An dieser Stelle veröffentlicht Peter Helmes regelmäßig kritische Kommentare zu Themen, die in den Medien selten, gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden.

 

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Dr. Wolfgang Thüne,  

früherer ZDF-Wetterexperte, ist den Deutschen Konservativen eng verbunden. Er schreibt für unser DEUTSCHLAND-Magazin und veröffentlicht hier regelmäßig seine Kolumne „Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde“. Wissenschaftlich fundiert und spannend zu lesen.
 

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Konservative Kommentare Mai 2018


Liebe Leser,

an dieser Stelle veröffentliche ich regelmäßig einmal im Monat meist kritische und bissige Kommentare – aus konservativer Sicht versteht sich – zu Themen bzw. Vorgängen, die in den Medien selten oder gar nicht besprochen oder verzerrt dargestellt werden. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich stets über Kritik und Anregungen, die Sie mir direkt (Peter.Helmes@t-online.de) oder an Die Deutschen Konservativen (info@konservative.de) senden können.

                                        

Vor 50 Jahren starteten „die ´68er“ – ein kritischer Rückblick


Von Peter Helmes


Nein, ich hatte nicht die „Gnade der späten Geburt“ (wie Helmut Kohl sich sah), sondern das Pech, weil ich das Entstehen, die Entwicklung, das zerstörerische Wirken der APO (bis heute) und die schwerkriminellen Aktionen von Teilen der ´68er – z. B. Baader-Meinhof-Bande – miterleben mußte.


Politisch geprägt durch mein konservatives Elternhaus sah ich fassungslos, wie die 68er´begannen, das Land umzukrempeln. Kurz: Sie wollten eine andere Republik und einen anderen Menschen.


Die einen Aktivisten blockierten durch „Sit-ins“ Universitäten und öffentliche Diskussionen, die anderen griffen zur Gewalt – gefördert von unglaublich großen „Sympathisantenkreis“ aus Kirchen, Gewerkschaften, Universitäten. Sie hatten Deutschland den Kampf angesagt und den Krieg erklärt („Macht kaputt, was Euch kaputtmacht!“)


Als ich Ende der 1960er Jahre zuerst zum Landesgeschäftsführer und 1971 zum Bundesgeschäftsführer der Jungen Union Deutschlands gewählt wurde, war das politische Klima in unserem Lande bereits so vergiftet, daß sich Politiker „bürgerlicher“ Parteien – CDU, CSU, Teile der FDP und der SPD – kaum noch trauten, an einer Uni aufzutreten.


Rühmliche Ausnahmen auf Unionsseite waren z. B. die in der CDU eher lins angesiedelten Heiner Geißler und Norbert Blüm. Auch ich selbst wich der direkten Konfrontation nicht aus, was mit etliche Blessuren (z. B. an der Uni Göttingen), beferkelte Klamotten, stark beschädigte Autos (z. B. mit einem Nagel in den Lack meines neuen PKW geritzt: „Hau ab Du Sau!“) und mehr oder weniger bösartige Drohungen. Ähnlich wie heute (wg. muslim. Bedrohung) mußte ich damals den Schutz der Polizei suchen.


Das Problem löste sich auf eine wenig demokratische Weise: Es war ab der Mitte der 1970er Jahre für einen konservativen Politiker schlicht nicht mehr möglich, an einer öffentlichen Veranstaltung mitzuwirken, weil die APO jeden Redebeitrag erbarmungslos niederschrien bzw. nieder“warfen“ (Lieblingswurfgeschosse: faule Eier und Tomaten).


Ich habe diese „Stahlbäder“ bis 1978 durchgehalten. Dann sank auch meine Kraft, zumal von „bürgerlichem Widerstand“ damals so gut wie nichts zu spüren war. Der Lauf der Bundesrepublik ins politische Elend nahm seinen Fortgang.


Geblieben ist die Erkenntnis, daß fanatisierte Linke ein sehr hohes Radikalisierungspotential entwickelten und ungehemmt auf die Bürger eindroschen – mit körperlicher Gewalt oder mit radikalen Sprüchen. (Heute sind noch ein paar „subtilere Kampfmittel“ hinzugekommen, wie z.B. Denunziantentum, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Gängelung durch den Staat.)


Das Wirken und die Auswirkungen der ´68er

In nur 50 Jahren haben die ´68-er unser Land mit seiner 2000-jährigen Geschichte fast völlig zerstört. Ihre Wirkung auf Deutschland bis heute war verheerender als alle Kriege, Aufstände, der 30jährige Krieg und die beiden Pestwellen im Mittelalter zusammengenommen.


Vor 50 Jahren begannen die Linken ihren bislang folgenreichsten Angriff auf Deutschland. Ausgehend von den Hetzschriften der Frankfurter Schule um Habermas, Adorno und Horkheimer hat die damalige Studentengeneration, bekannt als „die ´68-er“, zum ersten Mal seit der Weimarer Republik wieder die Straße zum Schlachtfeld der politischen Meinungsäußerung gemacht.


Ein im Dornröschenschlaf befindliches Nachkriegsdeutschland mußte mit Erschrecken feststellen, daß die bis dahin friedliche Stimmung der Bonner Republik abrupt ein Ende nahm.


Gewalttätige Demonstrationen von bis dato ungeahntem Ausmaß (an deren Spitze der spätere Außenminister Joschka Fischer und der päderastische Studentenführer Daniel Cohn-Bendit im Westen, der rethorisch brillante, aber durch und durch bolschewistische, in der DDR aufgewachsene Rudi Dutschke in Westberlin standen), trafen auf eine völlig unvorbereitete Staatsmacht, deren Polizisten keinerlei wirksamen Schutz gegen die fliegenden und potentiell tödlichen Steine der Gegenseite hatten.


In der APO („Außerparlamentarische Opposition“) formierte sich der studentische Widerstand zu einer mächtigen Organisation mit großem Wirkungsgrad: Ganze Universitäten wurden lahmgelegt, Professoren mit Gewalt aus den Hörsälen vertrieben, Studenten defäkierten auf deren Pulte in den Hörsälen und Seminarräumen und vertrieben eine halbe Professorengeneration raus aus Deutschland in benachbarte Länder. Der linke Widerstand wurde immer gewalttätiger, bis er schließlich in nackte Gewalt ausbrach:


„Nach den in der Studentenbewegung geführten Strategiediskussionen um die Legitimation von „Gewalt gegen Sachen“ hatten Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein am 2. April 1968 mit Hilfe von Zeitzündern Brände in zwei Frankfurter Kaufhäusern gelegt, um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Die Brände verursachten einen Schaden von 673.204 DM.


Die Brandstifter wurden am 4. April gefaßt und in der Folge zu je drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Während des Prozesses gegen die vier Brandstifter kam die spätere Führungsebene der ersten RAF-Generation direkt zusammen. Horst Mahler vertrat die Angeklagten als Rechtsanwalt und Ulrike Meinhof nahm als Kolumnistin der Zeitschrift konkret als Reporterin an dem Prozess teil.“ [Anne Kauth, Bernd Reufels: Die Geschichte der RAF. TV-Dokumentation für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), Mainz 8. Januar 2014]


Es war die Geburtsstunde der RAF

„Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische terroristische Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie war verantwortlich für 33 Morde an Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, deren Fahrern, an Polizisten, Zollbeamten und amerikanischen Soldaten sowie für die Schleyer-Entführung, mehrere Geiselnahmen, Banküberfälle und Sprengstoffattentate mit über 200 Verletzten. Durch Fremdeinwirkung, Suizid oder Hungerstreik kamen 24 Mitglieder und Sympathisanten der RAF ums Leben.“

[Quelle: Dossier: Die Geschichte der RAF. In: Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn 2015. Dort wird von 34 Morden ausgegangen. Laut OLG Stuttgart ist


Die RAF, in ihrem Selbstverständnis eine kommunistische, antiimperialistische Stadtguerilla nach südamerikanischem Vorbild ähnlich den Tupamaros in Uruguay, wurde 1970 von Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Mahler, Ulrike Meinhof und weiteren Personen gegründet. Die Anzahl der Mitglieder aller drei Generationen der RAF betrug zwischen den 1970er und 1990er Jahren zwischen 60 und 80 Personen. Die RAF kooperierte mit palästinensischen, später mit französischen, italienischen und belgischen Terrorgruppen. (Wikipedia)


Eine als Offensive 77bezeichnete Serie von Anschlägen im September und Oktober 1977, die dazu dienen sollte, inhaftierte RAF-Mitglieder freizupressen, führte in eine als „deutscher Herbst“ bezeichnete Krise der Bundesrepublik. Sie endete mit den Suiziden der inhaftierten Anführer der ersten Generation der RAF in der JVA Stuttgart in der sogenannten Todesnacht von Stammheim.


