gender-, Schwulen und Transgenderstudien ersetzt. Deutsche Politiker brauchen offenkundig keine wissenschaftlichen Daten zur Bevölkerungsentwicklung.  (Quelle: https://bayernistfrei.com/politik/sorgen/)

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Eine geplatzte PR-Strategie – eine verpatzte UN-Rede

Von Peter Helmes *)


Nun kommen wir zu einem PR-Desaster, das von den Machern hinter Greta gewiß nicht geplant war. Aber sie hätten – als erfahrene Profis – durchaus damit rechnen müssen:


Da eine Botschaft, zumal eine schwierige, einer breiten Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln ist, wird sie von ausgebufften Marketingstrategen „personalisiert“, also greif- und verstehbar gemacht. Das heißt, man sucht sich eine Person, an der sich eine Botschaft gut festmachen läßt. Der Rest ist dann das einfache Handwerkszeug der Strategen. Und sie wurden bald fündig:


Wer kennt sie nicht, unsere Schulschwänzerin? Ein kleines Mädchen – instrumentalisiert, manipuliert, ausgebeutet

Inzwischen ist „Greta“ zu einem Begriff geworden. Sie steht (gesteuert) für Weltuntergang,  Klimawandel, Jung gegen Alt, Marktwirtschaftler gegen (grün angemalte) Sozialisten. Oder in der Marxschen Philosophie: FÜR DEN NEUEN MENSCHEN (Näheres siehe Kapitel „Große Transformation“). Doch das alles ist nicht gottgegeben über uns heruntergefallen:


Großes Kino“, riesen Theater

Machen wir uns nichts vor:


Hier läuft erstens ein ganz „großes Kino“, ein „riesen Theater“.

Wir sollen dabei die Rolle des Zuschauers übernehmen, der den Schauspielern zujubelt und Sträußchen zuwirft. An den vorgebeteten Texten haben wir gefälligst nichts zu mäkeln, sondern sie nur zu akzeptieren wie Gottes Wort, wobei der neue Gott von den Theater-Regisseuren definiert wird. (Dazu später mehr.)


Zweitens gehört eine große Lüge zu diesem Theater:

„Greta Thunberg hat die Entscheidung, die Schulstreik-Aktion „Fridays for Future“ als „Front-Aktivistin“ zu repräsentieren, nicht spontan und frei geäußert, wie immer behauptet wird. Sie wurde entgegen anderslautenden Pressemeldungen hierzu bestimmt und ausgewählt von der „Plant for the Planet Foundation“ des Club of Rome, ein übrigens bereits 2015 realisiertes millionenschweres Geschäftsmodell grüner NGOs.


Und drittens: Das ganze Theater ist durchaus nicht unverständlich.

Nur einer ausgeklügelten Strategie und mit sehr viel finanzieller Unterstützung, konnte es gelingen, eine solche Massenhysterie zu erzeugen. „Wenn etwas geschieht, kann man sich darauf verlassen, daß es genauso geplant wurde“.


Aber ich glaube, daß sich „unsere“ (meine ist sie nicht!) Greta mit ihrer einstudierten UNO-Rede ins Abseits manövriert hat. Die Rede war in Ton und Inhalt maßlos überzogen. Greta wird enden wie so viele Schaumgebackene: Sie wird in sich zusammensacken – und der „Hype“ um sie damit auch.


Gretas Rede auf dem UN-Klimagipfel in New York – ein PR-Desaster

Hierzu ein „treffender“ Kommentar:


Klima-Göre Thunberg droht: „Wir werden euch nicht davonkommen lassen!“

„Greta Thunberg hatte das PR-Desaster auf hoher See und in den  USA dem Anschein nach doch noch nicht ganz überwunden. Statt der bei der Ankunft in New York erwarteten „Tausenden begeisterter Fans und höchster Repräsentanten der Politik“ kam lediglich ein klägliches Häuflein von Schülern, vielleicht 70 bis 100 und kein Vertreter der Politik, aber eine große „Abordnung“ deutscher ÖR-Medien – und erst recht kein Vertreter der Trump-Administration!


