An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

Mehr dazu .....

 

  

Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

 Mehr dazu .....

 

 

Totalitäres Grünzeug – der unprofessionelle Wahlkampf der Grünen

 

von Peter Helmes

 

Es gibt Fehler. Alle Menschen machen Fehler. Niemand ist vollkommen. Fehler kann man korrigieren, aus der Welt schaffen – oder immer wieder machen. Und manchmal spricht man von „Fehlern“, die gar keine „normalen“ sind, sondern in der Natur der Sache (bzw. einer Person) liegen und sozusagen dazugehören. Um solch einen(?) Fehler geht es:

 

 

Ein unbescholtenes Menschenkind schreibt ein Buch, schreibt sich seine Träume und Wahrheiten von der Seele. „Jetzt – Wie wir unser Land erneuern.“ (Amazontext: „Die Kanzlerkandidatin der Grünen erklärt, wie sie Deutschland verändern will und worauf es ankommt, wenn wir es in eine gute Zukunft führen möchten.“)

 

 

So wird das neue Buch der „Kanzlerkandidatin der Grünen“, Annalena Baerbock, angepriesen. Oh wenn sie doch geschwiegen hätte! Sie wäre dann zwar nicht „Philosoph“ geblieben, aber hätte gewiß ein paar Fehler weniger an der Backe. Aber berauscht von ihren frühen Anfangspublicity-Erfolgen will sie die Welt partout teilhaben lassen an ihren Weltverbesserungsideen.

 

 

Vermutlich hat sie sich vom Traum vieler politischer Amateure treiben lassen, die fest glauben, „die Welt“ warte auf ihre Gedanken und geistigen(?) Ergüsse. Schließlich macht es ja etwas her, wenn sein/ihr Name auf einem Buchtitel prangt! Das hebt, meinen sie, das eigene Ansehen, die Auflage – und die Wahlergebnisse. Wenn´s denn so leicht wäre!

 

 

Verbaerbockt: Erneute Plagiate

 

 

Der Volksmund hat dafür einprägsame Merksätze parat: „Hochmut kommt vor dem Fall“ oder auch: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Wohl ahnend, daß da Schweiß (und Gehirnschmalz) investiert werden muß, verfiel die Autorin – immerhin die Vorsitzende der Partei Die Grünen – auf die (in ihren Augen) rettende Idee, sich fremder „Hilfe“ und fremder Federn zu bedienen. Warum schwitzen und selbst denken, wenn andere die Arbeit bereits gemacht haben, wird sie wohl gemeint haben. Also hat sie abgeschrieben, copiert, andere Quellen angezapft – ohne die wahre Quelle zu nennen. Das nennt man Plagiat – gleichgültig, ob es sich um ein wissenschaftliches Werk, einen Roman oder ein (auch persönlich gemeintes) „Sachbuch“ handelt.

 

 

Die Faktenlage ist eindeutig: Die (ehemalige?) Kanzlerkandidatin Baerbock hat ein neues Buch geschrieben, das so wichtig ist wie ein Kropf, aber umso mehr „Abgeschriebenes“ enthält. In ihrem neuen Buch finden sich mehrere Stellen, die nahezu wörtlich aus anderen Publikationen abgekupfert sind, ohne daß sie deren Autoren zitiert oder um Erlaubnis gebeten hätte.

 

 

Ob nun die Politikerin selbst, ihr Büro oder ihr Co-Autor – wer immer dafür verantwortlich ist, muß sich unethisches Verhalten vorwerfen lassen. Auch für Sachbücher gilt eine Quellenpflicht, Abschreiben bleibt Abschreiben. Dafür geben Deutschlehrer in der Schule eine glatte Fünf. Und nun, viel schlimmer, folgt bei vielen Kritikern – und das sind nicht alles Baerbock-Gegner – die z. T. entgeisterte Erkenntnis:

 

 

Die Glaubwürdigkeit von Annalena Baerbock ist dahin und damit die Aussicht auf die Kanzlerschaft.

 

 

Dazu schreibt „altmod“, langjähriger Blogger und Facharzt:

 

 

„…Eine „Königin“, die sich wiewohl an Abgeschriebenem bereicherte und berauschte.

 

 

Ausrutscher und Fehltritte:

 

 

◾ herablassende Charakterisierung des Mitbewerbers

 

 

◾ dabei selbst kränkelnd unter Sprechstörungen und kaputter Artikulationsfähigkeit

 

 

◾ eklatante Unkenntnis von einfachsten naturwissenschaftlichen Gegebenheiten und Arithmetik usw.

 

 

◾ Versuch der persönlichen Elitisierung durch gefälschte Lebensdaten

 

 

◾ Bereicherung an öffentlichen Geldern

 

 

◾ Mitverantwortung für unterschlagene Parteigelder (Potsdam)

 

 

◾ dreistes Kopieren fremder Texte beim Abfassen eines Buches

 

 

◾ usw., usw. …

 

 

Es wird gewiss noch mehr an die Oberfläche kommen und irgendwann kommt es dann zur „Nacht der langen Messer“.

 

 

Man möchte aber nicht unbedingt bis zum 26. September warten…“

 

 

(Quelle: https://conservo.wordpress.com/2021/07/03/mene-tekel/#more-32798 )

 

 

---

 

 

Die „Verteidigungserklärung“ der auf frischer Tat Ertappten ist dünn. Sehr dünn:

 

 

Sie habe eben „kein Sachbuch“ geschrieben. Ach nee, auch wenn´s kein Sachbuch sein soll (was eigentlich sonst?), darf man dann nach Belieben Text klauen („copieren“ oder „pasten“)?   

 

 

Wie auch immer, an der Ex-Kanzlerin in spe wird etwas hängen bleiben. Denn die Bürger haben ein feines Gespür für Menschen, die mehr darstellen wollen, als sie in Wirklichkeit sind. Und das wird Baerbock noch lange anhängen.

 

 

So fällt es mir nicht schwer, mich der Meinung des CSU-Generalsekretärs Markus Blume anzuschließen, der die Vorwürfe des Gutachters Weber zum Anlaß für harte Kritik nahm:

 

 

„Vorsätzlich getäuscht, schlampig gearbeitet und bei der eigenen Leistung schon wieder hochgestapelt – das hat bei Annalena Baerbock scheinbar System und erschüttert einmal mehr ihre Glaubwürdigkeit“, sagte er „Focus online“.

 

 

Für die Grünen, die ihre moralischen Ansprüche und zuweilen auch ihre Selbstgerechtigkeit wie eine Monstranz vor sich hertragen, ist das politisch nahezu die Höchststrafe. Transparenz kann wehtun – vor allem dann, wenn es einen selber betrifft.

 

 

Man merkt: Der politische Betrieb nimmt Fahrt auf. Er wird härter – aber die drei Kanzlerkandidaten spüren dies in unterschiedlichem Maße. Während SPD-Mann Olaf Scholz um jede Minute Aufmerksamkeit kämpft (und in Vergessenheit zu geraten droht) und der CDU-Vorsitzende Armin Laschet virtuell durch die Kreisverbände tourt, findet sich Grünen-Chefin Annalena Baerbock inmitten eines Orkans wieder. Nur gut zwei Monate ist es her, daß sie strahlend vor die Kameras trat und sich von ihrem Co-Chef Robert Habeck zur ersten Kanzlerkandidatin in der Geschichte der Partei ausrufen ließ.

 

 

Ausgeträumt. Zweieinhalb Monate vor der Bundestagswahl zeichnet sich ab: Aus den grünen Kanzlerinnenhoffnungen wird wohl nichts.

 

 

Dabei muß Armin Laschets Truppe gegenwärtig nicht viel mehr tun als abzuwarten. Sei es Selbstbesoffenheit oder Unprofessionalität: Die Grünen sind drauf und dran, sich selbst zu zerlegen; sie begehen einen Stil-, Planungs- und Kommunikationsfehler nach dem anderen.

 

 

Zwischen dem Frust über das deutsche EM-Aus und der Sorge vor Corona-Delta donnern die Schlagzeilen über den Plagiatsvorwurf gegen Frau Baerbock durch die Medienwelt. Die Parteistrategen der Grünen schossen mit schwerem Geschütz zurück, witterten einen „Rufmord“ und ließen den Promi-Anwalt Christian Schertz juristische Nebelkerzen werfen. Feuer und Gegenfeuer: So schwillt der Chor der gegenseitigen Vorwürfe zum Getöse an. Die Gelassenheit und Souveränität, die es eben auch für ein hohes Staatsamt braucht, sucht man vergebens.

 

 

Es ist stets ratsam, sich von der Aufregung der Boulevardmedien nicht anstecken zu lassen, aber selbst mit nüchternem Blick verfestigt sich der Eindruck einer Partei in Panik. Jahrelang haben sich die grünen Parteistrategen um den Bundesgeschäftsführer Michael Kellner auf die angestrebte Machtübernahme vorbereitet, haben ihren parteiinternen Dauerzwist zwischen Realos und Fundis befriedet, haben die Basisarbeit in den Ortsvereinen professionalisiert, haben ihre Kommunikation und Pressearbeit generalstabsmäßig organisiert. Die Kür der Kanzlerkandidatin gelang weitgehend reibungslos, das Duo Baerbock/Habeck verbreitete Harmonie und Elan, überambitionierte Anträge aus der Parteibasis wurden auf dem jüngsten Parteitag abgebügelt. Alles schien bereit für einen fulminanten Wahlkampf, mehr Rückenwind ging eigentlich nicht.

 

 

Doch dann stolperte Frau Baerbock von einer Panne in die nächste.

 

 

Sie vergaß, fünfstellige Verdienste an die Bundestagsverwaltung zu melden. Sie hübschte ihren Lebenslauf auf. Und nun kommt auch noch das neue Buch ins Gerede, das ihr eine intellektuelle Aura verleihen sollte. Nein, es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit, die formalen Vorgaben genügen müßte. Ja, die beanstandeten Passagen sind nach allem, was man bisher weiß, überschaubar. Trotzdem treffen die Vorwürfe hart. Zu offensichtlich sind die Ähnlichkeiten mit anderen Publikationen. Geschrieben hat das Buch zum Teil ein Co-Autor, aber Baerbocks Name steht auf dem Umschlag. Sie schmückt sich mit dem Werk. Sie trägt die Verantwortung.

 

Sinn und Zweck eines Wahlkampfs ist, daß sich die Bevölkerung ein Bild machen kann. Erstens von den politischen Konzepten. Zweitens von den Spitzenkandidaten. Sie sind es, die die Ideen umsetzen und die Geschicke des Landes lenken wollen. An ihre fachlichen, strategischen und persönlichen Kompetenzen werden höchste Maßstäbe angelegt.


Wer ins Kanzleramt will, muß sich vorher von der Öffentlichkeit durchleuchten lassen, und das ist richtig so. Die Wähler haben einen Anspruch darauf, die Kandidaten von allen Seiten kennenzulernen, sowohl den hellen als auch den dunklen. Und sie können erwarten, daß die Bewerber um ein Staatsamt ihre ganze Kraft und ihr Geschick investieren, um möglichst viele Menschen zu überzeugen. Daß sie sich auch dann bewähren, wenn ihnen der Wind ins Gesicht bläst.

 

Auch in Armin Laschets politischem Werdegang gibt es Merkwürdigkeiten. Der Lebenslauf des Unionskanzlerkandidaten enthielt ebenfalls Ungereimtheiten. Sein Verhalten rund um die Maskendeals seines Sohnes hat ihm den Vorwurf der Vetternwirtschaft eingebrockt. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wiederum kleben die Skandale um den Cum-Ex-Steuerbetrug und den Wirecard-Betrug am Fuß. Bei beiden geht es um Millionen Euro. Bei Frau Baerbock geht es um die Glaubwürdigkeit.

 

Und das merkt man ihr an. Die grüne Spitzenkandidatin ist erkennbar verunsichert.

 

Das ist verständlich, wenn man berücksichtigt, wie heftig sie attackiert wird. Facebook, Twitter und Co. sind voll von Gehässigkeiten, Verleumdungen und Bosheiten gegen sie. Die geschmacklose Kampagne der Lobbyorganisation INSM hat gezeigt, wie skrupellos ihre Gegner vorgehen. Aber diese Attacken sind nicht der Grund für die Probleme der Grünen. Der Grund sind ihre eigenen Fehler und die Art und Weise, wie sie damit umgehen. Deshalb zerbröselt ihr Umfrageerfolg, während die Union zulegt. Das macht die grünen Wahlkämpfer noch nervöser, dünnhäutiger, hektischer. Hopplahopp haben sie vor zwei Wochen einen PR-Manager verpflichtet, der Frau Baerbocks Image aufpolieren soll

 

 

Ob das hilft? Es sind noch zwölf Wochen bis zur Wahl. Gegenwärtig hinterlassen die Grünen den Eindruck eines Stabhochspringers, der nach langem Anlauf ganz hoch hinaus will, aber dem im letzten Moment die Latte reißt. Und einer Spitzenkandidatin, die die hochgesteckten Erwartungen an ihre Person nicht erfüllen kann. (Zitate aus (https://www.t-online.de/nachrichten/id_90365842/baerbock-vor-der-bundestagswahl-der-gruene-traum-vom-kanzleramt-zerbroeselt.html )

 

 

Und nun? Sommerpause der Kandidatin – und neue „Wahrheiten“?

 

 

Kanzlerkandidatin Baerbock verabschiedete sich soeben in Sommerurlaub – vermutlich arg frustriert. Die grüne Kanzlerkandidatin hat ihren Sommerurlaub angetreten, um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Die Diskussion um mögliche Plagiate in ihrem Buch geht aber weiter. Auch gibt es neue Informationen zu Plagiatsjäger Weber. "Sie tritt heute ihren seit längerer Zeit geplanten Urlaub an", erklärte ein Grünen-Sprecher auf Anfrage.

 

Baerbock muß sich seit Anfang der Woche mit Vorwürfen des österreichischen Medienwissenschaftlers Stefan Weber auseinandersetzen, sie habe in ihrem Buch Textstellen aus anderen Veröffentlichungen übernommen ohne sie auszuweisen. Darüber nachzudenken, sollte sie ihre Sommerpause jetzt nutzen.

 

Kellner: "Kleinigkeiten aufgebauscht"

 

Grünen-Geschäftsführer Kellner hatte zuvor Baerbock aufgrund von Plagiatsvorwürfen in ihrem neuen Buch verteidigt. Er halte die Debatte für überzogen. "Kritik ist völlig legitim (...), nur wir sehen eben auch, daß da auch Kleinigkeiten aufgebauscht werden", sagte Kellner am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Als der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung im Raum stand, sei es der Partei darum gegangen, ein Stoppschild zu setzen.

 

 

"Sowohl unser Anwalt als auch viele andere sagen: Das ist keine Urheberrechtsverletzung." Auf die Frage, wie in den vergangenen Wochen im Wahlkampf von Baerbock mehrere Fehler passieren konnten, sagte Kellner: "Manöverkritik machen wir intern. Das würde ich jetzt nicht übers "Morgenmagazin" machen."

 

Baerbock: Habe kein Sachbuch geschrieben

 

Der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber hatte Anfang der Woche zuerst auf mehrere Stellen in Baerbocks Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" hingewiesen, die auffällige Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen aufweisen. Die Grünen weisen den Vorwurf angeblicher Urheberrechtsverletzungen zurück und argumentieren wie auch der Verlag, die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sei unproblematisch.

 

Baerbock hatte am Donnerstagabend in einem Gespräch mit Journalistinnen der Zeitschrift "Brigitte" gesagt: "Ganz viele Ideen von anderen sind mit eingeflossen". Und weiter: "Aber ich habe kein Sachbuch oder so geschrieben, sondern das, was ich mit diesem Land machen will –und auf der anderen Seite die Welt beschrieben, wie sie ist, anhand von Fakten und Realitäten." Sie halte es für wichtig, selbstkritisch zu sein, aber auch deutlich zu machen, wofür man stehe und falsche Behauptungen zurückzuweisen, sagte Baerbock.