Diverse Anschläge der späteren RAF wie neun Morde, die von der dritten Generation begangen wurden, sind bis heute nicht aufgeklärt. 1993 verübte die RAF ihren letzten Anschlag (an welchem sehr wahrscheinlich auch Joschka Fischer beteiligt war, in dessen Auto man die Tatwaffe fand) – und 1998 erklärte sie ihre Selbstauflösung. Im Juni 2011 wurde das letzte RAF-Mitglied aus der Haft entlassen. Nach drei RAF-Mitgliedern wird bis heute gefahndet. (Wikipedia (mit Ausnahme des Inhalts in der Klammer)


Am Ende siegten die ´68-er mit ihrem berühmten Marsch durch die Institutionen

Nahezu sämtliche strategischen Machtknoten Deutschlands (Parteien, Bildung, Gewerkschaften, Medien, Kirchen) wurden in der Folge von den Nachkommen der ´68-er besetzt. Sie unterwanderten sämtliche, auch konservative, Parteien und veränderten diese in Richtung links – bis zu deren Unkenntlichkeit.


Aus dem Terror der ´68-er wurde die systematische Bevormundung und Gängelung von Andersdenkenden

Unser heutiges Deutschland ist nicht mehr wiederzuerkennen. Eine israelische Journalistin, die ich vor wenigen Monaten in Frankfurt traf, sagte mir, wenn sie durch die deutschen Städte ginge, fühlte sie sich wie in Beirut. Und zwar ohne Ausnahme.


Diese Linken sind angetreten, die verhaßte europäische Bürgergesellschaft, wie von ihren „Göttern“ der Frankfurter Schule befohlen, zu zertrümmern. Ob die veränderten Verhältnisse jemals wieder rückgängig gemacht werden können: Darüber besteht ein erheblicher und berechtigter Zweifel. Die totale Unterwanderung sämtlicher Altparteien durch Linke ist inzwischen nicht mehr zu leugnen.


Wie der Linken das gelang, beschreibt M. Mannheimer in einem Beitrag in der neuerschienenen Anthologie des österreichischen Politologen Michael Ley: „Manifest gegen den Nationalmasochismus“, (s. hier) das auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde – und das die die bislang wohl umfassendste Analyse zu den politischen und ideologischen Hintergründen der systematischen Zerstörung Europas durch eine verschwindend geringe, aber politisch enorm einflußreiche und an allen Schalthebeln Europas sitzenden Minorität von meist sozialistisch motivierten  Europäern und Auto-Rassisten sein dürfte.


Auszug: „Vom Nationalmasochismus zum nationalen Suizid“

Von Michael Mannheimer

„Zur Durchsetzung des Plans, die deutsche Bevölkerung durch andere zu ersetzen, mussten jedoch vor allem die inneren Abwehrkräfte der Deutschen massiv geschwächt werden. Man schaffte dies über die Implantierung einer angeblichen deutschen Ur-Schuld an den beiden Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Sowohl der erste als auch der zweite Weltkrieg sollen – so die Hauptthese der(überwiegend stramm linken) Nachkriegs-Geschichtsschreibung und der meisten Medien-Artikel der letzten Jahrzehnte – allein und ursächlich auf die Kappe der Deutschen gehen, bei denen manche sogar ein Nazi-Gen1 vermuteten.


Die Implantierung einer Deutschenfeindlichkeit in die deutsche Gesellschaft seitens linker Intellektueller war fortan das Gebot der Stunde.

Angeführt von der Frankfurter Schule um Adorno, Habermas und Horkheimer, wurden im Laufe der ´68-er-Bewegung zahllose linke Publikationsreihen (etwa der Rotbuch-Verlag) gegründet, und die ersten deutschenfeindlichen TV-Polit-Magazine (”Report München”, “Panorama”, “Bericht aus Bonn”, “Kontraste”, “Frontal21”) schossen in den öffentlich-rechtlichen Sender wie Pilze aus dem Boden.


Später folgten Spiegel.TV und Stern.TV in den privaten Fernsehanstalten. Gemeinsam war diesen Sendungen, dass deren Moderatoren – als Verkünder meist apokalyptischer Ereignisse – im Stil neuzeitlicher Hohepriester auftreten. Ihres Sendungen wurden im Stil von Hollywood-Trailern eingeleitet, untermalt mit weihevoller oder melodramatischer Musik und apokalyptischen Einleitungstexten, die von erneuten, schrecklichen Nachrichten aus den Schlachthaus Deutschland kündeten.


Diese neomarxistischen Politmagazine gewannen zunehmend den Charakter politischer Gottesdienste, die sich an ein Publikum, richteten, das überwiegend akademisch, links, atheistisch, gutmenschlich, überwiegend geisteswissenschaftlich orientiert (Politik, Soziologie, Geschichte, Lehramt, Sozialpädagogik), gleichzeitig aber auch vielfach orientierungslos war, und das an den Lippen dieser Moderatoren hing wie Gläubige an den Lippen ihrer Priester.


An die Stelle des zunehmenden Verlustes von Religiosität einer Nation trat ein säkularer Religionsersatz, dessen unheilverkündende Götter der politischen Szene der Frankfurter Schule entstammten.

In der Person Merkel findet diese neue Gutmenschen-Religiosität ihren gegenwärtigen personellen Höhepunkt. Merkel wird von vielen der Unterstützer der sog. “Willkommenskultur” verehrt wie eine Mutter Theresa. Jedoch kommt diese „Willkommenskultur“ einem staatlichen, vorsätzlichen Aufruf zu offenem Rechtsbruch gleich, nachdem die Verantwortlichen an der Staatsspitze über den rechtswidrigen Status der bisherigen und zukünftigen Migranten genau im Bilde sind.


1. Auf diese Theorie ging das sog. Milgram-Experimentzurück.

Das Milgram-Experiment ist ein erstmals 1961 in New Haven durchgeführtes psychologisches Experiment, das von dem Psychologen Stanley Milgram entwickelt wurde, um die Bereitschaft durchschnittlicher Personen zu testen, autoritären Anweisungen auch dann Folge zu leisten, wenn sie in direktem Widerspruch zu ihrem Gewissen stehen.

2. Thor v. Waldstein: Zum politischen Widerstandsrecht der Deutschen, 25.10.2015


Wie sehr Medien am Erfolg der ´68er teilhatten – und wie sie die deutschen in den Abgrund schreiben, zeigt sich an folgendem Zitat des linksextremen Autors Wiflag Droste:


Das deutsche Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben, und zwar subito. Jeder Pole, Russe, Jude, Franzose, Schwarzafrikaner usw. hat genauso viele Rechte, auf deutschem Boden, von dem gesprochen wird, als sei er heilig und gebenedeit, zu leben wie irgendein Deutscher – wenn nicht sogar noch mehr.“

(Der deutsche „taz“- und „junge Welt“-Autor Wiglaf Droste – Quelle: in Heinz Nawratil: „Der Kult mit der Schuld. Geschichte im Unterbewusstsein“, Universitas, 2. Auflage, München 2008, S. 9.)


Deutschland wird wohl nur mit gewalttätigem Widerstand überleben können

Die Abschaffung Deutschlands – Genauer: der Genozid an den Deutschen – kann vermutlich nur noch durch Gewalt, sei es durch einen Bürgerkrieg oder einen Militärputsch, verhindert werden. Ob es dazu kommen wir d- oder ob Deutschlands Untergang besiegelt ist, wird die nahe Zukunft zeigen.

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Hier eine kurze Zusammenfassung über den Wandel Deutschlands von 1986 bis heute:

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Von der Bundesrepublik zur Bunten Republik – 50 Jahre 1968, 50 Jahre Zerstörung

* 1968 konnten Kinder auf allen Grundschulen der Bundesrepublik schon in der ersten Klasse lesen und schreiben. 1968 konnte in der Bundesrepublik jeder seine freie Meinung sagen, sogar die Kommunisten. 1968 zogen die Menschen in der Bundesrepublik noch den Hut voreinander, als Zeichen des menschlichen Respekts. Dann kamen die ´68er und begannen ihre Werk brutaler gesellschaftlicher Zerstörung.


* 1968 gab es in der Bundesrepublik den guten Ton. 50 Jahre später werden Menschen in der Bundesrepublik auf offener Straße wegen Nichtigkeiten totgeschlagen.


* 1968 erhielten in der Bundesrepublik auch Arbeiterkinder in einer einfachen Wohngegend eine gute Schulausbildung, sogar auf der Grundschule. 50 Jahre später ist auf den Schulen der einfachen Wohngegend die Hölle los.