Auf dem UN-Klimagipfel in New York wirkte die schwedische Märchenerzählerin verwirrt, klagte die anwesenden Politiker mit harschen Worten an und sprach unmißverständliche Drohungen aus. „Wir werden Sie genau beobachten. All das hier ist falsch. Ich sollte nicht hier oben sitzen, ich sollte auf der anderen Seite des Ozeans in der Schule sein“, sagte sie in ihrer Rede.


Das Photo, das um die Welt ging, zeigt sie (höflich ausgedrückt) mit verbissener Mine und gegen Tränen ankämpfend:

Wie könnt ihr es wagen wegzuschauen, hierher zu kommen und zu sagen, ihr macht genug?“


Sie hätten ihr mit „leeren Phrasen“ ihre Träume und ihre Kindheit gestohlen. Und:

Die Menschen leiden, die Menschen sterben und die Ökosysteme brechen zusammen. Wir sind am Anfang eines Massensterbens und Sie reden alle nur über Geld und erzählen Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum.“


Thunberg warf den Anwesenden vor: „Sie lassen uns im Stich, aber die Jugend fängt an zu begreifen, wie schwerwiegend ihr Verrat ist. Die Augen aller künftigen Generationen sind auf Sie gerichtet. Wenn Sie uns erneut im Stich lassen, werden wir Ihnen das nie verzeihen. Wir werden Sie damit nicht davonkommen lassen.“ Jetzt sei der Punkt gekommen, an dem die Grenzen gezogen würden. „Die Welt wacht auf und Veränderung ist auf dem Weg, ob Sie es wollen oder nicht.“


Merkel: „Wir haben den Weckruf gehört“

Nach diesem „Weckruf“ kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer Rede weitere Investitionen in den Klimaschutz an. „Wir werden unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaft und einem nachhaltigen Leben leisten“.


„Wir haben den Weckruf der Jugend gehört“, betonte sie mit Blick auf die internationalen „Fridays for Future“-Kundgebungen. Es gebe keinen Zweifel, daß die Klimaerwärmung menschengemacht sei und man deshalb dem Rat der Wissenschaft folgen müsse. Sie sehe die Industriestaaten in der Verantwortung, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Art und Weise zu verändern.


Die Deutschlandkritikerin

Merkel kritisierte auch ihr eigenes Land, das die Klimaziele des Pariser Abkommens für 2021 verfehlen wird.


Wenn alle so handeln würden wie Deutschland, würden sich die Emissionen weltweit verdoppeln.“


Falls Sie, liebe Leser, das nicht mitbekommen haben: Hier spricht die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, die einen Amtseid geleistet hat! Aber unverdrossen schwadroniert sie weiter:


Zur Erreichung der Klimaziele werde Deutschland die internationalen Klimaschutzausgaben von zwei auf vier Milliarden Euro verdoppeln. Damit sollen Entwicklungsländer unterstützt werden. Diese seien die größten Leidtragenden des Klimawandels.


Merkel stellte in ihrer wenige Minuten langen Rede das „Klimapaket“ der Bundesregierung vor. Dieses sieht Ausgaben und Fördermaßnahmen in Höhe von 54 Milliarden Euro bis 2023 vor, die über einen willkürlich festgesetzten Preis für CO2-Emmissionen eingenommen werden soll.“

(siehe: https://www.anonymousnews.ru/2019/09/23/greta-thunberg-wirre-drohungen-un-klimagipfel-new-york/?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=danke_antifa_linksterroristen_im_bundestag_gehuldigt&utm_term=2019-09-29)


Die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ vieler Klima-„Aktivisten“ gegenüber Klima-Skeptikern und -Leugnern, gegenüber denen, die weniger wissenschaftsgläubig sind als sie, oder einfach „nur“ gegenüber jenen politisch Verantwortlichen, die mit Realitätssinn und Augenmaß das Machbare und sozial Verträgliche (ohne Bürgerkrieg) voranbringen wollen, ist nicht zu übersehen.