 

Plagiatsjäger arbeitete auch für die Grünen

 

Unterdessen wurde bekannt, daß Gutachter Weber in einem spektakulären Fall auch schon für die Grünen gearbeitet hat. Im erbittert geführten Streit um die europäische Zulassung für Glyphosat hatte er mit einem Aktivisten der Organisation Global2000 ein Gutachten des Instituts für Risikobewertung zur Gefährlichkeit untersucht. Die Grünen hatten seinen Befund massiv verbreitet. Weber war zum Schluß gekommen, daß im BfR-Bericht wesentliche Angaben wörtlich übernommen waren von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts. Wie die FAZ berichtete, trugen die Europäischen Grünen ein Drittel der Kosten.

 

 

(Quelle für die letzte Meldung: 02.07.2021, 16:10 Uhr  | dpa, t-online)

 

Den publizistischen Anstand verletzt

 

Es hilft nichts. Im neuen „Fall“ der Kandidatin darf man nüchtern feststellen, daß „abgeschrieben“ wurde. Nur die Kandidatin scheint dies nicht zugeben zu wollen. Sie hat wohl immer noch nicht begriffen, daß sie – vor allem als Kanzlerkandidatin – unter Beobachtung einer breiten Öffentlichkeit steht.

 

Die FAZ vom 1.7.21 schreibt denn auch schonungslos offen:

 

„In dieser Hinsicht gibt es wenig zu diskutieren. Baerbock und ihr Verlag haben mit der Veröffentlichung dieses Buchs den publizistischen Anstand verletzt. Statt Empörung über eine angebliche Rufmordkampagne wäre eine Entschuldigung fällig, sodann eine baldige Überarbeitung der fraglichen Stellen…“ (…)

 

 

„…Da man es sich mit der Faktenlage leicht machen kann, ist vielleicht eine andere Frage am Platz: Warum hat sie es getan? Warum arbeitet die Spitzenkandidatin der Grünen in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ so schlampig? Kann sie angenommen haben, es merke keiner?“

 

Was bleibt? Tiefe Enttäuschung und Wut

 

Die Grünen, die Saubermänner und -frauen der Politik? An diesem Bild haben die Grünen Jahrzehnte gestrickt, und viele haben ihnen das Saubermann-Image abgenommen. Aus und vorbei.

 

 

Was bleibt, ist eine charakterliche Trümmertruppe: unfähig, unglaubwürdig, unethisch.

 

 

Dazu gehört ihr Umgang mit der Krise. Die sich einst so liberal, so freiheitlich gebende Ökotruppe verfällt nicht nur in Schnappatmung – das wäre ja noch verständlich – sondern greift ganz tief in die unterste Schublade beleidigter Leberwürste:

 

 

Nicht die eigenen Fehler sind es, die den Skandal ausmachen, sondern die Kritik daran. Ja, hatten Baerbock und ihre Grünen gemeint, sie würden jetzt auch noch mit einem Heiligenschein geschmückt? Nein, und nochmals nein, wer auf berechtigte Kritik an der Stümperei der eigenen Arbeit so reagiert wie die Grünen, hat keinen Charakter. Die Reaktion der Parteivorderen zeigt einen gar nicht mehr verdeckten Hang freiepressefeindlicher Gesinnung, die nicht weit von einer totalitären Denke entfernt ist. „Ihr habt nicht das Recht, uns zu kritisieren“, wird da signalisiert.

 

 

Erlaubt ist wohl nur, was den Grünen nutzt. Das ist in höchstem Maße bedenklich. Und Menschen mit einer solchen Grundeinstellung sollten nicht, niemals, ins Kanzleramt ziehen dürfen.

 

 

***************************************************************************

 

 

DELTA-Hybrid-Virus-Variante – die chinesische Bio-Waffe der Vierten Welle

 

 

Von Peter Helmes

 

 

Diese Viren sind von SINES Portugal kommend auf dem Vormarsch in Richtung Zentral-Europa

 

 

Der folgende Beitrag soll einiges zum Thema „Viren der Vierten Welle“/Vietnam/ SINES usw. und zum linksradikalen äthiopischen „Che Guevara“ namens Ghebreyesus erhellen, der jetzt vor dem Strafgericht in Den Haag wegen Völkermordes angeklagt wurde.

 

 

Kaum jemand weiß das!

 

 

Und alle EU-Politiker liegen diesem Massenmörder zu Füßen – seine Verbindung zu China erhellt so einiges, was sich um uns herum politisch tut. Bitte lesen Sie:

 

 

Erneut werden wir täglich durch die öffentlich-rechtlichen Medien und von den Regierenden permanent hinters Licht geführt.

 

 

„Die Delta-Welle“ breitet sich in Lissabon aus, Portugal steht wieder auf der „schwarzen Liste“ der „Gefährder-Staaten“.

 

 

Seit Mitte Juni vernehmen wir in unzähligen Nachrichtensendungen, Talkshows, Presseberichten und Radiosendungen diese absichtlich schwammig gehaltenen „Neuigkeiten“ zur alsbald drohenden „Vierten Welle“ durch die „Delta-Variante“. Unter „Delta-Variante“ versteht man die indische Variante B.1.617.2., die auch in Indien längst so gut wie nicht mehr nachweisbar ist.

 

 

Das, was unsere Medien fälschlicherweise als „Delta-Variante“ bezeichnen, sind die gezielt von chinesischen Virologen in ihren Militär-Laboratorien synthetisch hergestellten neuen Virus-Waffen, die man zutreffender als „vietnamesische Hybrid-Viren“ bezeichnen sollte – eine künstlich geschaffene Synthese zwischen der englischen (B.1.1.7) und der indischen (B.1.617.2) Corona-Variante.

 

 

(conservo berichtete bereits ausführlich hierüber.)

 

 

In enger Kollaboration mit seinen maoistischen Genossen, den chinesischen Kommunisten in Wuhan und Peking, gestattete offensichtlich der vietnamesische Gesundheitsminister Nguyen Thanh Long einen Feldversuch in einem Gebiet nördlich von Hanoi – an dort lebenden Menschen. Kaum verdichteten sich die Hinweise darauf, daß in der Region von Bac Ninh und  Bac Giang diese Hybrid-Viren tausende von Fabrikarbeitern „erfolgreich“ angesteckt hatten (der mutige Investigations-Journalist Bruce E. Lee berichtete hierüber vor wenigen Tagen - www.forbes.com/sites/brucelee/2021/05/29/vietnam-finds-new-hybrid-covid-19-coronavirus-variant-what-this-really-means/?sh=4d8085bbd39d ), da erschien - wie bestellt - der WHO-Repräsentant Kidong Park auf der Bildfläche, um alles das zu dementieren:

 

 

"There is no new hybrid variant in Vietnam at this moment based on WHO definition," Kidong Park, the WHO representative in Vietnam, told Nikkei Asia on Wednesday in an online interview“.

 

 

Hier das weitere, inhaltlich absichtlich mit Fake-News gespickte Zitat in englischer Sprache:

 

 

"The variant detected is Delta variant, with additional mutations, and needs more observation. We need to monitor during next couple of weeks," he said referring to the newly labeled "delta" variant which was first detected in India and appeared in other countries.

 

 

"This is within the existing [delta] variant. It is an additional mutation" Park explained, adding "as for now, there is no alarming alert from WHO.

 

 

Park also stressed the delta variant is dangerous as it is highly contagious and spreads very quickly.

 

 

Son Nghiem, a senior research fellow at Griffith University's Centre for Applied Health Economics in Australia, agreed there is no need for new WHO alert at this time.

 

 

"To my knowledge, the Bac Giang and Bac Ninh outbreaks were mostly associated with the Indian variant," Nghiem told Nikkei Asia last week.

 

 

Park said it is difficult to tell when Bac Giang and Bac Ninh, home to factories for international manufacturers including Samsung Electronics, will be able to end the outbreaks.

 

 

Since late April, more than 400 companies -- with 65,000 workers -- have halted production in Bac Ninh. In Bac Giang, four out of six industrial parks were forced to shut down on May 18, affecting at least 140,000 workers. Local authorities also ordered COVID-hit factory operators to keep workers inside facilities to contain the virus. Employees were asked to eat, sleep and work in factories, with tents set up as temporary accommodations.“

 

 

Vgl.: https://asia.nikkei.com/Editor-s-Picks/Interview/Vietnam-s-new-COVID-variant-part-of-existing-Indian-strain-WHO

 

 

In diesen künstlich in chinesischen Militärlaboratorien hergestellten „Hybrid-Viren“ wurden verschiedene Sequenzen eingebaut, die in der offiziellen Datenbank der WHO nicht registriert waren, was uns den Eindruck vermitteln sollte, es handele sich bei dem vietnamesisch-chinesischen „Hybrid-Virus“ um eine spontan auf natürlichem Weg entstandene „Mutation“. Diese Falschbehauptung von den natürlich entstandenen Mutationen verwendete man ja bisher auch bei den Varianten D614G, SARS-CoV-2-B.1.1.7, bei P1 und bei der südafrikanischen Variante.

 

 

Jetzt aber ist der NACHWEIS gelungen, daß die im Hybrid-Virus von Hanoi mit eingebauten 13 Sequenzen aus der WHO-Datenbank gelöscht worden waren, denn der Investigativ-Journalist und Virologe Jesse Bloom fand in einer Vorgänger-Datei der WHO exakt diese 13 Sequenzen!

 

 

DAS beweist, daß diese 13 Sequenzen absichtlich aus der WHO-Virus-Datenbank GELÖSCHT worden waren, um der Weltöffentlichkeit gegenüber zu vertuschen, daß die „Delta-Super-Plus-Variante“, die „Hybrid-Viren aus englischer und indischer Variante - als neue Biowaffen-Viren der VIERTEN WELLE - synthetisch in chinesischen Militärlaboratorien hergestellt und nun in der portugiesischen, von den Chinesen mit 1,5 Milliarden Euro ausgebauten Hafenstadt SINES freigesetzt und losgeschickt wurden, um in einer VIERTEN WELLE erneut ganz Europa in Angst und Schrecken zu versetzen.

 

 

Vietnam has reported a spike in the number of cases in the past few weeks. So far 6700 cases have been reported since the start of the coronavirus pandemic. Of those, more than half have been reported since late April this year.

 

 

47 COVID related deaths have been reported in Vietnam, as per the data by the John Hopkins University. (Anm.: die JHU wird fast zu 100% von Bill Gates finanziert über die Bill&Melinda Gates-Foundation).

 

 

https://timesofindia.indiatimes.com/life-style/health-fitness/health-news/new-vietnam-coronavirus-covid-variant-what-we-know-so-far-and-why-we-need-to-be-careful/articleshow/83096223.cms

 

 

Am 24.06.21 publizierten der Nachrichten-Sender n-tv und fast zeitgleich der „Spiegel“ die von Jesse Bloom entdeckten Zusammenhänge um die GELÖSCHTEN WHO-Dokumente!

 

 

Einschub-Zitat:

 

 

Gelöscht, um zu verschleiern?: Frühe Corona-Sequenzen in Cloud aufgespürt

 

 

WISSEN

 

 

DONNERSTAG, 24. JUNI 2021

 

 

Gelöscht, um zu verschleiern? Frühe Corona-Sequenzen in Cloud aufgespürt

 

 

Viele Fragezeichen begleiten die frühe Phase der Corona-Pandemie. Bis heute ist ungeklärt, wo genau sie ihren Anfang nahm. Ein Virologe spürt nun Gensequenzen auf, die er frühen Entwicklungsstufen von Sars-CoV-2 zuordnet. Bemerkenswert: Die Daten waren zuvor aus einer Datenbank gelöscht worden.

 

 

Ein US-Forscher hat frühe Gensequenzen von Sars-CoV-2 ausfindig gemacht, die zuvor von einer Datenbank gelöscht worden waren, berichtet die "New York Times". Diese Daten würden die Vermutung untermauern, dass bereits vor dem Ausbruch auf dem Huanan-Markt in Wuhan im Dezember 2019 eine Vielzahl von Coronaviren zirkuliert haben könnte, heißt es in der in dem Bericht erwähnten Studie, die allerdings noch nicht von unabhängigen Experten geprüft wurde.

 

 

Autor der Studie ist der Virologe Jesse Bloom. Er hatte zuvor nach rund 240 genetischen Sequenzen gesucht, die von Wissenschaftlern der Universität Wuhan gesammelt und laut deren Angaben vom März 2020 zunächst in einer Online-Datenbank gespeichert worden waren - allerdings musste Bloom bei seiner Suche Anfang Juni dieses Jahres feststellen, dass die Sequenzen nicht mehr auffindbar waren. Später konnte er jedoch 13 dieser Sequenzen in der Google Cloud ausfindig machen.

 

 

Beim Untersuchen der gelöschten Sequenzen fiel Bloom etwas auf:

 

 

Ihnen fehlten zusätzliche Mutationen von Sars-CoV-2, die bei Proben vom Huanan-Markt in Wuhan jedoch bereits vorhanden waren.

 

 

Daraus schließt er, daß die gelöschten Sequenzen einem Vorgänger des Markt-Coronavirus zuzuordnen seien. "Sie sind den Fledermaus-Coronaviren drei Schritte ähnlicher als die Viren vom Huanan-Fischmarkt", sagte Bloom der "New York Times". Dies lege nahe, daß bereits vor dem Ausbruch auf dem Markt Sars-CoV-2 im Umlauf war. Bloom räumt allerdings ein, daß seine Schlussfolgerung noch mit einer genaueren Analyse der Virussequenzen bestätigt werden müßten.

 

 

Gelöscht, um Existenz zu verschleiern?

 

 

Gleichzeitig betont Bloom laut dem Zeitungsbericht, daß er die Löschung der Gensequenzen aus der Datenbank "verdächtig" finde. Es "scheint wahrscheinlich, daß die Sequenzen gelöscht wurden, um ihre Existenz zu verschleiern", schreibt er demnach in seiner Studie.

 

 

Warum die Daten gelöscht wurden, ist unklar. Laut Recherchen der "New York Times" waren die Sars-CoV-2-Sequenzen im März 2020 zur Veröffentlichung in der Online-Datenbank eingereicht und anschließend vom einreichenden Forscher im Juni 2020 zurückgezogen worden.

 

 

Die Studie über die wiedergefundenen Gensequenzen kommt zu einer Zeit, in der eine neue Debatte über den Ursprung von Sars-CoV-2 entbrannt ist. Dazu hat auch Bloom selbst zusammen mit einigen anderen Forschern beigetragen.

 

 

Mitte Mai hatten die Wissenschaftler in einem Brief an das renommierte Fachmagazin "Science" eine neue Untersuchung des Corona-Ursprungs gefordert - bei der auch die Hypothese eines Labor-“Unfalls“ ernstgenommen werden solle. Letztere war kurz nach Ausbruch der Pandemie von bekannten Forschern als "Verschwörungstheorie" abgetan worden.

 

 

Auch die Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach China bezeichnete einen Laborunfall - entgegen besseren Wissens - in ihrem Abschlußbericht als "extrem unwahrscheinlich".

 

 

Das …. werfe Fragen darüber auf, warum die ursprünglichen Sequenzen gelöscht wurden - und deutet darauf hin, daß es möglicherweise noch mehr Enthüllungen aus den entlegenen Winkeln des Internets zu bergen gebe.

 

 

Quelle: ntv.de, kst, Aus:

 

 

www.n-tv.de/wissen/Fruehe-Corona-Sequenzen-in-Cloud-aufgespuert-article22642453.html

 

 

Siehe auch:

 

 

www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/ursprung-von-sars-cov-2-forscher-findet-geloeschte-coronavirussequenzen-in-der-cloud-a-070e371a-8c5f-4eeb-8620-252247033cc7 sowie: www.tagesspiegel.de/wissen/war-das-virus-schon-frueher-im-umlauf-chinesische-forscher-liessen-coronavirus-sequenzen-verschwinden/27358690.html

 

 

„Chinesische Forscher ließen Coronavirus-Sequenzen verschwinden

 

 

Wissenschaftler, die zum Corona-Ausbruch in Wuhan forschten, haben im Sommer 2020 Datensätze gelöscht.