* 1968 war die Bundesrepublik eine verhältnismäßig egalitäre, nahezu klassenlose Gesellschaft: Es gab ein paar Reiche, ein paar Arme und eine große Mittelschicht. 50 Jahre Sozialstaat später gibt es in der Bundesrepublik immer noch ein paar Reiche. Den Rest teilt sich die kleine Mittelschicht mit der großen Armenschicht.


* 1968 gab es in den Städten der Bundesrepublik weder „No-Go-Areas“ noch „Brennpunkte“, auch nicht in Duisburg-Marxloh. 50 Jahre später gibt es wieder „Ghettos“ in Deutschland.


* 1968 waren die Universitäten der Bundesrepublik geprägt vom freien Wettstreit der Gedanken. 50 Jahre später herrscht an den Hochschulen der geistige Muff von vor 1000 Jahren: einseitiger Dogmatismus, politische Indoktrination und eine allgemeine Kultur ängstlichen Mundhaltens (aus Angst vor der Religion).


* 1968 gab es in der Bundesrepublik eine breite Vielfalt von Zeitungen verschiedenster politischer Richtungen, einschließlich jeder Menge linker Wandzeitungen. Und man las sogar noch Klosprüche. 50 Jahre später gibt es in der Bundesrepublik „freiwillige Selbstverpflichtungen“ und ein „Netzwerkdurchsuchungsgesetz“.


* 1968 war das Leben in der Bundesrepublik Deutschland nicht nur frei, sondern auch sicher. 50 Jahre später ist die Bundesrepublik ein „Einbrecherparadies“.


* 1968 konnten Frauen in der Bundesrepublik anziehen, was sie wollten, auch Hot Pants und Miniröcke. 50 Jahre später lassen sie das lieber bleiben.


* 1968 hatten Frauen das gesellschaftliche Ideal, zu heiraten, Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen. 50 Jahre später heiraten viele Frauen nicht mehr, bekommen keine Kinder mehr, gründen keine Familien mehr und haben auch keine Ideale mehr.


* 1968 gab es in der Bundesrepublik Recht und Gesetz. Sogar der Staat gab sich Mühe, sich an Recht und Gesetz zu halten. 50 Jahre später sind Recht und Gesetz egal kaum noch das Papier wert, auf dem sie festgeschrieben sind. Ein bekannter Ruf der ´68er lautete: „legal, illegal, scheißegal“.


* 1968 waren in der Bundesrepublik alle Menschen vor dem Gesetz gleich. 50 Jahre später sind in Deutschland manche Menschen wieder gleicher als andere Menschen und erhalten vor Gericht einen „Migrantenbonus“.


* 1968 hatten die staatlichen Organe der Bundesrepublik die hoheitliche Gewalt über jeden Winkel des Landes. 50 Jahre später sind Teile von West-Berlin und von etlichen Großstädten in der Gewalt arabischer Familienclans („No-Go-Areas“, in denen die Scharia eine besondere Rolle spielt).


* 1968 gab es in den Städten der Bundesrepublik keine Betonklötze auf Weihnachtsmärkten als Schutz gegen „edle Wilde“.


* 1968 war die Bundesrepublik Deutschland ein weitgehend geordnetes, zivilisiertes, deutsches Land.


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Europas zivilisatorische Erschöpfung

Der Islam füllt das kulturelle Vakuum einer Gesellschaft ohne Kinder und die - zu Unrecht - glaubt, dass sie keine Feinde hat.


- In Schweden wird bis 2050 fast jeder Dritte Muslim sein.

- Die europäische Mainstream-Mentalität scheint jetzt zu glauben, dass "das Böse" nur von unseren eigenen Sünden kommt: Rassismus, Sexismus, Elitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, die Schuld des heterosexuellen weißen westlichen Mannes - und niemals von außereuropäischen Kulturen. Europa postuliert nun eine unendliche Idealisierung des "Anderen", vor allem des Migranten.

- Eine Müdigkeit scheint der Grund zu sein, warum diese Länder keine sinnvollen Maßnahmen ergreifen, um den Dschihadismus zu besiegen, wie die Schließung salafistischer Moscheen oder die Vertreibung radikaler Imame.

- Muslimische Extremisten verstehen diesen Vorteil: Solange sie ein weiteres gewaltiges Massaker wie den 11. September vermeiden, werden sie weiterhin Menschenleben nehmen und den Westen untergraben können, ohne ihn aus seiner Trägheit zu wecken.


In einer prophetischen Konferenz am 7. Mai 1935 in Wien sagte der Philosoph Edmund Husserl: "Europas größte Gefahr ist die Müdigkeit". Achtzig Jahre später dominieren immer noch dieselbe Müdigkeit und Passivität die westeuropäischen Gesellschaften.


Es ist die Art von Erschöpfung, die wir in den sinkenden Geburtenraten der Europäer, der wachsenden Staatsverschuldung, dem Chaos auf den Straßen und der Weigerung Europas sehen, Mittel in seine Sicherheit und militärische Macht zu investieren. Im vergangenen Monat wurde die Basilika Saint-Denis, in der die christlichen Könige Frankreichs begraben sind, von 80 Migranten und pro-illegale-Einwanderungs-Aktivisten besetzt. Die Polizei musste eingreifen, um das Gelände zu befreien.


Stephen Bullivant, Professor für Theologie und Religionssoziologie an der St. Mary's University in London, veröffentlichte kürzlich den Bericht "Europas junge Erwachsene und Religion":


"Das Christentum als Standard, als Norm, ist verschwunden und wahrscheinlich für immer verschwunden - oder zumindest für die nächsten 100 Jahre", sagte Bullivant.


Laut Bullivant werden viele junge Europäer "getauft worden sein und dann nie wieder die Tür einer Kirche verdunkeln". Kulturelle religiöse Identitäten werden einfach nicht von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Und wir wissen, dass die muslimische Geburtenrate höher ist als die der allgemeinen Bevölkerung, und sie haben viel höhere [religiöse] Retentionsraten (Zurückhaltungsraten)."


Richard Dawkins, ein Atheist und Autor von The God Delusion, reagierte auf die Veröffentlichung der Studie, indem er an seine Millionen von Twitter-Anhängern twitterte:

Bevor wir uns über den Todeskampf der relativ gutartigen christlichen Religion freuen, lassen Sie uns nicht Hilaire Bellocs bedrohlichen Reim vergessen:
"Halten Sie immer die Krankenschwester zur Hand – aus Angst, auf etwas Schlimmeres zu stoßen."

Dawkins ist offenbar besorgt, dass es nach dem Ende des Christentums in Europa keine atheistische Utopie, sondern einen aufstrebenden Islam geben wird.


Das ist der Hauptpunkt dessen, was Philippe Bénéton in seinem Buch Die moralische Zerrüttung des Westens ("Le dérèglement moral de l'Occident") schreibt: Der Islam füllt das kulturelle Vakuum einer Gesellschaft ohne Kinder und die glaubt - zu Unrecht - sie habe keine Feinde.


Laut Radio Schweden werden in diesem Land aufgrund des demografischen Wandels weniger Neugeborene getauft. Bis 2050 wird fast jede dritte Person in Schweden Muslim sein, so ein kürzlich veröffentlichter Pew-Report.


Die europäische Mainstream-Mentalität scheint heute zu glauben, dass "das Böse" nur von unseren eigenen Sünden kommt: Rassismus, Sexismus, Elitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, die Schuld des heterosexuellen weißen westlichen Mannes - und niemals von außereuropäischen Kulturen.


So postuliert Europa nun eine unendliche Idealisierung des "Anderen", vor allem des Migranten. Das Erbe und die Hinterlassenschaft der westlichen Zivilisation wird Stück für Stück abgetrennt, so dass nichts bleibt; unsere Werte werden verspottet und unser Überlebensinstinkt gehemmt. Es ist ein Prozess der Zersetzung, den die politischen Behörden Europas offenbar beschlossen haben, zu vermitteln, als ob er unvermeidlich wäre. Nun wartet die Europäische Union auf die nächste Welle von Migranten aus Afrika.


In der „großen Rede“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag nach dem beispiellos langen und schwierigen Prozess der Regierungsbildung hat sie einen versöhnlichen Ton zur Einwanderung angeschlagen und gleichzeitig eine integrative Botschaft zum Islam abgegeben. "Mit 4,5 Millionen Muslimen, die bei uns leben, ist auch ihre Religion, der Islam, ein Teil Deutschlands geworden", sagte sie.