Greta, die Redepuppe

Mit ihrer Wutrede hatte, wie oben schon erwähnt, die schwedische „Klimaaktivistin“ Greta Thunberg beim UNO-Klimagipfel und weltweit für Aufsehen gesorgt. Zitat:


Wir befinden uns am Anfang eines Massen-Aussterbens, und alles, woran Ihr denken könnt, sind Geld und Märchen von ewigem Wachstum. Wie könnt Ihr es wagen!“   

Das wut- und haßverzerrte Gesicht dieses jungen Mädchens während seiner Rede war eine Offenbarung für jeden, der bisher noch Zweifel an ihrer totalitären Gesinnung und der (zumindest teilweisen) latenten Gewaltbereitschaft der von ihr initiierten Bewegung hegte.


Diese Passagen ihrer Reden lassen die Frage aufkommen, ob sie den Bezug zur Realität verloren hat. Rettet sie noch das Klima, oder vergiftet sie es schon?


Ihr habt mit Euren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen“,

rief Greta wütend. Was ist das anderes als „Umweltvergiftung“? Hat das Mädchen jemals darüber nachgedacht, wie Kindheit anderswo – z. B. in vielen Staaten Südamerikas oder Afrikas – aussieht? Aber im weichen Sessel der großbürgerlichen Eltern läßt sich trefflich über das „Elend dieser Welt“ räsonieren.


Aber das vergiftete Mädchen setzte noch eins drauf:

Greta beschuldigte die in New York zum Klimagipfel versammelten Staatenlenker, die Bedrohung des Planeten nach wie vor kleinzureden und in ihrer Verantwortung für die junge Generation zu „versagen“. Aber die jungen Leute hätten begonnen, „diesen Verrat zu verstehen“, lamentierte sie mit trotziger, motziger und zuweilen weinerlicher Stimme. Schönes Theater, schwache Schauspieler!


Und dann das:


Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?“, fragte die 16-jährige Schwedin mit Tränen in den Augen und fast erstickter Stimme. „Wir werden Euch das nicht durchgehen lassen. (...) Die Welt wacht auf, und es wird Veränderungen geben, ob Ihr es wollt oder nicht.“


„Kindheit stehlen“? Ein absurder Vorwurf. Das Kind wurde und wird verhätschelt und vertätschelt. Und doch hat sie recht: Ihr wird tatsächlich die Kindheit gestohlen – aber anders, als sie klagt. Die „Diebe“ ihrer Kindheit und Jugend sind ihre Eltern und Manager, die die Unreife des Kindes hemmungslos ausschlachten, das Mädchen vermarkten und es zu einer Sprechpuppe umbasteln. Zudem wird sie zur Verherrlichung der Klimasekte mißbraucht und als Heilsengel verehrt.


Aber da wird nicht nur der neue Klimagott verehrt, sondern besonders der Gott namens „Mammon“, der die Bankkonten und Tresore ihrer Eltern und ihres Managements füllt und füllt. Aus diesem dem Alter nach unschuldigen Kind spricht schierer ungebändigter Haß. So „unschuldig“ ist die Kleine nicht, daß sie das nicht kapieren müßte.


Wäre ich Psychotherapeut, würde ich sehr deutlich diagnostizieren: Greta ist ein schwer mißbrauchtes, unglückliches Kind. Ihre Kindheit hat sie verloren, weil Eltern und Erzieher ihr ein falsches Bild der Welt vorgaukeln – während sie selbst saturiert „abhängen“. Gretas  Gesichtsausdruck bei der New Yorker Rede ist nicht mehr kindlich, sondern ein einziger wutgesteuerter Hilfeschrei. Aber die Eltern werden ihn nicht hören, weil das Kindsgeschrei vom Klimpern der Dollars übertönt wird. In Menschen wie Greta dokumentiert sich eine durch Wohlstandverwahrlosung degenerierte Generation.