 

 

www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/wissenschaftler-findet-gelöschte-coronavirus-sequenzen-in-internet-datenbank/ar-AALoBkn?ocid=msedgntp

 

 

www.welt.de/politik/ausland/article231333055/Corona-Wuhan-Labor-Neue-Details-ueber-erkrankte-Mitarbeiter.html

 

 

www.nytimes.com/2021/06/23/science/coronavirus-sequences.html?referringSource=articleShare

 

 

Experten sind überzeugt – Corona-Pandemie hätte verhindert werden können

 

 

Das von der WHO eingesetzte Gremium hat seinen Bericht vorgelegt. Ignoranz, Zögerlichkeit und Wissenschaftsleugnung haben demnach die Pandemie herbeigeführt.

 

 

NINA LARSON

 

 

Die weltweite Verbreitung des Coronavirus mit ihren schrecklichen Auswirkungen hätte nach Ansicht unabhängiger Experten vermieden werden können. Dafür aber hätten die Warnsignale sofort beachtet, die WHO früher Alarm schlagen und die einzelnen Länder konsequenter reagieren müssen, heißt es in einem in Genf vorgelegten Bericht eines internationalen Expertengremiums.

 

 

„Die Situation, in der wir uns heute befinden, hätte verhindert werden können“, konstatierten die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesetzten Experten. Ein „toxischer Cocktail“ aus Zaudern, fehlender Vorbereitung sowie schlechter Reaktion auf die Krise sei für das dramatische Ausmaß verantwortlich, erklärte die Ko-Präsidentin des Gremiums, Ellen Johnson Sirleaf. Nur so habe sich die jetzige „katastrophale humanitäre Krise“ entwickeln können, die von den Experten als „Tschernobyl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wird.

 

 

An den Folgen einer Corona-Infektion starben weltweit inzwischen mindestens 3,3 Millionen Menschen.

 

 

www.tagesspiegel.de/politik/das-tschernobyl-des-21-jahrhunderts-experten-sind-ueberzeugt-corona-pandemie-haette-verhindert-werden-koennen/27184768.html

 

 

Vor ca. drei Wochen begann die uns ca. ab dritter Augustwoche drohende VIERTE WELLE in der portugiesischen Hafenstadt SINES! Ich erinnere nochmals an meinen Essay, erschienen hier auf CONSERVO:

 

 

Zitat: „Algeciras port signs agreement with China’s Ningbo Zhoushan port

 

 

Bereits im Jahr 2018 (am 28. November 2018) unterschrieb der chinesische Staatspräsident Xi Jinping während seines Staatsbesuchs in Spanien einen Vertrag mit Manuel Morón (President of Autoridad Portuaria de la Bahía de Algeciras (APBA – Port Authority of Algeciras) sowie mit Mao Jianhong (president of Ningbo Zhoushan Port Group) in Vertragsform ein Memorandum (Memorandum of Understanding that formalizes the collaboration in order to promote the increase in trade flows between Southern Europe and Asia.). Der Vertrag wurde in Moncloa unterschrieben im Rahmen des Staatsbesuchs des Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping, in Spanien.“

 

 

Siehe auch: www.deutschlandfunk.de/memorandum-portugal-wird-teil-chinas-neuer-seidenstrasse.795.de.html?dram:article_id=435079Portugal wird Teil Chinas neuer Seidenstraße, Vertrag zwischen China und Portugal vom 05.12.2018, SINES wird von China zum Tiefsee-Hafen für chinesische Container-Schiffe ausgebaut.www.portugalhomes.com/news/article/273/usa-china-commercial-war-over-port-sines-in-portugalPortugal has been part of a battlefield between the US and China for the port of Sines, a port that has long been recognized by foreign powers for its geostrategic importance as a deepwater port

 

 

Als ich vor der VIERTEN WELLE warnte, da war noch unklar, über welche der bisherigen europäischen Einfall-Pforten die Viren zu uns gelangen werden. Ich rief zu höchster Wachsamkeit auf bezüglich z.B. der Häfen on Algeciras (Spanien) und Sines (Portugal) neben weiteren Endpunkten der „Neuen Chinesischen Seidenstraße“.

 

 

Jetzt steht fest:

 

 

Die Chinesen haben die „neuen Viren“, die Hybrid-Viren aus B.1.617.2 und B.1.1.7 (die „vietnamesisch-chinesischen“ Viren) in Sines freigesetzt und gegen die im Norden von SINES liegende Hauptstadt Lissabon in Marsch gesetzt.

 

 

Exakt zum jetzigen Zeitpunkt - Ende Juni 2021- haben die Viren das französische Departement LANDES zwischen Biarritz und Bordeaux erreicht und befinden sich - analog zur Ausbreitung bei der dritten Welle - auch über Marseille und Lyon auf dem Vormarsch nach Paris, Brüssel und Straßburg – und „selbstverständlich“ auch zu uns.

 

 

Bereits JETZT steht zweifelsfrei fest, daß die bisherigen m-RNA-und Vektor-Impfungen, die gegen den Basistyp SARS-CoV-2 entwickelt worden waren, im Falle dieser völlig neuen Hybrid-Viren aus Hanoi nicht wirksam sind!

 

 

Dennoch will man uns das Gegenteil weismachen. Man stelle sich nur vor, Merkel, Baerbock, Lauterbach, Spahn und Co. würden uns bei einer drohenden „Mumps-Epidemie“ auffordern, uns gegen Tetanus impfen zu lassen, weil die Tetanus-Impfung zwar nicht zu 100%, aber dennoch recht zuverlässig auch gegen Mumps helfen würde……… Und wer aufgrund der „Mumps“-Pandemie nicht vollständig mit Tetanus geimpft sei, der dürfe ab sofort weder in einem Restaurant speisen noch in Urlaub fliegen – und müsse mit Quarantäne, Lockdown und „Home-Office“ rechnen.

 

 

Betrachtet man die Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe (man denke nur an curevac - in dessen Entwicklung steckte die Bundesregierung immerhin 330 Millionen Euro, bezahlt mit unseren Steuergeldern…), dann ist der Vergleich zwischen „Tetanus-Impfung und Mumps-Pandemie“ durchaus zutreffend!

 

 

„BioNTech“ hilft „zuverlässig gegen einen schweren Krankheitsverlauf durch die Viren der auf uns zukommenden VIERTEN WELLE“- so wird es täglich in den Medien - gegen besseres Wissen - verkündet. Und Sahin, der „Macher“ von BioNTech, berichtet gleichzeitig, daß in Kürze mit BioNTech Typ II gerechnet werden könne, das gezielter gegen die Virus-Varianten wirken soll….aber wir alle müßten dann halt nochmal NEU geimpft werden – zweimal - im Abstand von sechs Wochen!

 

 

Bei der Erfassung der Virus-Sequenzierung würde man jetzt intensiver nach der „Delta-Variante“ suchen, so sagte es Maybrit Illner (das ist die Talkerin, die ständig arrogant mit wippendem Zeigefinger auf ihre Gesprächsteilnehmer zeigt! Sie trat 1986 als begeisterte Kommunistin in die SED ein - zu einem Zeitpunkt, als die DDR bereits in sich zusammenfiel und Tausende aus der SED austraten!. (siehe auch die „Vita“ dieser Dame!).

 

 

Fest steht:

 

 

Wir müssen die von Lissabon über das Departement LANDES auf uns zurasende Vierte Welle und ihre Viren endlich wissenschaftlich exakt und in großem Stil sequenzieren, denn die indischen Delta-Viren sind NICHT die Erreger der Vierten Welle.

 

 

Man hat zudem den Eindruck, daß sich unsere Politiker auf nationaler Ebene und in der EU-Kommission diese vierte Welle (und unzählige weitere Wellen) geradezu herbeisehnen, damit sie ihren „European Green Deal“, ihre „Ideologie von der Großen Transformation“ und den „Great Reset“ (alles Erfindungen des Club of Rome!) von uns Bürgern „abgesegnet“ bekommen, da wir ja „vor den Viren permanent Angst haben müssen und in Furcht und Not erzittern“.

 

 

Und bei alldem ist eine der Befehlszentralen die WHO, die von China und von Bill Gates maßgeblich bezahlt wird – und die geführt wird von Tedros Adhanom Ghebreyesus, einem linksradikalen Guerilla-Kämpfer der Tigray People's Liberation Front (TPLF), heute die stärkste Kraft im äthiopischen linksradikalen Bündnis der Ethiopian People's Revolutionary Democratic Front (EPRDF).

 

 

Als Bob Geldof seine humanitären weltweiten Spendenaktionen für das „hungernde Äthiopien“ durch „Band Aid“ und „Live-Aid“-Konzerte in dreistelliger Millionenhöhe sammelte, um der leidenden Bevölkerung im Osten Afrikas entscheidend zu helfen, flossen diese Gelder an die linksradikalen, zuerst marxistisch-leninistisch, dann maoistisch orientierten Rebellen-Organisationen der Region, damit diese von den riesigen Geldsummen Waffen kaufen konnten, um ganze Volksstämme und die Opposition zu töten.

 

 

Aufgrund dieses Genozids wurde der damals hohe Macht- und Befehlshaber Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chef der chinagesteuerten UNO (er war Außenminister und Gesundheitsminister in dieser Region – im Kampf gegen die äthiopische Regierung) vom Nobelpreisträger David Steinmann wegen Völkermords u.a. vor dem Internationalen Straf-Gerichtshof in Den Haag angeklagt!

 

 

„WHO-Chef Tedros werden Völkermord und Vertuschung von Epidemien vorgeworfen

 

 

Verschiedene Medien[1] berichteten davon, daß der WHO-Generalsekretär Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag des Genozids in Äthiopien angeklagt worden sei.

 

 

Die Klage wurde von dem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler David Steinmann erhoben, der 2019 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde.

 

 

Tedros sei einer der drei maßgeblichen Entscheidungsträger in Äthiopien gewesen, der während seiner Amtszeit in den Jahre 2005 bis 2012 die Tötung, Inhaftierung und Folterung von Amhara, Konso, Oromo und Somali-Stämmen, mit der Absicht der ethnischen Säuberung, während der besagten Periode leitete. Oppositionelle seiner Maßnahmen habe man durch vorsätzliche Verhaftungen sowie Untersuchungshaft einzuschüchtern versucht. Auch einen Bericht der US-Regierung über die Lage im Lande aus dem Jahre 2016 wurde von Steinmann als Beleg für seine Vorwürfe ins Feld geführt.“ (Aus: www.christenstehenauf.de/who-chef-tedros-werden-voelkermord-und-vertuschung-von-epidemien-vorgeworfen/ )

 

 

Ghebreyesus ist der direkte CHEF bei der WHO unseres Direktors des Robert-Koch-Institus, Lothar Wieler! Ich zitiere aus der Homepage des Robert-Koch-Instituts:

 

 

Lothar H. Wieler joins WHO European Advisory Committee on Health Research

 

 

From 1 February 2018 onwards, RKI’s president Prof. Dr. Lothar H. Wieler will serve as a member of the WHO European Advisory Committee on Health Research (EACHR). The membership is for a period of two years.

 

 

The committee consists of 24 public health experts from all over Europe advising the WHO Regional Director for Europe on the best ways to promote and strengthen the use of research evidence for public health decision-making and to inform policies for the development of health research in Europe. Among other things, Prof. Wieler will support EACHR in advising the Regional Director on formulation of policies for the development of research for health in the region, review the scientific basis of selected WHO/Euro programmes with particular attention to their translational aspects, facilitate dialogue and interaction among the public health community, research bodies and funding agencies and support the development of the research potential and capability with special attention to the eastern part of Europe. (www.rki.de/SharedDocs/Lebenslauf/EN/Wieler_Lothar_H_EACHR_en.html )

 

 

Lothar Wieler hat noch jede Menge weiterer Funktionen bei der WHO inne. Es stellt sich die Frage, wieso Wieler allein nur ethisch gesehen einer Arbeit unter dem Diktat des WHO-Chefs Ghebreyesus annehmen konnte, obwohl er davon wußte, daß Ghebfeyesus vor dem Strafgericht in Den Haag wegen „Genocid“ angeklagt ist.

 

 

Auch die Vorsitzende der Deutschen Ethik-Kommission, Alena Buyx, kam aufgrund ihrer Pöstchen bei der WHO unter dem Chef Ghebreyesus zumindest in ein ethisch bedenkliches, ja gefährliches Fahrwasser:

 

 

Zitat aus dem Artikel: "Buyx warnte zugleich aber vor einer "Schieflage"."

 

 

Ich warne auch vor folgender Schieflage:

 

 

2019 wurde Frau Buyx in das "WHO Expert Advisory Committee on Developing Global Standards for Governance and Oversight of Human Genome Editing" aufgenommen.

 

 

https://www.professoren.tum.de/buyx-alena/

 

 

Chef der WHO ist Tedros Adhanom Ghebreyesus. In seiner Vita steht unter anderem, dass er in Äthiopien verschiedene Ministerämter innehatte. Er wurde vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag des Genozids in Äthiopien angeklagt. Vorgeworfen wird ihm Völkermord und Vertuschung von Epidemien.

 

 

https://laufpass.com/politik/who-chef-tedros-werden-volkermord-und-vertuschung-von-epidemien-vorgeworfen/

 

 

Warum ist das interessant?

 

 

Weil m.M.n. bei Prof. Dr. Alena Buyx eine Schieflage beim Thema "Moral" vorliegt, wenn sie zeitgleich Vorsitzende des Ethikrats ist und für einen Chef arbeitet, der wegen Völkermordes angeklagt ist. In meinen Augen ist das moralisch nicht vertretbar. Gerade in ihrer Funktion als Vorsitzende des Ethikrats müßte Moral das höchste Maß für ihren Job sein.

 

 

Da sie aber ihren Job bei der WHO nicht ruhen läßt, bis die Anklage von Tedros juristisch geklärt ist, hinterfrage ich ihre charakterliche Eignung für den Job als Vorsitzende des Ethikrats und damit auch ihre Aussagen und ihre Haltung.

 

 

(Aus: www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Gelten-Grundrechte-auch-fuer-Geimpfte-nur-auf-Zeit/Zitat-aus-dem-Artikel-Buyx-warnte-zugleich-aber-vor-einer-Schieflage/posting-38922970/show/ )

 

 

Wenn man dann noch von China und dessen enger politischer Verflechtung weiß – und gleichzeitig genau Bescheid weiß über Chinas maoistisch-kommunistische Indoktrination der Führungsebene der WHO – dann  versteht man nun bestens, wieso der „Spendengelder-veruntreuende, des Genocids angeklagte kommunistisch-maoistische Rebellenführer“ der Tigray People's Liberation Front (TPLF), Ghebreyesus, die Informationen zur Wuhan-Virus-Pandemie erst so spät und erst nach gründlicher Vertuschung aller Zusammenhänge der Welt völlig verzerrt bekannt gegeben hat.

 

 

Auch die erst mit einem Jahr Verspätung in Wuhan eingesetzte Untersuchungskommission zur wahren Herkunft der Viren (synthetisch im Militärlabort hergestellte Bio-Waffen Chinas) ist demnach absichtlich so spät mit ihrem Untersuchungsauftrag betraut worden.

 

 

Wenn man sich jedoch – so wie Gesundheitsminister Spahn ja auch – von einem des Völkermords bezichtigten kommunistischen Rebellenführer vorschreiben und sagen läßt, was in Sachen “Impfung”, “Covid-Viren”, “Lock-Down” usw. National und auf EU-Ebene nun zu tun sei, dann ist automatisch jede Entscheidung von Spahn, Merkel& Co. ein “totgeborenes Kind, das sich im Sande verläuft!”