Die mächtigste Politikerin Europas kapitulierte: Sie vergaß offenbar (wieder) den Unterschied zwischen den Bürgerrechten des Einzelnen, die muslimische Bürger in Deutschland genießen, und den Quellen einer nationalen Identität, auf denen Europa beruht: humanistische, jüdisch-christliche Werte. Diese Erkenntnis mag es gewesen sein, weshalb der neue deutsche Innenminister, Horst Seehofer, eine Woche zuvor gesagt hat, dass "Deutschland vom Christentum und nicht vom Islam geprägt ist".


Die Müdigkeit Europas zeigt sich auch in einem Generationenkonflikt, der in einem alarmierenden Anstieg der Staatsverschuldung zum Ausdruck kommt. In Italien wurde das politische Establishment kürzlich durch die Wahl zweier großer populistischer Parteien erschüttert. Es ist ein Land…


  • mit einer Staatsverschuldung von 40.000 Euro pro Kopf und

  • einer Steuerbelastung von 43,3% des BIP.

  • Das Durchschnittsalter der Bevölkerung ist das drittälteste der Welt, zusammen mit einer der niedrigsten Geburtenraten der Welt,

  • einem der niedrigsten Rentenalter in Europa und der höchsten Sozialversicherungsquote in der westlichen Welt.

  • Es ist auch ein Land, in dem die Renten ein Drittel aller öffentlichen Ausgaben ausmachen und in dem der Anteil der Rentner im Verhältnis zu den Arbeitnehmern von heute 37 % auf 65 % im Jahr 2040 steigen wird (von drei Arbeitnehmern, die einen Rentner unterstützen, auf drei Arbeitnehmer, die zwei Rentner unterstützen).


Eine islamistische Herausforderung für diese müde und verfallende Gesellschaft könnte eine entscheidende sein. Nur ist die christliche Bevölkerung Europas unfruchtbar und altert. Die muslimische Bevölkerung ist fruchtbar und jung.


"In den meisten europäischen Ländern - darunter Großbritannien, Deutschland, Italien und Russland - war die Zahl der christlichen Todesfälle von 2010 bis 2015 höher als die der christlichen Geburten", schreibt das Wall Street Journal.


Die Terroranschläge in Europa werden weitergehen. Vor kurzem hat ein Dschihadist in Trèbes, Südfrankreich, in einem Supermarkt Geiseln genommen und sich zu ISIS bekannt. Es scheint, dass die europäischen Gesellschaften sich selbst so stark fühlen und ihre Fähigkeit, die Masseneinwanderung zu absorbieren, so groß empfindet, dass nichts sie daran hindern wird, zu glauben, dass sie Terrorakte genauso assimilieren und bewältigen können wie Tote durch Autounfälle oder Naturkatastrophen.


Eine Müdigkeit scheint auch der Grund zu sein, warum diese Länder keine sinnvollen Maßnahmen ergreifen, um den Dschihadismus zu besiegen, wie etwa die Schließung salafistischer Moscheen oder die Vertreibung radikaler Imame.


Muslimische Extremisten verstehen diesen Vorteil: Solange sie ein weiteres gewaltiges Massaker wie den 11. September vermeiden, werden sie in der Lage sein, weiterhin Menschen zu ermorden und den Westen zu untergraben, ohne ihn aus seiner Trägheit aufzuwecken.


Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass alles weitergeht: der innere Bruch Europas, zwei Parallelgesellschaften und die Entwürdigung der westlichen Kultur. Stück für Stück scheint die europäische Gesellschaft irreparabel auseinander zu gehen.

(Quelle: Gatestone-Institut)


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Hält Wort und bleibt weiter im Hoch – Österreichs Bundeskanzler Kurt

Ein genaues Portrait des österreichischen Bundeskanzlers:

Bei Sebastian Kurz ist von Verschleiß-Erscheinungen nichts zu spüren. Umfragen zeigen den jüngsten Regierungs-Chef der Welt nach wie vor im Hoch. Was macht er anders als die anderen?


1. Der Kommunikator: Sebastian Kurz hat sich nach der Machtübernahme nicht im Bundeskanzler-Amt eingebunkert, sondern ist weiterhin bei den Menschen.

Er adelt die Geburtstags-Feier eines Mitarbeiters durch seine unangekündigte Anwesenheit.

Er besucht überraschend die Jahreshauptversammlung einer Landjugend-Gruppe im Flachgau.


Er bleibt bei Veranstaltungen bis zum Schluss, während Politiker üblicherweise nach den Grußworten mit dem Hinweis auf angeblich Termine verschwinden.


Kurz vermittelt seinem Gegenüber den Eindruck: Nur du bist momentan wichtig.

Auch wenn vieles davon bis ins letzte Detail geplant ist, diese Gabe haben nur wenige Politiker. Die meisten schielen aus den Augenwinkeln bereits auf den nächsten Kontakt, während sie einem die Hand geben.


Kurz hat die Kommunikation seiner Partei, seiner Regierung und seines Parlamentsklubs fest im Griff. Für Kritiker zu fest. Wie in einem Unternehmen bestimmt der CEO, was nach außen transportiert wird und was nicht.


Das Resultat: Keine Querschüsse vom siebten Zwerg hinter dem siebten Berg. Das gab es in der ÖVP lang nicht mehr.


2. Der Vollstrecker: Der neue Konservativen-Chef tut, was er sagt. Daran ist man in der österreichischen Ankündigungspolitik nicht gewöhnt.


Gemeinsam mit Heinz-Christian Strache setzt er tatsächlich um, was er im Wahlkampf angekündigt hat. Asylpolitik, Integrationspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Sicherheitspolitik, Sozialpolitik.


Das österreichische Motto, nichts werde so heiß gegessen, wie es gekocht werde, gilt in der Politik nicht mehr. In der Vergangenheit konnte man sich darauf verlassen, dass angekündigte Revolutionen nicht stattfinden.


Spätestens in der Mangel der großkoalitionären Sozialpartner sind geplante Änderungen des Systems bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden.

Aus beabsichtigten Reformen wurden bestenfalls Reförmchen.


3. Der Geschäftspartner: Sebastian Kurz lässt seinen Koalitionspartner FPÖ nicht im Stich. Ob das jetzt beim unpopulären Rauchverbot so ist oder bei ständig wiederkehrenden und oft nicht unberechtigten Vorwürfen der Rechtslastigkeit.


In den Großen Koalitionen der letzten Jahre (SPÖ-ÖVP) haben einander jeden Tag die einzelnen Mitglieder das Hackl ins Kreuz geschmissen. Unter Kurz hat das zumindest bis jetzt aufgehört.


Wie aufgesetzt der respektvolle Umgang auf Augenhöhe mit dem kleineren Regierungspartner auch sein mag, er sorgt für eine Grundstimmung, die die Wählerinnen und Wähler trotz diskussionswürdiger Inhalte mögen:


Die Regierung arbeitet und streitet nicht.

Auf Dauer wird sich die Euphorie um den meistfotografierten Kanzler aller Zeiten nicht halten können. Um den Schritt von der Popularität zur Anerkennung und zum Respekt zu schaffen, muss Sebastian Kurz nicht mehr nur rhetorisch brillant überreden, sondern auch überzeugen können.

Dies gelingt nur mit Taten.


Für Sebastian Kurz kommen jetzt die Mühen der Ebene. Bis heute trauen ihm die Österreicherinnen und Österreicher mehrheitlich zu, das Land zu verändern.

*) Quelle: "Auf Kanzler Kurz warten die Mühen der Ebene". Salzburger Nachrichten vom 12.05.20184

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Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?

Der "klassische Antisemitismus" – der sich auf rassische und religiöse Vorstellungen stützt – ist in Deutschland nicht mehr allzu weit verbreitet. Aber der so genannte "sekundäre Antisemitismus" – und da geht es vor allem um die Relativierung des Holocaust – und der israelbezogene Antisemitismus – sind nach wie vor weit verbreitet.


Je nach Umfrage vertreten 25 bis 40 Prozent der Deutschen solche Ansichten, sagt Prof. Dr. Beate Küpper**) und weiter:


"Also Vergleiche: ‘Das, was die Nazis mit den Juden gemacht haben ist auch nicht schlimmer, als was die Juden jetzt mit den Palästinensern machen.‘ - Solche Sätze erfahren hohe Zustimmung. Oder: ‘Aufgrund der Politik Israels kann ich verstehen, dass man Juden nicht mag.‘"


Dahinter steckt, so die Sozialpsychologin Küpper, eine Täter-Opfer-Umkehr.