Und ein weiteres ist nicht zu übersehen: Das „Kind“ ist offenbar Opfer einer „bipolaren Störung“. Diese Krankheit erläutert das Online-Wikipedia so:


Die Betroffenen pendeln dabei zwischen Depression und Manie hin und her, ohne diese Wechsel willentlich noch kontrollieren zu können. Zwischen diesen Episoden kehren Menschen mit bipolarer Störung in der Regel in einen unauffälligen Normalzustand zurück. Antrieb und Gefühlsleben unterliegen dann wieder den normalen Schwankungen. Die BAS tritt in unterschiedlichsten Schweregraden auf. Personen mit bipolarer Störung erscheinen in der manischen Episode leicht als charismatische Persönlichkeit. Die möglichen negativen sozialen Folgen der Störung für den Betroffenen können jedoch sehr schwerwiegend sein.“


Ihre Haßrede in New York offenbart das schiefe Weltbild der Thunbergs. Der Mensch ist nicht Herr des Wetters und erst recht nicht des Klimas. Man möchte ihr zurufen:


Greta, Du bist nicht größer als Jesus! Du bist nicht Jesus! Du bist eine arme Kreatur!

Ob Deine Kindheit schön oder nicht schön ist, hängt von vielem ab – aber nicht vom Klimawandel.“


Dieses schiefe Weltbild hat bei Greta unübersehbar zu Paranoia-artigem Verhalten geführt:

Wikipedia definiert Paranoia wie folgt:

Die Betroffenen leiden an einer verzerrten Wahrnehmung ihrer Umgebung in Richtung auf eine feindselige (im Extrem bösartig verfolgende) Haltung ihrer Person gegenüber. Die Folgen reichen über ängstliches oder aggressives Misstrauen bis hin zur Überzeugung von einer Verschwörung anderer gegen sich.“


Bleibt zu fragen: Wer hat die Rede Gretas konzipiert? Daß Greta sie nicht selbst verfaßt hat, liegt nicht nur auf der Hand, sondern läßt sich an vielen Einzelheiten festmachen. Hierzu sei mir eine persönliche Bemerkung erlaubt:


Ich habe in den vierzig Jahren meiner aktiven politischen Tätigkeit national und international rund 150 Reden pro Jahr(!) halten müssen. Da kriegt man ein Gespür für sein Publikum und die Wirkung seiner Worte. Ich hielt Reden vor höchst unterschiedlichem Publikum (und habe später auch Rhetorik-Seminare abgehalten), ich hielt spannende, langweilige, anspruchsvolle und leicht dahinplätschernde Reden, Vorlesungen und Erzählungen, Glückwunsch-, Jubiläums- und Trauerreden. Am besten waren meine Reden immer dann, wenn Emotionen spürbar wurden, sei es vor Trauer, Freude oder Wut. Aber Vorsicht: Die Zuhörer spüren, ob der Redner aus dem Herzen spricht – oder sein Thema „abspult“. Gute Rhetoriker kennen das.


Auch wenn man in der Nacht nach einer gehaltenen Rede ehrlich zu sich selbst ist, kann man sehr bald beurteilen, was „gut ankommt“ und was nicht. Es ist eine Frage der Übung, der Ehrlichkeit zu sich selbst und der Selbstbeherrschung. Als emotional engagierter Redner kann man sich in Rage reden, kann (echte) Tränen bei sich und beim Publikum hervorrufen, kann das Publikum mitreißen – typischer Kommentar: „Wenn der mich/uns jetzt aufgefordert hätte, aufzustehen und nach draußen zu laufen und (für irgendetwas) zu demonstrieren, wäre ich mitgegangen…“