 

 

Über die Rolle des 2015 verstorbenen Multimillionärs und bekennenden Kommunisten mit Erst-Wohnsitz in Peking, Maurice Strong, dem “Mister UNO” usw. habe ich vor wenigen Monaten bereits ausführlich berichtet. (Siehe: https://conservo.wordpress.com/2020/11/11/maurice-strong-vorbereiter-der-grossen-transformation-und-die-vernichtung-unseres-wirtschaftssystems/)

 

 

Zu einzelnen, in diesem Essay nur kurz angesprochenen Details werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher berichten, so z.B. zur Tatsache, daß die Tigray People’s Liberation Front zur maoistischen KPD/ML in Deutschland sehr enge Verbindungen pflegte.

 

 

Das ist vor allem auch deshalb von so großer Bedeutung, weil viele “grüne Politiker” der heutigen “Führungsebene”, darunter Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Reinhard Bütikofer u.v.m. bei ebendieser KPD/ML auf höchster Entscheidungsebene revolutionäre Politik aktiv mitgestalteten.

 

 

Ceterum Censeo:

 

 

“Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!”

 

 

---

 

 

Aus der Diskussion zum vorstehenden Artikel „DELTA-Hybrid-Virus-Variante“

 

 

Harald Hütt schreibt:

 

 

Sehr geehrter Herr Helmes,

 

 

eine umfangreiche und tiefgehende Analysearbeit, die konkret die Zusammenhänge, Timeline und die willentliche Kooperation der WHO und der CCP in diesem Anschlag auf die Welt, aufzeigt. Großartig! Der Great Reset hat in der WHO seine wirkmächtigste Waffe. Wenn uns das bewusst wird, auch dank solcher Recherchearbeiten wie Ihrer, Herr Helmes, haben wir den Schlüssel zur Verteidigung in der Hand. Wir sind jetzt weltweit in der Phase der Markierung der Gegner, die sich aus ihren Stellungen wagen müssen, weil sie unter Zeitdruck stehen. Das sehen wir daran, dass die Medien die Deutungshoheit über gängige Narrative verlieren. Der Umbau der Gesellschaften läuft nicht nach Plan. Man hat wohl nicht mit der Resilienz der Menschen gerechnet, die sich dem staatskapitalistischen Gesellschaftsmodell der CCP und seiner Repressionsstrategien nicht beugen wollen. Mit der Delegitimierung der Biden Regierung in den nächsten Monaten, wird der Kampf gegen den Great Reset in seine entscheidende Phase treten. Übernehmen die Patrioten, werden sie die Lebensader der CCP, sprich den Zugang der CCP zu den Kapitalmärkten und Technologie, kappen. Dies wird zum Niedergang der CCP führen. Beten wir zu Gott, dass das Fest zum einhundertjährigen Bestehen der CCP – *01.07.1921 – zum Begräbnis der Transnationalen Verbrecherorganisation, gen. CCP, umfunktioniert werden muss. Seit 1949 90-100 Mio. getötete Chinesen und geschätzte 400 Mio.! erzwungene Abtreibungen, überwiegend Mädchen. Das führt jetzt dazu dass die chines. Gesellschaft einen akuten Mangel an Frauen aufweist und Sextrafficing überhand nimmt. Uigurische Frauen und Mädchen werden verschleppt und mit Chinesen in entfernteren Provinzen zwangsverheiratet. Die CCP ist die erfolgreichste Vereinigung von Massenmördern in der Geschichte der Menschheit.

 

 

Warroom Pandemic bringt in den folgenden Tagen anlässlich des „Jubiläums“ der CCP Sondersendungen, in denen Dissidenten unter anderem darüber berichten, wie struktureller Organhandel für die CCP-Eliten und reichen Ausländern, organisiert wird. Züchtung und Tötung von Menschen, um ihre Organe zu verwerten. Und unsere gefühlskalte/frigide, ungebildete Kanzlerin erpresst die EU, mit der CCP den größten Handelsvertrag aller Zeiten abzuschließen. Sicherlich im Wissen um die Zustände im Land der „verlängerten Werkbank“ des Westens. Aber, was will man von einer gottlosen und keinen kulturellen Wurzeln und Erbe verpflichteten „Person“, wie dieser Frau, anderes erwarten?

 

 

Für Interessierte hier der Link zu Warroom pandemic….: https://rumble.com/c/BannonsWarRoom

 

 

---

 

 

Delta-Virus, das gleiche Szenario wie Covid

 

 

(von „Ingrid“)

 

 

Dieses Delta Virus, das schon in aller Munde ist und als vierte Welle bezeichnet wird, durchläuft wieder das gleiche Szenario wie Covid, denn Covid nutzt sich ab, und die Panik muss noch größer gemacht werden.

 

 

Alles kommt bestimmt aus chinesischen Laboren, um deren Weltherrschaft zu untermauern. Die kleinen Lockerungen dienen nur dazu, die Massen in Schach zu halten, bis zur Wahl. Und danach wird es ganz schlimm für die verängstigte Bevölkerung; denn dann kommen zu Viren noch eine Inflation, Pleiten, Entrechtungen und der Verlust der Meinungsfreiheit. Denn das zeichnet sich jetzt schon ab. Alle, die sich wehren, wie Richter, Journalisten und aufrechte Bürger wie wir, werden dann mundtot gemacht werden, damit das totalitäre System seine ganze Macht demonstrieren kann. Man will uns entrechten!

 

 

Daß dieses mit Delta eine Lüge ist, weiß jeder Wissenschaftler, denn Viren mutieren immer, aber nur im Promillebereich und das meist mit vermindernder Wirkung.

 

 

***************************************************************************

 

 

Muslimischer Reformprozeß? – Islam-Pädagoge an der PH Freiburg A. H. Ourghi vor dem aus?

 

 

Von Albrecht Künstle

 

 

Keine muslimische Lehrerlaubnis mehr für muslimischen Pädagogen? Badische Zeitung: „Ein abservierter Reformer?“ Wer steckt dahinter? Frankfurter Allgemeine: Ein Islamreformer, der nicht reformieren darf. Rückblick auf seine 40 Thesen zur Reform des Islam (meine Rezitation). Sein Kernsatz: „Nur ein liberaler Islam – mein Islam – ist zukunftsfähig“.

 

 

Es wird immer skurriler in unserm Land. Der (sunnitische) Islamwissenschaftler und Buchautor Dr. Abdel-Hakim Ourghi bildet seit Jahren an der PH Freiburg islamische Religionslehrer aus. Eigentlich ist er bekannt wie „ein bunter Hund“, sollte man meinen. Vor vier Jahren verfasste ich eine Buchrezension seiner 40 Thesen zur Reform des Islam. Sowohl er als auch ich haben das überlebt. Aber dieser Tage wurde Ourghi auf einer Veranstaltung gegen Antisemitismus auf dem Platz der Alten Synagoge von einem jungen Araber angegriffen, „Was war 1948 – ihr tötet unsere Kinder“. Die Polizei konnte verhindern, dass der Angriff über die verbale Attacke hinausging. Gibt es denn unter dieser Spezies nur noch Messerhelden und Psychopathen?

 

 

Dr. Abdel-Hakim Ourghi versucht sich als Reformer, weil er erkannt hat, das Erscheinungsbild des Islam passt nicht zu Deutschland. Er träumt wie einige andere von einem Europäischen Islam. Das ist für die überwiegenden Hardliner der Islam-Oberen eine halbe Kriegserklärung – der Islam lasse sich nicht reformieren, weil der Koran weder im Komma noch im Strich verändert werden dürfe. Und dessen Auslegung sei Sache der selbsternannten Religionswächter, die es nicht nur in Teheran gibt.

 

 

Das Kultusministerium will seine Hände in Unschuld waschen und übertrug die Personalhoheit im letzten Jahr einer eigens gegründeten und vom Land finanzierten „Stiftung sunnitischer Schulrat“. Diese wird von nur zwei Organisationen getragen, einer türkischen und einer bosniakischen, die nicht nur geographisch auf einer Linie liegen. Und diese mögen Ourghi offensichtlich nicht, zweifeln sogar seine Eignung an. Auch eine Brüskierung der Pädagogischen Hochschule, von der er einen Lehrauftrag hat – hatte.

 

 

Ist Ourghi ihnen nicht islamisch genug? Weil er sich gerne als einen Martin Luther sieht, den großen Reformator der damaligen Amtskirche, die seinerzeit ebenso auf Abwegen war wie heute der Islam. Aber das unterscheidet den arabisch geprägten Islam des Vorderen Orients von den europäischen Kirchen: Die evangelischen und katholischen Christen verstehen sich inzwischen recht gut und sind sogar leidenschaftliche Islamversteher. Die muslimischen Richtungen haben aber nichts mit dem Christentum zu schaffen und bekämpfen sich sogar gegenseitig, von Anfang an. Es fing schon bei der Beerdigung des „Propheten“ an. Ourghi hat Recht, DIESER Islam passt nicht zu Europa. Ich füge hinzu, er passt nicht in diese Welt.

 

 

Die Bedeutung dieses Vorgangs wird an der ganzseitigen Story der Badischen Zeitung deutlich. Auch die F.A.Z.berichtete am 30. Juni über den Reformer, der nicht reformieren darf. Hier soll nicht alles mit anderen Worten wiederholt werden. Stattdessen verdeutliche ich die Brisanz mit dem Auszug meiner damalige Buchbesprechung REFORM DES ISLAM – 40 THESEN dieses islamischen Reformators in spe:

 

 

Als das Buch des Freiburger Islamwissenschaftlers Dr. Ourghi im Oktober 2017 erschien, gab es in den Zeitungen leider nur wenige Würdigungen wie diese aus einem Studiennachmittag der ev. Pfarrkonvente der Ortenau: Journalistisch sauberes Werben des Islamwissenschafters für eine neue Koranauslegung. Doch am 18.10. titelte dann eine Annemarie Rösch abwertend in der Badischen Zeitung, „Kein Martin Luther der islamischen Welt“.

 

 

Hier meine kritische Sicht auf das Reformwerk: Die ersten 18 Thesen sind im Grunde eine Bestandsaufnahme des Koran und den Hadithen. Sämtlichen Thesen sind jeweils maximal sechs Seiten gewidmet, nur der 13. These 14 Seiten. Diese These wurde von den muslimischen Gegenspielern, den Imamen, Islamgelehrten und deren „Wissenschafter“ am stärksten angegriffen. Sie lautet:

 

 

These 13. Der Islam ist keine universelle Religion, denn der Koran ist eine an die Araber adressierte Religionsschrift. Ourghi begründet diese Behauptung auch. Der Prophet Allahs, Muhammad, war zur „Verkündigung der Koranverse an seine Gemeinde gesandt; „… eindeutig, dass Muhammad nur den Einwohnern der Stadt Mekka die Koranverse verkündet“.

 

 

Zum Beweis Sure 42:7: „Und so haben wir dir einen arabischen Koran (als Offenbarung) eingegeben, damit du die Hauptstadt (d.h. Mekka) und die Leute in ihrer Umgebung warnst (…).“ Auch in der Sure 4:79 gehe es um „Menschen“ im Sinne von arabischen Leuten, dem Volk des Propheten. Dagegen spreche Sure 21:107 von Allah „den Menschen in aller Welt“. Doch ist bekannt, dass Muhammad am Beginn seines Prophetentums nur zu den heidnischen Arabern gesandt wurde.

 

 

Das deckt sich auch mit meinen früheren Erkenntnissen, siehe Koranauswertung vom Sept. 2017:

 

 

„Muhammads Ehefrau Chadidja glaubte seinen Eingebungen und ging zu ihrem Vetter Waraqa – einem christlichen Priester der größten Kirche in Mekka, damals mit der Kaaba Stadt der Götzendiener. Der alte Mann war zwar erblindet, aber Blindheit soll den Blick in andere Sphären vertiefen. Jedenfalls sagte Waraqa zu Chadidja: „Heilig, heilig, heilig – ich schwöre im Namen Gottes … dass dies das große Zeichen ist, das Mose empfing und dass Muhammad der Prophet dieses arabischen Volkes ist.“ (siehe Abdullah bin al Zubair, Sohn eines der engsten Freunde Muhammads, überliefert bei Ibn Hisram, Band 1 Punkt 2, S.73). Am nächsten Tag traf sich Muhammad mit Waraqa bei der Kaaba, und Waraqa schwor erneut: Du bist der Prophet dieses arabischen Volkes … (Jesus und Mohammed, Mark A. Gabriel, S.56).

 

 

Jedoch braucht man sich über diese These 13 in Deutschland nicht zu streiten. Dem Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi wird von den wahren Religionsverstehern (?) im Berliner Reichstag widersprochen. Alle Parteien (alle?) behaupten hartnäckig, „dieser Islam gehört zu Deutschland“ – wie das Amen in der Kirche. Da können sich Islamwissenschafter noch so sehr den Kopf zerbrechen und die Finger wund schreiben, basta.

 

 

Die Begründung der These 21 beendet Ourghi mit dem versöhnlichen Satz, „Anstatt den Menschen ein religiöses Joch aufzuerlegen und sie in ständiger Angst vor Gott (Allah) und den Höllenstrafen zu halten, sollten sie Nächstenliebe und die Barmherzigkeit Gottes predigen“ Wie wahr, das würde den interreligiösen Dialog wesentlich erleichtern.

 

 

Die These 22 beruht auf dem ‚Wissen, „Die in den muslimischen Gemeinden vermittelte Religion, sei es in den türkischen oder in den arabischen Moscheen, ist realitätsfremd … eine Pädagogik der Unterwerfung … die systematisch isoliert… Auch die Kinder werden im Koranunterricht am Wochenende mit Strenge unterrichtet… Diese Halal(erlaubt)- oder Haram(verboten)-Generation (fördere) das Bewusstsein des Übermuslims … (betrachte) Juden und Christen als Ungläubige (Kuffar) und … (führe) zu Dschihadisten, die bereit sind, aus Liebe zur islamischen Ideologie unschuldigeMenschen zu töten.“ Anmerkung Künstle: Eigentlich sollte es auch geächtet sein, schuldige Menschen zu töten.

 

 

Schließlich empfiehlt Ourghi, die Bezahlung von Imamen aus dem Ausland zu verbieten und Predigten in „deutschen“ Moscheen auf Deutsch halten zu müssen.

 

 

These 23 macht deutlich, dass der Autor dem in Deutschland bekannten Islam kritisch gegenübersteht, aber nicht mit ihm gebrochen hat. Er bemüht nahezu alle Fundstellen im „humanistisch-ethischen Koran“, in dem von Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe die Rede ist. Aber scheinbar erkennt er die Einschränkungen im Koran, dass dessen Barmherzigkeit nur den eigenen Gläubigen gegenüber gilt, die Vergebung nur von Allah komme. Nicht Vergebung von den Menschenuntereinander und mit Liebe die Furcht vor Allah gemein ist. „Daher ist es die Aufgabe der Reform des Islam, die Gesetze der Furcht und des Hasses durch die Grundsätze der Liebe, der Freiheit und es Guthandelns zu ersetzen… Deshalb brauchen wir eine Gnadentheologie …“ resümiert der Autor nicht ohne Grund. Das ist auch Gegenstand seiner These 24.

 

 

Kritisch, ja lebensbedrohlich, könnte ein Satz zur Begründung seiner These 25 werden. „Eine zeitgemäße Interpretation des Koran will nichts anderes als die Macht des konservativen Islam brechen.“ Diese rhetorische Herausforderung der herrschenden Islam-Oberen könnte leicht zu einer tätlichen Kampfansage dieser Clique gegen den Reformator werden – Gott schenke ihm ein langes Leben!

 

 

Den Thesen 26 und 27 zur Meinungs- und Glaubensfreiheit ist nichts hinzuzufügen.