Also der Versuch, die eigene Schuld zu relativieren:


"Indem ich den Opfern Mitschuld zuweise oder sage: ‚Juden benehmen sich auch nicht immer so super‘ - dann werden also die Opfer zu Tätern gemacht und gleichzeitig werden die Nachkommen der Täter etwas weniger zu Tätern und fühlen sich auch als Opfer. Forderungen nach einem Schlussstrich sind typisch oder Ärger darüber, dass den Deutschen immer noch die Verbrechen an den Juden vorgeworfen werden.


Also plötzlich ist man selber in der Opferposition und muss sich gar nicht mehr mit der eigenen Verantwortung beschäftigen."


Aber warum nur sind Grüne und Linke ähnlich antisemitisch wie ihre Großeltern?

Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?

Ein zentrales Motiv der Nazis war der Antisemitismus. Grüne und Linke bekämpfen vorgeblich Nazis, sympathisieren zugleich mit Palästinensern und Muslimen, die jedoch ihrerseits nicht selten antisemitisch sind.


Und auch bei Grünen und Linken selbst entdeckt man ähnliche Tendenzen. Wie passt das alles zusammen?


Die zu Grunde liegende Fehlvorstellung

Junge deutsche Linke glauben oft, Araber seien so etwas Ähnliches wie Juden. „Ja, wenn auch nicht so ganz. Aber, die kommen doch aus der gleichen Ecke, da unten. Mensch, toll. Dann helfen wir denen doch jetzt mal. Da kann ich mir beweisen, dass ich kein Nazi bin.“

Viel wichtiger – und das ist den meisten ‚Gutmenschen-Kritikern‘ noch immer nicht aufgegangen – ist aber das zurückgelagerte Motiv vieler junger naiver Deutscher, frei nach dem Motto:


Hätte ich damals im Dritten Reich schon gelebt, dann wäre ich doch bestimmt kein Nazi gewesen, oder?

Was der Opa da in Russland gemacht hatte bei der sogenannten ‚Partisanenbekämpfung‘, war bestimmt nicht gut. Der Opa hat ja womöglich auch Juden auf dem Gewissen – Aber ich kann es nun wieder gut machen.

Gut, dass Araber ja eigentlich wie Juden sind. Wie praktisch, dass die alle aus der gleichen Ecke kommen.“

Er streichelt sich den Bauch und alles ist für ihn in Ordnung.


Massenhafte Wahnvorstellung und naives Wunschdenken

Heutzutage weiß „der Westen“ nämlich sehr wohl objektiv von der existentiellen Bedrohungslage für Israel durch den Islamismus. Trotzdem werden diejenigen, welche öffentlich davor warnen, so behandelt, als wenn von ihnen die spezielle Bedrohung gegen Israel und eine allgemeine, als zu pauschal empfundene Kritik gegen den „den liberalen Westen“ ausginge.


Psychologisch nennt man das „Projektion“.

Wiederum – wie damals im Dritten Reich – will man die wirkliche Gefahr nicht sehen. Die Tätermerkmale werden hingegen auf die Opfer (Israel) und auf die Warner (die „Rechtspopulisten“) übertragen.


Ein Freund schrieb: „Ich vertrete schon länger die These, dass gerade die (deutsche) ´68er-Generation links/grün wurde, aus Schmach, dass die Väter den Krieg verloren haben. Es klingt im ersten Moment etwas weit hergeholt, bei längerer Betrachtung wird es aber klar:

Aus unbewusster Schmach, dass die Väter „versagt“ haben, wurden diese ´68er links oder gar linksextrem, „politisch korrekt“ und in der Konsequenz gegen alle scheinbar nicht-linken Muster eingestellt.


Daraus entstand ein Pseudo-Humanismus, der alles andere ausgrenzt und genau zur alten Radikalität zurückkehrt.


Man kämpft heute als Linker und Grüner nun scheinbar für das Gute, die Ehre wieder herzustellen und wendet die gleiche Radikalität und vulgären Antisemitismus an wie im Dritten Reich.


Dies geschieht alles meistens unbewusst. Diese Personen sind empört, wenn man ihnen nahelegt, dass sie ihre Väter unbewusst kopieren, den ganzen Hass und die Schmach, dass die Vätergeneration versagt hat.


Der Deutsche darf sich nicht Deutsch fühlen.

Er muss übertolerant sein. Lieber die eigene Kultur leugnen und hart gegen alles andere vorgehen. DAS ist die Seele von Linken und Grünen auch heute.

Entstanden größtenteils aus der ´68er-Denke. Was bleibt, ist eine identitätslose Ideologie. Die Linksgrünen sind eine Gefahr für das Land.“


Merkel hat die Büchse der Pandora geöffnet

Ein anderer Freund – schon mit Blick auf die Regierungspolitik – schrieb: „Der Hut, den man sich aufsetzt, muss nur groß genug sein, um die Wirklichkeit eingeschränkt wahrzunehmen. Eingeschränkte Wirklichkeitswahrnehmung bereitet vielen ein wohliges Gefühl.


Leider muss man befürchten, dass – neben einer linksgrünen, naiven jungen Generation – auch und gerade unsere Regierung ebenfalls stark von diesem Wunsch durchdrungen ist, sich permanent wohlfühlen zu wollen.


Es fehlt insbesondere bei der Kanzlerin die persönliche Härte, die Wahrheit zu ertragen und dem Volk zu vermitteln: Araber und Israelis sollen sich doch endlich vertragen. Sie möchte, dass sich alle Probleme „irgendwie“ selbst lösen.


Haben denn etwa Evangelische und Katholische sowie die aufgeklärten Gottlosen das nicht nach dem Dreißigjährigen Krieg auch gut geschafft?


Merkel lebt von der Hoffnung, dass es gutgehen wird.

Sie ist die Unverantwortlichkeit in Person und nicht nur schlechtes Vorbild für die Jugend; nein, sie heizt das falsche Denken sowie insbesondere das falsche Fühlen bei den jungen Linksgrünen auch noch an. Sie hat die Büchse der Pandora geöffnet.“


Ein neues Opfer-Volk muss her, welches wir dann schützen können, um uns so reinzuwaschen

Der Gedanke daran, dass die eigenen Eltern und Großeltern im Dritten Reich versagt haben, indem sie den Mord an den Juden zugelassen hatten, verkrampft „unsere“ Grünen und Linken sowie leider auch die SPD und deren rote SA („ANTIFA“) zu einer bestimmten Seelen-Haltung:


Wir, so glauben sie, müssen das irgendwie an einem anderen „Ziel-Volk“ als den Juden („denn die sind ja schon tot“) wieder gut machen, gewissermaßen ungeschehen machen, und somit unsere Eltern und Großeltern entlasten.


Künstlich wird versucht, eine simultane Situation zu konstruieren, in der man sich selber beweisen kann, dass man „zum Widerstand fähig“ sei und nicht versagt (hätte), wie die Eltern und Großeltern.


Was – bis Ende der ´60er Jahre – zunächst aber fehlte, war ein geeignetes Opfer-Ziel-Volk. Die Juden kamen nicht mehr in Frage. Zum einen, weil die eigenen (Groß)- Eltern beim Morden zu gründlich waren. Zum anderen, weil die wenigen Juden im heutigen Deutschland „unsere“ Grünen, Linken, ANTIFA etc. pp. schließlich permanent an das erinnern, was verdrängt und „hinweg-entlastet“ werden muss.


Also Verdrängung des Geschehenen, aber Realen bei gleichzeitigem Versuch der Konstruktion oder Simulation einer wenigstens fast-realen Problemlage, die selbst-legitimierendes Handeln ermöglicht.


Wir wär’s mit Palästinensern und Muslimen als neuem Opfervolk?

Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt-Opfer-Volk, an dem man seinen herbeigesehnten heldenhaften Widerstandsgeist simuliert unter Beweis stellen kann, kam die versammelte Linke inklusive der selbstgerechten, gefühlsdusseligen 68er-Generation zunehmend auf die abartige Idee, dieses geeignete Projekt-Opfer-Objekt-Volk könnte doch im Konkreten die Palästinenser und im Allgemeinen die Moslems sein.


Dabei wird ganz elegant darüber hinweg gesehen, dass der Koran ein gutes Drehbuch für einen rechtsextremen Religions-Feudalismus bietet: Frauen- und Demokratiefeindlichkeit, Ständedenken, Adelsklasse der Imame, Rechts-, Freiheits- und Vernunfts-Ferne sowie eine mentale Vermassungstendenz.


Das alles spielte keine Rolle nach dem Motto: „Mangels Masse an echten Opfern haben wir immerhin ein Ziel-Opfer-Volk für unsere eigenen Wunsch-Projektionen gefunden“. Wortwörtlich: Auf Teufel komm raus. Denn das ist satanistisch im puren Sinne: Das eigene Ego muss geheilt werden.