Eine Rede wird aber zu einem absoluter Reinfall, wenn die Zuhörer merken, daß ihnen etwas vorgespielt wird. Betrachten wir Gretas Rede:


Greta – Ihre New Yorker Rede habe ich sehr aufmerksam studiert – wirkte zwar anfangs sehr authentisch, aber bald stiegen Zweifel bei mir auf. Einiges paßte nicht zusammen:




Kindheit ist etwas sehr Individuelles. Der Klimawandel zerstört nicht Gretas Jugend. Auch in Zukunft werden wie seit Anbeginn unseres Planeten Gewalt, Kriege, und persönliche Schicksale die Hauptursache für schreckliche Kindheiten sein. Noch schlimmer ist Haß, der in Kinderseelen eingepflanzt wird. Gretas Eltern haben damit große Schuld auf sich geladen.


Und an die Medien gewandt – aber auch an die noch nicht angepaßten Geister: Verstehen Sie wirklich dieses Greta-Theater? Ein Rührstück ohne Fakten, ohne Argumente! Stattdessen die „altbewährten“ (Tot-)Schlagwörter, die abgedroschenen linksgrünen Phrasen. Soll das der neue Aufbruch sein?


(Ein nicht so ernst gemeinter Einschub, der aber die „Aufgeblasenheit“ dieser Aktivisten freilegt:


Wenn´s zu arg regnet oder es zu kalt ist, wird die Protestaktion auf einen besseren Tag verschoben – von wegen dem Klima. Denn das kann schon Nerven kosten, wenn das Wetter nicht so mitspielt, wie die Klima-Verbesserer*Innen es sich wünschen. Und bei „Scheixklima“ (eigentlich meinen sie „Wetter“) kommt bei den jungen Protestierern so gar keine rechte Freude auf, auch nicht, wenn der Protest-Freitag auf einen Feiertag fällt, da kommen dann statt „Tausende“ nur ein paar Handvoll Krakeeler. Macht dann „no fun“, keinen Spaß! – So geschehen zu Aachen! Eine solche wetterbedingte Absage einer eigentlich gewiß überlebensnotwendigen Demo in Aachen konnte man auf Facebook finden (Text von mir nicht korrigiert):


Fridays For Future Aachen:

Hey! Die Die-in-Aktion müssen wir leider aufgrund des schlechten Wetters absagen. Sagt das bitte weiter an alle Leute, die vor hatten zu kommen.

Bei so einem Regen will sich keine*r auf den Boden legen.

Wir sehen uns bei der nächsten Aktion!“


Dazu gibt es einen knackigen Kommentar von Roger Letsch:

Wenn das Aussterben aufgrund schlechten Klimas aufgrund schlechten Wetters abgesagt wird. Ey, ihr Warmduscher, denkt an euren eigenen Spruch: Die Dinos dachten auch, dass es im heimischen Kinderzimmer angenehm…ähm, ich meine, dass sie noch Zeit hätten!


Die durchgeknallten Klimaretter kriegen jetzt tatsächlich ein massives Problem, denn das Wetter ist natürgemäß in dieser Jahresszeit nicht sommerlich warm und trocken. Oh weh, es wird dann wohl auch noch kalt in den nächsten Monaten.


Und dann singen wir alle „Wann wird’s endlich wieder Sommer…““

(https://www.journalistenwatch.com/2019/10/05/karma-klima-demo/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29) (Einschub Ende)


Im Ernst: Man darf mit Greta eigentlich nur Mitleid haben (man muß aber nicht). Das Mädchen wird, wie schon gesagt, rücksichtslos ausgenutzt und ausgebeutet. Wenn der Drops gelutscht ist und die Personalie „Greta“ langweilt, verschwindet sie in der Versenkung, und ein neues Zeitgeistmaskottchen kommt her. Ob sie selbst das durchschaut, ist mir egal, aber ihre Eltern versündigen sich an ihrem eigenen Kind. Und das Kind? Ob Greta, psychisch krank, das verkraftet, ohne Schaden an Körper und Seele zu nehmen, darf füglich bezweifelt werden.