 

 

Mit der These 28 geht der Autor mit dem penetranten Vorwurf ins Gericht, ANDERSgläubige seien UNgläubige. Darin bricht er auch eine Lanze für Menschen, die konvertieren oder denen der Glaube ganz abhandengekommen ist. „Das bedeutet auch, den Islam ohne Furcht um sein Leben verlassen zu können. Nicht Gott ist der Fanatiker, sondern die selbsternannten Gelehrten …“

 

 

Etwas Koran-Beugung begeht der Autor mit der These 29, die auch dem angeblichen Tötungsverbot für Muslime gilt (warum gibt es dann mordende Islamisten?). Dabei greift Ourghi auf die viel bemühte Sure 5:32für die Friedfertigkeit des Islam zurück: „…Wenn jemand einen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf der Erde gestiftet hat, soll es so sein, als ob er die Menschen alle getötet hätte…“

 

 

Das ist jedoch unvollständig zitiert. Denn in allen 4 geläufigen Koranübersetzungen gilt diese Botschaft „den KinderIsraels“, den Juden. Sie ist der Tora entnommen, im Neuen Testament geht das Tötungsverbot noch weiter. Diese löbliche Moral des Tötungsverbots der „Buchreligionen“ wurde von Muhammad leider nicht durch die Streichung der Passage „Kinder Israels“ im Koran auf seine Anhänger übertragen. Deshalb fühlen sich strenggläubige Muslime nicht daran gebunden, weil dieses Tötungsverbot im Koran nur den Juden auferlegt ist (auf die erneute Wiedergabe des Wortlauts der Sure 5:32 der einschlägigen Koranausgaben wird hier aus Platzgründen verzichtet).

 

 

Doch ist es Ourghi zugute zu halten, dass er alle Register zieht, um das Beste aus den Grundlagen des Islam herauszuholen. Wie sonst gelänge es, den Islam zu reformieren ohne ihn abzulehnen?

 

 

Die These 30 gilt den vielfältigen Glaubensabspaltungen, die schon Muhammad prophezeite. Ein Hadith führt aus, die Gemeinde Moses sei in 71 Gruppen gespalten, die Gemeinde Jesu in 72. Und seine Gemeinde werde in 73 gespaltensein – „und nur eine gehe ins Paradies, der Rest in die Hölle“. Dann sind wohl die islamischen Kriege untereinander der Kampf um die Eintrittskarte in jenes „Paradies“ – in dem ich nicht sein möchte. Aber Sarkasmus beiseite, der Autor appelliert an die Muslime, Fragen des Glaubens und des richtigen Lebens im Widerstreit der Argumente zu klären. M.E. wäre es schon ein Fortschritt, zu glauben und glauben zu lassen.

 

 

Auch mit der These 31, „religiös zu sein bedeutet interreligiös zu sein“, versucht Ourghi einen (legitimen) Kunstgriff und greift auf Sure 29:46 zurück: Wir (Muslime) glauben an das, was auf uns herabgesandt und auf euch (Christen und Juden) herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott sind einer. Das ist zutreffend übersetzt. Aber seine These „Der Koran selbst betrachtet sich aber auch als eine ausdrückliche Bestätigung der Offenbarungen der Thora und der Evangelien“ ist schlicht, sich in die Tasche zu lügen. Denn Muhammad bezeichnete das Neue Testament als eine Fälschung des schon vorausgegangenen Koran und bestritt die wesentlichen Glaubensgrundsätze der Christen. M.E. ist es nicht zielführend die Unterschiede der Religionen gleichmacherisch zu negieren. So etwas könnte nicht lange anhalten und ins Gegenteil von Harmonie umschlagen.

 

 

Der These 32, niemand ist im Besitz der Wahrheit und keiner habe den Schlüssel zum Paradies, ist nichts hinzuzufügen. Ich füge dennoch hinzu: Auch der Besitz eines Moscheeschlüssels verschaffe weder den Zugang zur Wahrheit noch zum Paradies. Und der Autor beendet diese These mit dem Satz, „Wir Muslime sind nicht das auserwählte Volk.“

 

 

Die These 33 ist der Unterdrückung der Frauen des Islam gewidmet und fordert diese sogar auf, sich gegen ihre Männer zu erheben, was auch Thema der These 34 ist, das Kopftuch. Ourghi bestreitet zwar, dass der Hijab im Sinne des Kopftuches oder Verschleierung im Koran nicht vorkomme. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Verschleierung achtmal mit anderen Bedeutungen verankert ist. Dies sollen aber die Muslime unter sich ausmachen. Nicht akzeptabel ist nur, dass die muslimische Minderheit dabei ist, der kulturellen Mehrheit ihre Vorstellungen aufzudrücken und unsereins als charakterlos gelten oder unsere Frauen als Schlampen tituliert werden.

 

 

Aus der These 35 machte Ourghi gleich Nägel mit Köpfen und schlug seine 40 Thesen in der Manier Luthers an einer Berliner Moschee an, in der erstmals eine Imamin tätig ist und predigt. In seiner Heimatstadt Freiburg hat er sich das noch nicht getraut. Vermutlich nimmt er die massive Ablehnung nicht auf die leichte Schulter, die er nach der Berliner Moschee-Eröffnung erhalten hat. Am Abend als ich ihn persönlich kennenlernte gab er in der Kath. Akademie in Freiburg bekannt, dass er seiner Familie wegen vorerst auf eine solche Moschee in Freiburg verzichtet.

 

 

Bemerkenswert ist seine These 36, „Der Islamismus hat sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun. Das religiös-politisch motivierte Töten (isti rad) erreichte einen Höhepunkt bereits in der Frühgeschichte des Islam, attestierte der Autor dem Islam… Durch die ganze Frühgeschichte des Islam zieht sich das Phänomen der Gewalt.“ Die Millionen und Abermillionen Opfer, die Juden und Christen von damals und heute könnten ein Lied davon singen (wenn sie noch gekonnt hätten). M.E. ist eine solche Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung, wie ein Sprichwort sagt.

 

 

Daran schließt sich sein Reform-Aufruf an, die These 37, “Der nicht reformierte Islam ist keine Religion des Friedens“ und auch die These 38, „Wir Muslime sind keine Opfer“.

 

 

Seinen großen Spagat versucht Ourghi mit den Thesen 39/40: „An dieser Stelle erlaube ich mir das erste Mal die These zu vertreten, dass es keinen moderaten und extremistischen Islam gibt, es gibt auch keinen wahren und falschen Islam. Es gab und gibt nur einen Islam. Die Grundlage für diesen einheitlichen Islam ist der humanistisch-ethische Koran, der Räume schafft, um frei zu denken und sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.“ Nur ein liberaler Islam – „mein Islam“ (Ourghi) – ist zukunftsfähig, ist das Resumée seines Buches. Der loyale Islam sei ebenso seine Heimat wie es Deutschland ist. Auf der letzten Seite 226 führt er das mit plausiblen Beispielen aus.

 

 

Schlussbemerkungen von Albrecht Künstle: Das Buch sollten alle lesen, die sich dem „interreligiösen Dialog“ verschrieben haben. Wer die Hauptadressaten des Autors Dr. Abdel-Hakim Ourghi sind ist nicht ganz klar. Sowohl die liberale Moschee in Berlin, als auch die Diskussionsveranstaltung „Liberale Moschee in der Debatte“ am 22.02.2018 war weniger von Muslimen besucht als von Anderen. Und ich wollte drauf wetten, dass die 40 Thesen zur Reform des Islam mehr von Christen gelesen wurden und werden als von Muslimen.

 

 

Seine Thesen könnten der Grund dafür sein, ihn seitens seiner Mit-Muslime kaltzustellen. Aber „kommt Zeit, kommt Rat“ – die Nachfolger des Reformators Luther sind so zahlreich wie die der katholischen Kirche. Vielleicht geschieht auch einmal ein Reform-Wunder im Islam? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 

***************************************************************************

 

 

***************************************************************************

 

 

P O L I TS P L I T T E R

 

 

Denglisch:

 

 

Mutmaßen ist uncool

 

 

Der Dozent und Geschäftsführer der Wortwahl – Agentur für Unternehmens- und Onlinekommunikation, Murtaza Akbar, nimmt in seiner Kolumne für pr-journal.de die Sprache seiner Branche auf den Arm.

 

 

Erst jüngst sei er von jungen Studentinnen mit dem berühmten Werber-Denglisch konfrontiert worden. Man arbeite schließlich „in einer super fancy Kommunikationsbranche“, das „Daily Business sei schon crazy“.

 

 

Akbar bestätigt, so sprechen Leute, „und wenn Sie denken, das sei übertrieben, dann melden Sie sich bei mir.“ In diesem Stil führt er die Kolumne fort, er weiß, was er tut: „Letztens hat einer gemutmaßt (was für ein Wort, gibt es da nicht was Cooleres in Englisch?)“. Schließlich sei das „Gespräch mit den jungen Damen (…) eine große Challenge für mich.“ Akbar fragt die Kollegen der PR- und Kommunikationsbranche: „Wie schlimm finden Sie dieses Denglisch?“ Ihm sei niemand bekannt, der „Denglisch nur im Ansatz gut findet“. (pr-journal.de)

 

 

-----

 

 

Zum Thema „Gendern“

 

 

Die „Verteidiger der gerechten Sprache“?

 

 

Es erstaunt mich immer wieder, mit welch geradezu missionarischen Eifer die „Verteidiger der gerechten Sprache“ sich für ihr Anliegen ins Zeug legen. Sie glühen vor innerem (und äußerem) Eifer, der Menschheit alle möglichen Phantasie- und denkbaren Geschlechter aufs Ohr zu drücken, ständig auf der Suche nach neuen Anhaltspunkten für „Geschlechtervielfalt“.

 

 

Daß – je nach Meinungsumfrage – zwischen 70 und 80 Prozent der Bevölkerung die geplanten Sprachverrenkungen ablehnen, macht sie nur noch verbissener. Dahinter steckt ein alter menschlicher Trieb: der Hang zur Weltverbesserung. „Bessermenschen“(sic!) gehören naturgemäß zur auserwählten Gruppe der Gattung „bessere Welt“. Und da sie sich „besser“ wähnen, merken sie auch nicht einmal, daß ihre genderistischen Verrenkungen albern, lästig und höchst überflüssig sind.

 

 

Mehr noch, ihre Sprechblasen sind eine Beleidigung für „schönes Deutsch“ und damit für die deutsche Sprache. Dies ist durch nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht mit dem Durchsetzungswillen einer Ideologie. Unsere Sprache ist natürlich gewachsen und soll natürlich bleiben. Gender-Luftblasen stören sie im Wesenskern. Es gibt keine lebendige, gesprochene Sprache mit Gendersternchen, Doppelpunkten, Kunstpausen, unterstrichenen Buchstaben und ähnlichem Blödsinn, der Ohr und Auge beleidigt.

 

 

Gendersprache im Deutschen Bundestag: die Rechtslage *)

 

 

„Am vergangenen Donnerstag haben wir darüber debattiert, ob die Geschäftsordnung des Bundestages dahingehend verändert werden sollte, dass wir Gendersprache nicht zulassen. Der Antrag wurde an den federführenden Geschäftsordnungsausschuss überwiesen.

 

 

Wie ist derzeit die Rechtslage?

 

 

Wir haben uns bereits klare Regeln für die Nutzung unserer Sprache in der Geschäftsordnung gegeben. In Paragraph 80a heißt es, dass ein beim Bundestag angesiedelter Redaktionsstab die Ausschussdrucksachen auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit prüft und sprachliche Beratung anbietet.

 

 

Die Empfehlung ist klar: Keine Genderzeichen in Drucksachen, Reden oder Anträgen.

 

 

Der Redaktionsstab beruft sich dabei auf die verbindlichen Regeln des Rechtschreibrats gegen die Verwässerung unserer Sprache durch Genderzeichen.

 

 

Der Rechtschreibrat ist eine zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung von Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol, Liechtenstein und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Sie alle sind gegen die Aufnahme von Gendersternchen in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung.

 

 

Diese Regelungen sollten wir deshalb auch flächendeckend umsetzen und Abweichungen nicht zulassen.“

 

 

*) Erklärung der Unionsabgeordneten im Deutschen Bundestag, Sylvia Pantel (CDU)

 

 

(Quelle: https://80899.seu1.cleverreach.com/m/7760740/528230-b156e1fb8b39479629eee592c3b64d771cedfe80bf3b4b7d4fc97b99178663432a22f7d17a58bb80552849bce6e91ad9)

 

 

Dem ist nichts zuzufügen!

 

 

-----

 

 

Presseagenturen knicken ein

 

 

Die großen deutschsprachigen Presseagenturen AFP, APA, dpa, epd, Keystone-sda, KNA, Reuters und SID wollen das generische Maskulinum „schrittweise zurückdrängen“, schreibt die dpa. So wollen sie Diversität sichtbar machen.

 

 

Stattdessen wollen sie Paarformen (Schülerinnen und Schüler), Partizipien (Studierende) und andere sprachliche Hilfskonstruktionen nutzen. Gendersternchen, Doppelpunkte und Unterstriche sollen vorläufig nicht genutzt werden, da diese nicht durch die amtliche Rechtschreibung gedeckt sind.

 

 

Der VDS (Verein Deutsche Sprache e.V.) sieht darin die journalistische Neutralität gefährdet: „So lassen sich die Agenturen, die wertneutral Informationen vermitteln sollen, vor einen Ideologen-Karren spannen“, sagt Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS:

 

 

„Wer einer vermeintlich geschlechtergerechten Sprache hinterher eilt, die von einer kleinen, aber lauten Minderheit als das Allheilmittel für Geschlechtergerechtigkeit verkauft wird, der spielt mit seiner eigenen Seriosität und Verbindlichkeit.“ Die Bild kommentiert den Vorstoß deutlich: „Die Agenturen, die eigentlich so präzise wie möglich berichten sollten, nehmen es in Kauf, sich schwammig auszudrücken – um sich dem Gender-Trend anzupassen!“ (presseportal.de, vds-ev.de, exxpress.at, bild.de)

 

 

WELT Chefreporterin kritisiert Nachrichtenagenturen

 

 

Anna Schneider, Chefreporterin der WELT, kritisiert die vorherrschende Genderpraxis in den Nachrichtenagenturen. Die Fixierung auf das Geschlecht sei für Männer und Frauen gleichermaßen sexistisch. Schneider betont, das Gendern werde von einer politisch korrekten Minderheit vorangetrieben, diese habe bereits weitreichenden Einfluss an Schulen, Universitäten und Medien. Als Mittel zur Gleichstellung der Geschlechter seien die Sonderzeichen – Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt – jedoch wirkungslos. Da nun auch die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen das generische Maskulinum verdrängen, sei ein neuer Tiefpunkt erreicht. Durch das Gendern werden Menschen nach äußeren Merkmalen statt ihren inneren Werten beurteilt. Schneider betont, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sich gegen das Gendern ausgesprochen habe, hierfür bezieht sie sich auf die Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit in Deutschland. Das Gendern verfehle die Lebensrealität der Deutschen. Zugleich bekräftigt Anna Schneider, der Diskurs um verschiedene Meinungen gehört zur Demokratie. (welt.de)

 

 

-----

 

 

Gendern benachteiligt Menschen mit Behinderung

 

 

Das Nürnberger Nachrichtenportal nordbayern.de berichtet, daß die genderneutrale Sprache nicht nur ein umstrittenes Thema ist, sondern für viele eine Herausforderung darstellt. Blinde, Gehörlose, Legastheniker und andere werden durch die neuen Schreibweisen benachteiligt.

 

 

So berichtet Aleksander Pavkovic, Doktor der historischen komparativen Linguistik, daß ihn die Sternchen und Unterstriche aus dem Lesefluß bringen und irritieren. Er ist blind und ertastet Texte am Rechner mit Hilfe einer Braille-Zeile. Jedoch seien nicht nur Blinde durch das Gendern benachteiligt. Auch bei Gehörlosen sei das Gendern unbeliebt, denn nun verdeutlichen diskriminierende Gesten, die sich auf körperliche Merkmale beziehen, den Unterschied zwischen der männlichen und weiblichen Form.