Anderen darf alles erdenklich Böse unterstellt werden. Das „Ziel-Volk“ wird „passend“ permanent weiß-gewaschen. Das damalige reale „Opfer-Volk“ der Juden hingegen soll im Kontrast dazu als heutiges „Täter-Volk“ erscheinen.


Letztendlich aber nur, um seine eigene kranke Seele weißzuwaschen und die Mord-Taten der Nazi-Generation zu heilen. Das ist der moderne Faschismus in seiner hinterhältigsten Variante. Er kommt mit humanem Teint – gewissermaßen auf links gezogen – mit der ausgesprochenen Parole des Weges:


„Da schaut her. Die Juden sind nicht besser als die Nazis“. Und mit der unausgesprochenen Parole: „Die Juden waren doch selbst schuld am Holocaust; nicht unsere Eltern; nicht unsere Großeltern“.


Statt sie abzutragen, sammelt sich immer mehr Schuld an

Diese Motive sind die (allerdings bei den meisten Links-Faschisten) ins Unterbewusstsein abgeschobenen psychologischen Gründe für das aggressive, künstliche Geschrei und Gehabe der im Ungeist vereinigten Linken (leider inklusive der ehemals verdienstvollen SPD). Letztendlich werden für ein Linsengericht die starken Positionen der Gestaltungskraft, der Freiheit und die der Integrität gegenüber dem demokratischen Konkurrenten geopfert.

Empirie, Fakten, Bedrohungslage Israels, Schriftkenntnis der heiligen und unheiligen Bücher sowie Anwendung der kritisch-rationalen Verfahren: alles reinster Hokuspokus der gesellschaftlichen Mitte Vorgestriger und der auszugrenzenden ‚Rechtspopulisten‘.


Ist die Konstruktion der Lebenslüge vom palästinensischen Opfervolk es wert, auf die Maßstäbe und Praktiken des Westens zu verzichten? Offenkundig: ja. Und das alles nur fürs eigene Seelenheil, was natürlich nicht funktionieren kann.


Im Gegenteil: Es sammelt sich immer mehr Schuld an.

Um im Bilde zu bleiben: Wer bekommt im Tausch fürs Linsengericht eines wohligen Gefühls das hingegen faktische und sehr politische Erstgeburtsrecht?


Das wäre – wenn wir nicht aufpassen und nicht dagegen halten – die rechtsextreme, religionsfaschistische Tendenz einer wortgetreuen Auslegung des Korans, den der Literatur-Nobelpreisträger Winston Churchill allemal einst mit Hitlers „Mein Kampf“ verglich.

Das wäre weiters das Umschlagen des aktuellen medialen Meinungs-Feudalismus in seine nächste Stufe: die Gesinnungsdiktatur.

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**) Prof. Dr. Beate Küpper ist Sozialpsychologin und lehrt an der Hochschule Niederrhein. Sie gehörte dem Expertengremium an, das im Auftrag des Bundestags 2017 den zweiten Antisemitismusbericht vorlegte. Die Zitate von ihr sind der Dokumentation des „Deutschlandfunk“ mit dem Titel „Woher der Hass kommt“ (Autorin Ina Rottscheidt, 25.05.2018) entnommen.

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*) Eine aktualisierte Version des Artikels von Jörg Gebauer, der vor einem Monat in „THE EUROPEAN“ erschienen ist. https://www.fischundfleisch.com/joerg-gebauer/warum-kommt-so-viel-wut-auf-israel-und-hass-gegen-juden-ausgerechnet-von-links-46835


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Antisemitismus, AfD und eine verkrampfte Kramp-Karrenbauer

Wenn Du geschwiegen hättest, hätte man Dich für einen Philosophen gehalten“, sagten die alten Römer.


In einer Ansprache voller Ignoranz und Haß gegen politisch Andersdenkende hat sich die GS der CDU selbst überschlagen.


Wer hat den originären Feind der Semiten, der Juden, nach Deutschland geholt? Ihre Chefin, diese aktuelle Kanzlerin, hat doch eigenmächtig gegen die Tradition der europäischen Geschichte und Kultur blind wie ein Maulwurf den Islam für Deutschland zugehörig erklärt.


Sie war der erste europäische Politiker, der den originären Feinden des Judentums den Weg in das Herz der Welt freigemacht hat. Der Kampf des Kontinents gegen diesen als religiös bezeichneten Faschismus wird seit der Schlacht am 10. Oktober 732 bei Tours geführt.  


Seitdem streitet der Kontinent um die Vorherrschaft des christlichen Gebotes als Grundlage seiner Lebensbedingungen. Es war ihre Chefin, die vor dem originär militanten Islam als Vor-sitzende der CHRISTLICH-demokratischen Union kapituliert hat – ein Fehler historischen Ausmaßes. Der Islam ist göttlich befohlene Niedermachung von Andersdenkenden, also auch von Juden.


Somit muß zunächst einmal Angela Merkel für den aktuellen Antisemitismus in Deutschland verantwortlich gemacht werden. Sie hat das Recht verloren, das Christentum als Impetus für ihre politische Arbeit in Anspruch zu nehmen.


Die AfD setzt sich nicht nur aus zuvor linksdenkenden Bürgern zusammen, sondern gerade aus ehemaligen CDU-Mitgliedern, die von der Politik dieser Frau getäuscht sind. Jeder rechtschaffende Deutsche spürt die Abkehr von der Nation, den Raub seines Heimatrechts mit seinen Sitten und Gebräuchen. Sie hat die politischen Ziele und Vorstellungen des Ursprungs der CDU unter Konrad Adenauer und Ludwig Erhard vergessen und durch eine Ideologie ersetzt, in der sie sich bis zur Kulturreferentin der DDR/FDJ als Kaderspitze ausleben konnte. Von dieser politischen Auffassung ist die Arbeit der CDU unter ihrer Regie unterlegt. Bereits in den Jahren nach der Wiedervereinigung war für genaue Beobachter ihr Ziel voll erkennbar.


Das Grundsatzprogramm der AfD entspricht in weiten Bereichen dem der Ur-CDU. Es geht um Patriotismus, um den Erhalt und Fortschreibung der christlich-ethischen Grundwerte. Es waren die Ansichten über Familie, Kinder, Menschwürde aus den elementaren Grundwerken des Christentums und damit auch aus dem Alten Testament, der Thora, die den Ursprung der CDU nach dem Krieg bestimmten.


Es kamen die Jahre der ´68er Kulturrevolution, in der diese gesellschaftstragenden Werte vernichtet wurden. Die Träger dieser Bewegung selbst standen auf den Prinzipien der jüdischen Religion, wußten aber, daß sie Völker und Nationen zerstören konnten, wenn sie ihnen die Abkehr von ihnen als Lebensziel indoktrinierten. Sie waren es, die die Hoffnung auf eine Freiheit für eine Idee in die Vorstellung einer Freiheit von allen disziplinären Zwängen umsetzten. Die Verpflichtungen ihres heiligen Glaubensbekenntnisses wurden dialektisch in ihr Gegenteil verkehrt. Sie ließen ihren Gegnern den Glauben, daß die Auflösung der Achtung vor der Schöpfung, des Glaubens an die Macht und Ordnung des Schöpfers das Ideal einer Lebensführung sei. Somit liegt der wahre Antisemitismus in der Forderung nach Abtreibung, Unterlassung einer autoritären Erziehung der Kinder durch sie liebende Eltern, Auflösung der Sorge der Generationen untereinander und dem Haß auf das Lebensrecht als Volk.


Die AfD ist von der Bedeutung der jüdischen Religion und ihrer Angehörigen überzeugt. Sie bewundert ihre Leistung, über viele Tausend Jahre ihren Glauben an sich als Volk, vereint in einer sie alle vereinigenden Gemeinde bis heute überstanden zu haben. Über viele Jahrhunderte hinweg lebten sie in einer Diaspora, verbunden durch die Kennzeichnung der Körper ihrer Männer. Sie behielten die Erinnerung wach an die Frühgeschichte der Menschen, als ein starker König ihre Geschicke in einem eigenen, mächtigen Staat gelenkt hatte.


So könnte es ein Vorbild für uns Deutsche sein, unsere verlorenen Ostgebiete einst wiederholen zu können. Der Gedanke allein wird von der Regierungsmacht als strafwürdig erkannt und geahndet. So konnten sie nach dem Aufbau der EU dem Schwur auf ihre göttlichen Gesetze entsprechend versuchen, die Herrschermacht einer Globalisierung weiter anzustreben. So gesehen sitzen die ‚Antisemiten‘ in den Reihen der Frankfurter Schule und ihrer politischen Jünger von den Grünen bis zur CDU der Frau Merkel.