In wohl allen Ländern dieser Welt werden Kinder abgetrieben, müssen hungern, rohe Gewalt ertragen oder Sklavenarbeit verrichten. Gerade diesen armen Kindern ist ein Leben, wie Greta es führen kann, nahezu unvorstellbar. Aber unser Gretel meint, ihr werde die Kindheit gestohlen. (Und dann grölt ein unerträglich Herbert Grölemeyer etwas wie

Kinder an die Macht, gebt den Kindern das Kommando…!“

Vor solchen Kindern wie Greta graust es mir.

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Dieser Text ist ein Vorabdruck eines Teiles des neuen Taschenbuches von Peter Helmes: „Das Theater um Greta und die Klima-Hysterie“ (120 S.), das in diesen Tagen erscheint.

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*) Unter Beiziehung des höchst lesenswerten Essays von Philolaos, siehe:

https://conservo.wordpress.com/2019/09/24/greta-thunberg-ein-indoktriniertes-kind-geraet-in-panik-und-an-die-schwelle-zur-paranoia/

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Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale

von Peter Helmes


Idol versus Ideal – Ideale adé? Christlich statt materialistisch!

Es fing damit an, daß wir statt von Idealen zu sprechen und sie zum Vorbild zu nehmen, immer mehr zum Kult der Idolen-Verehrung gelangten. Idol versus Ideal, Pomp gegen Klasse, moralische Leitfigur gegen Zeitgeist-Idol. Mögen die Übergänge auch fließend sein, irgendwann haben wir uns von „Vorbildern“ verabschiedet und sind zu „Anhängern von…“, neudeutsch: Groupies – geworden, und viele scheinen nicht einmal zu wissen, warum. Weil sie sich blenden lassen vom Glamour, und weil „ideal“ anstrengend ist?


Der wahre Sinn des Lebens

Das Gefährliche an dieser Entwicklung: Die Gesellschaft verliert ihre Ideale und damit den wahren Sinn des Lebens. Die Erfüllung der eigenen Wünsche wird zum Hauptzweck des Lebens. Dabei geht die tiefe Dimension menschlicher – und für Gläubige: auch göttlicher – Liebe verloren, auch die Liebe zu sich selbst.


Der leider viel zu früh verstorbene Schriftsteller Thomas Merton (1915-1968), römisch-katholischer, französischer Trappistenmönch, stellt sehr treffend fest: „Was nützt es uns, zum Mond reisen zu können, wenn es uns nicht gelingt, den Abgrund zu überwinden, der uns von uns selbst trennt? Dies ist die wichtigste aller Entdeckungsreisen; ohne sie sind alle anderen nicht nur nutzlos, sondern zerstörerisch.“


Menschen, die nicht nur dem Materiellen verfallen sind, stellen sich meist zwei Fragen: Die erste lautet: „Gibt es einen Sinn des Lebens?“ Die zweite schließt daran an: „Wenn es einen Sinn des Lebens gibt, was ist der?“


Für positiv eingestellte Menschen gibt es eine klare Antwort: Ein wichtiges Lebensziel ist Lebensfreude. Diese Überzeugung ist uralt. Bereits für die antiken Philosophen bestand der Sinn des Lebens in der Hauptsache in der Erlangung der Glückseligkeit (eudaimonía) durch eine gelungene Lebensführung. Dies kann jeder individuell erhöhen, wenn er an Gott glaubt; denn Gott gibt dem Leben den höchsten Sinn. Der Sozialist fällt am Ende seines Lebens in eine Gruft – und das war´s dann. Der Christ hofft – und glaubt fest – auf seine Erlösung und darf sich deshalb im Tode freuen. Sein Leben hatte einen Sinn!