 

 

Ohne das Gendern sei die Gebärdensprache weitestgehend neutral und schließe niemanden aus. So werden „Bäcker“ und „Bäckerin“ beide durch das angedeutete Kneten eines Teigs dargestellt. Benachteiligt seien auch Legastheniker, Menschen mit Lernschwäche oder mit geistiger Behinderung, denn sie seien häufig auf die Leichte Sprache angewiesen, die gekennzeichnet ist durch einfache Worte und kurze Sätze. Das Gendern sei daher in der Praxis unfair und benachteiligend für bestimmte Minderheiten in der Bevölkerung. (nordbayern.de)

 

 

**************************************************************************

 

 

Das Sudetenland und die Sudetendeutschen

 

 

sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,

 

 

in 14 Tagen läuft in München gerade der Sudetendeutsche Tag. Die meisten, die sich dort versammeln, werden Nachkommen  der Sudetendeutschen sein, die vor 76 Jahren begonnen wurden, aus der CSR von Tschechen vertrieben zu werden. Nur wenige werden unter ihnen sein, die das Vertreibungsgeschehen selbst noch miterlebt  bzw. die ersten Schritte in der Heimat noch getan haben. Sie werden also fast alle der Bekenntnisgeneration angehören, die heute noch wissen, was das Sudetenland war bzw. heute noch darüber nachdenken, wer dort wohnt, wo einst Ihre Vorfahren Heimat hatten.

 

 

Das Sudetenland war und ist so vielgestaltig, dass es besonders schwer ist, den Überblick zu gewinnen. Um das zu ermöglichen, ist etwas der Hintergedanke der heutigen Information. Sie soll das erleichtern. Sie besteht deshalb aus einer Din-A4-Kartenübersicht mit einer eingehenden passenden Info, in der Sie sicher Ihren Schwerpunkt wiederfinden.

 

 

Selbst wenn Sie nicht nach München fahren, vielleicht kennen Sie auch jemanden, an den Sie diese Info weitergeben können und der sich darüber freut. Sie könnten die vier Blätter auch postalisch versenden. Es sind noch 14 Tage Zeit.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Gerolf Fritsche

 

 

(Quelle: PAMO-Dok 40)

 

 

---

 

 

Dazu folgende Dokumentation über die Sudeten:

 

 

Die Sudetendeutschen und das Sudetenland

 

 

Wegen der Vielgestaltigkeit des Landes, ist es sowohl für Sudetendeutsche wie auch für Landesfremde immer hilfreich, sich über das Gebiet präzise kundig zu machen. Dabei wird deutlich, dass es schon einer gewissen Anstrengung bedarf, den Überblick zu behalten. Um ihn zu gewinnen, ist dieser Text eigentlich entstanden. Er sollen  dazu dienen, sich des Sudetenlandes selbst zu vergewissern, aber auch anderen - z.B. der nachwachsenden Generation – zu zeigen, was das Sudetenland ist.

 

 

Die Heimat der Sudetendeutschen sind und waren Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien. Bis 1918 gehörten diese Gebiete und damit die Vorfahren der heute Lebenden zur Böhmischen Krone und somit zum Habsburger Reich, das bis zuletzt von Wien aus regiert wurde. In diesen drei Ländern der Böhmischen Krone lebten die Sudetendeutschen von Alters her mehrheitlich vor allem in den Randgebieten in den Tälern der Gebirge, die die Länder auf der Europakarte so deutlich sichtbar machen, und in deren Vorland. Das Land unter der Herrschaft der Böhmischen Krone teilten sie mit den Tschechen, die im Inneren siedelten und dort bis auf einige deutsche Sprachinseln im tschechischen Gebiet die Mehrheit bildeten.

 

 

Der VDS (Verein Deutsche Sprache e.V.) sieht darin die journalistische Neutralität gefährdet: „So lassen sich die Agenturen, die wertneutral Informationen vermitteln sollen, vor einen Ideologen-Karren spannen“, sagt Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS:

 

 

„Wer einer vermeintlich geschlechtergerechten Sprache hinterher eilt, die von einer kleinen, aber lauten Minderheit als das Allheilmittel für Geschlechtergerechtigkeit verkauft wird, der spielt mit seiner eigenen Seriosität und Verbindlichkeit.“ Die Bild kommentiert den Vorstoß deutlich: „Die Agenturen, die eigentlich so präzise wie möglich berichten sollten, nehmen es in Kauf, sich schwammig auszudrücken – um sich dem Gender-Trend anzupassen!“ (presseportal.de, vds-ev.de, exxpress.at, bild.de)

 

 

WELT Chefreporterin kritisiert Nachrichtenagenturen

 

 

Anna Schneider, Chefreporterin der WELT, kritisiert die vorherrschende Genderpraxis in den Nachrichtenagenturen. Die Fixierung auf das Geschlecht sei für Männer und Frauen gleichermaßen sexistisch. Schneider betont, das Gendern werde von einer politisch korrekten Minderheit vorangetrieben, diese habe bereits weitreichenden Einfluss an Schulen, Universitäten und Medien. Als Mittel zur Gleichstellung der Geschlechter seien die Sonderzeichen – Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt – jedoch wirkungslos. Da nun auch die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen das generische Maskulinum verdrängen, sei ein neuer Tiefpunkt erreicht. Durch das Gendern werden Menschen nach äußeren Merkmalen statt ihren inneren Werten beurteilt. Schneider betont, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sich gegen das Gendern ausgesprochen habe, hierfür bezieht sie sich auf die Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit in Deutschland. Das Gendern verfehle die Lebensrealität der Deutschen. Zugleich bekräftigt Anna Schneider, der Diskurs um verschiedene Meinungen gehört zur Demokratie. (welt.de)

 

 

-----

 

 

Gendern benachteiligt Menschen mit Behinderung

 

 

Das Nürnberger Nachrichtenportal nordbayern.de berichtet, daß die genderneutrale Sprache nicht nur ein umstrittenes Thema ist, sondern für viele eine Herausforderung darstellt. Blinde, Gehörlose, Legastheniker und andere werden durch die neuen Schreibweisen benachteiligt.

 

 

So berichtet Aleksander Pavkovic, Doktor der historischen komparativen Linguistik, daß ihn die Sternchen und Unterstriche aus dem Lesefluß bringen und irritieren. Er ist blind und ertastet Texte am Rechner mit Hilfe einer Braille-Zeile. Jedoch seien nicht nur Blinde durch das Gendern benachteiligt. Auch bei Gehörlosen sei das Gendern unbeliebt, denn nun verdeutlichen diskriminierende Gesten, die sich auf körperliche Merkmale beziehen, den Unterschied zwischen der männlichen und weiblichen Form.

 

 

Ohne das Gendern sei die Gebärdensprache weitestgehend neutral und schließe niemanden aus. So werden „Bäcker“ und „Bäckerin“ beide durch das angedeutete Kneten eines Teigs dargestellt. Benachteiligt seien auch Legastheniker, Menschen mit Lernschwäche oder mit geistiger Behinderung, denn sie seien häufig auf die Leichte Sprache angewiesen, die gekennzeichnet ist durch einfache Worte und kurze Sätze. Das Gendern sei daher in der Praxis unfair und benachteiligend für bestimmte Minderheiten in der Bevölkerung. (nordbayern.de)

 

 

**************************************************************************

 

 

Das Sudetenland und die Sudetendeutschen

 

 

sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,

 

 

in 14 Tagen läuft in München gerade der Sudetendeutsche Tag. Die meisten, die sich dort versammeln, werden Nachkommen  der Sudetendeutschen sein, die vor 76 Jahren begonnen wurden, aus der CSR von Tschechen vertrieben zu werden. Nur wenige werden unter ihnen sein, die das Vertreibungsgeschehen selbst noch miterlebt  bzw. die ersten Schritte in der Heimat noch getan haben. Sie werden also fast alle der Bekenntnisgeneration angehören, die heute noch wissen, was das Sudetenland war bzw. heute noch darüber nachdenken, wer dort wohnt, wo einst Ihre Vorfahren Heimat hatten.

 

 

Das Sudetenland war und ist so vielgestaltig, dass es besonders schwer ist, den Überblick zu gewinnen. Um das zu ermöglichen, ist etwas der Hintergedanke der heutigen Information. Sie soll das erleichtern. Sie besteht deshalb aus einer Din-A4-Kartenübersicht mit einer eingehenden passenden Info, in der Sie sicher Ihren Schwerpunkt wiederfinden.

 

 

Selbst wenn Sie nicht nach München fahren, vielleicht kennen Sie auch jemanden, an den Sie diese Info weitergeben können und der sich darüber freut. Sie könnten die vier Blätter auch postalisch versenden. Es sind noch 14 Tage Zeit.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Gerolf Fritsche

 

 

(Quelle: PAMO-Dok 40)

 

 

---

 

 

Dazu folgende Dokumentation über die Sudeten:

 

 

Die Sudetendeutschen und das Sudetenland

 

 

Wegen der Vielgestaltigkeit des Landes, ist es sowohl für Sudetendeutsche wie auch für Landesfremde immer hilfreich, sich über das Gebiet präzise kundig zu machen. Dabei wird deutlich, dass es schon einer gewissen Anstrengung bedarf, den Überblick zu behalten. Um ihn zu gewinnen, ist dieser Text eigentlich entstanden. Er sollen  dazu dienen, sich des Sudetenlandes selbst zu vergewissern, aber auch anderen - z.B. der nachwachsenden Generation – zu zeigen, was das Sudetenland ist.

 

 

Die Heimat der Sudetendeutschen sind und waren Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien. Bis 1918 gehörten diese Gebiete und damit die Vorfahren der heute Lebenden zur Böhmischen Krone und somit zum Habsburger Reich, das bis zuletzt von Wien aus regiert wurde. In diesen drei Ländern der Böhmischen Krone lebten die Sudetendeutschen von Alters her mehrheitlich vor allem in den Randgebieten in den Tälern der Gebirge, die die Länder auf der Europakarte so deutlich sichtbar machen, und in deren Vorland. Das Land unter der Herrschaft der Böhmischen Krone teilten sie mit den Tschechen, die im Inneren siedelten und dort bis auf einige deutsche Sprachinseln im tschechischen Gebiet die Mehrheit bildeten.

 

 

Der VDS (Verein Deutsche Sprache e.V.) sieht darin die journalistische Neutralität gefährdet: „So lassen sich die Agenturen, die wertneutral Informationen vermitteln sollen, vor einen Ideologen-Karren spannen“, sagt Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des VDS:

 

 

„Wer einer vermeintlich geschlechtergerechten Sprache hinterher eilt, die von einer kleinen, aber lauten Minderheit als das Allheilmittel für Geschlechtergerechtigkeit verkauft wird, der spielt mit seiner eigenen Seriosität und Verbindlichkeit.“ Die Bild kommentiert den Vorstoß deutlich: „Die Agenturen, die eigentlich so präzise wie möglich berichten sollten, nehmen es in Kauf, sich schwammig auszudrücken – um sich dem Gender-Trend anzupassen!“ (presseportal.de, vds-ev.de, exxpress.at, bild.de)

 

 

WELT Chefreporterin kritisiert Nachrichtenagenturen

 

 

Anna Schneider, Chefreporterin der WELT, kritisiert die vorherrschende Genderpraxis in den Nachrichtenagenturen. Die Fixierung auf das Geschlecht sei für Männer und Frauen gleichermaßen sexistisch. Schneider betont, das Gendern werde von einer politisch korrekten Minderheit vorangetrieben, diese habe bereits weitreichenden Einfluss an Schulen, Universitäten und Medien. Als Mittel zur Gleichstellung der Geschlechter seien die Sonderzeichen – Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt – jedoch wirkungslos. Da nun auch die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen das generische Maskulinum verdrängen, sei ein neuer Tiefpunkt erreicht. Durch das Gendern werden Menschen nach äußeren Merkmalen statt ihren inneren Werten beurteilt. Schneider betont, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sich gegen das Gendern ausgesprochen habe, hierfür bezieht sie sich auf die Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit in Deutschland. Das Gendern verfehle die Lebensrealität der Deutschen. Zugleich bekräftigt Anna Schneider, der Diskurs um verschiedene Meinungen gehört zur Demokratie. (welt.de)

 

 

-----

 

 

Gendern benachteiligt Menschen mit Behinderung

 

 

Das Nürnberger Nachrichtenportal nordbayern.de berichtet, daß die genderneutrale Sprache nicht nur ein umstrittenes Thema ist, sondern für viele eine Herausforderung darstellt. Blinde, Gehörlose, Legastheniker und andere werden durch die neuen Schreibweisen benachteiligt.

 

 

So berichtet Aleksander Pavkovic, Doktor der historischen komparativen Linguistik, daß ihn die Sternchen und Unterstriche aus dem Lesefluß bringen und irritieren. Er ist blind und ertastet Texte am Rechner mit Hilfe einer Braille-Zeile. Jedoch seien nicht nur Blinde durch das Gendern benachteiligt. Auch bei Gehörlosen sei das Gendern unbeliebt, denn nun verdeutlichen diskriminierende Gesten, die sich auf körperliche Merkmale beziehen, den Unterschied zwischen der männlichen und weiblichen Form.

 

 

Ohne das Gendern sei die Gebärdensprache weitestgehend neutral und schließe niemanden aus. So werden „Bäcker“ und „Bäckerin“ beide durch das angedeutete Kneten eines Teigs dargestellt. Benachteiligt seien auch Legastheniker, Menschen mit Lernschwäche oder mit geistiger Behinderung, denn sie seien häufig auf die Leichte Sprache angewiesen, die gekennzeichnet ist durch einfache Worte und kurze Sätze. Das Gendern sei daher in der Praxis unfair und benachteiligend für bestimmte Minderheiten in der Bevölkerung. (nordbayern.de)

 

 

**************************************************************************

 

 

Das Sudetenland und die Sudetendeutschen

 

 

sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,

 

 

in 14 Tagen läuft in München gerade der Sudetendeutsche Tag. Die meisten, die sich dort versammeln, werden Nachkommen  der Sudetendeutschen sein, die vor 76 Jahren begonnen wurden, aus der CSR von Tschechen vertrieben zu werden. Nur wenige werden unter ihnen sein, die das Vertreibungsgeschehen selbst noch miterlebt  bzw. die ersten Schritte in der Heimat noch getan haben. Sie werden also fast alle der Bekenntnisgeneration angehören, die heute noch wissen, was das Sudetenland war bzw. heute noch darüber nachdenken, wer dort wohnt, wo einst Ihre Vorfahren Heimat hatten.

 

 

Das Sudetenland war und ist so vielgestaltig, dass es besonders schwer ist, den Überblick zu gewinnen. Um das zu ermöglichen, ist etwas der Hintergedanke der heutigen Information. Sie soll das erleichtern. Sie besteht deshalb aus einer Din-A4-Kartenübersicht mit einer eingehenden passenden Info, in der Sie sicher Ihren Schwerpunkt wiederfinden.  

 

 

Selbst wenn Sie nicht nach München fahren, vielleicht kennen Sie auch jemanden, an den Sie diese Info weitergeben können und der sich darüber freut. Sie könnten die vier Blätter auch postalisch versenden. Es sind noch 14 Tage Zeit.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Gerolf Fritsche

 

 

(Quelle: PAMO-Dok 40)

 

 

---

 

 

Dazu folgende Dokumentation über die Sudeten:

 

 

Die Sudetendeutschen und das Sudetenland

 

 

Wegen der Vielgestaltigkeit des Landes, ist es sowohl für Sudetendeutsche wie auch für Landesfremde immer hilfreich, sich über das Gebiet präzise kundig zu machen. Dabei wird deutlich, dass es schon einer gewissen Anstrengung bedarf, den Überblick zu behalten. Um ihn zu gewinnen, ist dieser Text eigentlich entstanden. Er sollen  dazu dienen, sich des Sudetenlandes selbst zu vergewissern, aber auch anderen - z.B. der nachwachsenden Generation – zu zeigen, was das Sudetenland ist.