Frau Kramp-Karrenbauer, versuchen Sie bitte erst, den Semitismus, das Christentum und den Islam zu verstehen, bevor sie eine Gruppe von politisch aktiven Bürgern mit ihren Haßtiraden überschütten. Erinnern Sie sich bitte an den Tatbestand, daß die besten deutschen Strafrechtler Ihre Parteivorsitzende wegen Rechts-, Vertrags- und Eidbruches verklagen. Vielleicht erkennen Sie dann die unbedingte Notwendigkeit, daß sich hierfür eine Partei mit vielen Millionen Wählern gebildet hat. Die meisten Antisemiten dieser Republik sitzen somit nicht in den Reihen der AfD.


Sie sollten bei Ihren öffentlichen Auftritten nie vergessen, daß Ihre Partei in der letzten Bundestagswahl das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat. Es waren rd. Zweidrittel der Wahlberechtigten (Ergebnis CDU: 26,8%), die die CDU NICHT wollten. Aus dieser Situation führt nicht der Geifer vor dem Mund, sondern die Besinnung auf die Wahlprogramme, mit denen Adenauer die absolute Mehrheit gewonnen hat. (Autor: Herbert Gassen)

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Hält Wort und bleibt weiter im Hoch – Österreichs Bundeskanzler Kurt

Ein kurzes Portrait des österreichischen Bundeskanzlers

Bei Sebastian Kurz ist von Verschleiß-Erscheinungen nichts zu spüren. Umfragen zeigen den jüngsten Regierungs-Chef der Welt nach wie vor im Hoch. Was macht er anders als die anderen?


1. Der Kommunikator: Sebastian Kurz hat sich nach der Machtübernahme nicht im Bundeskanzler-Amt eingebunkert, sondern ist weiterhin bei den Menschen.

Er adelt die Geburtstags-Feier eines Mitarbeiters durch seine unangekündigte Anwesenheit.

Er besucht überraschend die Jahreshauptversammlung einer Landjugend-Gruppe im Flachgau.


Er bleibt bei Veranstaltungen bis zum Schluss, während Politiker üblicherweise nach den Grußworten mit dem Hinweis auf angeblich Termine verschwinden.


Kurz vermittelt seinem Gegenüber den Eindruck: Nur du bist momentan wichtig.

Auch wenn vieles davon bis ins letzte Detail geplant ist, diese Gabe haben nur wenige Politiker. Die meisten schielen aus den Augenwinkeln bereits auf den nächsten Kontakt, während sie einem die Hand geben.


Kurz hat die Kommunikation seiner Partei, seiner Regierung und seines Parlamentsklubs fest im Griff. Für Kritiker zu fest. Wie in einem Unternehmen bestimmt der CEO, was nach außen transportiert wird und was nicht.


Das Resultat: Keine Querschüsse vom siebten Zwerg hinter dem siebten Berg. Das gab es in der ÖVP lang nicht mehr.


2. Der Vollstrecker: Der neue Konservativen-Chef tut, was er sagt. Daran ist man in der österreichischen Ankündigungspolitik nicht gewöhnt.


Gemeinsam mit Heinz-Christian Strache setzt er tatsächlich um, was er im Wahlkampf angekündigt hat. Asylpolitik, Integrationspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Sicherheitspolitik, Sozialpolitik.


Das österreichische Motto, nichts werde so heiß gegessen, wie es gekocht werde, gilt in der Politik nicht mehr. In der Vergangenheit konnte man sich darauf verlassen, dass angekündigte Revolutionen nicht stattfinden.


Spätestens in der Mangel der großkoalitionären Sozialpartner sind geplante Änderungen des Systems bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden.

Aus beabsichtigten Reformen wurden bestenfalls Reförmchen.


3. Der Geschäftspartner: Sebastian Kurz lässt seinen Koalitionspartner FPÖ nicht im Stich. Ob das jetzt beim unpopulären Rauchverbot so ist oder bei ständig wiederkehrenden und oft nicht unberechtigten Vorwürfen der Rechtslastigkeit.


In den Großen Koalitionen der letzten Jahre (SPÖ-ÖVP) haben einander jeden Tag die einzelnen Mitglieder das Hackl ins Kreuz geschmissen. Unter Kurz hat das zumindest bis jetzt aufgehört.


Wie aufgesetzt der respektvolle Umgang auf Augenhöhe mit dem kleineren Regierungspartner auch sein mag, er sorgt für eine Grundstimmung, die die Wählerinnen und Wähler trotz diskussionswürdiger Inhalte mögen:


Die Regierung arbeitet und streitet nicht.

Auf Dauer wird sich die Euphorie um den meistfotografierten Kanzler aller Zeiten nicht halten können. Um den Schritt von der Popularität zur Anerkennung und zum Respekt zu schaffen, muss Sebastian Kurz nicht mehr nur rhetorisch brillant überreden, sondern auch überzeugen können.

Dies gelingt nur mit Taten.


Für Sebastian Kurz kommen jetzt die Mühen der Ebene. Bis heute trauen ihm die Österreicherinnen und Österreicher mehrheitlich zu, das Land zu verändern.

*) Quelle: "Auf Kanzler Kurz warten die Mühen der Ebene". Salzburger Nachrichten vom 12.05.20184


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BAMF-Skandal weitet sich aus – Schmerzensgeld für entlassenen BAMF-Dolmetscher?Über Jahre hinweg tanzten die Mäuse in der Bremer Außenstelle des BAMF. Wer wieviel wußte, sollen nun Ermittler und ein Untersuchungs-Ausschuß zutage fördern. Jedenfalls wurden Steuergelder durch geradezu „bandenmäßig“ abgewickelte Asylgenehmigungsverfahren in einem vermutlich horrenden Ausmaß verbrannt.

Nachdem eine Clique an Anwälten und Dolmetschern rund um die Leiterin der Bremer BAMF-Dependance Ulrike Bremermann enttarnt wurden, geht einer der Dolmetscher in die Offensive: Abd-Al-Salam K. (39) fordert Schmerzensgeld vom Staat. Laut BILD soll der Libanese pro Flüchtling 500.-Euro für seine Gefälligkeiten zur Erlangung eines positiven Asylbescheids abgestaubt haben.

Derzeit beginnt sein Prozeß beim Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven.

Während sich die Leiterin des BAMF, Cordt, und Innenminister Seehofer selbst bis in die zweite Mai-Hälfte noch seltsam bedeckt hielten, war der BAMF-Skandal in alternativen Medien bereits im April kein Geheimnis mehr: „Korruption in Bremen: BAMF-Chefin Ulrike Bremermann holt Mohammed, Jihad und ihre 2000 Brüder nach Deutschland“


Am 20. April 2018, war es soweit. Der schon lange auf die Republik zurollende Korruptionstsunami durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, konnte nicht mehr unter dem Deckel gehalten werden.


Daß die aufgeblähte Asylindustrie kräftig von dem durch Deutschlands Führerin ausgelösten Ansturm der meist islamischen jungen Männer profitiert und durch immer wieder neu geschaffene Phantasieposten den Steuerzahler in beispielloser Weise ausnimmt, ist ja seit Jahren belegt. Das ist Raubtierkapitalismus, den eben politische Jahrhundertversager wie Merkel fördern, aber aus Sicht der Imperialisten und Globalisten wahrscheinlich noch nicht besonders verwerflich.


Der Sumpf der organisierten BAMF-Kriminalität konnte meist nur stichprobenartig nachgewiesen werden. Leute wie Ulrike Bremermann und die mit ihr unter einer Decke steckenden Juristen und Dolmetscher hacken sich eben gegenseitig kein Auge aus! Aufgeflogen ist das Netzwerk nur durch die überbordende Gier ihrer Haupt-Protagonistin.Bremermann erhielt für jeden durchgewunkenen Fall bei konspirativen Treffen in Restaurants, in denen die Mafia es sich auf Kosten der Gesellschaft schmecken ließ, einen bestimmten Bargeldbetrag zugesteckt, mutmaßlich meist etwa 1000 Euro.


Das wären auf 2000 Personen hochgerechnet also ungefähr 2.000.000 Euronen! Zwei Millionen!


Hätte sie nach der ersten Million Schluß gemacht, wäre vielleicht gar nichts rausgekommen. Aber die Gier nach dem kriminell leicht verdienten Geld war einfach stärker. Außerdem weiß man ja, daß die Mafia Aussteiger nicht duldet. Und mit Leuten, die bereits massig Dreck am Stecken haben, hat sie leichtes Spiel.


