An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Oktober 2019



Kirche im Umbruch? Bei den Katholiken gärt es heftig – weltweit


Von Peter Helmes


Unruhe in den Bistümern, Amazonassynode, Ehe für alle usw.

Es gärt in der Kirche, (natürlich) nicht nur in dem alten Bistum Trier, sondern auch in vielen anderen Regionen in Deutschland und der Welt. Nicht nur wegen der „Kirchenreform-Pläne“, die oftmals den Namen nicht verdienen. Hier ein Beispiel aus dem Bistum Trier, das die Gläubigen „auf die Palme“ bringt:


Umfrage: Pläne für Bistumsreform kritisch bewertet

Trier - Die geplante Straffung der Strukturen im Bistum Trier sieht einer Umfrage zufolge die Mehrheit der dortigen Katholiken kritisch. Die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" hatte insgesamt 500 Katholiken im Bistum vom Marktforschungsinstitut abh Market Research online befragen lassen, die Ergebnisse wurden am Freitag in Trier vorgestellt.


Es stimmten den Angaben zufolge beispielsweise etwa zwei Drittel (65 Prozent) folgender Aussage zu: "Zentralistische Strukturen gefährden die Kirchenarbeit in der Gemeinde vor Ort." Ähnlich viele (67 Prozent) stimmten zu, dass Kirchengemeinden nicht gegen ihren Willen aufgelöst werden dürften. Das Bistum kündigte an, die Resultate sichten und bewerten zu wollen. Zuerst hatte die Zeitung "Trierischer Volksfreund" darüber berichtet.


Vorgesehen ist im Bistum Trier, die bisherigen 887 Pfarreien in zwei Stufen abzulösen und durch 35 Großpfarreien mit gut 170 Pfarreiengemeinschaften zu ersetzen. In einem ersten Schritt sollen Anfang 2020 die ersten Einheiten an den Start gehen, weitere Großpfarreien sollen spätestens bis Anfang 2022 folgen. Der Neuzuschnitt ist Teil eines Reformpakets, das eine Synode Ende April 2016 für das Bistum beschlossen hat - auch angesichts sinkender Priester- und Mitgliederzahlen. Vorgesehen sind auch Änderungen in der Arbeitsweise der Gremien und bei der Vermögensverwaltung.


Die nun vorgestellte Online-Befragung ist den Angaben zufolge repräsentativ für die 1,3 Millionen Katholiken des Bistums, das Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie die Exklave Kirchen/Sieg umfasst. Die Befragten konnten bei einer ganzen Reihe vorformulierter Statements wählen, ob sie zustimmen oder nicht zustimmen und auch die Option "weiß nicht/Neutral" angeben.


Auf die Frage, ob sie sich ganz konkret mit den Aktivitäten des Bistums Trier beschäftigen, antworten 42 Prozent der Befragten mit Ja. 63 Prozent der Befragten hatten von den Plänen für den Neuzuschnitt gehört. Der Aussage "Wenn 887 Pfarrstellen zu 35 Großpfarreien zusammengelegt werden sollen, fehlt die Nähe und Gemeinschaft zur Kirche" stimmten etwa 77 Prozent zu.


Das Bistum teilte mit, sich inhaltlich noch nicht äußern zu können, weil Ergebnisse und Methodik der Befragung noch nicht bekannt seien. Es sei klar, dass die vorgesehenen Veränderungen Konflikte, Kritik und Spannungen mit sich brächten. "Diese Kritik ist auch durch die Rückmeldungen im kirchenrechtlich vorgesehenen Anhörungsverfahren zur Umsetzung der Synodenergebnisse deutlich geworden." In einigen Punkten hätten Rückmeldungen zu Korrekturen geführt, schrieb das Bistum. Es hatte im April eine Anhörungsphase zur Strukturreform gestartet. Bis Ende Mai konnten amtierende Gremien und angeschriebene Personen Stellungnahmen zu den Plänen abgeben. Zuvor waren laut Bistum über 5000 Gremienmitglieder bei Infoveranstaltungen darüber informiert worden. (Quelle: dpa/lrs, direkt aus dem dpa-Newskanal)


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Die Amazonassynode und die Frage, wohin Papst Franziskus steuert  

Wie schon mehrfach von mir aufgegriffen, verstört etwas anderes die katholische Kirche viel mehr, und zwar von Grund auf. Gemeint ist Papst Franziskus selbst, der – je nach Wetter oder Laune oder „göttlicher Eingebung“ – mal als Reformer, mal als Bremser auftritt.


In Fragen der Abtreibung zum Beispiel ist er (Gottseidank) Bremser und Mahner, in anderen wichtigen Fragen jedoch von allen guten Geistern, vor allem dem Hl. Geist verlassen: Er befürwortet z.B. die Annäherung an den Islam, öffnet die Kirchentüren für Moslems und verlangt die bedingungslose Aufnahme der Flüchtlinge aus aller Herren Länder. Die Liste der Unsagbarkeiten dieses Papstes hat fast kein Ende. Und nun auch das noch:


Die „Amazonassynode“

Da braut sich was zusammen, dessen Ende wir nur ahnen können: Eine neue Kirche wird entstehen, wenn die Pläne Wirklichkeit werden. Lesen Sie, was Fachleute derkatholischen Nachrichtenagentur „Catholic News Agency (CNA)“ hierzu sach- und fachkundig schreiben:


(Monsignore David Martínez, Sondersekretär für die Amazonassynode,

und Papst Franziskus bei einem Besuch in Peru)


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