 

 

Die Heimat der Sudetendeutschen sind und waren Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien. Bis 1918 gehörten diese Gebiete und damit die Vorfahren der heute Lebenden zur Böhmischen Krone und somit zum Habsburger Reich, das bis zuletzt von Wien aus regiert wurde. In diesen drei Ländern der Böhmischen Krone lebten die Sudetendeutschen von Alters her mehrheitlich vor allem in den Randgebieten in den Tälern der Gebirge, die die Länder auf der Europakarte so deutlich sichtbar machen, und in deren Vorland. Das Land unter der Herrschaft der Böhmischen Krone teilten sie mit den Tschechen, die im Inneren siedelten und dort bis auf einige deutsche Sprachinseln im tschechischen Gebiet die Mehrheit bildeten.  

 

 

So etwa war 1918 die ethnisch-geographische Situation, als die Habsburger Monarchie nach dem Ersten Weltkrieg in St. Germain aufgelöst wurde und die Böhmischen Länder der neu- und erstmals gebildeten Tschechoslowakei (ČSR) zugeschlagen wurden. Den Deutschen in dieser ČSR wurde damals bei der Neuordnung Europas das Selbstbestimmungsrecht, das auch von den Siegermächten durchaus thematisiert war, vorenthalten. Aber nicht nur deshalb war mit der Gründung diesem Staat die Problematik des Vielvölkerstaates in die Wiege gelegt. In der ČSR gab es neben den 3 Mio. Sudetendeutschen fünf weitere namhafte Volksgruppen, von denen die deutsche allerdings die größte war. Nur etwa die Hälfte der Einwohner waren Tschechen, ein Viertel Deutsche.  

 

 

Bis dahin war der Begriff „Sudetendeutsche“ (Franz Jesser, 1902) seltener gebraucht worden. Aber schon bei den Verhandlungen in Paris wurde er mit der Gründung der Tschechoslowakei zum notwendigen Sammelbegriff für die Deutschen, die bei diesem Staat verbleiben mussten. Die Bezeichnung leitet sich von dem Namen „Sudeten“ her, der in den letzten Jahrhunderten für die Gruppe der Gebirge üblich geworden war, die sich im Osten zwischen Elbsandsteingebirge und oberem Oderknie erstrecken. Er liegt deshalb nahe, weil er sich bereits etwa an dieser Stelle für eine Gebirgsbezeichnung auf einer antiken Karte des Ptolomäus findet. Heute nennen wir diejenigen Sudetendeutsche, die deutsch sprechen, in den oben erwähnten Randgebieten sowie in den Sprachinseln und Prag geboren wurden und deren Nachgeborene, sofern sie sich natürlich dazu bekennen. Letzteres gilt für alle Sudetendeutschen.  

 

 

Die Vorfahren der Sudetendeutschen waren bereits seit dem 11. Jahrhundert eingewandert. Sie wurden wegen ihrer handwerklichen Geschicklichkeit und dem fortschrittlichen Landausbau vom Adel und den Klöstern - auch dem König - ins Land gerufen. Zur Anlage der Städte brachten sie im 13. Jahrhundert die Magdeburger und Nürnberger Stadtrechte mit. Deutschen Bürgern verdanken wir in Iglau das älteste Bergrecht nördlich der Alpen (1248). Vor allem die Zeit nach dem 30jährigen Krieg prägte bis heute das Bild der Städte und Märkte im ganzen Land. Der Reichtum des Adels und der Klöster machte das Königreich Böhmen zu einem Zentrum barocker Baukunst. Dort wirkten Baumeister wie Fischer von Erlach aus Österreich oder die Dientzenhofers aus Bayern, Balthasar Neumann wiederum aus Eger schuf Kirchen und Residenzen in ganz Süddeutschland. Darüber hinaus spielten Deutsche der Böhmischen Länder im Kultur- und Geistesleben der angrenzenden deutschen Länder eine maßgebende Rolle. In Saaz an der Eger schuf Johannes von Tepl die früheste neuhochdeutsche Dichtung, den „Ackermann aus Böhmen" (1401). In der Literatur sind später außerdem u.a. zu nennen Marie von Ebner-Eschenbach, Adalbert Stifter, Rainer Maria Rilke, sowie Franz Kafka und Franz Werfel; in der Musik Johann Wenzel Stamitz, Gustav Mahler, Leo Slezak, in der bildenden Kunst Ferdinand Tietz, Josef Maria Olbrich, Alfred Kubin, in der Wissenschaft Gregor Mendel, Ernst Mach und Sigmund Freud. Die schöpferische Kraft der Sudetendeutschen hat sich auch in der Minderheitensituation des Nationalitätenkampfes und schließlich nach der Vertreibung erhalten: Der Konstrukteur des Volkswagens, Ferdinand Porsche, und der Generaldirektor des europäischen Kernforschungszentrums (CERN) in Genf, Herwig Schopper, sind dafür ebenso ein Beweis wie Otfried Preußler, der bis heute bekannteste deutsche Kinderbuchautor.  

 

 

Das von Deutschen bewohnte Gebiet der ehemaligen Kronländer umfasste etwa 28000 km². Der natürliche Mittelpunkt der Länder – auch ihrer historischen Bedeutung nach – war Prag, jahrhundertelang eine mehrheitlich deutsche Stadt. Aber die Wohngebiete der Deutschen lagen in den Randgebieten der Länder der Böhmischen Krone und bildeten jeweils eigene Zentren. Im Nordwesten lag das Egerland. Mit der alten Kaiserstadt Eger hatte das zwar einen Schwerpunkt, dennoch wurden in den letzten Jahrhunderten weitere Städte bedeutend, z.B. die Badeorte Karlsbad, Franzensbad und Marienbad. Im Südwesten lag der Böhmerwald, aus dem dort die Moldau ins Vorland hinausströmt. Das Geschlecht der Rosenberger spielt daselbst schon im hohen Mittelalter eine große Rolle. Von dort aus lag das Erzgebirge jenseits des tschechischen Sprachgebietes weit im Norden zur sächsischen Grenze hin. Auf seinen Höhen blühte am Beginn der Neuzeit der Silberbergbau, bis in unsere Generationen der Insrumentenbau z.B. in Graslitz. Namhaft als Bergstadt blieb Joachimsthal, das auch in der jüngsten Neuzeit Bedeutung durch den Abbau der Pechblende behielt. Der Bergbau blieb Schicksal dieser Landschaft. Von Komotau bis Brüx und Dux wurde am Fuß des Gebirges eine Tagebaulandschaft zum Abbau der Braunkohle aufgeschlossen, die erst in den letzten Jahrzehnten allmählich vernarbte. Bevor die Elbe im Norden Böhmen verlässt, um alle Wasser des Landes nach Deutschland zu entführen, durchbricht sie das Böhmische Mittelgebirge mit seiner Vulkanlandschaft und das Elbsandsteingebirge mit seinen Türmen und Toren.  

 

 

Noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts war es ein eher unwegsames, beschauliches Elbetal, das Dichter und Maler anlockte. Erst die Industrialisierung der folgenden Jahrzehnte machte es zur Verkehrsschlagader. Von Aussig wurde die Kohle vom Fuß des Erzgebirges über Schiff und Eisenbahn in die Welt geschafft. Östlich der Elbe, jenseits des Elbsandsteingebirges liegt das Niederland. Dort ragte schon die böhmische Herrschaft über die Gebirgsumwallung hinaus. Weberei und Strumpfherstellung prägten diesen Winkel mit der höchsten ländlichen Bevölkerungsdichte des Landes.

 

 

Aus Haida und Steinschönau, am Fuße des Lausitzer Gebirges, ging kunstreiches Glas in alle Welt, wie auch aus der weltbekannten Schmuckstadt Gablonz an der Neiße. Benachbart am Südhang des Isergebirges lag Reichenberg, die Tuchmacher- und Handelsstadt. Sie wurde eines der wichtigsten Verwaltungszentren des Sudetenlandes. Jenseits von Jeschken und Isergebirge nach Osten hin folgt das Riesengebirge mit seinem hohen Kamm und der Schneekoppe als höchstem der Berge in den Böhmischen Ländern. Von der Elbequelle über den Elbfall ergoss sich die Elbe durchs Vorland - bis Königinhof weithin durch deutsches Siedlungsgebiet mit Trautenau als Zentrum. Ostwärts schließt sich das von benediktinischer Kultur geprägte Braunauer Ländchen an. Hier ging das deutsche nordböhmische Siedlungsgebiet in das Glatzer Bergland über. Im Adlergebirge setzte wieder deutsche Besiedlung ein, die hier vor allem bäuerlichen Charakter trug. Jenseits an seinem Ausläufer liegt Grulich, die östlichste deutsche Stadt Böhmens. Von hier aus zieht sich die alte Grenze zu Mähren über den Schönhengstgau zur Böhmisch-Mährischen Höhe bis nach Zlabings, das schon in Mähren liegt.    

 

 

Nordöstlich und östlich des Grulicher Ländchens – nun in Mähren – liegt vor allem der gewaltige Gebirgsstock des Altvater und nach Südosten auslaufend das Gesenke. Bereits im Mittelalter blühte hier der Silber- und Goldbergbau, bis ins 20. Jahrhundert die Textilindustrie. Freiwaldau, Mährisch-Schönberg, Freudenthal, Bärn und Sternberg gehören zu den bekanntesten Orten. Dort lag im äußersten Südosten des deutschen Siedlungsgebietes Neutitschein. Auf dem prächtigen Marktplatz steht heute noch das tanzende Kuhländler Bauernpaar, denn die Stadt ist Hauptort des Kuhländchens. Das Gesenke ist auch das Land der jungen Oder. Südlich des Grulicher Ländchens lag auf der beginnenden Mährischen Höhe der Schönhengstgau, die größte Sprachinsel des Sudetenlandes. Die Grenze der früheren Kronländer schlängelt sich mitten hindurch. Landskron liegt noch in Böhmen, während Mährisch-Trübau und Zwittau bereits in Mähren liegen. So ist es auch mit der Iglauer Sprachinsel. Iglau selbst, die alte Bergstadt, liegt in Mähren. Die meisten anderen Sprachinseln lagen in Mähren. Dazu gehörten unter anderem die Städte Olmütz und Brünn, in denen deutsche Gemeinden neben den Tschechen eine reiche Stadtkultur entfalteten. Südlich dieser Städte lagen außerdem deutsche Dörfer. Die Dörfer südlich von Wischau und von Deutschbrodek waren ebenfalls deutsche Sprachinseln. Die einzige Sprachinsel in Böhmen lag um Budweis und die einzige in Mährisch-Schlesien um Troppau, das gleichzeitig Hauptort dieses bei der Habsburger Krone verbliebenen Landstrichs war.  

 

 

Der Streifen geschlossenen deutschen Siedlungsraumes, der sich an der österreichischen Grenze nach Osten entlangzog, war zunächst sehr schmal. Die alte Tuchmacherstadt Zlabings ragt in dieser Landschaft dank auch ihrer architektonischen Einheit mit den graffitigeschmückten Hausfronten kulturell heraus. Das enge Tal der Thaya windet sich entlang der Grenze zu Niederösterreich. An ihrem Lauf eröffnet sich dann der überraschende Blick auf weitere kulturelle Höhepunkte: Schloss Frain und schließlich die Stadt Znaim, die älteste der ehrwürdigen Städte Mährens. Erst wo die Thaya die Wasser von Zwitta und Igel aufnimmt, weitete sich das südmährische deutsche Siedlungsgebiet nach Norden. Von den Pollauer Bergen blickt der Beschauer auf uraltes Kulturland, auf dem in den letzten Jahrhunderten reger Weinbau betrieben wurde. Er blickt auch auf die Wiener Straße, die von Brünn kommend hier nach Nikolsburg verläuft. Sie erinnert an eines der traurigsten Geschehen, das sich auch mit der Geschichte der Sudetendeutschen verbindet: den Brünner Todesmarsch, der 1945 Ende Mai hier vorüberführte. Er markiert ein Kapitel des furchtbaren Geschehens, das für fast alle Deutschen 1945/46 das über Jahrhunderte meist friedliche Zusammenleben zwischen beiden Völkern – deutschen und Tschechen - so dramatisch beendete.  

 

 

Der erwähnte Brünner Todesmarsch war einer der Gewaltakte der wilden Vertreibungen, unter denen viele Sudetendeutsche seit den Maitagen 1945 zu leiden hatten. Sie wurden durch tschechische Milizionäre und viele Tschechen ausgeübt. Diese sahen sich u.a. angestachelt durch die Reden des Dr. Edvard Beneš, der sich als ehemaliger Präsident dazu berufen fühlte. Er erließ dazu mehrere Dekrete, die speziell Sudetendeutsche – nicht z.B. Österreicher – besitz- und rechtlos machten. In dennoch illegalen Aktionen wurden noch 1945 etwa ein Drittel der 3 Mio. Sudetendeutschen entweder zu Fuß über die Grenze gejagt oder in der Regel in Güterwaggons - auch offenen - dorthin transportiert. Die übrigen 2 Mio. wurden 1946 nach Absprache mit den Alliierten systematisch in Güterwaggons verladen und nach Vierzonendeutschland vertrieben. Dabei und vor allem in den Todeslagern und KZs der wilden Vertreibung kamen nach Berechnungen der Schiederkommission mindestens etwa 216 000 Sudetendeutsche gewaltsam zu Tode oder starben an Erschöpfung. Im Straffreistellungsgesetz sicherte Dr. Beneš allen Gewalttätern Straffreiheit zu, selbst wenn diese Untaten nach tschechoslowakischem Recht strafbar waren. Trotz Kenntnis dieser noch gültigen Unrechtsdekrete wurde die Tschechische Republik im Mai 2004 in die EU aufgenommen.  

 

 

Erfreulich ist, dass es insbesondere in letzter Zeit zunehmend Tschechen gibt – auch junge - die sich mit Engagement kundig machen, wie sich dominant viele ihrer Vorfahren vor 70 Jahren unbescholtener deutscher Mitbürger gewaltsam entledigt haben.  

 

 

(Quelle: PAMO – zeitgeschichtliches Dokument - 41 -, Pädagogischer Arbeitskreis Mittel- und Osteuropa, Gerolf Fritsche, Oppelner Str.8, 63071 Offenbach, 069-853994, kleinkaudern@gmx.de

 

 

Deutschlands Verbot der Hamas-Flagge: eine oberflächliche Maßnahme

 

 

von Soeren Kern *)   

 

 

Der Schritt erfolgt, nachdem grün-weiße Flaggen der Hamas, die die Zerstörung Israels anstrebt, während des Gaza-Konflikts im Mai bei pro-palästinensischen Kundgebungen in ganz Deutschland prominent zu sehen waren. Einige dieser Kundgebungen endeten in antisemitischer Gewalt in deutschen Städten und Gemeinden.

 

 

Deutsche Bundestagsabgeordnete sagten, das Verbot der Hamas-Flagge habe zum Ziel, "ein klares Signal" der Unterstützung "an unsere jüdischen Bürger" zu senden. Andere wiederum taten das Verbot als leere Geste ab, um Kritiker der pro-islamistischen Außenpolitik der Bundesregierung vor den anstehenden Bundestagswahlen im September zum Schweigen zu bringen.

 

 

Einige Abgeordnete der Opposition sagten, dass, wenn die deutsche Regierung es wirklich ernst mit der Bekämpfung des muslimischen Antisemitismus in Deutschland meinte, sie nicht nur die Hamas, sondern alle im Land frei operierenden antijüdischen islamistischen Gruppen vollständig verbieten würde.

 

 

Am 24. und 25. Juni hat der Bundesrat, das Oberhaus des Deutschen Parlamentes, Änderungen des § 86 Strafgesetzbuch ratifiziert, die vom Bundestag, dem Unterhaus des Parlaments, am 22. Juni genehmigt wurden. Das geänderte Gesetz verbietet das Anbringen von Kennzeichen, definiert als Flaggen, Abzeichen, Uniformen, Slogans und Begrüßungsformen, von Gruppen, die von der Europäischen Union als terroristische Organisationen bezeichnet werden. Bisher waren nur Symbole von in Deutschland verbotenen Organisationen verboten.