Aufgefallen sind Bremermanns Verbrechen letztlich im benachbarten Bundesland Niedersachsen. Das große Flächenland, immerhin auch durchseucht mit pseudolinken Fanatikern wie SPD-Mann Arne Zillmer aus Himmelpforten bei Stade, der dort seit Jahren AfD-Leute und ihre Unterstützer gewaltsam verfolgt, besitzt zwar ebenfalls eine hohe Asyl-Anerkennungsquote, aber eben längst nicht die 80 Prozent des Stadtstaates. Die 20 % Durchgefallenen beließ die Bremermann-Bande wohl als notdürftige Tarnung. Oder die betreffenden Mohammeds und Jihads konnten den Preis nicht bezahlen.


Nichts ist damit getan, daß in Bremen einige Leute suspendiert wurden. Experten vermuten, daß das nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs ist und es viele Jahre dauern wird, bis der BAMF-Sumpf bundesweit trockengelegt ist. Bis dahin können die eingeschleppten Gewaltkriminellen und Djihadisten uns nicht nur auf der Tasche liegen, sondern aus Deutschland weiterhin einen durch Terror gefährdeten Staat machen, in dem Merkel gut und gerne lebt. Zumindest bis zu ihrem Ruhestand im fernen Paraguay. *) Quelle: https://bayernistfrei.com/2018/05/26/schmerzensgeld-fuer-entlassenen-bamf-dolmetscher/

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2.) Der BAMF-Skandal weitet sich aus

Nachdem publik geworden war, daß in der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flucht (BAMF) etwa 1.200 Asylanträge widerrechtlich positiv beschieden worden sind, sind nun zehn weitere Außenstellen im Visier des Rechnungshofes.

Die Bremer Außenstelle darf inzwischen über gar keine Asylgesuche mehr entscheiden. Es stehen außerdem drei Strafanzeigen im Raum, eine davon gegen BAMF-Chefin Cordt. In einer Art Vorwärtsverteidigung hat Innenminister Seehofer (CSU) den Rechnungshof nun sogar angewiesen, sein eigenes Innenministerium unter die Lupe zu nehmen, um etwaige Unregelmäßigkeiten aufzudecken.

Außer, daß Seehofer sehr spärlich Rückendeckung von der Kanzlerin bekommt, ist von Angela Merkel im Zusammenhang mit dem BAMF-Skandal nichts zu hören. Merkel stellte lediglich fest, daß etwaiger Rechtsbruch im Innenministerium einem Versagen von Seehofers Amtsvorgänger de Maizière geschuldet wäre.

Es ist erstaunlich, wie nonchalant deutsche Medien eine zentrale Frage meiden, als seien sie der Teufel und die Frage das Weihwasser. Diese Frage geht so: Wäre es denn nicht allzu verständlich, wenn die rechtswidrigen Positivbescheide in Bremen – und möglicherweise anderswo ebenso – einerseits zwar im Bewußtsein des Rechtsbruchs erfolgten, andererseits aber der Rechtsbruch selbst als „politisch erwünscht“ interpretiert worden wäre? Kann es sein, daß die Rechtsbrecher in den Außenstellen sich im ideologischen Einklang mit der Kanzlerin wähnten, als sie in einer Art vorauseilendem Gehorsam ihre rechtswidrigen Positivbescheide ausstellten? Das ist durchaus denkbar.

Es ist schließlich die Kanzlerin selbst gewesen, die bis dahin bereits eine „argumentative Blaupause“ geliefert hatte. Im Spätherbst 2015 auf ihre Verantwortlichkeit für die Schutzlosigkeit der deutschen Grenzen angesprochen, erklärte sie schließlich, daß es ihr egal sei, ob sie die Verantwortliche für die Flutung des Landes mit Illegalen ist. Die seien „nun halt da“. Deutschland sei „nicht mehr ihr Land“, so die Kanzlerin damals, wenn sie sich dafür entschuldigen soll, ein „freundliches Gesicht“ gemacht zu haben. Die Botschaft war doch eindeutig? – Ein freundliches Gesicht sticht Recht und Gesetz.

Es wäre also kein Wunder, wenn sich die „menschlich bewegten“ Sachbearbeiter in einer Außenstelle des BAMF aufgrund ihrer ideologischen Merkelaffinität – quasi unausgesprochen – dazu aufgefordert gefühlt hätten, Merkels kaum verbrämte Verachtung für Recht und Gesetz als Fingerzeig zu verstehen, es der Kanzlerin gleichzutun. Gut möglich ist, daß sie sich bei ihren Rechtsbrüchen darauf verlassen haben, die Kanzlerin würde ein Publikwerden derselben schon verhindern.

Der Schnack im Kanzleramt zu Berlin ist aber inzwischen ein anderer geworden. Aus „es ist mir egal …“ wurde dort inzwischen ein „Vorgänge von 2015 dürfen sich nicht wiederholen…“.

Das Abtauchen Merkels beim BAMF-Skandal ist deshalb ein Indiz für mehrere Sachverhalte – und keiner davon wäre schmeichelhaft für Angela Merkel.

  1. Vorauseilender Gehorsam dieser Kanzlerin gegenüber wird von ihr nicht mit Loyalität belohnt. So fragwürdig Thomas de Maizière als Innenminister gewesen ist, so fraglos muß man seine Loyalität der Kanzlerin gegenüber bejahen. So eiskalt, wie sie ihn losgeworden ist, tickt Merkel jedesmal, wenn ihr etwas oder jemand gefährlich werden könnte. Das BAMF bekommt das gerade zu spüren.

  1. Merkel taucht ab, weil sie instinktiv weiß, wie sehr es ihr persönlich und ihrer stark beschädigten Akzeptanz als Kanzlerin schaden würde, sollte sie mit dem BAMF-Skandal eindringlicher in Verbindung gebracht werden als bisher.


  1. Es nützt niemandem, sich in einer weltanschaulichen Nähe zur Kanzlerin zu verschanzen. Sie selbst verhält sich nämlich wie ein General, der als erster desertiert, sobald der „Feind“ auftaucht, um als nächstes mit diesem Feind (hier: der Rechnungshof) gemeinsame Sache gegen die Gläubigen an ihre hohe Moral zu machen.

  1. Merkel kennt keine Moral. Sie behauptet bloß eine.

Was hätte Jutta Cordt, erst seit Februar 2017 als BAMF-Chefin im Amt, angesichts der Strafanzeige gegen sich eigentlich zu befürchten, wenn sie in der Öffentlichkeit vorpreschen würde mit der Feststellung, daß es wohl kaum einen sachlichen Unterschied mache, ob Mitarbeiter des BAMF das Recht mißachten oder die Kanzlerin? Auch beim BAMF gebe es eben Menschen, die gerne ein freundliches Gesicht machen. Obendrein sei sie selbst aufgrund der Kürze ihrer Amtszeit bisher für die Mißstände im BAMF so wenig verantwortlich, wie Seehofer für diejenigen im Innenministerium von de Maizière.

Wer wollte dem argumentativ etwas entgegensetzen, außer, daß Immunität vor Strafverfolgung eben für gewählte Volksvertreter gilt, nicht aber für Beamte? Das wäre nämlich die einzige Begründung, die sich anführen ließe dafür, daß Cordt ihren Kopf für denjenigen hinhalten soll, den Merkel durch ihr Abtauchen beim BAMF-Skandal aus der Schlinge zu ziehen versucht.

Zielführend wäre es daher, wenn sich deutsche Mainstream-Medien, anstatt das Abtauchen Merkels weitgehend unkommentiert zu lassen, darauf konzentrieren würden, den Urgrund des BAMF-Skandals deutlich zu benennen: Merkel und ihr wohlfeiler „Menschlichkeitswahn“, den sie als Kanzlerin, vor jeder möglichen Strafverfolgung gefeit, hemmungslos ausleben zu dürfen glaubt. Die Mitarbeiter der Außenstellen des BAMF und im Innenministerium sind nämlich nur die Bauernopfer. Der Fisch jedoch stinkt immer vom Kopf her. (ME) (Quelle: Jouwatch und „bayernistfrei“)

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GEHEN WIR AUF DIE STRASSE, VERTEIDIGEN WIR UNSER LAND!“

Merkel muss weg!

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

das mag für heute genügen. Ich wünsche Ihnen einen sonnigen, fröhlichen Sommermonat Juni und zudem den Schutz Gottes sowie – wie stets an dieser Stelle – uns allen eine bessere Politik.


Mit herzlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Treue,

Ihr Peter Helmes


Hamburg, 1. Juni 2018