Das unterscheidet uns (auch) vom Sozialismus, der nur materialistisch eingestellt ist. Das „Paradies auf Erden“ der Sozialisten sieht völlig anders aus als das Paradies der Christen und läßt sich – so man kein Träumer ist – reduzieren auf „genug zu essen und genug zu trinken“ sowie „genug zum Leben“. „Alle Menschen sind gleich.“ Daran glauben die Sozialisten, die einem jeden menschlichen Wesen ein Recht auf Individualität absprechen („die Masse versus das Individuum“).


Zu Ende gedacht werden Marxisten wie Sozialisten keinen wahren Sinn des Lebens finden können; denn ihr Verständnis von Sinn ist rein materiell bestimmt, Christen haben jedoch einen Glauben, der weit über dem Materiellen steht.


Materialismus statt Werte – der Mensch ist „denkende Materie“

Der Zeitgeist, der tief von Marx und Materialismus geprägt ist, läßt nicht viel Raum für Gefühle. Er bringt uns zwar bei, was erstrebenswert sei, aber „wahre Werte“ stören da nur. Materialismus ersetzt Glauben und Werte.


Auch das ist eine der dramatischen Folgen der „Frankfurter Schule“, die uns Menschen jeglichen Glauben an echte Ideale verbieten und stattdessen einen Neuen Menschen schaffen will. Dieser Neue Mensch hat keine Ideale, sondern „funktioniert“: Aus „Liebe“ wird Sex, aus „Ehe“ wird eine Zweckgemeinschaft (zweier oder mehrerer) Partner, egal welchen Geschlechts usw. Logisch, daß die Institution Familie – ebenfalls ein (gewesenes) Ideal – dabei vor die Hunde geht.


Für die Frankfurter Schule ist der Mensch „denkende Materie“, eine Seele braucht er nicht, weil man eine Seele auch nicht beweisen kann. Wie der Urvater der Frankfurter Schule, Karl Marx, schon feststellt: „Religion ist Opium für das Volk.“ In seiner „Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“, verfaßt 1834/44, schrieb er u. a. wörtlich: „Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“ (Da Marx mit Heine befreundet war, der ähnliche Gedanken von Ludwig Börne erwähnt, ist der Originaltext eher Heine zuzuschreiben – was aber hier nicht wichtig ist.)


Karl Marx: „Knechtschaft brechen durch Revolution“

Das Volk berauscht sich nach Marx also selbst und bekommt das Gift nicht verabreicht, wie es die Wendung „Opium für das Volk“ suggerieren würde. Nach Ansicht von Marx müßten die Menschen sich in der materiellen Welt emanzipieren zur „Überwindung der Entfremdung, insbesondere der Entfremdung des Menschen in der Arbeitswelt des Kapitalismus“ (Entfremdungstheorie). Nach seiner Ansicht wird sich dadurch auch die Religion erübrigen.


Froh-Botschaft

Man kann im Gegenteil zu den Marxisten eine ganz andere, nämlich eine höhere Perspektive bieten: Viele Menschen glauben an einen Gott und an höhere Daseinsstufen, um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Das ist z.B. für mich der Grund, an Gott zu glauben. Das sozialistische Wesen hat keinen höheren Sinn, sondern nur einen materiellen – mit der Folge, daß eine echte Freude des Lebens und am Leben verborgen bleibt.