 

 

Das neue Gesetz erwähnt die Hamas nicht ausdrücklich namentlich und verbietet effektiv die Symbole aller 21 Einheiten, die derzeit auf der Terrorismusliste der EU stehen, einschließlich der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), der Hisbollah, der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) – und die Kommunistische Partei der Philippinen.

 

 

Das Flaggenverbot, eine Idee des gewählten Nachfolgers von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Armin Laschet, wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) zunächst mit der Begründung abgelehnt, dass es verfassungswidrig sei, aber mit Blick auf die für den 26. September geplanten Bundestagswahlen einigte sich die Koalition, zu der Merkels Christlich-Demokratische Union (CDU), ihre bayerische Schwesterpartei, die Christlich-Soziale Union (CSU) und die SPD gehören, schließlich.

 

 

In einem Interview mit Die Welt sagte der CDU-Abgeordnete Thorsten Frei:

 

 

"Es freut mich sehr, dass die SPD sich unserer Initiative angeschlossen hat. Damit senden wir auch ein klares Zeichen an unsere jüdischen Bürgerinnen und Bürger."

 

 

Flaggenverbot geht nicht weit genug

 

 

Die Partei der Freien Demokraten (FDP), eine klassische liberale Oppositionspartei, hielt dagegen, ein Flaggenverbot sei völlig unzureichend; sie forderte ein vollständiges Verbot der Hamas in Deutschland. In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen erklärte der FDP-Abgeordnete Benjamin Strasser:

 

 

"Die Normierung eines Flaggenverbots im Strafrecht durch Union und SPD lenkt nur von eigenen Versäumnissen in der konsequenten Bekämpfung terroristischer Vereinigungen ab. Nachdem die Regierung bereits bei einem Betätigungsverbot für die Hisbollah jahrelang die Hände in den Schoß gelegt hat, sieht der Bundesinnenminister sich offensichtlich selbst bei einer glasklaren Terrorvereinigung wie der Hamas nicht in der Lage, deren Aktivitäten in Deutschland durch ein Verbot zu unterbinden."

 

 

In einem Text für die in Wien ansässige Mena Watch warnte der Analyst Alex Feuerherdt, dass das Verbot der Hamas-Flagge eine "oberflächliche Maßnahme" bleiben würde, wenn die Fähigkeit der Terrorgruppe, in Deutschland Geld zu beschaffen, nicht beeinträchtigt werde:

 

 

"Doch so sehr es zu begrüßen ist, wenn die Flagge der antijüdischen Hamas nicht mehr gezeigt werden darf, so sehr stellt sich auch die Frage, ob es sich dabei nicht vor allem buchstäblich um Symbolpolitik handeln würde.....“

 

 

"Ohne Frage ist es unerträglich, wenn auf Kundgebungen die Kennzeichen von Organisationen präsentiert werden, die Juden im Allgemeinen und dem jüdischen Staat im Besonderen nichts als den Tod wünschen. Allerdings bleibt ein Flaggenverbot eine oberflächliche Maßnahme, wenn die Strukturen der betreffenden Vereinigungen und Parteien nicht oder nur unzureichend angetastet werden…“

 

 

So verbot Innenminister Seehofer Anfang Mai zwar die islamistische Organisation Ansaar International, deren Spendensammlungen auch der Hamas zugutekommen. Doch das Netzwerk von Vereinen und Initiativen, die in Deutschland zugunsten der Terrororganisation ungehindert Gelder in Millionenhöhe eintreiben, ist weitaus größer, wie zuletzt etwa der Spiegel recherchierte...

 

 

Bezeichnend ist es derweil, wie nicht wenige Linke aus dem antirassistischen und vermeintlich propalästinensischen Lager argumentieren, wenn es um die Hamas-Flagge und deren Verbot geht.

 

 

Da wird beispielsweise eingewandt, die Schahada finde sich schließlich auch auf anderen, ähnlichen Fahnen – etwa jener von Saudi-Arabien –, die deshalb schon optisch kaum von jener der Hamas zu unterscheiden seien. Es handle sich nun einmal um ein Glaubensbekenntnis und damit um eine religiöse Botschaft, die nicht nur von der Hamas beansprucht werde. Ein Verbot setze damit ein falsches Zeichen und treffe auch Muslime, die es nicht mit der Hamas hielten.

 

 

Die Frage, welche Organisationen und Vereinigungen es eigentlich genau sind, die sich wie das fundamentalistische Saudi-Arabien ein islamisches Glaubensbekenntnis buchstäblich auf die Fahne schreiben und es als politisches Symbol verwenden, wird dagegen von solchen Linken eher selten gestellt.

 

 

Dabei ist die Antwort erhellend: Außer der Hamas zählen auch die Hisbollah, die Taliban, Al-Qaida, Boko Haram, Hisb-ut-Tahrir, Al-Shabab und Al-Nusra dazu – allesamt Terrororganisationen. Auch der "Islamische Staat" wäre zu erwähnen. Es geht hier also keineswegs nur um eine religiöse Botschaft.

 

 

Auf den israelfeindlichen Demonstrationen im Mai waren Flaggen mit der Schahada häufig zu sehen. Sollten Linke angesichts der Tatsache, dass so viele antisemitische und islamistische Organisationen dieses Glaubensbekenntnis zum zentralen Bestandteil ihrer Symbolik gemacht haben, nicht das Bedürfnis verspüren, auf Distanz zu gehen?

 

 

Und selbst wenn es nur um eine religiöse Aussage ginge: War die Religionskritik nicht einmal eine der vornehmsten Aufgaben der Linken? Warum sieht man von ihr ab, wenn es um islamistische Manifestationen geht, die sich gegen Israel richten? Weil man heimlich damit einverstanden ist?

 

 

"Ein Verbot der Hamas-Flagge würde zwar bei rigoroser Durchsetzung das Symbol einer antisemitischen Terrororganisation von den Straßen verschwinden lassen. Das Problem ist jedoch ein deutlich weitergehendes. Die Infrastruktur der Hamas in Deutschland müsste ebenfalls angetastet werden, denn ansonsten ist ein Flaggenverbot nur von begrenztem Nutzen. Schließlich löst sich die Hamas nicht einfach auf, nur weil man ihre Kennzeichen nicht mehr sieht."

 

 

In einem anderen Aufsatz mit dem Titel "Symbolismus-Politik gegen ein Symbol" beobachtete Feuerherdt, dass die Flagge der Hisbollah, der vom Iran unterstützten, libanesischen Terrorgruppe, auch in Deutschland verboten ist, dass die deutsche Polizei jedoch oft zögert, das Verbot durchzusetzen. entweder aus Angst oder aus politischer Korrektheit:

 

 

"Der Bundestag handelt. Endlich wird in Deutschland auch die Verwendung von Kennzeichen terroristischer Vereinigungen verboten. Auslöser waren Palästinenser-Aufmärsche im Frühjahr, bei denen antisemitischer Hass offen zutage trat. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, und man kann Israels Siedlungspolitik selbstverständlich kritisieren. Was wir in Deutschland seit einiger Zeit erleben, zeugt aber von tief sitzendem muslimischen Antisemitismus. Man hätte sich daher gewünscht, dass die Politik schon ab 2015 tätig geworden wäre.

 

 

"Viel zu lange hat die Politik zugesehen, wie sich der muslimische Hass auf Israel und die Juden immer aggressiver ausbreitete. Nun kann die Bundesregierung die Augen vor der Realität nicht mehr verschließen. Es gibt keine gedeihliche Koexistenz mit dem Hass, wenn man ihn gewähren lässt. Mit allerlei Ablenkungsmanövern hatten die Verantwortlichen jahrelang versucht, Hass und Hetze einseitig zu definieren. Doch seit im Frühjahr Muslime auf Deutschlands Straßen zu Zehntausenden ihren Judenhass hinausgeschrien und Israelfahnen angezündet hatten, war der Druck stetig gewachsen, endlich zu handeln...

 

 

"Wo sie [Antisemiten] auftauchen, mühen sich Politik und Medien, sie im rechten Lager unterzubringen, obwohl es doch immer wieder erklärte Linke sind, die gegen Israel hetzen und andere dazu auffordern, "nicht beim Juden" zu kaufen. Die politische Lüge vom mehrheitlich rechtsextremen Antisemitismus wurde so häufig erzählt, dass irgendwann niemand mehr Einspruch erhob. Ihr folgte nach 2015 die nächste Antisemitismus-Lüge. Der Judenhass war neu entflammt, schärfer als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Und wieder wollte das polit-mediale Kartell die Gründe nicht benennen. Man schwurbelte im Ungefähren. Nie hörten wir in den Sonntagsreden etwas über die Glückritter und Eroberer, die das Land seit Jahren bereichern, obwohl doch jeder von uns Augen und Ohren hat, um das Problem zu erkennen. Am Ende ist die Politik an den Fakten gescheitert. Sie kann die Realität nicht mehr leugnen.

 

 

"Damit wird auch das Zeigen der grün-weißen Flagge der palästinensischen Terrororganisation Hamas unter Strafe gestellt. Sie ist das sichtbarste Symbol anti-israelischer Aufmärsche. Künftig ist nicht mehr nur das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, sondern auch die Verwendung von Kennzeichen terroristischer Vereinigungen verboten. Der Schritt wird nicht ohne Folgen für die Polizeiliche Kriminalstatistik bleiben: Ist es bislang fast ausschließlich Rechtsextremen vorbehalten, mit Propagandadelikten Eingang in die Statistik politisch motivierter Straftaten zu finden, werden ab sofort die strafbaren Handlungen radikaler Muslime deutlicher sichtbar – vorausgesetzt, sie werden ebenso akribisch erfasst, wie das bisher für den rechten Extremismus galt.

 

 

"Allerdings wird es wohl auch weiterhin so sein, dass generell als Rechtsextremer geführt wird, wer "Kill all Jews" an die Hauswand schreibt. ... Die Erweiterung des § 86a des Strafgesetzbuches kann nur ein erster Schritt auf dem Weg sein, den Hass radikaler Muslime auf Andersgläubige nicht nur statistisch adäquat zu erfassen, sondern auch entsprechend zu ahnden. Islamkenner wie Constantin Schreiber dokumentieren seit Jahren, dass sich – toleriert von der Politik – Parallelgesellschaften etabliert haben, die sich nicht mit der Auslöschung Israels zufriedengeben werden.

 

 

"An einem klaren Bundestagsvotum für die Gesetzesinitiative gibt es keinerlei Zweifel, doch darf man neugierig auf das Abstimmungsverhalten des linken Lagers sein, dem es zuweilen an der Bereitschaft fehlt, sich in der gebotenen Schärfe vom radikalen Islam abzugrenzen. An der kritischen Distanz zum Islam fehlt es aber nicht nur dort. Erst allmählich wachen die politisch Verantwortlichen in Europa aus ihren multikulturellen Tagträumen auf. Dem liegt allerdings weniger die gereifte Erkenntnis zugrunde, dass die eigene Politik gescheitert ist, sondern der Druck der Wähler, die um ihren Wohlstand und ihre Sicherheit fürchten...

 

 

"Dass sie ihren über Generationen überlieferten Hass auf Israel und die Juden in Deutschland bald nicht mehr ganz so ungeniert ausleben können wie bisher, wird für enormen Zündstoff sorgen. Wie die Politik auf diesen vorhersehbaren Konflikt reagiert, wird definieren, welchen Weg unsere Gesellschaft einschlägt. Der Lackmustest des neuen politischen Umgangs mit dem radikalen Islam steht erst noch bevor."

 

 

Merkels Heuchelei

 

 

Deutschlands Verbot von Hamas-Flaggen folgt einem bewährten Muster, halbherzige Maßnahmen zur Bekämpfung des radikalen Islam in Deutschland anzukündigen. Insbesondere die deutsche Regierung hat eine lange Geschichte der Heuchelei gegenüber Israel und dem jüdischen Volk.

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wiederholt erklärt, dass die Sicherheit Israels ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Staatsräsons ist, und Außenminister Heiko Maas wiederholte mehrfach, dass "ich wegen Auschwitz in die Politik gegangen bin", ein Hinweis auf das größte deutsche Konzentrationslager der Nazis.

 

 

Gleichzeitig hat Merkels Regierung konsequent eine der entschiedensten pro-iranischen Außenpolitiken in der Europäischen Union verfolgt. Der Iran ist, natürlich, der Zerstörung Israels verpflichtet.

 

 

Darüber hinaus hat Deutschlands langjähriger Botschafter bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen, Israel wiederholt bei den Vereinten Nationen verurteilt.

 

 

Im Dezember 2019 gab Merkels Regierung (hier und hier) stolz bekannt, dass sie der Hisbollah, der vom Iran unterstützten, im Libanon ansässigen schiitischen Terrorgruppe, die Tätigkeit in Deutschland "verboten" habe. Achtzehn Monate später ist die Präsenz der Gruppe in Deutschland jedoch stärker denn je.

 

 

Merkel hat sich auch geweigert, die türkischen Grauen Wölfe, Deutschlands größte rechtsextreme Gruppe, zu verbieten, offenbar aus Angst, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu verärgern.

 

 

In einem kürzlich erschienenen Leitartikel schrieb der erfahrene deutsche Kommentator für EU-Angelegenheiten, Wolfgang Münchau, dass Angela Merkel die "am meisten überbewertete Politikerin unserer Zeit" sei. Er erklärte:

 

 

"Angela Merkel ist eine politische Akteurin auf höchstem Niveau. Aber sie war nie eine strategische Akteurin, außer in Bezug auf ihre eigene Position. Deshalb war das Absurdeste, was jemals über sie gesagt wurde, die Auszeichnung als Führerin der westlichen Welt. Letzte Woche war sie noch nicht einmal eine EU-Führerin, als ihr Versuch scheiterte, andere Regierungschefs dazu zu bringen, einer Wiederaufnahme der hochrangigen Diplomatie mit Wladimir Putin zuzustimmen.

 

 

"Merkel und Emmanuel Macron waren verärgert, weil [US-Präsident Joe] Biden zuerst mit Putin sprach. Wie Kinder auf einem Spielplatz wollten sie nicht außen vor gelassen werden. Und sie dachten keine Minute darüber nach, welche Auswirkungen dies insbesondere auf die baltischen Staaten haben würde....

 

 

"Vieles, was in der deutschen Außenpolitik derzeit schief läuft, ist das Ergebnis von Entscheidungen Merkels vor langer Zeit. Sie reagierte 2011 auf den Atomunfall von Fukushima, indem sie der deutschen Atomenergie den Stecker zog. Diese schicksalhafte Entscheidung war eine Katastrophe auf so vielen Ebenen: Deutschland war am Ende übermässig von russischem Gas und Öl sowie von Nord Stream 2 abhängig, was wiederum in den baltischen Staaten, Polen und der Ukraine ein Gefühl des Verrats aufkommen ließ. Dabei ist es ihr gelungen, den transatlantischen Beziehungen Schaden zuzufügen...

 

 

"Merkels Entscheidung, die Grenze für Flüchtlinge zu öffnen, war keine strategische Entscheidung, sondern ein spontaner Exekutivakt. Sie hat sich weder mit den Koalitionspartnern noch mit anderen EU-Mitgliedsstaaten beraten. In ihren 16 Jahren als Kanzlerin hat sie sich nie für eine strategische Schlacht entschieden, hat nie versucht, Mehrheiten zu finden, wo es vorher keine gab. Merkels einziges Ziel war Merkel."

 

 

---

 

 

*) Soeren Kern ist ein Senior Fellow am New Yorker Gatestone Institute.

 

 

(Autor: Soeren Kern, 4. Juli 2021, Quelle: https://de.gatestoneinstitute.org/17535/deutschland-verbot-hamas-flagge, Englischer Originaltext: Germany's Ban of the Hamas Flag: "A Superficial Measure"

 

 

Übersetzung: Daniel Heiniger)