Nebenbemerkung: Diese unsere Überzeugung ist auch der Grund, daß wir Christen von der „Frohbotschaft des Herrn“ sprechen. Die christliche Religion ist keine materielle und schon gar keine Trauerveranstaltung, sondern ein Fest der Freude – wobei ich offengestanden bezweifle, ob alle Christen diese Botschaft so verstehen (wollen). Menschlich ausgedrückt: Es ist allemal leichter, die Menschen traurig zu stimmen denn heiter. Wer gram- und leid-gebeugt durchs Leben geht, kann letztlich dem Leben nichts Freudvolles abgewinnen. Ein unverdächtiger Zeuge dieser Denkwelt ist Martin Luther, dem man den treffenden Satz nachsagt: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhliche Furz!“


Da Marx die Ursachen zur Überwindung der Entfremdung und zur Beseitigung der Religion in der materiellen Welt sieht, müssen auch die Ursachen der Religion hier zu finden sein. Die Verehrung jenes Gottes halte den Menschen davon ab, sich seiner eigenen Möglichkeiten und Kräfte gewahr zu sein, und er verfalle so in religiösen Fanatismus.


Zum Verständnis unserer (christlich-konservativen) Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist, dem neuen Gegner jeglicher Kultur des Denkens und dem Feind immaterieller Werte (Ideale), ist das Folgende besonders bemerkenswert und (leider) heute erst recht aktuell:


Für Marx ist die „Emanzipation des Menschen“, natürlich auch die von der Religion, nur möglich, wenn dem Menschen die „Befreiung in der Arbeitswelt“ gelingt. Auf Deutschland bezogen, kommt er dann zum Ergebnis, daß „in Deutschland (...) keine Art der Knechtschaft gebrochen werden (kann), ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.“


Allerdings, wie die „Emanzipation des Menschen“ nach Marx funktioniert, durften Deutsche-Ost vier bittere Jahrzehnte erfahren. Aber durch Marx´s Gedankenwelt, die über die Generation(en) der ´68er auch und besonders im Westen blühte, wurden viele alte Werte zerstört, verschwanden Ideale – und an seine Stelle trat der Neue Mensch, die seelenlose Marionette des Zeitgeistes.


Ideale – „angestrebte Idee der Vollkommenheit“

Ein krasses Beispiel für den Verfall der Ideale sind die Vielfach-Scheidungen deutscher Politiker und vieler „Aushängeschilder“ (Idole) des deutschen Staates. Notabene, der ehemals höchste Mann unseres Staates, der Bundespräsident vor Steinmeier, lebt seit vielen Jahren mit einer Lebenspartnerin zusammen, ohne von seiner Ehefrau geschieden zu sein. Früher nannte man das Bigamie, heute redet niemand drüber. Sollen so unsere Vorbilder aussehen?


Der Neue Mensch ist „genormt“, ein Einheitsmensch. Da passen schon rein logisch keine Ideale; denn sie sind eine „individuelle Idee“ – siehe z. B. Kant, Hegel oder Schiller. Diese individuelle Idee strebt ständig nach einem höheren Ziel, kann aber eine höchste Norm nicht erreichen. So bleibt das Ideal ein als höchster Wert erkanntes Ziel, eine angestrebte Idee der Vollkommenheit – ganz im Gegenteil zur Frankfurter Schule, die vom genormten Menschen träumt(e) und alles für machbar hält.


Das sozialistische „Paradies auf Erden“

Und da sind wir zum Schluß wieder bei der Religion: Für Christen ist der Mensch „unvollkommen“, er soll zwar zum höchsten Glück streben, aber er wird es hienieden nicht erreichen. Anders Karl Marx und seine Sozialismus-Nachfahren in aller Welt: Der Irrglaube des Sozialismus – und damit der Schlüssel zu viel Unterdrückung und Elend – liegt in seiner Vorstellung vom „Paradies auf Erden“, wie z. B. vom „Arbeiter- und Bauern-Paradies“, aus dem die Arbeiter und Bauern millionenfach flohen.


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Liebe Leser,

in diesem Sinne: Streben wir nach Glück – im Bewußtsein, daß wir nach dem Paradies streben, dies aber nicht auf Erden zu finden ist! 


Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen, gesegneten Advent mit viel Vorfreude auf das christliche Weihnachtsfest und einen möglichst unbeschwerten Jahresausklang. 


Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Peter Helmes

(Hamburg, 6. Dezember 2019